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  2. monithor

Beiträge von monithor

  • chronik einer show mit kuh

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 19:46

    hallo fränkie,
    also auch hier und nicht nur im verborgenen.

    gefordert ist entweder pcm 91 und pcm 81

    oder 480 oder m5000

    dazu h3000 und tc delay.

    also zwei gute hallgeräte, einen harmoniser und ein delay.

    wie du siehst, fragen hilft. würde ich mir von manchem wünschen, der die geräte stellen muss.
    außerdem sollte hier alles schriftlich gehen und nicht mit showpraktikantin elsa übers telefon.

    gruß

    oli

  • chronik einer show mit kuh

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 19:14

    DavidH - danke. oder aber "chronik einer show mit kuh", oder? mal sehen, ob ich das geändert bekomme.

    00Schneider - möglicherweise hat die verzweiflung darüber, dass dieses jahr schon soviel schiefgegangen ist, etwas sarkastisch werden lassen. ich werde das mal prüfen und vielleicht den kram fürs nächste jahr wieder etwas sachlich gestalten.

    Mnyut - klar hat eine band und produktion auch entsprechende pflichten, doch sind die an anderer stelle aufgelistet. "die band spielt xxx minuten, hat bei autogrammstunde da und da anwesend zu sein, macht folgende promotion etc." die produktion bringt backline, sorgt für transport, entsprechendes personal etc. das sind alles sachen die "selbstverständlich" sind, die aber immerhin auch mit einem entsprechenden betrag der band zu buche schlagen. ich kann mit sicherheit auch günstigere transportvarianten besorgen als die die wir haben, aber mir ist die sicherheit wichtig, das ich erfahrene leute am start habe, die auch am nächsten tag da sind wo ich sie haben möchte.

    rockline nochmal- jeder veranstalter hat alle informationen bevor er unterschreibt. ich hab keine ahnung wie viele shows es deswegen nicht gegeben hat. wenn das aber zuviel werden sollte, bin ich mir sicher, das die band oder die agentur sich bei mir (uns technikern) meldet, ob da nicht was zu machen ist. außerdem gibt es wie gesagt die möglichkeit über gewisse kompromisse zu verhandeln. und da wurde auch dieses jahr schon gebrauch von gemacht. mal nebenbei: büro hatte ich in dieser saison glaube ich erst ein oder zweimal. ich habe es überlebt, auch wenn mit einfach schöner ist.
    leider weiss ich nicht, wo deine gegend ist, sonst könnte es sein das wir da schon gespielt haben.
    btw. ich verschicke jetzt schon rider für eine kommende akkustik-tour im herbst, damit die veranstalter kalkulieren können. es stimmt also absolut nicht, das sie die katze im sack kaufen.
    gruß

    oli

  • chronik einer show mit kuh

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 17:09
    Zitat

    habe gerade noch mal ein wenig kombiniert, und habe erkannt um welche Kapelle es sich handelt.
    Gut - ist genehmigt!

    dann warst du schneller als ich mit meiner erklärung. ob sich das für den einzelnen rechnet liegt nicht in meiner macht zu entscheiden. das muss jeder für sich sagen.

    Zitat

    Scherz beiseite, was sagen hier die Profis: Ist es normal, daß man komplette mobile Offices stellt, während die Combo auf der Bühne klampft?


    wenn man im laufe des jahres mehr unterwegs ist als zu hause (und das bin ich) ist es schon schön, wenn man einen vernünftigen arbeitsplatz hat. ich muss schließlich die kommenden shows vorbereiten, meine bas verschicken usw. normalerweise gibts auf festivals immer einen telefonanschluss und etwas büroähnliches. wenn sowas eine wirkliche hürde darstellt, finde ich mich mit meinem büro auch schon mal im laster wieder. ich weiß nur gerne vorher, was sache ist, dann kann ich mich entsprechend vorbereiten und eventuell schon die tage davor vorarbeiten. weil immer mobil ins netz ist es dann auch nicht gerade.

    gruß
    oli

  • chronik einer show mit kuh

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 17:00

    moin rockline,

    Zitat

    Da werden jede Menge Forderungen gestellt. Gut, kann man als eine sehr gewissenhafte Verpflichtung gegen alle möglichen Unwegbarkeiten ansehen.

    genau das ist es. der rider war bis zum letzten jahr nicht so detailliert. aber die erfahrungen dieses jahres haben mich einfach dazu gezwungen.

    kuh ist sicher kein megaheadliner, aber eine gewisse größe hat diese band einfach. wenn du es genau wissen möchtest es ist *** die es gelesen haben wissen es, rockline hat es selber herausgefunden und der rest kann wieder raten***. und alles was ich möchte ist eine "richtig amtliche" produktion. das hat nicht immer was mit der größe einer firma zu tun, aber mit grips und einsatz ist vieles möglich.

    als "achtung der könig kommt" mag das vielleicht für hks (sorry, nicht persönlich nehmen) aussehen, aber für eine firma in entsprechender größe sollte so ein rider kein problem darstellen. der ärger der vergangenheit resultiert aber ja eindeutig unter anderem auch daraus, dass sich einige einfach überschätzen. das mit der yamaha allergie ist halt sache des foh mannes, und wenn es denn am ende nur noch darum geht, findet man auch da noch einen kompromiss. d+b hat halt einige male unseren bühnensound echt zunichte gemacht, weil gerade die c4 und c7 sachen in den dröhnmitten fast 360 grad abstrahlen. die sind auf der bühne einfach zu laut. diesen zusammenhang konnten wir im laufe der jahre eindeutig feststellen. und wenn ich bitteschön die möglichkeit habe hier einfluß zu nehmen, dann tue ich das auch. wir haben auch seitdem das da drinne steht shows mit d+b gespielt, aber die grundtendenz ist halt immer noch da und wurde auch meistens wieder bestätigt.
    der veranstalter bekommt diese anforderungen mit dem vertrag. kein mensch zwingt ihn diesen zu unterschreiben. wenn er der meinung ist die forderungen sind zu hoch, dann ist es an ihm mich anzurufen und zu versuchen eine lösung zu finden. er und das publikum erwarten von der band einen entsprechenden auftritt. wir sind dazu da diesen anspruch zu erfüllen. dazu haben wir uns die angeforderten mittel ausgedacht und gezeigt, dass es damit funktioniert. sonst wäre ich nicht mittlerweile 13 jahre bei der band. wir haben viele sachen gemacht die funktioniert haben und einige die nicht funktioniert haben. also kann man unseren erfahrungen ruhig glauben.

