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Beiträge von skyper

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • skyper
    • 21. Mai 2012 um 18:32

    wie schon geschrieben - dazu brauch man wohl einen Saugtisch -
    Amptown beispielweise kann und macht das nicht.
    Die planen und schnitzen sich lieber einen Wolf aus Multiplex,
    anstatt ein paar Ausbuchtungen in einen Schaumstoffblock zu fräsen.
    Mein Kunde ist bei diesem Thema recht pedantisch,
    und hat sich daher mit dem Thema recht eingehend befasst.

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • skyper
    • 21. Mai 2012 um 12:28

    auch sehr nett, wie für den großen Traumjob geworben wird:

    http://www.visions.de/news/16299/Jac…-der-Live-Sonne

    Öhm... das arme Schwein steht am Ende doch den ganzen Tag am Dock und buckelt Laster leer und voll,
    und sieht wenn es dumm läuft am Ende keinen einzigen Künstler.
    (oder wird auf die kleine Bühne eingeteilt, da kann er sich dann Metallica & Co auf
    der Rückseite seines Backstagepasses angucken - da steht nämlich der Zeitplan drauf...)

    Unvergesslich... einmalig... unentgeltlich :D

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • skyper
    • 19. Mai 2012 um 13:17

    Naja, das zeitaufwändige an der Planung ist weniger die Zeichnung an sich,
    als das Vermessen der einzupassenden Artikel.
    Sage ich als CAD-Pfeife mal so, da die Schubladeneinsätze mein erstes 3D-CAD-Konstrukt überhaupt waren,
    und ich bis dato nur fertige 2D-Traversenmodelle aneinanderkopiert habe...

    Die Anordnung war nach Kundenvorgabe - mit Mikroklammer jeweils nach unten
    wäre da sicher noch mehr rauszuholen gewesen. Ist aber letztlich egal, da die Größe des Schrankes
    und die Anzahl der zu verwurstenden Mikrofone vorgegeben war.

    Was den Preis betrifft - die Einsätze als Unikat lagen im mittleren zweistelligen Bereich
    je Frässtück (Arbeitszeit für die CAD-Zeichnung außen vorgelassen).
    Das ist zwar erst mal ein Packen Geld, aber wenn man seine Schallwandler nicht immer selbst
    zur Arbeit begleiten kann ist das aus unternehmerischer Sicht mitunter verschmerzlich.
    Bisher hatte der Kollege jedes Mikro und jedes Klammernset etc. jeweils in separaten Mikrofontäschchen.
    Da muss man rst mal wissen was alles in welche Tasche gehört, und das kostet nicht nur
    bei der finalen Kontrole im Lager, sondern auch schon beim ein- und auspacken auf Job eine
    Menge Zeit, die jetzt auf näherungsweise "null" geschrumpft ist.
    Spätestens wenn jemand eines fehlenden Spezialteiles wegen nochmal ins Lager fährt,
    oder man noch beim Abbau merkt dass irgendwo ein Mikro fehlt ist die Nummer schon halb bezahlt.
    Und wenn der Kunde mal in die Kiste schaut sieht das immer "wertig" aus,
    egal ob da nun Mikros für 50,- oder 1500,- EUR das Exemplar drinliegen.
    Sieht gut aus, muss auch gut sein :)

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • skyper
    • 19. Mai 2012 um 00:01

    So die Herren,

    habe es endlich geschafft mal die Bilder von der Kamera zu kratzen.
    So sieht also meine Argumentation gegen Würfelschaumstoff aus :)

    Fairerweise muss man zugeben, dass dieses System nur für
    einen festgelegten Satz an Mikrofonen funktioniert.
    Allerdings ist das komplette Rack in zwei Minuten
    trotz diverser Spezialteile zuverlässig auf Vollständigkeit geprüft -
    auch von jemandem der keine Ahnung von der Materie hat.






