Beschreib doch noch mal den Messaufbau mit Mikrofon ...
Beiträge von Volker Holtmeyer
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Zitat von "mischpultschorsch"
Den Daten nach ist es auch keines. 7° Horizontal und 90° Vertikal.
Vielleicht ist das bei denen Standart ...? -
Zitat von "Audiobuddy"
Bei Sprachbeschallungen kann ein kleines Offset (Rednerpult - NahfeldLS)
einem noch ein oder zwei dB Gain before Feedback bringen, was sehr nützlich sein kann.
Also das musst du mir jetzt mal erklären, warum durch ein Delay von ein paar Millisekunden der GBF steigt ...
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Warum brauchst du denn unbedingt (6 x 7° =) 42°, wenn du in 2 m Höhe über die Zuhörer hinweg schießt?!
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Die Front-PA steht oder hängt ja in etwa auf Höhe der Bühnenvorderkante. Der Zuhörer würde also ohne Delay zuerst die PA hören und dann das Original (Kick-Drum, Backline etc.). Durch die Verzögerung der Front-PA wird dieser Off-Set ausgeglichen.
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http://www.tontechnik-scheffe.de/seminar.htm#EASSL
eas macht das natürlich auch regelmäßig selbst - meist in Emsdetten.
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Was hast du denn vor?
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"PL" steht für "Plain Label" (H steht für 8 Ohm) und bezeichnet die OEM-Versionen von JBL-Speakern. Technisch sind die völlig identisch.
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Es gilt die Zeit Delta t zu bestimmen, die man mit dem Weglängenunterscheid von Top und Sub recht leicht errechnen kann (2,9 ms/m). Dieses Delay muss nun zur "Grundlaufzeit" des Controller-Settings addiert werden! D.h. die Tops bekommen weiterhin die Zeit 0 und die Subs werden verzögert.Natürlich gilt diese Berechenung streng genommen nur für einen einzigen Punkt im Zuhörerraum. Wir haben es hier allerdings mit Wellenlängen im Bereich von mehreren Metern zu tun (100 Hz = 3,5 m), eine Differenz von +/-1 m ist hier also völlig unkritisch.
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Das Beispiel Hydra finde ich hier eigentlich nicht ganz passend, da hier ja direkt eine Linie von kleinen Punktquellen erzeugt wird (auch wenn man andere Waveguides nach dem Hygenschen Prinzip ebenfalls in viele Punktquellen zerlegen kann).
Zitat von "Bastler"
Zu deinem Beispiel: Du hast ja einen Treiber pro Element gezeichnet, ich denke mal es ging hier aber um die Kohärenz zwischen zwei Treibern in einem Element oder an deinem Beipielbild dargestellt: 0° Curving zwischen den beiden Elementen.
Dann bräuchte man auch ein Horn mit annähernd 0°-Öffnungswinkel. Oder zumindest sehr kleinem vertikalen Öffnungswinkel.
Nun, ob die Treiber in einem Element sitzen, oder ob sie in zwei getrennten Gehäusen sitzen ist ja einerlei. Vom Prinzip her ändert sich auch nichts an meinem Bildchen, wenn die Boxen mit 0° zueinander angeordnet wären (Boxenvorderkanten in einer Flucht). Dann müsste in der Tat der Öffnungswinkel klein werden. Zu Null muss er nicht werden, da für einen gewissen Raumbereich der Weglängenunterschied zu den beiden Quellen hinreichend gering ist, um keine destruktiven Interferenzen zu bekommen.Zitat von "Bastler"
Daraus ergeben sich für mich folgende Lösungsvorschläge:1. möglichst kleiner Treiberabstand->kleine Treiber/Magneten von Vorteil
2. entweder relativ langes normales Horn ohne "Tricks" um den geringen vertikalen Abstrahlwinkel zu erreichen
3. oder eben einen (kürzeren) Wellenformer mit gewissen Tricks um auch auf den kleinen Abstrahlwinkel zu kommen, evtl. sogar eine konkave Vorverkrümmung wie bei HK, was mit einem konventionellen auch noch so langen Horn nicht möglich ist.
zu 1 und 2: vollkommen korrekt (Hast du das aus einer JBL-PowerPoint abgeschrieben?! :roll: )
zu 3: auch richtig -
Zitat von "Bastler"
Ob der Waveformer wirklich eine kohärente Quelle darstellt wird sich wohl nur mit einer Directivity-Messung feststellen lassen.
Dabei ist wohl immer der Frequenzbereich interessant für den gilt: Abstand der akustischen Zentren > lambda/2, die Kunst des Waveformers ist ja imho auch da noch die kohärente Abstrahlung hinzubekommen.