    gruß
    oli

  • chronik einer show mit kuh

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 16:21
    Zitat

    btw: welche Bühne? oder willst du das nicht sagen? Wir haben auch für eine nicht allzukleine angeboten, weiß aber nicht was draus geworden ist.
    Ich hätte wahrscheinlich nur angerufen ob XL200 mit Extension auch ok ist. Aber sonst..nichts wildes..

    bühne am neumarkt. xl 200 ist im normalfall ok. wenn mit genügend kanälen auch ohne extension.

    Zitat

    Interessant finde ich, daß der "Kuh"-FOH-Mann nichtmal eine PM3500 akzeptiert

    geschmackssache. eindeutig.

    Zitat

    einzig auszusetzen, dass es Chronik heißt

    erklär mir bitte den unterschied. lerne gerne dazu. :oops:


    Zitat

    Steht ja aber garnichts zum Licht drin, ist das normal? Wundert mich halt weil alles andere so ausführlich drin stand.

    Oder gibt's dafür was extra, oder garnicht

    lichtrider gibts natürlich extra, aber erstens ist das hier ja ein pa forum, und zweitens stehen hier die relevanten sachen mit bühne etc drin. außerdem ist das ja nichts weiter als lampen zählen.

  • chronik einer show mit kuh

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 15:43

    vielleicht ist es ja für einige mal interessant den verlauf der technischen abwicklung eines festivals zu verfolgen. mal sehen, was dieses mal so schief geht. vielleicht könnt ihr mir ja auch fehler meinerseits aufzeigen

    freitag, 16.juli 2004 – mail von der agentur:
    guten tag zusammen,
    wir haben einen neuen termin reinbekommen:
    13.8.04 köln ringfest
    …am 14.8.04 ist ja dann ….

    samstag, 17.juni 2004 – antwort von mir per mail:
    bitte mit dieser tonanforderung versorgen.

    Ist die absolut neueste nach den letzten erfahrungen gestaltete version (name der band geändert):

    KUH

    TECHNISCHER RIDER TON – OPEN AIR 2004
    VERSION 3.2
    Stand 01.07.2004 – Alle anderen sind ungültig !

    Vorwort:

    Dieser technische Rider der Gruppe KUH dient zur Vorbereitung einer Show mit ebendieser. Er enthält alle technischen Details die zur Durchführung der Show nötig sind. Die Nichtbeachtung von Punkten des Riders führt unter Umständen zu Verzögerungen, die zu lasten von anderen Acts gehen können. Dieses wollen wir nach Möglichkeit vermeiden. Also studiert diesen Rider sorgfältig und leitet ihn an alle entsprechenden Stellen weiter (Ton- und Lichtfirma, Stagemanager, Bühnenfirma, etc. – lieber einmal zuviel als zuwenig). Wenn es Fragen gibt bitte umgehend Kontakt aufnehmen mit mir. Am besten unter:
    kuh-technik@XXX.net.
    Im Vorfeld können wir über vieles diskutieren. Am Tage der Veranstaltung möchte ich keine Überraschungen erleben.

    1. Zufahrt, Ladewege, Parkplätze
    Die Produktion KUH kommt im Allgemeinen mit einem 14 Tonner Backline Truck, einem Nightliner Reisebus und diversen Pkw. Alle Zufahrtswege für Truck und Bus müssen frei von Behinderungen sein. Einfahrten und Tore müssen passierbar gehalten werden. Der Veranstalter trägt Sorge, dass der Bus ungehindert an den Backstageeingang fahren, und auf dem vorgesehenen Parkplatz parken kann. Hier brauchen wir eine Stromversorgung mit 220 V / 16 A Schuko. Falls die Anreise overnight ist, benötigen wir diese Stromversorgung schon in der Nacht. Genaue Informationen wird es rechtzeitig vorher geben.
    Der Truck muss ungehindert an den entsprechenden Entladeplatz fahren können, um die Backline auf die Bühne zu entladen. Nach der Show muss der Truck ebenfalls direkt wieder an die Bühne fahren können, um die Backline wieder zu laden. Während des Tages benötigt der Truck einen geeigneten Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort, wenn er nicht an der Bühne stehen bleiben kann.
    Die Bühne muss ein Ladedock haben, dass Cases über eine Rampe oder ähnliches direkt auf die Bühne gelangen können. Ein Zugang über Treppen ist nicht akzeptabel. Die Produktion führt im Allgemeinen keine Rampe mit, der Laster ist aber mit einer Hubbühne ausgestattet.
    Nach Auftritts- bzw. Abbauende muss eine ungehinderte Abfahrt aller Fahrzeuge möglich sein.
    Sollten Durchfahrtsscheine oder Parkausweise nötig sein, sind diese der Produktion rechtzeitig mit der Post an unten angegebene Adresse zuzustellen.
    Ebenso benötigen wir aussagekräftige Anfahrtspläne zum Veranstaltungsgelände. Map and Guide Ausdrucke können wir selber. Es geht um die unmittelbare Anfahrt zum Gelände und die Lage der Parkplätze und des Backstage Bereiches.

    2. Helfer
    Die Produktion KUH benötigt zum entladen, Auf- und Abbau, sowie zum laden 4 Helfer. Diese sollten ein Mindestalter von 18 Jahren haben und aufbauerfahren sein. Um die Sicherheit der Produktion zu gewährleisten, besteht bis Abbauende (schließen der Trucktür) absolutes Alkohol- und Drogenverbot.