  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • skyper
    • 15. Mai 2012 um 23:31
    Zitat von "andi.bt"

    das fängt noch viel früher an - wo muss man denn als Selbstständiger seine Kalkulation ansetzen? reichen 2.500 EUR netto? oder überlebt man schon mit 2.000? oder müssen es gar 4.000 sein? Wie muss man seine Auslastung und seine Tagessätze in der Kalkulation ansetzen?


    Klar hat jeder eigene Vorstellungen und Lebensumstände,
    ich habe mich aus eigenem Interesse gerade mal
    ein bisschen mit dem Taschenrechner hingesetzt.

    So schwer ist die Überlegung gar nicht.
    Als Faustregel würde ich das was Du in einem Angestelltenverhältnis netto erwarten würdest mindestens mal zwei nehmen.

    Du kannst die Nummer ja mal für eine Einzelperson grob aufschlüsseln,
    sobald da ein Lebenspartner und/oder Kinder dazukommen
    sind einige Posten allerdings nochmal deutlich stärker zu gewichten...

    Signifikant unter 1000 EUR monatlich wird man auch mit bescheidenem Lebensstil nicht wegkommen,
    die einfach so regelmäßig vom Konto fallen. Da sind Miet- und Beitragssteigerungen noch nicht mit drin,
    das ändert sich in 30-40 Jahren Berufsleben ja durchaus noch.

    - Miete
    - Strom/Gas/Wasser/Fernwärme
    - Krankenversicherung
    - (Betriebs)Haftpflicht
    - Unfallversicherung
    - Berufsunfähigkeit
    - KFZ-Steuer
    - minimale Altersvorsorge
    - Sprit/Fahrkarten, damit man wenigstens zum Job kommt wenn man nicht mit dem Rad fahren kann
    - Telefon und Internet, Handy

    Damit man nicht den Fensterkitt knabbern muss und nackig durchs Leben läuft
    wird man realistisch nochmal 300-500 Taler monatlich mindestens veranschlagen müssen,
    Partner und Kinder nicht eingerechnet, da kommt dann nochmal erheblich was dazu.

    Dazu dann regelmäßig und nach belieben oder technischer Notwendigkeit:
    - KFZ und Kraftstoff, da gehen die Meinungen ja stark auseinander welchen Jahrgang und Erhaltungszustand der fahrbare Untersatz haben soll,
    ferner wie stark man vom Auto abhängt. Was Leute in der Stadt mit der Miete drauflegen zahlt man von außerhalb vermutlich mit dem Sprit...
    - größere Wohnung / ggf. Raten fürs Eigenheim
    - Rentenversicherung/Vorsorge für einen (zumindest auf dem Papier) würdigen Standard (wie es in 30 Jahren mit der Kohle aussieht will ich lieber nicht wissen)
    - Bausparer, Lebensversicherung, Aktienfonds oder sonstiges
    - Rechtschutz

    Machen wir pauschal nochmal 250 EUR, da wir sehr sparsam sind und im Alter keine Reichtümer erwarten.

    Weiterhin Ausgaben für geschäftliche Zwecke,
    z.B. Werkzeug und PSA, Arbeitsklamotten,
    ggf. Transportkosten für Gepäck und Tools,
    Fortbildungen, Scheine und Zettel sowie
    Briefmarken, Druckerpapier, Leitzordner,
    gelegentlich einen halbwegs aktuellen Rechner
    und den Steuerberater

    macht in Summe bestimmt 100 EUR/Monat, vermutlich mehr.

