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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Funktionierende LAs

    • Volker Holtmeyer
    • 26. Juli 2005 um 23:40

    Dafür braucht es halt viele Elemente. Dadurch nimmt die Bündelung dann auch im Tieftonbereich zu.

    (Das ist unter anderem auch ein Grund dafür, warum immer wieder die Aussage auftaucht: "Ein Line-Array geht erst ab 4 Boxen" ... Ein weiterer Grund ist, dass man mit 10° vertikaler Abstrahlung beim Einsatz eines einzelnen Elementes eben nicht sehr viel anfangen kann.)

  • Funktionierende LAs

    • Volker Holtmeyer
    • 26. Juli 2005 um 23:19

    Darunter muss die Abstrahlung auch gar nicht so eng sein, da hier die Wandler entsprechend nahe beieinander liegen.

    Die Kunst besteht eben darin, eine möglichst stetige Einschnürung zu hohen Frequenzen hinzubekommen. Daran kann man "funktionierende" Line-Arrays auch erkennen ...

  • Mini-Anlage zum Vorlesen im Freien

    • Volker Holtmeyer
    • 26. Juli 2005 um 15:38

    http://www.fohhn.com/php/?pid=32

  • Suche Calculator für Adamson Y-18 Line Array

    • Volker Holtmeyer
    • 26. Juli 2005 um 00:17

    Ich kann ihn die schicken.

  • Terrasonde Audiotoolbox

    • Volker Holtmeyer
    • 26. Juli 2005 um 00:10

    Ich habe noch die Ur-Version der Toolbox. Über die neuere Version mit Farb-Display habe ich auch schon mal nachgedacht, aber es dann schnell wieder bleiben lassen, als ich mir die Preise ansah. :lol:
    Weiß nicht, ob das gerechtferigt ist. Mir ist's jedenfalls zu viel.

    Für die Anbindung an den PC hab ich mich nie interessiert. Wenn ich den PC bemühe, ziehe ich lieber gleich mit dem Laptop los.

    An der alten Toolbox ist das Mirko schon fest dran. Der Unterschied zwischen Type I und II ist in der Praxis nicht relevant - Type II ist nur für einige "amtliche" Messungen erforderlich.

  • Technik Weltjugendtag 2005

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Juli 2005 um 23:44
  • Terrasonde Audiotoolbox

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Juli 2005 um 13:18
    Zitat


    Welches Zubehör sollte man preislich noch mit einkalkulieren?


    Ein XLR-Kabel zum Anschließen.

    Gib mal "Terrasonde" in die Forumssuche ein, der Mod verschiebt diesen Thread derweil nach "Messtechnik" und falls noch Fragen sind diskutieren wir da gerne weiter.

  • Funktionierende LAs

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Juli 2005 um 18:51
    Zitat von "tonzwerg"


    Und übrigens nein: die Einzelelemente eines Line-Arrays strahlen nicht vertikal mit 15°, 10°, oder noch weniger ab. Da muß man nur mal ein einzelnes nehmen und sich anhören.


    Doch, das tun sie. Und das kann man auch durchaus hören.

    Hier mal das vertikale Abstrahlverhalten eines weit verbreiteten Line-Arrays in der Isobarendarstellung.

    (Mir liegt es auf der Zunge, Dieter Nuhr zu zitieren ...!)

  • Funktionierende LAs

    • Volker Holtmeyer
    • 22. Juli 2005 um 12:12

    Ich hatte mir ja fest vorgenommen, in diesem Thread mal die Füße stilll zu halten ...

    Aber da taucht es wieder auf - das böse Z-Wort!

    In der Physik wird mit "Zylinderwelle" der Effekt der Schallausbreitung bei einer Linienquelle beschrieben. Wenn wir einen unendlich ausgedehnten Linenstrahler haben, befinden sich Punkte gleicher Phasenlage eben auf Mantelflächen eines Zylinders.