    3. Bühne
    Die Band KUH benötigt eine Spielfläche von mindestens 14 x 10m. Diese Fläche enthält nicht Backlinerplätze, Storrage etc!
    Links und rechts von der Spielfläche benötigen wir je eine Fläche von 3 x 3m für Backlinestationen (siehe auch Bühnenskizze). Diese sollten den ganzen Tag, d.h. vom Get in der Backline bis nach Showende zur Verfügung stehen. An beiden Plätzen benötigen wir eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit 220V.

    Des weiteren benötigen wir:
    1 x Drumriser 3 x 2m, 20 cm hoch
    1 x Keyboardriser 2 x 2m, 20 cm hoch
    Alle Riser müssen an den sichtbaren Seiten schwarz verkleidet sein.
    Wenn vor oder nach KUH noch andere Bands spielen, sollten diese Riser rollbar sein, zur Show müssen sie aber fest stehen. In diesem Fall benötigen wir zusätzlich einen rollbaren Riser 2 x 3m für den Monitorplatz. Direkt vor der Show benötigen wir ca. 30 Minuten zum Aufbau der Backline und des Monitorplatzes, wenn wir nicht auf der Bühne stehen bleiben können. Diese Zeit ist unbedingt nötig und ist bei der Zeitplanung zu berücksichtigen.

    Ansonsten gehen wir davon aus, das die Bühne ein gültiges Baubuch hat, abgenommen ist, und auch sonst allen gängigen Bestimmungen entspricht (Erdung!). Da bei unseren Auftritten immer mit Regen zu rechnen ist, muß die Bühne absolut Wasserdicht sein. Aus diesem Grunde ist es ratsam, das Bühnendach vorne mindestens 2m über die Bühnenvorderkante zu bauen. Bitte haltet geeignete Plastikfolie (Silofolie) bereit um unsere Backline vor Platzregenschauern zu schützen. Sollten wir in Punkto Regensicherheit Mängel feststellen, behalten wir uns das Recht vor, mit dem Aufbau der Produktion zu warten, bis die Mängel behoben sind.

    4. FOH Pult
    MIDAS XL4, XL3, Heritage 2000/3000
    40 Mono, 8 Stereo Inputs
    Keine YAMAHA Modelle akzeptiert !
    Andere Pulte nur nach Absprache und schriftlicher Bestätigung der Produktion KUH!
    Das FOH Pult und sämtliche folgenden FOH Geräte stehen ausschließlich KUH zur Verfügung. Ausnahmen nur nach Absprache und schriftlicher Bestätigung der Produktion KUH!

    5. FOH EFFX
    1 x Lexicon PCM 91
    1 x Lexicon PCM 81
    oder
    1 x Lexicon 480L oder TC M5000 mit 2 Maschinen bestückt und Atac Remote
    sowie
    1 x Eventide H 3000/3500/4000
    1 x TC 2290 oder d two

    6. FOH Inserts
    1 x 4-fach Kuhnle Gates oder BSS 504 (kein Drawmer Quadgate, 201 sind OK)
    2 x dbx 160xt
    2 x 4-fach Kompressor Kuhnle 2400 oder BSS 404
    1 x SPL Transient Designer 4 Kanal
    1 x SPL De-esser
    Auf Anfrage können Insertgeräte gegen Rechnungstellung mitgebracht werden

    7. FOH Drive
    1 x Klark DN 3600, BSS Varicurve - Summen EQ
    Entsprechende Systementzerrung für verschiedene Bereiche (Near Fill, Delay, etc.)

    8. FOH Playback
    1 x CD

    9. FOH PA
    Bevorzugt werden 3- oder 4-Weg aktive Systeme. Auf jeden Fall ist das PA großzügig und mit genügend Headroom zu dimensionieren. Es muß eine gleichmäßige Beschallung des gesamten Geländes gewährleistet sein. Hier im Besonderen an Frontfills vor der Bühne denken, da von der Bühne absolut kein Gesang zu hören ist. Als sehr vorteilhaft haben sich auch Subbässe erwiesen, die über Aux-regler angesteuert werden. Bezüglich Dimensionierung, Art, Stacking etc. auf jeden Fall Rücksprache halten.
    Gern gesehene Systeme sind: Martin WL8, Apogee 3x3, JBL Vertec, Martin Wave Front, Turbosound Flashlight, Meyer Sound. Kein d+b.

    10. FOH allgemeines
    Ausreichende Rackbeleuchtung
    Intercom zum Monitorplatz
    Talkback auf die Bühne auch während des Umbaus vor der Show
    Diverse Anschlüsse 220V für eigene Geräte
    Der Frontplatz ist auf jeden Fall in einer akustisch sinnvollen Position aufzubauen

    Eine genaue Aufstellung des gesamten FOH Materials sendet bitte bis spätestens 4 Wochen vor dem Festival an die unten genannte Faxnummer.

    11. Monitor
    Die Produktion KUH führt ein komplettes In Ear Monitoring System inkl. Pult, sowie die gesamte Bühnenverkabelung, Stative, Stromverkabelung und Mikrofonie selber mit. Wir benötigen lediglich ein Sidefill à 3kW pro Seite.
    Für Backline und Monitor Stromversorgung benötigen wir einen CEE 32A Anschluss (3 Phasen, Null, Erde) der von der Tonstromversorgung abgehen muss. Der Anschluss sollte sich ziemlich genau in der Mitte der Bühne befinden. Ansonsten Verlängerungen bereithalten (Querschnitt beachten). Ab diesem Anschluss versorgen wir uns selbst.
    Der Veranstalter, bzw. die durchführende PA Company trägt dafür sorge, daß alle eingesetzten Drahtlossysteme, außer denen von KUH, während unserer Show abgeschaltet werden. Eventuelle Ansagen oder Moderationen vor der Show von KUH können über ein System von uns gemacht werden.

