atm23: eines meiner lieblinge an der snare! ziehe ich immer dem 57 vor, nehme es zum teil mit auf tour (…)
Beiträge von gurkendoktor
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Hä? Seit wann ist "Ohren zu halten" das Zeichen an den FOH/Monitormann, den Monitor lauter zu machen?
ja, wenn man es nicht verstehen will…
"ohren zuhalten" im sinne von "blocking ears" im sinne von "zu laut" ist NICHT GLEICH "ein ohr zuhalten" bei besonders kniffligen oder besonders tiefen (hier hilft lowcut aufmachen) gesangspassagen.
den unterschied bemerkt man schnell. glaub mir, bei mir hat sich noch niemand darüber beschwert, dass ich nicht-explizite zeichen interpretiert habe. aber das waren leute, denen man nicht erklären musste, zu was ein mikrofon da ist.
in den meisten fällen kam das bis jetzt (bei mir)bei klassischem monitoring vor, aber wer sich bei in-ear-monitoring "die ohren zuhält", dem ist es bestimmt NICHT zu laut - oder er hat das gedöns noch nicht lange.weiterhin könntest du, wärest du mit den grundlagen eines monitormixes vertraut, leicht erahnen, warum ein griff zum "lautstärkeregler des in-ear-monitoring-empfängers" vielleicht für den vorführenden kontraproduktiv ist, da dieses ja gemeinhin den ganzen bereits vorhandenen mix verstärkt, wo doch lediglich das instrument "meine stimme" explizit lauter/deutlicher vernommen werden möchte. der vorführende gewänne hier also nichts weiter, als vielleicht einen kleinen gehörschaden, weil dem schlagwerker just in diesem moment der besenstiel aufs kehrblech rutscht - das jeder musiker gern als anhaltspunkt für timing in seinem mix hat.
(ok - das ist jetzt konstruiert, aber das prinzip ist klar).wenn ich also oben schreibe "monitor lauter", meine ich: der darbietende möchte gern seine stimme deutlicher vernehmen, also sollte sie in dem für seinen monitorkanal relevanten mix von den anderen darin vorhandenen signalen vermittels einer lautstärkeänderung schärfer abgegerenzt werden. vulgo: "er/sie braucht mehr [sich im] monitor"
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…auch die linkshänder?

wenn sich jemand öfter ein ohr zuhält, ist wahrscheinlich der monitor zu leise. profis sagen sowas nicht zwingend vor publikum. also: augen auf.
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wie sieht es eigentlich mit akutem flüssigkeitsmangel und hoher lautstärke (sprich: sturzbesoffen in der dorfdisco) aus
in anderer situation aber: es geht einfach aus. ich hab nix mehr gehört auf dem rechten ohr, und mit dem gleichgeichtssinn war auch nicht mehr alles so sauber (frequenzabhängig!!) - bei der produktion das trinken vergessen

drei liter wasser, und alles war wieder da.
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? also bei mir wird der sound mit publikum irgendwie immer trockener als ohne ?
ja. das war bei mir bis vor kurzem auch so. meistens wird auch eher "oben" was bedämpft.
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`n Kollege hat sich jetzt auch extra `nen Bart wachsen lassen...

zm thema "sound": lieber klaue ich mir am anfang etwas "eier", und habe weniger mulm, als dass ich dann im ersten titel vollkommen einbreche, weil mit publikum der bassbereich noch mehr suppe wird, als er vorher schon war. verhalten vor allem auf zeitkritischen veranstaltungen.
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da hat man allerdings ein problem: wenn man so mischt, wie man (und die band) es haben möchte, kommen aller furzminuten irgendwelche typen: "ich versteh kein wort" – nur weil die stimme nicht doppelt so laut wie der rest ist…
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in dem fall wurde es vorher noch schnell vorher geändert. und es gab einen zusätzlichen fahrer, der durfte allerdings auch nur 3,5to

