1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. skyper

Beiträge von skyper

  • camlock und zubehör

    • skyper
    • 24. Juni 2012 um 00:48

    Camlock sind auch einpolige Steckverbinder,
    allerdings im Gegensastz zu Powerlock nicht Berührgeschützt und daher
    in Festlandeuropa nicht sonderlich verbreitet/erwünscht...

    Siehe z.B. hier:
    http://www.cityofhelena.org/helenaamphithe…r/cam%20lok.pdf

    (ggf. je nach Browser das %20 durch ein Leerzeichen ersetzen)

  • Grundstromverteilung auf Bühne - Harting oder CEE

    • skyper
    • 21. Juni 2012 um 19:43

    a) Artnet:
    > per CAT-Kabel: halte ich nicht so wahnsinnig viel davon,
    insbesondere weil die Steckverbinder/Kabel anfällig sind.
    Und: "digitale" Fehler sind bisweilen extrem schwer zu finden
    Bei längeren Strecken kommt dann auch noch ein Switch nebst USV ins Spiel.

    > per LWL: das macht imho unter 150-250m Faser keinen Sinn, sonst sind die Kosten für die Steckverbinder prozentual zu hoch.
    Dazu die Wandler Kupfer-> Faser und umgekehrt, bzw. einen Artnetwandler der das zumindest auf der Empfängerseite beherrscht. (ELC hat imho inzwischen Nodes die das können)
    Das ganze der Redundanz wegen bevorzugt mal zwei, was ggf. auch Switches beinhaltet,
    die Redundante Netzwerke überhaupt hinbekommen.
    Vorsichtig ausgedrückt dürfte das Dein Budget ziemlich sprengen, zumindest wenn es halbwegs "amtlich" werden soll.

    b) Steinzeit-DMX:
    bei begrenztem Budget würde ich allen Unkenrufen zum Trotz auf ein handelsübliches analoges (Audio)-Core zurückgreifen.
    Das DMX-Signal leidet ja im wesentlichen an den Steckverbindungen und Wechseln der Übertragungsmedien (verschiedene Kabeltypen),
    wenn Du auf der Empfängerseite erst mal einen Booster setzt hätte ich auch bei 300m
    ungestückelter Signalstrecke keine Bauchschmerzen.

    Kabel würde ich Tonmulti in ordentlicher Qualität mit separaten Signalleitungen ("Studiocore") nehmen, da ist der Montageaufwand überschaubar.
    Dann kannst Du auch gleich 1-2 Wege für Intercom mit reindesignen, und gut isses.


    c) Topologie:
    Sinnvoll ist ein Split für jedes Universe in der Dimmercity in jedem Fall,
    alleine schon weil Du mal einen DMX-Tester anschließen kannst ohne irgendwas abzustöpseln,
    und anhand der flackernden LEDs siehst ob vom Pult überhaupt was kommt...

    Mir persönlich sind DMX-Splitter im Rig immer ein Dorn im Auge,
    da man im Zweifel nur merkt "dass irgendwas nicht geht",
    aber keine qualitative Aussage treffen kann.
    Und schnell während der Show mal was tauschen is nicht.

    Wenn Ihr sowiso mit mehreren Lines in jede Truss geht - Kabelbäumchen zusammentapen, eine Spare-Line mit reinwursteln, und gut.
    DMX-Strippen nicht mit den Lakas zusammen in den Kabelpick knoten, sondern separat an den Laka-Baum fixieren, dann geht auch nix kaputt.

    d) Kabel:
    da würde ich mal schauen was es so bei den üblichen Verdächtigen gibt - Sommer, Connex, Lightpower etc.
    Helukabel hat sich z.B. an den Veranstaltungsmarkt ziemlich mit der Produktpalette angepasst, da gibt es auch funktionierendes Zeug.
    Leider werde ich mit DMX-Kabeln von Cordial nicht warm, mag sein dass ich Pech hatte und es da auch hochwertiges Zeug gibt,
    hatte bisher zum Thema DMX leider nur indiskutablen "Billigkrempel" in der Hand.
    Wirklich gut ist das von TMB vertriebene Proplex-Zeug, aber wohl unbezahlbar.
    Habe auch schon Produktionen mit dreistelligen Lampenzahlen komplett mit LIYCY-Strippchen 4x0,34 absolut stressfrei verkabelt,
    der Kabelpreis muss also nicht zwangsweise für die Funkton garantieren.