    12. Multicore
    Die Produktion KUH führt kein eigenes Multicoresystem mit. Die Stagebox von uns befindet sich beim Monitorplatz in der Mitte der Bühne.
    Von hier aus können wir ein Multicore zum Übergabepunkt auf XLR anbieten. Wir benötigen ca. 40 Kanäle. Hier sind keine PA Returnleitungen etc. enthalten. Bei Fragen hierzu unbedingt Kontakt mit der Produktionsleitung aufnehmen.

    13. Soundcheck
    Über eine Soundcheckzeit im Allgemeinen kann hier keine Aussage getroffen werden. Hier werden wir von Fall zu Fall entscheiden, in welchem Umfang und wann ein Soundcheck nötig ist. Wir werden rechtzeitig Bescheid sagen was Sache ist. Zur besseren Planung benötigen wir einen Tagesablaufplan (Running Order) zum schnellstmöglichen Zeitpunkt, spätestens 2 Wochen vor der Veranstaltung.
    Im allgemeinen kommen wir mit 3 Stunden Aufbau und Crew-linecheckzeit aus, welche am Vormittag platziert werden kann.

    14. Garderoben
    Für Band und Begleitung benötigen wir einen Raum mit Sitzgelegenheiten für ca. 12 Personen. Dieser sollte neben Stühlen eine Couch, einen Couchtisch, einen Tisch für Catering, einen Standspiegel, eine Garderobe und ein allgemein gemütliches Ambiente (Pflanzen) enthalten. Falls es keinen Raum gibt, benötigen wir entsprechend zwei Wohnwagen oder Container mit der gleichen Ausstattung.
    Des weiteren benötigen wir mindestens einen 220V Anschluß in der Garderobe. Die Räumlichkeiten müssen abschließbar sein. Der Schlüssel ist der Tourleitung von KUH bei Ankunft auszuhändigen. In unmittelbarer Nähe zu den Garderoben sollten sich saubere Toiletten befinden.
    Weiterhin sind in der Garderobe 20 vorgewaschene Handtücher für die Band bereitzulegen.

    15. Produktionsbüro
    Wir benötigen einen Raum für ca. 4 Personen mit einem Tisch, 4 Stühlen, einem 220V Anschluss und einer analogen Telefon Amtsleitung mit Zähler als Produktionsbüro. Die Räumlichkeiten müssen abschließbar sein. Der Schlüssel ist der Tourleitung von KUH bei Ankunft auszuhändigen.
    Die Kosten für den Telefonanschluß gehen zu Lasten des Veranstalters. Beide Räume müssen ganztägig zur Verfügung stehen.

    16. Security
    Neben dem Festivalüblichen Ordnungspersonal sollten sich Ordner an folgenden Positionen befinden:
    Am Garderobenzugang ab Ankunft der Band
    An jedem Bühnenaufgang zur Show von KUH. Hier wird mit der Tourleitung von KUH die Zugangsberechtigung auf die Bühne festgelegt.
    Fotografen und andere Medienvertreter haben nach Absprache mit der Tourleitung die Möglichkeit zu filmen und fotografieren.
    Vor der Bühne sind auf jeden Fall Gitter (MOJO!) so zu stellen, daß ein mindestens 1m breiter Graben entsteht, in dem Security-Personal arbeiten kann.

    17. Informationen
    Alle Informationen, Beschreibungen, Ansprechpartner Telefonnummern und Sonstiges sendet bitte auf einem der folgenden Wege an die Produktionsleitung von KUH:

    KUH-technik
    monithor
    XXX
    27749 Delmenhorst

    Telefon: XXX
    Fax: XXX
    e-mail: kuh-technik@XXX.net

    an dieser stelle ist noch eine bühnenskizze, die ich hier aber nicht reinbekommen habe.

    montag, 19.juli 2004 – mail von der agentur:
    Ist geschehen

    montag, 19.juli 2004 - mail von mir an die agentur:
    in köln müssen wir wahrscheinlich erheblich druck machen, was anlage etc. angeht. da haben die immer probleme wenn mal eine richtige band auftaucht. nur schon mal so als warnung.

    Also bis jetzt keine verzögerungen im ablauf. Nachdem der vertragspartner auf der gegenseite ja schon die vorherige version der bühnenanweisung mit dem vertrag erhalten hat, hat er nun die superaktuelle version vorliegen. Ich bin gespannt wann er sich meldet, ich habe meinerseits für Freitag einen anruf auf meinem zettel stehen.
    bis denne
    oli

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 15:33

    ok dann der verlauf des ringfestes unter

    chronologie einer show mit kuh.

    hier in der abteilung praxis.

    oli

  • Wurst Werner kurz vor'm durchdrehen!

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 13:38

    moinsen ww
    hattest wahrscheinlich den beitrag vom admin noch nicht gelesen als du gepostet hast (entnehme ich mal den zeiten), aber der beitrag scheint mir gold wert zu sein im hinblick auf die willkür die da doch zu herrschen scheint.
    alles beste für morgen.

    ADMIN punkt 4: klar ist es hilfreich, aber eigendlich wollen wir doch alle nur ein wenig spass haben und nicht noch einen lehre als verwaltungsfachangestellter über uns ergehen lassen müssen.

    gruß

    oli

  • 8x Par 56 zu heiss

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 11:50

    nur noch blues spielen, dann wird nicht so hektisch getanzt.

  • Wurst Werner kurz vor'm durchdrehen!

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 11:44
    Zitat

    Aber als erstes würde ich auch nach dem Grenzwert fragen, dann nach der Messmethode (und wenn db(A), dann wieder den Bass rein .

    das scheint ja hier offenbar das problem zu sein, dass es sowas gar nicht gab, sondern frei nach schnauze gesagt wurde: zu laut. wo kommen wir denn da hin??

  • kein Druck - Phasendreher?

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 11:18

    na immerhin hat er nur 13 jahre gebraucht um festzustellen, dass einer leiser ist.
    :oops:

    oli

  • Wie macht ihr auf euch aufmerksam

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 11:07

    @nightzoom - sehr gut :lol:

    im ernst - das was wirklich weiterhilft ist überzeugende arbeit. daraus folgt mundpropaganda und beim nächsten mal wirds schon ein wenig einfacher. ich empfehle niemanden weiter, über den ich mich beim job geärgert habe. und das sind inzwischen viele.

    oli

  • Wurst Werner kurz vor'm durchdrehen!