    Ferner persönliche Bedürfnisse wie Mitgliedsbeiträge im Sportverein,
    gelegentlich in den Urlaub fahren, ein paar Freunde zum Grillabend einladen,
    ins Kino gehen und vielleicht mal eine neue Digitalkamera oder ein Fernsteuerauto anschaffen,
    Geburtstagsgeschenke für die Nichte, Hundefutter und einen Gleitschirm
    oder Tauchkurs kaufen können. Selbst wenn ich meine neue Schlagbohrmaschine
    auf die Firma kaufe muss das Geld erst mal verdient werden,
    egal ob ich am Ende nur im privaten Bastelkeller Löcher in die Wand mache.
    Man ist ja auch noch Mensch, und lebt nicht nur um zu arbeiten -
    und spekuliert noch auf das eine oder andere Jahrzeht bevor der Sensenmann die Kiste aufklappt.

    Da wir bescheiden sind nehmen wir mal 150 EUR je Monat als persönlichen Luxus,
    und wenn die fünf Euro am Tag nur für zwei Bier am Abend in der Kneipe sind.

    Zu dieser Summe addiere man dann als Daumengröße 30% Steuern,
    und ist halbwegs in der Realität angekommen wie viele bezahlte Tage der Monat regelmßig bereithalten sollte.
    Macht grob 1000 + 300 + 250 + 100 + 150 = 1800 EUR * 1,3 = 2340 EUR Umsatz netto.

    Dazu wird man die Tagessätze nochmal deutlich korrigieren müssen, je nachdem wie hoch der Prozentsatz
    an Lade- und Reisetagen sind die oft geringer bezahlt werden, ferner muss man real betrachten,
    dass beispielsweise nach einer Nachtschicht am nächsten Tag kein Job ausgeführt werden kann,
    zumindest wenn man nicht mehr 20 ist. Oder zwei Jobs überschneiden sich so ungünstig,
    dass man effektiv immer ein paar Leertage hinnehmen muss, die man nicht mehr gefüllt bekommt.


    Ferner würde ich dringend empfehlen nochmal mindestens einen mittleren 4-stelligen bis 5-stelligen Betrag als "Spielgeld"
    dauerhaft und in stetem Zugriff geparkt zu halten - wenigstens drei Nettogehälter sollte man imho schon auf der hohen Kante haben.
    Entweder weil ich kurzfristig ein neues Auto kaufen muss, weil ich aus irgendeinem Grund mal acht Hotelübernachtungen vorstrecken muss,
    weil ich JETZT ein Flugticket brauche oder weil ich mir beim Spaghettikochen die Hand verbrüht habe und
    für drei Wochen mit dicker Bandage nicht mal mehr die Maus auf dem Schreibtisch bewegen kann.
    Dann fällt blöderweise noch ein größerer Job aus, oder ein TL entschließt sich mein Gesicht nicht mehr sehen zu wollen,
    und ich muss erst mal wieder Klinken putzen. Oder mein Auftraggeber hat grade Liquiditätsprobleme,
    und ich warte zwei Monate auf die letzte dicke Rechnung, egal ob gerechtfertigt oder nicht.
    Oder einem Auftraggeber bricht der wichtigste Kunde weg, und plötzlich gibt es keine Jobs mehr für mich.
    Und genau dann kommt noch das Finanzamt ums Eck...
    Ich weiss nicht wie es den Kollegen geht, aber bestimmt hat der eine oder andere hier auch mal eine vierstellige Summe
    in den Wind schmeißen müssen, weil irgendwer mit der Kohle durchgebrannt ist -
    oder einer das Toolcase oder ein paar Mikros gezockt hat. Damit sollte man im Zweifel
    betriebswirtschaftlich klarkommen können.

    Wenn man nicht direkt mit Fettpolster startet und sich seine Reserve über vielleicht drei Jahre aufbaut -
    lassen wir es der einfachen Rechnung wegen mal 5400 EUR sein -
    dann sind das in der Startphase nochmal 150 Euro * 1,3 = 195 EUR zusätzlich im Monat die reinkommen sollten.