    Wenn wir nun eine Linienquelle mit eine endlichen Länge betrachten, gibt es den Effekt, dass für weit entfernte Punkte die Ausdehnung der Linienquelle relativ gering ist und sie als Punktquelle zu betrachten ist. Die Wellenausbreitung ist hier also sphärisch (kugelförmig). Dazwischen gibt es also einen Übergang von der typischen Wellenausbreitung einer Linienquelle ("Zylinderwelle") und der Wellenausbreitung einer Punktquelle ("Kugelwelle").

    Auf der Hauptachse scheint das alles ganz logisch und das können sich die meisten auch irgendwie vorstellen. Schwieriger wird es allerdings außerhalb der Hauptabstrahlachse. Da lässt die Imaginationskraft vieler doch stark nach. Ganz fürchterlich finde ich da beispielsweise die Grafik eines Herstellers aus dem Saarland ...
    Selbiger verwendet allerdings ein Tool, das auf der Software EASE FOCUS basiert. Damit werden recht schöne bunte Bildchen erzeugt, die einem ungefähr vermitteln, was wirklich passiert.

    (BTW: Interessant find ich auch die Betrachtungsweise eines geschätzten Kollegen: "Wenn man sich aus einer großen Entfernung auf ein Line-Array zu bewegt, ist das Array als Punktquelle zu betrachten. Der Pegel nimmt also pro Entfernungshalbierung um 6 dB zu. Wenn man nun immer näher zum Array kommt "sieht" man das Array immer größer, die Ausdehnung des Arrays ist nicht mehr irrelevant und der Pegel nimmt "nur noch" mit 3 dB pro Entfernungshalbierung zu." Klingt in Bezug auf Marketing nicht ganz so gut ...)

    An diesen bunten Grafiken kann man sehr gut studieren, was passiert, wenn man keine gerade Linienquelle hat sondern eine gekrümmte (Curving). Wenn man ein progressives Curving (von oben nach unten stetig größer werdende Winkel) einstellt, wird man sehen, dass sich im oberen Bereich bezüglich der Abstrahlung wenig ändert. Lediglich im unteren Bereich nimmt gewissermaßen die Reichweite des Arrays ab (Das ist ja genau der Effekt den man ezielen möchte: viel Energie in die Tiefe, wenig nach vorne/unten). Von einem "Aufreißen" oder "Zerstören" der Zylinderwelle kann man hier überhaupt nicht sprechen. Vielmehr würde ich es als gezieltes "Verbiegen" der Wellenfront bezeichnen.

    Zum Thema - wann "funktioniert" ein Line-Array?

    "Funktionieren" möchte ich mal so definieren:

    1. Das Line-Array gibt für das gesamte Frequenzspektrum eine kohärente Wellenfront ab.

    2. Die vertikale Abstrahlung lässt sich gezielt einstellen, um eine gleichmäßige Pegelverteilung zu erzielen. (z. B. durch Curving, durch Amplitude Shading oder durch DSP)

    3. Schön ist es zusätzlich, wenn durch eine große Länge des Arrays auch für tiefere Frequenzen ein ausgedehntes Nahfeld entsteht.

    Der erste Punkt wird eingehlten, wenn alle Wandler weitgehend wie eine einzige Quelle agieren. Zum einen kann das dadurch erreicht werden, dass man die Wandler näher zusammen bringt als die halbe Wellenlänge (der maximal von ihm übertragenen Frequenz). Das gelingt im Tief- und Mitteltonbereich; im Hochtonbereich sind die Wandler dafür meist zu groß.
    Zum anderen kann das erreicht werden, indem man dafür sorgt, dass sich die abgestrahlten Wellenfronten kohärent überlagern. Das heißt, die Abstände der einzelnen Quellen sind zwar größer als die halbe Wellenlänge, aber die Krümmung der von ihnen abgestrahlten Welle ist nicht so stark, dass sie (im relevanten Bereich) destruktive Interferenzen verursachen. Das bedeutet, wenn man sich die Austrittshöhe eines Hochtonhornes (oder Waveguides) anschaut, darf die Krümmung der Wellenfront hier maximal ein Viertel der Wellenlänge betragen.