    Die Variante "jede Lampe eigenes Kabel" halte ich ehrlich gesagt für übertrieben,
    und auch die Endstecker auf jeder Line
    würde ich mir großzügig schenken. Braucht man vielleicht in einem von 1000 Fällen mal,
    dann hat man drei Stück im Toolcase und gut isses.

    Splitter kaskadieren - geht in jedem Fall. Ob man das bis zur Unendlichkeit ausdehnen kann wäre interessant zu testen, unter zehn Geräten würde ich aber nichtmal darüber nachdenken Nachzudenken.

    Um die Datenanbindung jeder Lampe kommst Du nicht herum - also im Zweifel viele Patchkabel. Mehr als vielleicht 12-15 Geräte je Line würde ich aber vermeiden.
    Wenn die Traversen immer geich bestükt sind dann tape doch einen Kabelbaum zusammen.
    Im Lager einmal aufgebaut, Kabel verlegt, zusammengepappt und gut.
    Kannst ja Schukos und Plugbox auch gleich mit fest reintapen,
    dann ist die Truss in fünf Minuten verstrippt. Wenn Du ganz clever bist kleisterst Du noch eine Schnur mit rein, an der die Position der Lampen mit farbigen Klebemarkierungen
    gekennzeichnet ist, sinvollerweise auch mit Vermerk der DMX-Adresse.
    Dann kann das System auch ein dressierter Affe aufbauen :)

  • Grundstromverteilung auf Bühne - Harting oder CEE

    • skyper
    • 20. Juni 2012 um 22:27

    soweit ich weiss sind die eingesetzten Systeme Eigenbauten/eine Insellösung.
    (irgendwelche ITT Canon/Amphenol-Rundsteckverbinder - kenne leider keine Details oder Typenbezeichnungen :) )
    Imho können die Cores alternativ für 10 Kanäle NF genutzt werden,
    eben mit den entsprechenden Auflösungen/Boxen.


    http://www.camtec-online.de wäre eine Anlaufadresse,
    um sich in diese Richtung zu informieren. Da gibt es schon einige Systeme,
    die man bestimmt auch von NF auf DMX umstricken lassen kann.

    Sonst kann man mit dem Standardmaterial von Sommer oder CAE bestimmt auch lustige Sachen basteln,
    oder die Kollegen von Connex mal antickern.

  • Grundstromverteilung auf Bühne - Harting oder CEE

    • skyper
    • 20. Juni 2012 um 19:43

    kann Dir zumindest sagen wie es dieses Jahr im Park gelöst wurde, Ring wird hardwareseitig nicht großartig anders gewesen sein:

    Hauptzuleitungen über mehrere Powerlock, teils Aufteilung einer Zuleitung auf mehrere Racks über Powerlock-Splits
    mit Untersicherung und Hauptschalter sowie Messeinheit etc.
    (dann muss man die Racks nicht mit 150mm² Patchkabeln verdrahten,
    sondern kommt mit 70mm² klar, das ist deutlich einfacher zu handhaben)

    - Dimmer: 2x 48ch AVO-Schrank mit Hotpatch

    - Feststrom: 5x 48CH Schrank mit Hotpatch
    bestehend aus:
    - VT Powerlock auf 4x 63A
    - 4x Einschub 63A auf 12x Sicherungsautomat C13 (leider jeweils mit gemeinsamem FI,
    getrennter FI für jeden 6-er Block wäre noch schöner)
    - Hotpatch 48 in 96, damit kann jede Sicherung auf zwei Ausgangskanäle gepatcht werden,
    insgesamt also 16 frei belegbare Harting-Abgänge je Rack