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 11:00

    auha,
    das klingt ja in der tat nach willkür und schikane. aber wie soll man solch einem unsinn wirksam begegnen?
    habe ich das richtig rausgelesen, daß du persönlich keinen kontakt mit den hütern der ordnung gehabt hast, und das alles nur über den wirt abgewickelt wurde? dann sind die jungs ja sogar feige.
    aber generell kann doch so eine "messung" nach gefühl nicht deren ernst sein. die verstecken sich doch sonst auch immer hinter paragraphen. so etwas muss doch begründet werden.
    haben die sich überhaupt ausgewiesen oder waren das spassvögel von der konkurrenz? heutzutage ist ja alles möglich.
    ansonsten hilft da nur sie mit ihren eigenen waffen zu schlagen. wie wulfson geschrieben hat. einschlägige vorschriften mitnehmen, eigene messung veranstalten und die herren zum vergleich in eines der anderen zelte einladen.
    mein beileid und viel glück für morgen.

    oli

  • Unterbringung von Wireless-Anlagen

    • monithor
    • 21. Juli 2004 um 10:48

    moinsen,

    für, sagen wir mal 6 strecken würde ich eine unterteilung in zwei cases vornehmen. einmal zwei als kleines besteck und einmal vier als großes. wenns dann noch größer werden soll halt beide zusammen.
    generell bin ich auch dafür, alles in einer kiste zu beherbergen. also empfänger, sender, antennen und alles was man so zum betrieb braucht. da ist einfach die chance größer, dass man alles da hat wo man es braucht.

    gruß
    oli

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • monithor
    • 19. Juli 2004 um 22:04

    nach einer doch recht umfassenden diskussion die hier stattgefunden hat, versuche ich nun mal zusammenzufassen, und ein kleines fazit zu ziehen. ich glaube nicht, dass wir hier diese problematik lösen können, vor allem nicht wenn es ums liebe geld geht, aber wie schon oftmals vorher gesagt kann man vieles durch einfaches nachdenken schon einfacher gestalten.
    ich versuche mal für die beteiligten parteien eine art vorschlagsliste zu erstellen die helfen könnte in zukunft einen stressfreieren ablauf zu gewährleisten. 8)

    der veranstalter :roll:
    wenn ein veranstalter ein festival plant, sollte er sich seiner möglichkeiten bewusst sein und nicht versuchen auf biegen und brechen „was großes“ zu machen. er muss wissen, dass mit der „größe“ der band auch deren ansprüche wachsen und das umfeld entsprechend angepasst werden muß. besorgt alle informationen und anforderungen rechtzeitig und lasst euch von verschiedenen firmen angebote machen. leitet diese wiederum an die bands oder deren vertreter weiter und lasst prüfen ob die listen ok sind. sagt von vornherein was sache ist, dann kann die gegenseite entsprechend reagieren. in der heutigen zeit ist es bestimmt schwierig konzerte zu organisieren, und keiner kann auf biegen und brechen seine ansprüche durchsetzen. nur es sollte von vornherein mit offenen karten gespielt werden!
    plant langfristig. versucht wenn möglich klein anzufangen und ein festival mit qualität zu etablieren. gefühlt würde ich sagen, dass die sachen die funktionieren immer die sind, die schon länger gemacht werden. wenn ihr anfangt, sucht euch jemanden mit erfahrung, der euch beratend zur seite steht. versucht auch mit technikfirmen längerfristig zusammenzuarbeiten. das mag im ersten augenblick vielleicht nicht die günstigste version sein, aber auf dauer wird sich so eine partnerschaft schon rechnen. für beide seiten.

    die technikfirma :oops:
    als allererstes: überschätzt euch nicht. seht ein, dass manche nummern vielleicht zu groß sind und lasst die finger davon. wenn ihr denn einen auftrag bekommen habt, nehmt rechtzeitig kontakt mit allen beteiligten auf und versucht details zu klären. wenn es unstimmigkeiten geben sollte, versucht diese in absprache mit allen beteiligten zu klären (veranstalter, band, bühne etc.) aussagen wie „da schaun mer mal“ kann keiner gebrauchen und sie helfen vor ort nicht richtig weiter. da bleibt dann am ende oft nur ein „das haben wir nicht“ und auf der anderen seite ein saures gesicht. wenn der veranstalter eine bühnenanweisung unterschrieben hat, muss er euch die finanziellen möglichkeiten geben das auch umzusetzen, es sei denn es gibt eine andere absprache mit der band (schriftlich und vorher).
    macht euch gedanken über euer personal. auch hier ist es eine sache von geben und nehmen. wenn ihr freelancer fair behandelt und bezahlt, werden sie es euch mit guter arbeit danken. sie werden euer material schonen und von sich aus gewisse initiativen entwicheln. vielmehr als am material hängt es bei veranstaltungen am personal. gute leute können viel wettmachen. gebt den azubis die chance zu lernen, und setzt sie nicht als ersatz für freelancer ein. sie können gewisse erfahrungen nicht haben und können einige sachen einfach nicht händeln.