    Ganz konkret: Die höchste Frequenz sei 16 kHz. Die Wellenlänge hier ist 2,15 cm. Ein Viertel der Wellenlänge ist also etwa 0,5 cm. Nun kann man sich einen 0,5 cm breiten Schlauch direkt vor der Front des Arrays vorstellen. Und in diesem Schlauch darf sich die Krümmung der Wellenfront der einzelnen Hörner (Schall abstrahlenden Gebilde, was auch immer ...) bewegen.

    Hier sieht man auch recht anschaulich, das der vertikale Öffnungswinkel (und damit die Krümmung der Wellenfront!) ein Kompromis ist. Wenn die einzelnen Line-Array-Elemente nämlich mit sehr kleinen Winkeln zueinander betrieben werden sollen, darf der vertikale Öffnungswinkel nur klein sein. Wenn ich hingegen ein starkes Curcing ermöglichen möchte, muss der vertikale Öffnungswinkel groß sein.
    (Daher sollte man ein Line-Array mit einem vertikalen Öffnungswinkel von 15° auch nicht mit 0° zwischen den Elementen aufhängen. Am besten man optimiert den Öffnungswinkel für ein bestimmtes Curving und gibt gar nicht die Möglichkeit andere Winkel einzustellen ... :wink: )

  • ATF Hotbridge Die neue Wunderwaffe???

    • Volker Holtmeyer
    • 21. Juli 2005 um 20:34

    Wie schon gesagt, das ist einfach eine passive Frequenzweiche. Diesmal eben nicht eingebaut im Gehäuse des Topteils und des Subwoofers, sondern ausgelagert in ein schickes 19"-Gehäuse. (Und dazu braucht es natürlich dann auch keine Stromversorgung - oder haben eure passiven Boxen einen Kaltgeräteanschluss?!)

    Ich finde die Idee eigentlich gar nicht mal schlecht. Mir würden da schon ein paar Applikationen einfallen. Jetzt kommt es natürlich auf den Preis an, wie sinnvoll das Ding ist. (Zur Zeit ist es ja noch recht günstig! :D )

    Das Durchschleifen des NF-Signales vom Mixer zum Amp könnte man sich natürlich sparen.

    Bei den Specs hat sich aber jemand verrechnet:

    Zitat


    Max. load rms 6.000W - 40 Ampere
    Max. load peak 12.000W - 80 Ampere


    ... doppelter Strom wäre vierfache Leistung!

  • Phasenwender im Center

    • Volker Holtmeyer
    • 20. Juli 2005 um 14:41
    Zitat


    Eben, deswegen baue ich Centerbässe immer und überall hin, wo es nur geht. Auch wenn die Bühne noch so klein ist.
    Denn eine Basserhöhung in der Bühnenmitte braucht kein Mensch. Das koppelt nur in der Bassdrum und kocht die Mucker weich mit dem Gewummer.


    Das Argument mit der Bassüberhöhung in der Mitte bei L/R ist aber nicht so ganz überzeugend. Denn beim Center-Sub hab ich ja "von Natur aus" schon eine Bassüberhöhung in der Mitte ...

    In den meisten Fällen versuche ich auch die Bässe als Cluster vor die Bühne zu legen. Je nach Venue ziehe ich die Bässe auch gern bis ca. 1,80 m auseinander. Das hat dann ab 6 bis 8 Bässen schon eine enorme Bündelung, die man aber durch Zurückschieben und/oder Delayen der äußeren Subs wieder etwas aufweiten kann.

    Nachteilig sind Center-Subs, wenn das Auditorium eher breit als lang ist. Dann hören ja die meisten Zuhörer hauptsächlich nur eine PA-Hälfte. Und dann ist ungünstigerweise auch noch der Versatz zum Center-Sub am größten. Bei einer L/R-Sub-Aufteilung wären die Bässe hingegen zeitrichtig. Die Subs von der anderen Bühnenseite haben auf Grund des größeren Weglängenunterschiedes hier auch meist schon so stark im Pegel abgenommen, dass sie gar keinen so großen "Schaden" mehr anrichten.

  • Forums Suche!

    • Volker Holtmeyer
    • 19. Juli 2005 um 22:44
    Zitat


    also das ist sicher auch nicht im sinne des erfinders oder?