    Verkabelung im wesentlichen über 4-fach LAKA-Bäume 14x2,5mm²

    Wie man seine Verteiler nun einrichtet ist von Firma zu Firma unterschiedlich.
    Nicht jeder hat ein Hotpatch, und nicht immer macht das alles in meinen Augen tieferen Sinn was da so auf die Straße geschickt wird.
    Häufiger anzutreffende Festsromverteiler auf Harting sind beispielsweise:
    32A auf (1)2x Harting
    63A auf (3)4x Harting
    125A(Powerlock) auf 8x Harting, Teils mit Untersicherung für je 2 oder 4 Abgänge
    [Beispielsweise AVO-Art2000 mit Feststromeinschüben]


    Datenverkabelung:
    Alle DMX-Universes (ich meine es waren dieses Jahr zwischen 10 und 13, je nachdem was die Bands zusätzlich angefordert haben)
    laufen per redundanter Glasfaser (und ggf. per Kupfer - weiss ich nicht ob dieses Jahr noch gemacht) in der Dimmercity auf.
    Dort Wandlung auf DMX, jede Line auf einen oder mehrere Splitter,
    und per Patchfeld auf diverse 5-Kanal DMX-Multicores.
    In jede einzelne Truss, sowie an weitere relevante Stellen der Bühne
    (z.B. Sidewings, Bühennhinterkante etc) geht jeweils ein DMX-Multi mit Plugbox.
    Welches Universe an welcher Box und welchem Kanal aufliegt ist vorher festgelegt
    und hängt natürlich davon ab was in der jeweiligen Truss benötigt wird.
    Wenn man es schön machen will werden auch die einzelnen Lampentypen sortenrein mit Daten versorgt.
    Ist also eine Truss bespielsweise mit Atomics und VL3000 bestückt, bekommt jeder Lampentyp eine eigene Zuleitung,
    selbst wenn alle Scheinwerfer bespielsweise auf dem "DMX-Universe 4" liegen.


    Thema Übersicht:
    -Jedes Kabel/Plugbox bekommt einen definierten Namen, jede Lampe einen definierten Steckplatz.
    Wie man die Namensvergabe vornimmt macht jeder anders.
    >Man kann z.B. Steckplätze in Dimmer/Feststrom/Tageslicht unterscheiden,
    (z.B. F9.2 wäre Feststrom-Laka Nr. 9, Steckplatz 2)

    >oder Nummern 0-99 Dimmer, 101-199 Feststrom, 201-299 Tageslicht vergeben,
    also z.B. 121.5 ist Feststrom-Laka Nr. 21, Steckplatz 5)

    >oder nach Traversen vergeben, z.B. 902.4 ist Traverse Nr. 9, Laka 2, Steckplatz 4.

    Ob nun die Lampen nach fortlaufender Nummer, Lampentyp, Position im Rig
    oder Lastkabel sortiert auf die Verteilungen gelegt werden ist Sache des Dimmermannes,
    und muss in der Vorplanung berücksichtigt werden. Am Ende versucht man eben
    einen Kompromiss zu finden aus Übersichtlichkeit, sinnvoller Auslastung der Verteiler und
    logischer Zugehörigkeit der Lampen,
    damit man im Zweifelsfall schnell eine Lampe gezielt an- oder ausschalten kann..
    Bei größ0eren Systemen kommt man dann um eine Excel-Liste aus der hervorgeht,
    auf welcher Sicherung in welchem Einschub in welcher Verteilung
    in welcher Dimmercity die entsprechende Lampe anliegt nicht mehr herum.
    Wichtig ist dazu, dass man seine Verteiler sauber mit den Lampennummern beschriftet,
    sowie alle Lakas und Plugboxen, ggf. auch jede einzelne Lampenzuleitung.
    Dann bekommt man auch ein System mit hunderten oder gar tausenden Fixtures
    halbwegs komfortabel gehandhabt.