    der stagemanager :twisted:
    wenn ihr einen job als stagemanager angenommen habt habt ihr meiner meinung nach bestimmte pflichten. dazu gehört als ersten die sichtung der sachen die bis dahin gelaufen sind und feststellung von defiziten. besorgt euch alle informationen die ihr bekommen könnt und die nötig sind. dazu gehören alle seiten – bühne, technik, bands veranstalter etc. versucht mängel in der planung frühzeitig zu erkennen und macht pläne wie man sie beheben kann. in der vorbereitung gibt es ein ganz wichtiges wort: kommunikation. geht die sache realistisch an und plant wenn möglich ein paar kleine reserven ein. ich finde es immer etwas unglücklich, wenn z.b. der headliner eines festivals genau bis an den curfew geplant wird. wenn es mal eine verzögerung gibt, geht das zu lasten der headlinerspielzeit und das ist nicht richtig, denn im normalfall kommen die leute deswegen.
    wenn eine band sagt sie braucht vor der show 30 min um spielfertig zu sein (aus was für gründen auch immer), dann wird das seinen grund haben. dann nur eine umbaupause von 15 minuten zu planen ist mit vorsatz unrealistisch und kann nur schief gehen.
    generell: seid präsent und chef. ihr sagt was sache ist und wenn ihr einen kompetenten eindruck macht und begründet agiert, wird es kaum einen widerspruch geben.

    die band/agentur :?:
    haltet eure technischen rider aktuell und versorgt alle beteiligten lieber einmal zuviel als zuwenig damit. gebt eure kontaktdaten lieber einmal mehr an und versucht auch von euch aus verbindung zu den firmen herzustellen. haltet abweichungen von rider schriftlich fest und lasst euch das equipment vor ort bestätigen. seid pünktlich und haltet euch an abgesprochene zeiten. versucht lösungen im sinne der veranstaltung zu finden.

    nur wenn wir alle zusammenarbeiten, wird es auch in zukunft noch festivals geben. die rahmenbedingungen werden immer schlechter – also lasst uns das beste draus machen. :P

    was können wir auf dem kleinen dienstweg hier im forum dazu leisten?

    es gab mal einen ansatz, in dem bands ihre rider hier reingestellt hatten, um sie von „profis“ beurteilen zu lassen. finde ich eine gute idee und sollte viel mehr genutzt werden. :!:

    der andere ansatz ist der den der admin gemacht hat: eine klassifizierung von pa firmen. das ist natürlich ein ganz heisses eisen, weil es am ende auf eine negativ-liste für bestimmte firmen herausläuft. das wird sich keiner in der öffentlichkeit gefallen lassen. möglich wäre vielleicht eine art beurteilungsbogen der verschiedene bereiche wie: equipment, logistik, personal und arbeitsweise aufzeigt. vielleicht auch immer nur für eine bestimmte veranstaltung. also quasi eine art zeugnis. das ist dann eine art momentaufnahme und gibt der firma die möglichkeit eventuelle scharten auch wieder auszuwetzen. vielleicht hat da ja noch jemand einen praktikablen vorschlag. ansonsten überlege ich bei ganz schlimmen vorfällen das warnungen-brett einzusetzen. :evil:

    ich überlege gerade, ob ich ein beispiel mal chronologisch aufzeichnen soll. ich habe gerade die nachricht über eine neue show bekommen: ringfest köln. da bin ich in der vergangenheit schon mehrfach unbefriedigt nach hause gegangen, weil da immer gar nichts geht. ist ja auch scheinbar schwer zwischen den ganzen playbackaffen die da rumturnen noch eine „richtige“ band zu versorgen. mal sehen, soll ich? :shock:

    ansonsten schönen abend noch
    and munter bleiben

    oli

    und weil ich gerade noch mal alles gelesen habe vielleicht noch ein paar kleine nachsätze:

    ADMIN: die sache mit den vertragsstrafen halte ich für wenig hilfreich. wenn ich statt 40 nur 32 kanäle bekomme helfen 160 euro auch nicht weiter wenn ich die fehlenden 8 kanäle brauche. Es wird vielmehr öfter passieren, dass der verleiher rechnet: ich bezahle lieber die 160 euro als mir für 200 euro ein größeres pult zu mieten. in diesem falle wäre er sogar aus dem schneider, denn du hast ihn ja dazu berechtigt. :cry:

    Mister.Lange: vorsicht mit lobbyarbeit und dem was daraus folgt. ich bin echt froh, dass ich das machen kann was mir spass macht. wenn in unserer branche bestimmte arbeitszeitenregelungen kommen etc. dann wird irgendwann keine veranstaltung mehr durchführbar sein. die umstände werden so oder so immer schwieriger und alles wird immer enger reglementiert. sicher hilft das die ganz schwarzen schafe etwas fernzuhalten, aber alles hat grenzen. 12 – 16 std. tage sind zu vertreten. wenn auf der anderen seite nicht noch jemand gezwungen wird nach solchen tagen noch längere heimreisen anzutreten. da wo die sicherheit anfängt hört halt alles andere auf. :|

    rockline: warum machen das so viele? das frag ich mich auch manchmal. deinen eindruck von stadtfesten kann ich voll bestätigen. vielleicht wissen die ja aber gar nicht wie es richtig geht und sonnen sich in einer art von „ruhm“? es gibt hier bei mir in der gegend ein paar firmen bei denen arbeite ich aus prinzip nicht, weil ich weiss, dass der tag mit sachen im lager zusammensuchen losgeht, die baustelle eine bastelbude ist, der tag mindestens 24 std. hat und die bezahlung ewig dauert. Die können bieten was sie wollen. Ich kanns mir zum glück leisten nein zu sagen. :mrgreen:

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • monithor
    • 19. Juli 2004 um 18:31

    wenn es in der ballerbude schlachthof war kann ich es mir gut vorstellen, das hat aber hiermit nix zu tun.

    oli

  • festivals - ich bin genervt - was ist denn los?