    Macht in der Summe für den Start also 2340 + 195 = 2535 EUR zu versteuerndes Einkommen,
    also knapp 30.000 Taler im Jahr als erstrebenswertes Minimum.
    (auf Dauer sollten da vermutlich eher nochmal 50-100% drauf damit es realistisch Sinn macht)

    Wohlgemerkt sind das Zahlen für eine einzeln lebende Person und einen gemäßigten bis bescheidenen Lebensstil.
    Da ist noch nicht die Leasingrate für den neuen Wagen drin, die Wohnung ohne Dachterasse und
    der Kühlschrank nicht mit Schampus und Kaviar gefüllt. Von den neuen Schuhen der Freundin
    oder dem Taufkleid des Patenkindes ganz zu schweigen.

    Wenn ich mir da die Stundensätze mancher Helfer anschaue frage ich mich schon wie das gehen soll.
    Erschwerend kommt hinzu dass es inzwischen zwar oft Mindestbuchungsdauern (z.B. 6 Stunden) gibt,
    die Kollegen aber oftmals dann auch nicht länger auf der Baustelle behalten werden.
    Sechs mal bescheidener Stundensatz ist in Summe dann immer noch ein bescheidener Betrag für einen komplett
    blockierten Tag.


    Edit sagt: die Berechnung des "Spielgeldes" war mit zwei statt der geschriebenen drei Jahre kalkuliert - Fehler behoben.

  • HDMI Verbindung für viele Steckzyklen

    • skyper
    • 15. Mai 2012 um 10:09

    Besteht denn die Möglichkeit in/auf das Case oder die Seilwinde einen unübersehbaren Hinweis
    auf die Notwendigkeit des Lösens des Steckverbinders anzubringen?
    Oder einen kopierten 100 EUR-Schein auf das Case laminieren,
    sowie den Hinweis auf die Reparaturkosten, die vom Trinkgeld abgezogen werden.

    Wenn man die Kiste hinstellt und öffnet sollte man den Hinweis sehen, und alles ist gut.
    An der Tankstelle bekommt man oft einen leeren Kanister an den Kloschlüssel gebunden
    damit man den nicht versehentlich mitnimmt, so muss man eben auch das Personal
    auf die Steckverbindung hinweisen.

    Oder gibt es vielleicht die Möglichkeit ein längeres kabel zu vebauen, damit man das Display abnehmen kann,
    und erst im Case stehend die Verbindung lösen ohne dass Material beschädigt wird?

  • Desmag Artikel "Selbstständige sollen mehr zahlen!"

    • skyper
    • 15. Mai 2012 um 10:00

    wenn man sich den zugrundeliegenden (und in dem oben verlinkten Artikel erwähnten) Text mal genauer durchliest -
    http://www.bmas.de/DE/Themen/Rent…c69238bodyText7

    steht da im wesentlichen nur, dass man eine Verpflichtung zumindest für eine Basisversorgung
    für Selbständige einführen will.

    Für Unternehmensgründer sind Sonderregelungen und gesonderte Bezahlmodelle vorgesehen,
    für Leute zwischen 30 und 50 mit existierender Vorsorge sind Sonderregelungen vorgesehen,
    für Leute über 50 Jahre und geringfügig beschäftigte unter 400 EUR fällt das Thema komplett raus.

    Damit bleiben effektiv als Betroffene übrig:
    - Leute unter 30, die bisher keine Vorsorge aus eigenem Antrieb geschaffen haben
    - Leute zwischen 30 und 50, die bisher keine Vorsorge aus eigenem Antrieb geschaffen haben
    Das ist in beiden Fällen natürlich unerfreulich (weil man plötzlich selber Kohle auspacken soll),
    und gleichzeitig überflüssig sich drüber aufzuregen, weil in meinen Augen mit dem Beginn des Arbeitslebens
    auch der Beginn der Rücklagenbildung hätte stattfinden sollte.
    (was ja bei jedem Angestellten ohne Federlesen passiert -
    da wird der Schweinehund gar nicht erst gefordert, sondern die Kohle direkt eingezogen)

    Die soziale Hängematte ist inzwischen ziemlich durchgesessen,
    und wird das Prinzip "ich hätte dann auch gerne was von der Suppe an der ich nie mitgekocht habe"
    nicht auf Dauer halten.