Auch ohne die Einhaltung von "Lambda/2" kann eine interferenzfreie Abstrahlung in Hauptabstrahlrichtung erzielt werden! Sonst wären die meisten Line-Arrays überhaupt gar nicht zu gebrauchen ...Das Zauberwort heißt hier Directivity. Es muss einfach dafür gesorgt werden, dass der Öffnungswinkel entsprechend der jeweiligen Frequenz so gering ist, dass die "Einstreuung in Fremdbereiche" minimal ist (Bereich C in der Grafik). Dort, wo sie sich nicht vermeiden lässt (Bereich B), darf der Abstand zu den jeweiligen Quellen indes nicht größer sein als Lambda/2 (besser << Lambda/4). Damit wird der Bereich B in der Grafik minimiert (Beim "funktionierenden" Line-Array ist er quasi nicht vorhanden.).
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Zitat von "audio-pip"
:shock: , jetzt bitte nochmal für die unstudierten. :oops:
"Messmikrofon Behringer ECM 8000 an Behringer UltraDrive DCX 2496 anschließen und die Autoalign-Funktion benutzen", meint er glaub ich.Über die kohärente Abstrahlung von Lautsprechern gibt das allerdings keine Auskunft ...
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Zitat von "F.A.Bi.A.N."
... dass "übereinandergelegte" wie auch immer geartete wellenformer, die für sich eine sphärische wellenfront abstrahlen, quasi automatisch kammfilter untereinander hervorrufen....
Das kann man so auch nicht sagen – zumindest kann man den Kammfilter ohne weiteres auf ein minimales Maß reduzieren. Es ist halt abhängig vom Öffnungswinkel und vom Abstand.Beim VerTec wird es ja z.B. so gemacht – hier hat man im Grunde ganz normale Hörner, welche die Energie lediglich auf einen sehr geringen Bereich bündeln. Dadurch, dass der Öffnungswinkel nur 10° beträgt und die Hochtöner entsprechend nahe beieinander liegen, entstehen keine wesentlichen destruktiven Interferenzen.
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Stimmt, danke - da hab ich konkav und konvex verwechselt. :oops:
(Hab's oben geändert.) -
Zitat von "F.A.Bi.A.N."
ich würde schauen, ob sich bei messungen im nahfeld im relevanten bereich kammfilter zeigen; sollte dies der fall sein, strahlt dein wellenformer keine wirklich kohärente wellenfront ab (also eher sphärisch, so dass sich quasi augenblicklich kammfilter einstellen).
Willst du damit sagen, dass eine sphärische Wellenfront nicht kohärent ist?!Ich würde auch nicht im Nahfeld des Waveguides messen (selbiges ist ohnehin nach spätestens einem Meter vorbei). Wie heißt das beim Fußball so schön: "entscheidend ist auf'm Platz", in unserem Fall dort, wo wir den Lautsprecher wirklich hören - in einigen Metern.
Im Grunde ist auch das einzige Kriterium eines guten („funktionierenden“) Waveguides der vertikale Öffnungswinkel. Ein Waveguide strahlt in einer gewissen Entfernung nämlich in jedem Falle sphärisch ab – egal wie flat die Wellenfront auch an der Austrittsöffnung sein mag. (r = (h²*f) / 2c)
HK erzeugt sogar eine konkav gekrümmte Wellenfront; die meisten Hersteller erzeugen von vornherein eine leicht konvexe Wellenfront. Wichtig dabei ist nur, dass der Öffnungswinkel, der sich dabei im Fernfeld einstellt, für die jeweilige Frequenz hinreichen klein ist. Das bedeutet, dass er sich zu tiefen Frequenzen stetig aufweiten darf.
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Induktionsschleife sagt man auch eigentlich.
http://www.acs-akustik.at/ -
Zitat von "Manuela"
Ob es Sinn macht in einer kleinen FCG sowas wie eine Zylinderwelle zu erzeugen ist wieder eine andere Thematik... Derartige Dinge gehen einher mit großem Radau im Nahfeld, somit wäre fraglich ob sich damit eine gleichmäßige Pegelverteilung im Raum realisieren läßt. Imho bei geringer Flughöhe.
Die kirchenübliche Methode ist jawohl das mäßig aber regelmäßig, somit gerecht verteilt.Volkers Meinung würde mich jetzt sehr interessieren

Na schön, weil du es bist. :wink:Ich hab das Ding vor einigen Tagen in den Händen gehabt. Gehört hab ich es nicht. Brenne da jetzt aber auch nicht so drauf, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass damit wirklich akzeptable Pegel zu erzielen sind. Wenn man provozieren wollte, könnte man sagen, dass das einfach ein paar zusammen geschraubte Control 1 sind.
Ich sehe auch keine wirkliche Applikation dafür. Die wesentlichen Vorteile von Line-Arrays werden nicht erfüllt:
- Es wird keine ausreichende Länge erreicht für eine Richtwirkung des Tieftonbereichs.
- Es ist keine vertikal asymmetrische Abstrahlung einstellbar (Progressives Curving) für eine gleichmäßige Pegelverteilung.Lediglich der Vorteil des kohärenten Zusammenspiels einer Anhäufung von Lautsprechern wird - zumindest für die Woofer - erreicht.
(TOA hat übrigens auch ein "richtiges" Line-Array mit Zwölfzöllern - vielleicht daher die Konfusion.)