  • Grundstromverteilung auf Bühne - Harting oder CEE

    • skyper
    • 20. Juni 2012 um 11:08

    a) finde ich es nicht sonderlich praktisch, eine CEE-Strippe ewig durchzuschleifen.
    Wenn man ordentlich arbeitet bekommt jede Lampe (oder meinetwegen jedes Lampenpärchen) auch eine eigene Sicherung in der Dimmercity,
    dann kann man auch FI-Fehler halbwegs eingrenzen und muss nicht eine komplette Phase plattmachen/ausgeschaltet lassen weil ein Gerät abgekackt ist.
    (Bei einem Messestand mit CDMT-Pars lasse ich mir eine gewisse "Grüppchenbildung" ja noch halbwegs eingehen, bei Showlicht bin ich aber ein großer Freund von Einzelverkabelung -
    alleine mal ein Hardreset sollt nicht die halbe Truss lahmlegen)


    b) Phasenverteilung macht man bei der Planung, und nicht über ein wie auch immer realisiertes Drehstrompatch - das geht ja ohne halsbrecherisches Gepfusche sowiso nicht.
    (Es sei denn Du hast für jeden Drehstromabgang jeweils sechs CEE-Kupplungen, die in allen möglichen Vertauschungen der Phasen aufgelegt sind. Dann müsstest Du aber vorher trotzdem messen welche Phase wohin muss um das System halbwegs balanciert zu haben.
    Gerade Backline braucht ja keine unendlichen Mengen Strom, und die Bühnencrew
    sollte ja auch ein bisschen gucken dass der Zauberkünstler im Pausenprogramm
    seine Nebelmaschine und zwei Wasserkocher nicht alle auf die gleiche Steckdose/Phase hängt

    c) Strom für Lampen auf der Bühne kommt natürlich auch daher, wo der Rest aufgesteckt ist - Dimmercity.
    Ob da nun ein Schuko für die Nebelmaschine oder ein armdickes Bündel Lastkabel hingehen kommt natürlich drauf an was an Lampen auf der Bühne steht.

    d) steht der (Backline)-Verteiler für die Bühne da, wo auch immer jemand steht
    und weiß was auf der Bühne passiert - am Monitorpult.
    Was nützt es wenn der Dimmermann irgendwelche fallenden FIs oder Breaker wieder reindrückt,
    ohne zu wissen warum sie gefallen sind, und ob er evtl. ungefragt die Mutter aller Schaltknackse erzeugt oder den Röhrenamp ins Jenseits befördert...
    Ob Du nun 16,32 oder 63A für die Bühne aufteilst ist dabei letztlich Rille und eine Frage der Bühnengröße.
    Kommt eben darauf an ob Du nur zwei Gitarrenamps und ein Keyboard besaften sollst,
    oder das Festival-Monitoring von RageAgainstTheMachine nebst kompletter Backline auch noch mit versorgt werden soll


    e) Caleidoscope hatte mal ein 5x2,5 + DMX als Hybridkabel nebst Steckverbindern im Programm, scheint es aber nicht mehr zu geben.
    Ich persönlich halte aber den konventionellen Weg mit separaten Strippen immer noch für den einfacheren -
    eine Gitterbox voll Laka oder CEE ist an jeder Ecke zu mieten wenn man das eigene Material versehentlich im Lager vergessen hat,
    ein Hybridsystem ist eher nicht zu bekommen.

    f) bei größeren Kabelmengen finde ich Lastkabel praktischer als CEE-Strippen.
    - Hotpatch möglich
    - keine Festlegung auf einen Lampentyp
    (Ich kenne Produktionen, da werden Lakas pauschal alle paar Meter ins Rig gelegt, und dann je nach benötigtem Lampentyp
    eben Plugboxen für Fest/Dimm, Tageslicht oder auch Motoren draufgesteckt - fertig) - nur ein Kabeltyp für die Produktion nötig
    -effektiv macht es kaum einen Unterschied ob man ein Laka oder ein CEE-Kabel wickelt bzw. ins Rig verlegt,
    jedoch verdoppelt sich die Anzahl bei CEE-Kabeln - und damit der Zeitaufwand.
    (Wie auch die Gefahr von Vertauschungen bei ungenügender Beschriftung)

