Hallo liebe Gemeinde,
mich würde mal interessieren, wie ihr das Thema Notbeleuchtung (damit meine ich primär die Beleuchtung der Rettungswäge zur sicheren Entfluchtung und sekundär die Beleuchtung der Notausgangsschilder) bei kleineren Outdoor-Veranstaltungen bewerkstelligt.
Ich kenne es von den Outdoor-VAs, wo ich dabei war (bis 2000 pax) so, dass sehr große Notausgangsschilder aufgestellt/aufgehängt werden, um auf die Notausgänge hinzuweisen, dass das aber einfache Schilder ohne Beleuchtung oder gar Nachleuchten sind. Ich habe große Zweifel, dass das so zulässig ist. Bei einer Veranstaltung (Innenstadt, Beleuchtung war also grundsätzlich vorhanden) wurde das so gelöst, dass Menschen unterwiesen wurden, im Fall eines Stromausfalls (der tatsächlich eintrat) mit Akkustrahlern aus dem Baumarkt bereit zu stehen, um die Notausgangsschilder mit diesen zu beleuchten. Diese Lösung erscheint mir aber relativ sketchy. Wie würde man das handhaben, insbesondere an Outdoor-Orten wo die Beleuchtung nachts nicht mehr ausreicht, um die Fluchtwegsbeschilderung zu erkennen?
Was die Notbeleuchtung für die Fluchtwege selber angeht, würde ich das mit meinem aktuellen Wissensstand wahrscheinlich so lösen, dass ich entweder so mobile Notleuchten (also diese Batterielampen, die am Netz hängen und angehen, wenn der Strom ausfällt, aber in mobil) oder als fancy Variante die Asteras mit Notbeleuchtungs-Schaltung zumiete und ans Netz hänge, damit sie ständig laden und im Fall eines Stromausfalls angehen bzw. in den Notbeleuchtungsmodus wechseln. Dabei würde ich bei der Planung rechnerisch ermitteln, ob die erreichte Beleuchtungsstärke den Vorschriften entspricht. Bei ersterer Variante (dedizierte Leuchten) weiß ich aber nicht mal, wen ich da anfragen würde (Region OWL), die zweite Variante wäre wahrscheinlich zu teuer und auch wenn es zweckdienlich wäre, ob das wirklich so zulässig ist, weiß ich nicht. Wie würdet ihr dieses Thema bei kleineren Veranstaltungen mit begrenztem Budget angehen?
Grüße
Wiebke