Traditionelle Kirche (klassischer Kirchenbau) oder Freikirche (akustisch optimierter Raum)?
Aus den 60ern und die Akustik wird immer gelobt.
generell gilt "you get what you pay for" und wer billig kauft, kauft zweimal. Und "Watt" ist keine Lautstärkenangabe...
Ja, das befürchte ich auch. Daher meine Frage, was am ehesten brauchbar ist. Dass Watt nicht die Lautstärke (Größe, Leistung, Raumvolumen) definiert ist mir als Physiker durchaus bewusst ![]()
Es ist meines Wissens aber natürlich ein relevanter Parameter und bei den billigen Aktiven die Endstufe häufig zu schwach.
Aus meiner Sicht macht es dann mehr Sinn, einen passiven Subwoofer anzuschaffen und mit der Palladium zu betreiben. Da bekommt ihr deutlich mehr Bumms fürs Geld, als mit so einer billigen Aktiv-Subkiste.
Alternative Idee: Welche Fohhn Linea sind denn verbaut? Und vor allem welche Amps / DSPs? Ggf sind sogar noch Amp-/ DSP Kanäle frei, die ihr für den Sub nutzen könnt. Würde so oder so das gesparte Geld dann in jemand investieren, der Euch das mit den eingemessenen Lineas einmisst - dann habt ihr für 90% Eurer Gigs einen super Sound.
Für die anderen 10% würde ich empfehlen, den ganzen Behringer und No-Name Schrott zu verkaufen und stattdessen hochwertige Tops zu leihen, bis wieder Budget für eigene Lautsprecher vorhanden ist.
Ich würde mal Raten LC-100 oder LXP-100, kann nachschauen lassen. Dazu Fohhn FC-9 DSP und Yamaha P 5000S Endstufen, die sind aber voll belegt.
Einmessen und fester Aufbau sind leider keine Option, da der Subwoofer dort nicht dauerhaft steht und je nach Veranstaltung hingestellt wird und vielleicht mal hier dann in der anderen "Ecke" (ich weiß, akustisch doof). Außerdem würden wir unsere Anlage auch mal mitnehmen und laienhaft wo aufstellen müssen. Außer mir gibt es leider auch niemanden, der sich halbwegs mit der Technik und Theorie auskennt, das sollte also nach Einweisung auch für die anderen möglich sein (was auch ein Konzept der Arbeit mit Jugendlichen ist).
Leihen ist auch raus. Zum einen haben wir jetzt das Angebot bekommen, dafür Geld zu bekommen. Zum anderen würden wir das Equipment dann schon gerne häufiger benutzen, den Sub schon mindestenst alle zwei Monate und eher für kleinere Dinge. Dafür bekommen wir nicht jedes mal ein paar hundert Euro Leihgebühr, bzw. es lohnt dann einfach schlicht nicht für 3 Lieder vor 30 Leuten. Vielleicht könnten wir ab und an die Yamahas MSR 400 haben.
Verkaufen geht auch nicht so einfach bspw. beim Behringer, da das auch vom Förderverein vor nicht allzu langer Zeit angeschafft wurde (unter anderer Prämisse: mal eine Ansage auf dem Gemeindefest zu machen oder Hintergrundmusik bei der Weihnachtsfeier laufen zu lassen; war ein Schnäppchen dafür 300€ wie neu mit Hüllen, 2 Ständern und 2 Monitore noch geschenkt dazu; für den ursprünglichen Zweck genug).
Das ist leider die aktuelle Situation und bis ein generöser Sponsor auftaucht oder der Durchbruch kommt, ist leider nicht so viel da. Wir haben jetzt ein wenig Geld zugesagt bekommen und das nötigste (Kabel, Stagebox, DI) beisammen. Gute Mikros (KM184 und verschiedene Sennheiser) dürfen wir mitbenutzen, ebenso ein paar Funkstrecken und Einstiegsklasse-Headsets. Natürlich weiß ich, dass wir hier von Ramsch reden und nicht professional audio. Die Frage ist, wie wir aktuell das Beste raus holen können und vielleicht noch in Zukunft sinnvoll aufrüsten können.
Die DAP Palladium umzuwidmen wäre natürlich eine Option, allerdings ist der schon recht alt, ist weiß nicht, ob der lang hält im Betrieb mit Sub, da wird der da schon gut arbeiten müssen. Einen (von zwei) Lüfter muss ich noch schnellstens ersetzen, der ist kürzlich ausgefallen (scheinbar der, den ich vor ein paar Jahren mal getauscht hatte, ein nicht so schlechter Sunon). Allerdings fehlt uns dann der Zuspieler für die großen Tops. Da würde ich eher dazu tendieren, eine Endstufe extra zu holen, die Palladium bekommt man für 100€.
So eng ist am Ende das Budget nicht und man könnte noch privat was dazu tun, wenn es wirklich mehr bringt. Gegenüber dem Förderverein müssen wir das aber verkaufen können. Wenn es ähnliche Produkte bei Thomann&Co zu einem Bruchteil des Geldes gibt, die grob das gleiche machen, wird das schwer. Werthaltigkeit und Zuverlässigkeit kann man nur bedingt anführen (wenn der Sub mal nicht läuft ist das so und man schaut, was spontan noch geht, es gibt keine Konzerte mit Eintritt oder so). Habt also bitte ein wenig Nachsicht mit dem Ramsch. Ein 2×18 Seeburg ist gerade nicht drin.
Der HK Audio war keine konkrete Empfehlung, den hat jemand mal zum Testen rein gebracht (und seine Tops). Subjektiver Eindruck war, dass die Tops bei weitem nicht mit der Fohhn-Anlage mithalten konnten auch auch nicht viel besser klangen als untere Billig-Tops; man aber schon mit dem Sub einen deutlichen Unterschied gehört hat. Daher nun das Interesse an einem Sub.
Danke für eure Tipps!