    Im Idealfall geht mit der Geschichte endlich mal ein Reinigungsprozeß der Branche vonstatten,
    und es gibt die Chance die längst fälligen Anpasungen der Tagessätze durchzusetzen.

    Auf der anderen Seite ist es vielleicht gerade in unserer Branche endlich ein Anreiz für die nachfolgende Generation
    nicht der Verlockung des schnellen (schmalen) Geldes zu verfallen. Keine Ahnung wie viele Leute ich kenne
    die der "Faszination Stagehand" die Ausbildung, Studium und damit den "Plan B" geopfert haben.

    450 Taler durch zwanzig Arbeitstage abzüglich der Anteile die von der Steuer abgesetzt werden können
    sind jetzt nominal kein Betrag der bei ordentlichem Geschäftsbetrieb nicht zu schultern wäre.
    Das Geld ist ja nicht weg, sondern wird später wieder ausgezahlt,
    auch wenn es dann bedauerlicherweise vermutlich nix mehr wert ist...

  • Alucase für schmales Geld, Empfehlung !!

    • skyper
    • 26. April 2012 um 23:05

    wenn die Blöcke nicht zu klein sind kann man das evtl. in eine normale CNC irgendwie einspannen,
    eigentlich benötigt man für sowas aber einen Saugtisch - haben die wenigsten Kistenschnitzer.
    Ferner ist die Fräserbreite nicht beliebig klein realisierbar,
    zwei Millimeter Schlitzbreite hat mein Zulieferer zumindest abgelehnt.

    Für einen Kunden lasse ich gerade einige 19"-Schubladeninlays für
    Mikrofone und Sonderteile nach CAD-Zeichnung auf Paßform fräsen.
    Ist alles in 50mm Plattenstärke und teils mit kompletten Durchschüssen -
    mal schauen wie es wird.
    Liefertermin soll mit Glück noch KW18 klappen,
    mich also bitte bei Interesse in zwei Wochen nochmal anstupsen.
    (Bis dahin habe ich das Thema sonst vermutlich schon wieder verdrängt...)

  • Stromversorgung von großen Amps

    • skyper
    • 23. April 2012 um 20:36

    Dirk: Danke für den großartigen Link!

  • Ich packe meine Installationskiste und da muss rein ...

    • skyper
    • 22. April 2012 um 23:27
    Zitat von "rockline"

    Vielleicht zum Abschluss der Diskussion um die Werkzeugkiste:
    Wie sollen die Kammern (als regulierende Stelle) denn die Qualifizierung überprüfen? Etwa durch die Frage "kannst Du das denn auch?"
    Ein vorgelegter Meisterbrief erklärt doch alles.

    Wenn man den Bogen jetzt mal etwas weg von den IHKs und HWKs zu den HKS spannt,
    (ok, sind ein bischen Äpfel und Birnen, aber man soll ja auch mal über den Tellerrand gucken...)
    dann verteidigen hier einige eigentlich genau den Teppich, unter wir branchenintern seit
    Generationen unseren Schmutz (nur großteils ohne verpflichtende Eintragungen
    in irgendwelche Organisationen) kehren.

    Mal Hand aufs Herz - bucht Ihr Euch Leute nur wegen eines Zettels ans Pult oder auf die Produktion,
    oder darf es da auch ein unverbriefter "der macht das schon seit zwanzig Jahren ohne Zettel"-Kollege sein,
    wenn er seinen Job sauber abliefert und sein Handwerk versteht?
    Für mich ist "gelernt" und "Zettel gemacht" nicht unbedingt das selbe.
    Wenn man anschaut wie beispielsweise das Thema SAE-Diplom hier manchmal belächelt wird
    während man sich selbst in absoluter Selbverständlichkeit ans Pult stellt oder irgendwelche schwarzen Kübel
    ins Dach diskutiert - dann rühren wir eigentlich exakt den gleichen Kaffee in anderen Tassen.