    • monithor
    • 19. Juli 2004 um 00:54

    so denne, es ist an der zeit mal wieder etwas zum besten zu geben, und einen erfahrungsbericht der letzten zwei wochen zu geben.
    aber erstmal willkommen im forum herr hamann. bin schon gespannt auf deine referate zum thema kompressoren.

    aber nun die berichte. um es schon vorweg zu sagen, bis auf mehr oder weniger schwerwiegende schönheitsfehler waren die zwei wochen relativ entspannt. das ist zum teil auch diesem thread zu verdanken, da es mindestens einen teilnehmer gab, der auf einem der festivals war, der ihn gelesen hat.
    gestern ein schön gemütliches festival in der nähe von ingolstadt. der verein "lustige kumpels e.v." organisiert seit 15 jahren ein festival, das umsonst und draußen am baggersee ist, und wahrscheinlich jedes jahr ein wenig größer geworden ist. jedenfalls ist die ganze nummer mit viel liebe und engagement vorbereitet und durchgeführt worden. den erstkontakt zwischen veranstalter und mir gab es bereits während der tour im mai. er hat mir zwei angebote geschickt und gefragt, ob wir mit dem angebotenen material zurechtkommen würden, bzw. was man eventuell noch nacharbeiten müsste, damit das funktioniert. dabei hat er die örtlichen gegebenheiten beschrieben. die bühne die da angeboten war, ist die maximal breite version, weil links ist wald und rechts der tümpel. licht ist das maximum was bühne und strom hergeben usw. wie gesagt, oft und nett telefoniert, die band möchte den gig spielen und es wurde eine empfehlung unter bestimmten auflagen für eine technikfirma von mir ausgesprochen. von der art und weise wie diese sache lief muss ich einfach sagen: vorbildlich. ich weiß was ich bekomme, er hat die möglichkeit zu entscheiden ob die sache mit der technik in sein budget passt, und wenn wir da nicht zusammengekommen wären, hätte es diesen gig zwar nicht gegeben, aber ein fauler kompromis zu lasten meiner nerven wäre auch ausgeblieben.
    also wir kommen nach einer busfahrt mit einem fahrer ohne gefühl beim gasgeben und bremsen (noch ein anderes thema - die busfahrer werden auch immer schlechter, und die busse auch nicht jünger) auf dem gelände an und ... es ist wie erwartet. nicht die größte show dieses jahr, aber nett gemacht. die leute der pa- und lichtabteilung haben sich zwar eine stunde länger schlaf gegönt als vereinbart war, aber es soll am abend vorher doch etwas länger gewesen sein - verziehen. dank loading dock und lkw direkt an der bühne können wir uns erstmal selbst beschäftigen und fangen einfach an. der blick ins dach ruft erstmal entsetzen ob der farbauswahl hervor, das war aber wiederum die schuld des lichtmannes des headliners vom vorabend, der die zeit mal eben um 20 jahre zurückgedreht hat. ansonsten umbaufläche hinter der bühne durch molton abgegrenzt, war zwar eng aber funktionabel. wie dem auch sei, alle "probleme" werden gelöst und es hat auch alles wunderbar gespielt. wir waren pünktlich rauf und wieder runter und man macht sich glücklich und froh auf den heimweg (mit dem busfahrer ....). dieses beispiel zeigt ganz deutlich: eine gute vorbereitung ist durch nichts zu ersetzen, und einsatz und der gute wille aller beteiligten etwas zu bewegen und gut zu machen, kann viel ausmachen, was mit geld alleine nicht zu bewerkstelligen wäre.
    nur am rande die schönheitsfehler: das pa hing mal wieder im freien, ist ja aber nicht direkt mein problem. der "stagemanager hat es nicht geschafft die erste band rechtzeitig von der bühne zu bekommen, was erstmal 25 minuten delay brachte. auch wenn die verkabelung ansonsten recht ordentlich ausgeführt war, gehören pa amps nicht auf die bühne, wenn diese nur 12 x 10m hat. und lasagne aus aluschalen ist auch nicht so mein fall.
    der tag davor eigentlich auch recht entspannt. auch wenn es hier im vorfeld eine doch recht ärgerliche sache gab. wenn ich die angeforderte equipmentliste erst drei tage vor dem festival bekomme, ist es in der regel zu spät noch grundsätzliche sachen zu ändern. meine zwei wochenfrist hat da schon einen sinn. so konnte aber zumindest noch eine delaylösung für den hinteren teil des platzes realisiert werden. ansonsten hat der verleiher von vornherein gesagt er würde es begrüssen, wenn wir effekte und inserts selber mitbringen, angebot, bestätigung, alles klar- frontmann glücklich. das man hier seine hausaufgaben in sachen pa fliegen und stacken nicht gemacht hatte ist ein ganz anderes thema. man kann nicht zwei 90 grad hörner nebeneinander fliegen und das rigging geschirr war eher eine notlösung. ansonsten hätte es mich gefreut, wenn man mir einfach vorher gesagt hätte, das es einen immensen zeitdruck gibt, weil man erst morgens mit dem aufbau anfangen konnte. das hätte mir vielleicht die möglichkeit gegeben die sache etwas anders zu planen, aber das was da unter diesen umständen zustandegekommen ist, war schon sehr ordentlich. die bühne sah sehr aufgeräumt aus und war tiptop verkabelt. ein beispiel dafür, dass zeitdruck nicht einer vernünftigen arbeitsweise entgegenstehen muss. unbefriedigend hier aber wieder die ladesituation. die gazetüren an der seite waren nicht hoch genug und die in der mitte musste erst ausgegraben werden. darum delay 30 minuten, was gerade bei zeitdruck ärgerlich ist. etwas ungewöhnlich war dann nur noch, daß direkt bei showende die lichtabteilung mit einer leiter die bühne geentert hat um die fronttruss loszumachen, was den eh schon nicht vorhandenen platz noch enger gemacht hat. aber ich glaube die wollten auch nur nach hause. hier des weiteren nur noch die erkenntnis, das ich mein telefon nicht immer überall rumliegen lassen sollte. danke dem finder.
    beim blättern in meinem terminkalender fällt mir dabei auf, daß ich ein wochenende frei hatte! was sollte das denn???
    jedenfalls am anfang des monats. open air veranstaltung in einem dorf namens hattert. große groundsupport bühne von einem bekannten bühnenbauer. alles so wie in den diversen telefonaten abgesprochen (vorbereitung vom erstkontakt bis veranstaltung schätze ich ein halbes jahr). ich war mit eigener produktion dort (diesesmal nicht die band aus hannover) und einen sattelmann voll mit zeug in 5 stunden ohne viel stress installiert. pa hing an anbauten des supports ohne dach aber: die firma die die anlage in diesem falle stellt hat für die boxen planen anfertigen lassen die so sind, daß egal wie lang die bananen werden, einfach immer ein stück mit klett drangemachtwerden kann. super sache. ich würde mich auch nicht so weit aus dem fenster lehnen, wenn ich nicht wüsste, dass es auch anders geht. kostet zwar, bezahlt einem auch keiner aber - sämtliche regengüsse im laufe des tages, und das waren einige, ohne probleme überstanden. was im übrigen auch über die restliche bühne zu sagen ist. schöne show gemacht, alle froh, in drei stunden den krempel wieder verladen. nebenbei bemerkt sind wir auf dieser produktion mit drei lichtleuten und drei tonleuten. das zeigt, dass es nicht unbedingt die wahnsinnsanzahl von leuten braucht um sachen durchzuziehen, wenn man a) gute leute hat und b) eine entsprechende logistik. davon ist einer in der tonabteilung auch noch azubi.
    auch das ganze drumherum prima (bürocontainer, garderobenzelte etc. ausnahme hier die ganzen pferde die ein turnier nunmal erfordert (das war das eigentliche ereignis, wir lieferten das abendprogramm) haben sich mit meiner allergie gegen selbige nicht vertragen).
    am nächsten tag dann das regendesaster dieses jahres schlechthin. was für ein sch...tag. das gelände hinter der bühne war schon bei ankunft derart umgegraben, dass der truck schon beim reinfahren probleme hatte. spätestens hier hätte man mit rettungsmaßnahmen beginnen müssen den boden befahrbar zu halten. so sind wir am ende zwar von der bühne runter gekommen, aber der laster dann nicht mehr vom gelände. wenn wir einen ähnlichen trip vor uns gehabt hätten wie am letzten wochenende, hätte das eng werden können. aber seis drum.
    hier das erste festival auf dem die seitenbühne dem wort gerecht wurde. es war eine komplette trailerbühne, die nur für storrage, rauf und runter, riserparkplätze etc da war. das war sehr aufwändig gemacht, aber hat sich am ende gelohnt. auf der anderen seite noch anbau für zwei monitorplätze und drumparkplatz für den amitrommler. nach uns hat noch ein großer amerikanischer act gespielt und dementsprechend zügig sollte das alles vor sich gehen. dank platz und rollrisern etc. und einem plan, sowie spontanbühnenmanagenentübernahme von jemandem der da eigentlich nicht für gebucht war waren wir am ende in 7 minuten komplett von der bühne runter und haben diese dem nächsten act überlassen (den ich im übrigen einigermaßen enttäuschend fand). alles in allem ein entspannter tag. bühnenanweisung gelesen und umgesetzt. kompetentes und einsatzfreudiges personal am start. runde sache. hier hing zwar auch wieder das pa system im regen, aber wie gesagt- deren problem das wieder zu trocknen. hier war im übrigen auch der mitleser am start. vielleicht hat es geholfen die ba noch genauer zu lesen. jedenfalls war hier alles am start, sogar die intercomstelle am monitorplatz. sehr gut. hab sie (leider) nicht gebraucht, hat ja alles funktioniert. hier auch der bislang einzige mitarbeiter, der mir meine auflösung die in seiner stagebox steckt vernünftig aufgewickelt zurückgebracht hat. normalerweise wird die einfach rausgezogen und liegen gelassen, was schon einige reparaturen nötig machte. danke.