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es gibt ja auch 4,5to und 6to. und die wiegen leer nicht viel mehr als die gleiche auführung mit 3,5t zGg. und DA wird es dann echt knifflig, z.b. wenn die dispo nen 4,5 bestellt, die fahrer aber nur 3,5 dürfen. wäre mit ladung auch nur etwa 3,0t gewesen – ging aber nicht. wenn man das als unbedarfter fahrer nicht weiß (und nicht noch mal explizit nachfragt) kommt man da auch ganz schnell in teufels küche.
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oha. ich dachte, es gäbe nur eine grunddiskussion über "wie rum liegen die toms auf dem pult". aber es gibt tatsächlich menschen, die komplett ab vom "rocknoll-standard" patchen (ich nenn es jetzt mal so - links drums, dann instrumente von grob nach fein sortiert, immer von links nach rechts, dann vox wie sie stehen). wertungsfrei gemeint.
da ist man natürlich ohne beschriftung erschossen. das kann man sich auch nicht mal schnell zusammenreimen. dann doch lieber nur die toms "andersrum" (nämlich wie man sie sieht)
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ah sorry, merk grad: ich hab die p3 in der hand. ist quasi der vorgänger, auch mit prozessorendstufen. das setup "bässe, 2 tops" könnte generell etwas bassarm sein oder anders: zum schreien neigen. trau deinen ohren

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nach meinen erfahrungen ist die dynacord eine durchaus brauchbare rocknroll-anlage. das resultiert daher, dass sie nicht unbedingt "linear klingt". mein tip hier: immer gucken, dass sie nicht so viel mulmt, dann wird alles gut. generell senke ich bei dieser anlage 315 und 4k ab, die nerven ganz schön.
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deswegen hab ich immer 3 mikros aufgeführt:
wunsch / machbar / minimum
bei minimum stehen dann sm57, d112 und konsorten. mit denen geht es halt immer irgendwie, meistens auch ganz brauchbar.
allerdings hab ich auch das köfferchen mit, sind auch keine highend-mikros drin, aber ein 609 für die gitarre und die beta87 für den gesang möchte ich schon am start haben.
manchmal bekomme ich sm57 auf stativen für die toms - dann hab ich auch lieber meine 604 parat. -
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Außerdem: direkt in der Nähe kenne ich niemanden.... wenn jemand was weiß...mir fällt da jemand in schwarzenberg ein, hier im forum gibts auch jemanden aus "grenzsachsen" - da geht schon was. ich hätte auch jemanden hier in leipzig, der das für brauchbares geld machen könnte, aber die anfahrt reißt dich dann rein.
und ehrlich: wenn du 1500 für lautsprecher hast, dann solltest du einen geringen teil dessen mal in miete investieren, das ergebnis ist sicher um einiges besser. ehrgeiz, initiative und selbst nachdenken (was ich sehr schätze) können viel, aber nicht alles.
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jo, und dann kommt man wohin, wo "der örtliche" trotz expliziter kanallistung die kanäle nach gefühl belegt hat:
vlnr: leadstimme, leadgitarre, einmal wild die instrumente auf dem pult verteilt, bass, akustikgitarre, irgendwo dazwischen noch vereinzelt teile des drumkits, und die monitore waren genauso belegt. NICHTS beschriftet. und band&stift vergessen. argh!
begründung: er sei es so gewohnt.
von den optionen "zurückfahren und koffer holen" und "alles umbauen" habe ich mich spontan für nr. 2 entschieden. dann gings auch ohne beschriftung
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da das hauptthema "sprüche" ist: als monitormann ist es mir mal passiert, daß ich ein bier mit der band trinken mußte. direkt vorm gig. da habe ich mich natürlich zähneknirschend in die pflicht gefügt

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eben. bikertreffen ohne alolo ist schon doof, genau wie der gala-abend mit der billigbierdose am hals.
es fallen jetzt worte wie "normalerweise", "gesunder menschenverstand", "umgangsformen" etc. dann überlegen wir uns, wie es in der praxis aussieht und sind manchmal ganz froh, daß es regeln gibt.
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das lässt sich leicht umgehen: freigetränke für dienstleister nur nichtalkoholisch. da hat keiner mehr bock, sich als "techniker" auszugeben - wenn doch nur ne cola rausspringt. entweder gibts dann bier bei der band, oder gar keins.
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mono-fill in der mitte hab ich schon gesehen.
links/rechts gestackt (nicht ZU hoch, also auch eher nahversorgung bis hälfte), mitte einen mono.speaker geflogen zur nahversorgung der "tanzfläche"
weiter hinten noch mal zwei kleine delays, ebenfalls geflogen. klang gut, das einzige problem war, daß man den bass "hinten" (am foh==letztes drittel vom zelt) etwas schätzen musste. dafür restliche wiedergabe top - und denen, die (mit absicht) hinten zu stehen kommen, reicht doch meistens aus, dass sie das lied erkennen und den text verstehen

ebenfalls schon gesehen: kombinationen von direktabstrahlern und hörnern im bassbereich. obs wirkt? es klang zumindest nicht merklich schlecht.