    Logischer Umkehrschluss - nur noch Meisterbetriebe in der Veranstaltungstechnik,
    jeder macht seinen Zettel und dann bitte auch nach Gewerken getrennt.
    Denn Licht, Ton, Video, Rigging, Kinetik, Laser, Pyro, Staging -
    das kann einer alleine weder in der notwendigen fachlichen Tiefe überblicken, geschweige denn ausbilden!
    (und trotzdem haben immer mehr Leute den "einen für alles-Schein",
    oder haben in den letzten Jahren ohne jedwelchen Nachweis die Genehmigung zur Ausbildung bekommen)

    Wie gesagt - sind ein bisschen Äpfel und Birnen,
    da unsere Halligalli-Spaßbranche sich eben nicht vor Jahrhunderten bereits organisiert hat.
    (dann gäbe es hier aber sicherlich nur einen Bruchteil der Leserschaft...)

  • Lichtsteuerung

    • skyper
    • 22. April 2012 um 20:59

    Auch wenn ich die Anwendung nicht kenne und damit vermutlich an der Fragestellung vorbeischieße -
    die PALCOs von SGM haben einen integrierten Wochentimer und die Möglichkeit über Master/Slave-Konfigurationen
    auch ohne Pult miteinander zu spielen.
    Muss allerdings zugeben dass ich mit diesen Betriebsmodi bisher nicht mit den Leuchten arbeiten musste.

  • Stromverteilerkasten nach kunden wunsch?????

    • skyper
    • 21. April 2012 um 04:30

    Jeder der professionell mit "mobilem" Strom arbeitet bzw.
    Interesse an stabil laufenden Systemen hat wird Dir bestätigen können,
    dass etwa 98% der Verteiler von der Stange verbesserungswürdig sind,
    egal von welchem Hersteller.
    Oder eben nicht mit den eigenen Anforderungen
    und Systemphilosophie harmonieren. Bedarf ist sicher da,
    Budget und Verständnis oftmals nicht.
    (und nur sehr selten Bewusstsein für Systemstabilität -
    da klemmt es ja doch meistens recht erheblich...)

    Beispielsweise einen FI für eine 125A-Dose wird der Vermieter
    als Brandschutz und Deppensicherung argumentieren,
    der Systemtechniker als Single-Point-of-Failure.
    Beide Betrachtungsweisen haben imho ihre Berechtigung.

    Oder die klassische Verteilung 32A auf 6x Schuko.
    Toll, weil ich sechs Kanäle einzeln schalten und die 3x32A rechnerisch perfekt ausnutzen kann.
    Unfug, weil ich nie alle Steckdosen bis zur Kotzgrenze belasten werde,
    und den 16er für das Amprack trotz ggf. vorhandener Leistungsreserven nicht aufgesteckt bekomme.

    Edit hat einen Rechtschreibfehler gefunden. Schlaues Mädchen!

  • Schmale Truss gesucht

    • skyper
    • 30. März 2012 um 22:40

    yepp.
    Aber er würde wohl die pauschale Aussage "Belastbarkeit Zweipunkt = Belastbarkeit Dreipunkt"
    um den nicht unwesentlichen Einwand einer notwendigen seitlichen Abstützung ergänzen,
    völlig unabhängig davon mit welchem "Marketingbeiwert" die Tabellenangabe des Herstellers
    nach tatsächlicher Berechnung abgelastet würde.

    (Trotzdem kollidiert das Thema mit den technischen Vorgaben des Themenerstellers,
    der 2-Punkt-Traversen explizit ausgeschlossen, und eine Länge von 11 Metern
    bei einem Abstand der Auflager von etwa 8 Metern als Vorgabe genannt hat.)