    Rein technisch ist zwar CEE vorne (doppelter PE-Querschnitt bei 6 Kanälen,
    idealerweise nur drei statt sechs belasteter Adern für drei Lampen und damit auch weniger Leitungsverluste/Abwärme), alle Adern in Außenlage im Kabel, nur 10 statt 13/14x Kupfer an Rohstoffen verballert,
    allerdings ohne zwielichtige Adapter nur für Feststrom einzusetzen.
    (allerdings wenn der N abkackt geht irgendwas kaputt, da ist das Laka "sicherer")

  • DMX-Merger Selbstbau

    • skyper
    • 9. Juni 2012 um 12:39

    t-bone:

    habe gerade mal meine alten Backups durchforstet - wenn Du mir eine E-Mail-Adresse zukommen lässt
    kann ich Dir von der älteren Version des Mergers mal das Manual incl. Schaltplan schicken.

    Das Pin-Layout und die Beschaltung des Mikroprofessors sind vermutlich gleich geblieben,
    auf dem aktuell vertriebenen Board ist jedoch die Stromversorgung geändert worden.
    Bisher verheizte da ein 7805 diverse Volts, der wurde inzwischen
    gegen ein SNT mit größerem Spannungsbereich getauscht.

  • Dimmereinbau in Case

    • skyper
    • 8. Juni 2012 um 15:30

    a) kannst Du die Kabel an der Bleden so Zugentlasten, das ein potentiell loses Drahtende nicht an ungeerdete Teile kommen kann?
    Wenn die Zuführung vom Dimmer auf die Blende beispielsweise ein 14G2,5mm² ist hast Du am Ende einen Aktionsradius von vielleicht 4cm,
    die eine einzelne Litze aus dem Harting rutschen kann, das sollte doch ein zu handhabendes Risiko darstellen.
    Notfalls ein Stück Kabelkanal hinten auf die Blende gefummelt als Berührschutz, oder auch hier eine Gummimatte als rückseitige Abdeckung...

    b) Rackschiene vorne und hinten des Guten Willens wegen direkt erden (wohin eigentlich, wenn da keine Verteilung mit Erdungsschraube im Case ist???),
    und alle anderen blanken Metallteile rückseitig mit einer draufgetackerten Gummimatte isolieren -
    Griffe und Buterflies sinnvoll geerdet zu bekommen - glaube ich nur bedingt dran...


    Weltweit tausende Cases gegen Kunststoffkisten zu tauschen halte ich jetzt ehrlich gesagt auch für etwas praxisfern...

  • DMX-Merger Selbstbau

    • skyper
    • 8. Juni 2012 um 15:13

    t-bone:
    bitte nicht gleich in den Leberwurst-Mode wechseln -
    wenn in einem Fachforum jemand nach einer Möglichkeit fragt
    8 DMX-Universes zu backuppen, dann solltest Du auch darauf gefasst sein
    dass man Dir ggf. auch branchenorientierte Antworten zur Verfügung stellt.
    Ansonsten ist vielleicht Mikrocontroller.net eine geeignetere Plattform,
    um Selfmade-Lösungen besonders budgetorientiert zu entwickeln.


