Zitat von "mediennutte"na ja, wenn wir schon beim sticheln sind: man kann ja dem kunden tonnenweise material verkaufen, ein riesen pult plus siderack hinstellen und trozdem die kanäle nur teilweise auf den master routen.
und auch die effekte und dynamics können lustig blinken ohne klanglichen einfluß zu haben.
wenns hinterher gut klingt, und der kunde zufrieden ist? was solls
Ich seh das mal ein bisschen aus meiner Kundensicht:
1. Wenn ein Verleiher mir vorher sagt er braucht kein 32er Pult es würde ein 24er reichen (obwohl die Band 25 Kanäle belegt), und Gates sowies nocht, und Kompressoren auch nicht usw. dann geh ich zum nächsten Verleiher, weil ich einfach nur das Gefühl hab, der hat keinen Bock das Zeug zu liefern oder hat es garnicht.
2. Wenn beim Aufbau und Soundcheck gemerkt wird das man was nicht braucht -> weglassen. Da spielt einfach das Vertrauen in den Mischer eine große Rolle. Wenn ich auf der Bühne stehe hab ich werder Zeit noch Lust mich damit zu beschäftigen was der Mischer macht, ich muss einfach davon ausgehen können, dass er die Band bestmöglich darbietet, ich kann dafür nur meinen Teil auf der Bühne machen.
3. Wenn der Tech meint er macht das heute so oder so, dann soll er mir das bitte kurz erklären. Es gibt leider Mischer (gerade in der unteren Liga) die halt mal wo was gehört haben.
Grundsätzlich, denk ich, dass zuviel aufbauen und mikrofonieren eigentlich nicht schadet, falls der Mischer aber auch bereit ist mal ein Mikro auszuschalten wenn man es denn nicht braucht. Während dem Gig noch eins hinzustellen weil man es doch braucht, ist da wohl eher problematisch.
Fazit: Die Kommunikation macht es (wie so oft) aus. Der richtige Mischer, darf bei mir Live eigentlich fast alles machen.