    Aber... Weißwurscht is,
    schönes Wochenende!

  • Schmale Truss gesucht

    • skyper
    • 30. März 2012 um 20:08
    Zitat von "Mister.Lange"

    Ansonsten möchte ich hier noch mal kurz einwerfen dass die Belastbarkeit einer Drei- und einer Zweipunkttruss gleich ist.

    Kurzfassung meiner persönlichen Meinung: Quatsch

    Pragmatische Erarbeitung meiner Einschätzung:
    blind ins Regal gegriffen liefern beispielsweise die Lasttabellen von Prolyte
    für eine 6m-Strecke folgende Centre Point Load - Angaben:

    H30L (also Zweipunkt mit Gurtrohrabstand 239mm) : 33kg

    H30D (gleicher Gurtrohrabstand, aber Dreipunkt*): 406 kg
    *da "Spitze oben/Spitze unten" sogar effektiv nur 207mm

    macht einen Faktor von 12,3 bei gleichem Gurtrohrabstand.

    oder extremer betrachtet:

    Prolyte führt auch bei den 40cm Leitertraversen Lastangaben nur bis 6m Spannweite auf,
    selbst bei der kleineren 30cm Dreipunkt dagegen bis 16m -
    spätestens da sollte der geneigte Leser auch ohne Betrachtung der CPLs aufmerksam geworden sein.

    (wobei eine H30D bei 16m nach Katalogangabe immer noch über doppelt so viel abkann wie eine H40L bei 6m...)

  • Schmale Truss gesucht

    • skyper
    • 27. März 2012 um 23:20

    an ernstzunehmenden "kleinen" Traversen würden mir zumindest die Prolyte E20D / E20V
    http://www.prolyte.com/documents/pdfbrochures/truss_de.pdf

    sowie als deutlich massivere Ausführung die Hof 180-4 HD einfallen:
    http://www.hof-alutec.com/index.php?menuid=14&sub1id=84&sub2id=87&sub3id=5

    Vorsicht - beide Traversensystema haben 32/35mm Hauptrohrdurchmesser,
    also alles auf Superclamps oder kleine C-Haken umrüsten!

  • Layher Event (CAD / WSYIWYG / Pytha)

    • skyper
    • 23. März 2012 um 20:43

    Moin,

    ich finde den Beitrag gerade nicht mehr, aber...

    ein Forenuser hat sich mal die Mühe gemacht diverse Layher-Teile zu digitalisieren.
    Ich meine mich an folgendes Ende vom Lied zu erinnern:
    Die Konstruktionszeichnungen waren letztlich so gut, dass man seitens Layher dringend
    eine Unterlassung der Veröffentlichung nahelegte.
    Da in dem Zeug einige Patente verwurzelt sind und die CAD-Zeichnungen so gut waren,
    würden sie in den falschen Händen / in den falschen Volksrepubliken
    eine zu perfekte Kopiervorlage abgeben - daher die noble Zurückhaltung auch im digitalen Zeitalter.

  • Multi Purpose Crew

    • skyper
    • 19. März 2012 um 18:36

    @Klauston:
    hättest Billbo ruhig zum 1000sten Beitrag gratulieren können :)

    billbo: magst Du nicht mal ein Buch schreiben? Bei
    "Eine Zeitspanne, in der manch bedeutende deutsche FOH – Fachkraft am selben Ort nicht mal ihr Zweitlaptop hochgefahren hat"
    habe ich schon wieder fast das koffeinhaltige Kaltgetränk in die Tastatur gekippt...

    Danke und gerne mehr davon !!!

  • LED Lampe IP68

    • skyper
    • 17. März 2012 um 01:03

    http://www.sill-lighting.com

    Laut Katalog ist bei IP65 schluss, und RGB erst mal nur ohne W.
    Trotzdem würde ich mal nachhaken, die Firma mach ausschließlich Architekturleuchten,
    und das im absoluten High-End-Bereich.