    Wenn das Ding im wesentlichen selbst gebaut werden soll empfehle ich wie schon geschrieben
    Markus Siewek von DMX4all mal zu kontaktieren.
    Verschiedene programmierte Prozessoren kosten bei ihm knapp 20 EUR, ggf. brennt er Dir ein paar Exemplare
    mit der Software für den Merger, und sagt Dir auf welchen Pins was anliegen muss. Sonderlich aufwändig kann es nicht sein,
    2x Signal rein, 1x Signal raus, 3x LED und 10x Mäuseklavier. Dazu noch der Takt und die Spannungsversorgung.
    Die Signalwandlung machst Du mit den 75176, die oft auch für die Splitter verwendet werden.
    Notfalls mußt Du eben zusätzlich 1 Board kaufen, und den Schaltplan reverse-engineeren.
    (auch wenn Du an die Software nicht kommen wirst,
    da gibt es entsprechende Kopierschutz-Bits in den Prozessoren...)

    Sobald Du die Pins hast sollte es ja ein Kinderspiel sein ein entsprechendes Board zu layouten -
    bei dem SMD-Gerödel würde ich die Platine aber extern machen lassen.
    Dort kannst Du dann LEDs und Signale steckbar oder direkt auf Lötauge oder auf Phoenixklemme etc.
    nach Wunsch hindesignen. Die benötigten Mode-Schalter des Mäuseklaviers würde ich wie schon geschrieben
    per Optokoppler simulieren. Diese kannst Du wie normale LEDs per Vorwiderstand beschalten,
    musst eben schauen wie rum die Spannung am DIP-Switch anliegt, da der OK am Ausgang nur in eine Richtung leitet.
    (Es darf aber immer nur ein Mode gleichzeitig aktiv sein -> z.B. UM-Schalter zur Einstellung verwenden)

    Billiger wirst Du nicht wegkommen.
    (Es sei denn Du willst auch noch die Software selber schreiben,
    das spart dann nochmal vielleicht 8 EUR je Prozessor,
    dürfte aber den einen oder anderen Biergartenbesuch diesen Sommer
    aus Zeitgründen unterbinden)


    Den DMX-Split selberbauen ist kein Ding, da ist wirklich keine Hexerei dabei und auch
    der Zeitaufwand fürs Routing hält sich in überschaubaren Grenzen.

    Allerdings bezweifle ich auch hier dass Du dadurch größere
    finanziell Vorteile erzielen wirst - alleine das Gehäuse und die Einbaubuchsen kosten vermutlich mehr
    als der fertige Chinakracher incl. bestückter Platine. Und nachdem da im wesentlichen nix drin ist,
    kann auch nicht viel kaputt gehen, außer vielleicht mal ein Printtrafo abrauchen -
    das kann beim Selbstbau aber genauso passieren.


    Der Rest wurde ja bereits gesagt - günstiger als die Module von DMX4all wirst Du nicht an "nackte" Merger-Platinen kommen.
    Habe gesehen von Eurolite kostet ein Merger im 19"-Gehäuse mit den gleichen Funktionalitäten etwa 75 EUR VK Brutto,
    evtl. läst sich der sinnvoll schlachten/verwenden. Allerdings alles 3-pol, da kostet die Umrüstung auf 5-pol
    schon wieder mindestens einen 20er, abgesehen von eventuellen elektromechanischen Modifikationen,
    weil die Buchsen nicht auf die Platinen passen werden.

    Trotzdem viel Spaß beim Basteln!

  • DMX-Merger Selbstbau

    • skyper
    • 7. Juni 2012 um 23:31

    Mechanische Lösung ist tatsächlich uncool - das kann für wenige Frames unvorhersehbare Aktionen
    (flackern, blitzen, Moves etc.) hervorrufen - schon live getestet, und abgewählt.
    (hatten damals versucht zwei Pulte mit je 4 Lines wechselweise auf eine Bühne zu führen)

    Wenn Du es vernünftig machen willst dann nimm zwei USV-gepufferte ELC Node8,
    jeder soll vier Universes verarzten, und gut.
    Nicht persönlich nehmen, aber bei dem angesprochenen Besteck ist es meiner bescheindenen Meinung nach lächerlich
    bei Mergern für 54 EUR je Stück über den Preis zu diskutieren.
    Klingt für mich in etwa so, als wolle man seinen Mercedes SLS mit einem Radio vom Discounter nachrüsten.