    so, das war wieder ein megaeintrag, aber es gibt wieder ein wenig hoffnung, dass es licht am ende des tunnels gibt. mal sehen, was der deutschlandableger einer chicagoer firma nächstes wochenende so leistet.

    im nächsten beitrag versuche ich dann mal den thread zusammenzufassen, unter dem gesichtspunkt: wie können wir was verändern.

    vielleicht schon gute nacht

    oli

  • ARCS

    • monithor
    • 15. Juli 2004 um 13:03

    moinsen,

    also es gibt ja leute, die trauen sich mit 6 arcs pro seite 5000 leute und mehr zu beschallen. die kommen dann meistens aus hamburg und haben oft mit den öffentlich rechtlichen zu tun. funktioniert hat das meines erachtens noch nie.
    ich habe im rahmen von club gigs damit erfahrungen gemacht die zumindest in ordnung waren. da war es meist ein besteck von 3 arcs pro seite uns zwei von den doppel 18" kisten drunter. ausleuchtung und richtung etc von den tops ist ok, auch wenn ich persönlich sie in den höhen zu "hart" finde. die bässe sind sowieso nicht mein fall. in solchen anwendungen sind die dinger schätze ich bis 1000 leute gut, wenn die musik nicht zu heftig ist.
    an amping und controlling hatte ich bis jetzt immer bunte tüte, aber ich glaube am besten hat mir die kombination xta und crown gefallen. wobei das natürlich auch immer eine sache des setups der besitzer ist. wie so oft.

    gruß

    oli

  • Nacht der Alpen

    • monithor
    • 15. Juli 2004 um 12:54

    na da hat er ja endlich mal was gefunden, was seiner größe nahe kommt. weil - viel hilft viel.

    schmunzel

    oli

  • Barbara Clear Superstar

    • monithor
    • 13. Juli 2004 um 14:02

    bei dem link ist einfach das komma am ende zuviel.
    da fällt aber der groschen bei mir. habe im musiker magazin über die geschichte mit der olympiahalle gelesen. sie hat einfach vor zwei oder drei jahren für einen bestimmten termin die halle gebucht und innerhalb der zeit dann wohl offensichtlich 8000 karten verkauft. sehr mutig und eine verrückte idee. da bleibt dann nur die frage mit welcher anlage sie den gig dann gespielt hat :?:
    schön der gästebuchbeitrag der sich auf die backstagepässe der begleiter bezieht. :shock:
    wenn sie mir mal auf einem stadtfest über den weg läuft werde ich die qualität der darbietung mal überprüfen. 8)

    munter bleiben
    oli

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