  • Sorry Schoeps - Leider Geil!

    • skyper
    • 16. März 2012 um 19:05

    Ich glaube hier gehen die Interpretationen etwas auseinander :)

    Eigentlich wollte ich meine Freude zum Ausdruck bringen,
    dass mir bei einem Mikrofonhersteller der absoluten Spitzenklasse
    nicht direkt mit Superlativen die Außergewöhnlichkeit des Produktes
    mit dem großem Holzhammer aufgeschwätzt wird.
    Viel mehr weist man mit größtem Understatement darauf hin,
    dass es sich um ein relativ gutmütiges und unkompliziert zu bedienendes Produkt handelt.
    (und erörtert unterschwellig, dass für spezielle Zwecke
    auch noch viel speziellere Mikrofone vorgehalten werden,
    um ein noch besseres Ergebnis zu erreichen)

    Also nach meiner Auffassung:
    man ist sich herstellerseitig bewusst dass das Ding nach eigenen Maßstäben ganz passabel ist,
    aber der eigene Anspruch je nach Anwendung höher angesiedelt ist - und man dem geneigten Benutzer
    dieses Qualitätsbewusstsein ebenfalls unterstellt.

    Dass finde ich geil.


    (Im Vergleich:
    Bei gefühlten 99% aller Lautsprecherprospekte ist jeder Kübel des Portfolios
    von ganz klein und billig bis ganz groß, unbezahlbar und nur im Rudel anzuwenden
    stets das perfekte Instrument, löst in den Höhen fein auf, hat kristallklare Mitten
    und ein erdbebenähnliches Bassfundament bei ungewöhnlich hohen erzielbaren Lautstärken.
    Phasenverlauf und Frequenzgang laufen nahe der Ideallinie,
    und das Gehäuse nebst Oberflächenbeschichtung ist von äußerster Wertigkeit
    bei gleichzeitig geringem Gewicht und perfekt durchdachter Haptik und Mechanik.
    Von Profis für Profis. Oder so.
    Und doch würde der potentielle Schoeps-Anwender den allergrößten Teil der angepriesenen Kisten
    bestenfalls als Heizmaterial fürs Osterfeuer in Betracht ziehen wollen)


    Sagt Skyper, der gerne den Standort Deutschland unterstützt,
    (zwar nicht unbedingt durch den Kauf von Schallwandlern),
    und für einen ordentlichen Stromverteiler schon mal mehr Geld ausgibt
    als andere Leute für einen kompletten Dimmerschrank...
    Gutes Werkzeug <-> gutes Geld <-> gute Arbeit.

  • Manfrotto Zubehör

    • skyper
    • 14. März 2012 um 01:33

    Bin mir zwar gerade nicht sicher was Du mit den 35mm-Adaptern meinst, aber wenn es
    von MiniTV (16mm) auf TV (28mm) gehen soll dann müsste dieser Luxusgegenstand Abhilfe schaffen können:
    Manfrotto 163-58F

    http://www.manfrotto.de/zapfen-28-16mm-hulse-schnellv

    Oder wenn es nicht 100% mittig sein muss dann den integrierten Mini-TV-Zapfen am Stativ nutzen,
    und per Manfrotto 158 die beiden Mini-TVs verbinden.

    http://www.manfrotto.de/adapterhulse-16mm-madenschr

    (beides auf die Schnelle z.B. auch bei zilz.de gefunden, da sieht der Preis teils etwas moderater aus...)


    Alternativ für Position 1:
    Doughty T73800 REDUCER SPIGOT
    Doughty T73801 REDUCER SPIGOT ,
    gibt es z.B. bei LTH. Technischen Unterschied (Euro/Din Specs) habe ich nicht verstanden, gibt sicher eine Erklärung
    warum ein Modell knapp einen Euro teurer ist...

    Alternative für Position2:
    Doughty G1003: 16 x 16mm Socket Adapter

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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