    Für die Splitter würde ich hinter vorgehaltener Hand irgendeinen Billigstsplitter in 1HE nehmen,
    lediglich der 59 EUR Thomann "Stairville DMX-Splitter 4" ist definitv Schei*e,
    weder Bauform noch Einbaubuchsen können ansatzweise überzeugen.
    (auch wenn er technisch tadellos funktioniert)

    Ohne vorgehaltene Hand natürlich MA, aber bitte nie mehr als zwei Geräte direkt übereinander im Rack -
    sonst fuckeln die Teile ab/ steigen aus. Keine Ahnung wie man 50 Watt Verlustleistung in einem DMX-Splitter
    erzeugen kann, MA schafft es auf jeden Fall!

  • DMX-Merger Selbstbau

    • skyper
    • 5. Juni 2012 um 00:07

    Die gute Nachricht zuerst: Du brauchst fast keine Bauteile - das sind vielleicht 15 EUR je Merger.
    Die schlechte Nachricht: für einen Merger gibt es keine reine Hardware-Lösung...

    Da muss zwangsweise ein Prozessor werkeln, der aus zwei Signalen
    ein wie auch immer zusammengeknispeltes Signal (HTP oder LTP oder Shift)
    wieder ausspuckt. Da gehört neben der reinen Hardware leider auch
    die entsprechende Software dazu - und da wird es etwas haarig,
    da es sich für die im "Hobbybereich" verwendeten Prozessoren
    schon um relativ hohe Rechengeschwindigkeiten bei gleichzeitig
    beschränkten Ressourcen geht. Um es vorsichtig zu sagen -
    das wird aus dem Stand heraus nix was in einem langen Wochenende
    abgefrühstückt ist.

    Hendrik (Username: "Henne") hat einiges zusammengetragen und veröffentlicht,
    da sollte man aber mit der Materie schon halbwegs vertraut sein...
    http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/profile.htm

    Alternativ würde ich mir überlegen z.B. von dmx4all.de einige Merger-Platinen zu verarbeiten.
    Die funktionieren tadellos, sind kompakt und preislich unschlagbar -
    da lohnt das Nachdenken über eine Eigenentwicklung nicht.

    Just my 3,91166 Pfennig

  • [Erledigt!] Motoren zw. Süd-D und Berlin

    • skyper
    • 4. Juni 2012 um 15:52

    kannst mal bei MAS Showtec anfragen,
    da habe ich zumindest fünf Stück nebst Steuerung heute morgen in den Truck nach Berlin geschoben :)
    http://mas-showtec.de/index.php?s=hebezeug-rigging

  • Vorhang gesucht inkl. Schienensystem

    • skyper
    • 29. Mai 2012 um 18:14

    Frag doch mal Axel von Samt&Eisen, der kann bestimmt weiterhelfen
    http://www.samtundeisen.de

    ansonsten hat Showtec ebenfalls King-Schiene im Sortiment
    http://www.showtec.de


    Weißen Molton wird Dir bestimmt an jeder Ecke jemand gebraucht liefern wollen,
    ob der dann aber noch in die Kategorie "sauber" fällt bezweifel ich stark :)
    Nachdem Du sowiso immer in eine Richtung 3m brauchst, lass Dir das Zeug als Rollenware liefern,
    eine Hand voll Hold-ons und einen Packen Kabelbinder und das Thema ist erledigt...

  • I don't need that, 2.0

    • skyper
    • 29. Mai 2012 um 17:56
    Zitat von "Der Lange"

    Locations in deren Hausanschlußraum mich 1xCEE125, 5xCEE 63, 7xCEE32, 4xCEE16 und diverse Schukodosen anlachen und dann im Kasten selbst ne 200A Sicherung das Lächeln wieder aus dem Gesicht treibt. Wär ja auch zu schön gewesen. :)


    Stimmt... eine Sicherung macht die Sache mitunter etwas unsymmetrisch ;)

  • Kling und Freitag 1215-6

    • skyper
    • 27. Mai 2012 um 22:32
    Zitat von "simonstpauli"

    Die 1215 ist mit einer Passivweiche ausgestattet, was soll da der CD44 noch groß reissen?

    Naja, eine PS15 hat auch eine Passivweiche, ist ohne Controller aber unmöglich zu verwenden :)

    @Themenstarter:
    spar Dir den Controller, und hab mit der Box Spaß - wie tausende andere unkontrollierende Nutzer auch.

  • VDE 702 an Kaltgerätekabeln

    • skyper
    • 26. Mai 2012 um 13:11

    Interessensfrage: was war denn der Anlass fürs Aussortieren?

    RIso unterschritten, weil Quetschung oder mechanischer Defekt in den Steckverbindungen oder ungeeignetes Isolationsmaterial
    RSL zu groß, weil Crimpung schlecht oder Querschnitt lächerlich gering
    RSL -> unendlich, weil PE abgerissen
    RSL -> unendlich weil nur 2-poliges Kabel?

    Danke für die Info!

  • Sammelbestellung Gaffa NEON

    • skyper
    • 25. Mai 2012 um 22:11

    wenn es von besonders exklusiver Qualität sein soll dann würde ich ProGaff empfehlen,
    z.B. bei allbuyone auch als einzelne Rollen zu erstehen -
    allerdings preislich eine andere Liga als bei AH.

  • Besondere Art einen D8 Motor zu sichern erlaubt?

    • skyper
    • 23. Mai 2012 um 13:03
    Zitat von "david anhäuser"

    Es gibt aber noch eine möglich keit dazu muss man aber wissen was man tut,

    es gibt Verkürzungsösen diese müssen für die Kettennorm ( Lastkette des Mot. ) ausgelegt sein. diese kannst du Oberhalb des Motors in die Kette einsetzen und daran ein Safty montieren via Shäkel den du dann zum sichern der Last nimmst.

    Im Grunde musst du nur den Motor an sich überbrücken.


    das ist nur die halbe Wahrheit und nicht überall akzeptiert.
    Eine Anschlagkette und die Kette des Motors unterscheiden sich
    in ihren mechanischen Eigenschaften durchaus erheblich.
    (Eine Anschlagkette muss sich erst um etliche Prozent dehnen bevor sie abreißt,
    eine Motorkette dagegen ist auf Verschleißarmut getrimmt,
    und hat daher beispielsweise eine gehärtete Oberfläche etc,
    wodurch sie eher spröde ist.)

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • skyper
    • 22. Mai 2012 um 23:26

    nicht dass ich mich der übermäßigen Freizeit wegen beklagen könnte,
    aber wenn jemand solche Einsätze braucht lässt sich da bestimmt ein Weg finden.
    Bei Interesse mache ich mich gerne mal bei meinem CNC-Fredl schlau wo die technischen Grenzen
    in Bezug auf Materialabmessungen, -Stärke und Fräserbreiten liegen.

  • Endlich

    • skyper
    • 22. Mai 2012 um 12:02

    Es sollen bei Ebay bereits erste Trickbetrüger unterwegs sein,
    die unbehandeltes Neumaterial zu völlig überhöhten Preisen
    als "pre-burnt in" oder "fully burnt in" anbieten.

    Gerüchten zufolge laufen bereits Ermittlungen gegen einen Anbieter,
    der unter dem Label "Mr. Burns" mit obiger Masche großflächige
    Abzocke betrieben haben soll.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • skyper
    • 21. Mai 2012 um 18:38
    Zitat von "skyworker"

    Schnell noch bewerben!!! Heute ist einsendeschluss!!!


    wenn ich da einen im Jack Daniels-Shirt hinter der Bühne rumstehen sehe
    lasse ich mir gleich mal 50 Müba-Steine als Ballast auf die Wings bringen,
    damit die Planen über dem Leergut wirklich nicht wegfliegen :D

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  2. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  3. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  4. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™