    Mag sein, aber der Erfinder, unser lieber Micha, hat da leider gar keinen Einfluss; die Basis des Forums ist eine Standardforumssoftware (phpBB), die so ohne Weiteres leider keine Möglichkeit hat für Sonderwünsche.

  • Stupsnasen-Tops

    • Volker Holtmeyer
    • 18. Juli 2005 um 23:17
    Zitat


    Einige nehmen dafür abgesägte Grabvasen ...

    ! aber ein bißchen schaurig ist das schon


    Besonders geeignet für Death-Metal ...

  • Wie krieg ich die Banane schnell hoch ?

    • Volker Holtmeyer
    • 18. Juli 2005 um 16:34

    Auch sehr nett: http://www.alctruss.com/index2.html -> Tower systems

  • Pro Day Rigging - 17. August 2005, Berlin

    • Volker Holtmeyer
    • 18. Juli 2005 um 13:37

    Lightpower veranstaltet zusammen mit der Media Academy am 17. August 2005 den „Pro Day Rigging”. Die Teilnahme ist bei einer Anmeldung über Lightpower kostenfrei (Lightpower Tel.: 05251 1432 20). Die Veranstaltung “Pro Day Rigging” findet in der Halle 88 des Siemensgeländes an der Nonnendammallee 104 in Berlin statt, sie beginnt um 9:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr.

    http://www.zioshow.de/view.php?id=6058&area=18

  • Wie krieg ich die Banane schnell hoch ?

    • Volker Holtmeyer
    • 18. Juli 2005 um 13:33

    http://www.zioshow.de/view.php?id=2054&area=18

  • Stupsnasen-Tops

    • Volker Holtmeyer
    • 18. Juli 2005 um 13:09

    Sowas nennt sich Phaseplug und ist dafür da eben keine "Phasensauerei" zu bekommen. Im Selbstbaubereich gibt es aber durchaus Phaseplugs. Einige nehmen dafür abgesägte Grabvasen ... :roll:

    Einfach "Phaseplug" in die Forumssuche eingeben und dir ist heut nicht mehr langweilig ... :wink:

  • Speaker alignment time, wie berechnen?

    • Volker Holtmeyer
    • 18. Juli 2005 um 12:06

    Ja, der letzte Satz trifft es ganz genau auf den Punkt. Bei der Übernahmefrequenz müssen Hochtöner und Tieftöner das Gleiche machen. So mal ganz platt ausgedrückt: Wenn sich das Diaphragma nach vorne bewegt, muss sich auch die Pappe nach vorne bewegen und umgekehrt.

    Das kann man nun auf zwei unterschiedlichen Wegen erreichen; mit einer Verzögerung (Delay) des gesamten Signals, das den einzelnen Wandlern zugeführt wird, oder aber auch durch eine Verschiebung (bzw. Drehung) der Phase der einzelnen Wege.

    Wenn man nur den Punkt der Übernahmefrequenz betrachtet, ist die Auswirkung in beiden Fällen eigentlich genau gleich. D.h. auch eine Phasendrehung verursacht bei der Übernahmefrequenz ein Delay. Eine Phasendrehung verursacht aber für jede Frequenz ein anderes Delay.

    Ein Beispiel: Wir haben eine Übernahmefrequenz von Hochton zu Tiefton von 1 kHz. Nun drehen wir die Phase des Tieftonweges um 180°. Das bedeutet bei der Übernamefrequenz ein Delay von 0,49 ms. * Für eine Frequenz von 900 Hz bedeutet das aber ein Delay von (Lambda = 0,38 m, Lambda/2 = 0,19 m, Delay = 0,19 m * 2,9 ms) 0,55 ms!
    Bei einer Phasendrehung erfährt also jede Frequnez ein anderes Delay (zu tiefen Frequenzen nimmt das Delay stetig zu)!

    Es ist in den meisten Fällen leider nicht damit getan, einfach den Versatz von Hochtöner zu Tieftöner zu messen und als Delay herzunehmen. Denn alle Filter - seien es elektrische (Frequenzweiche) oder auch "mechanische" durchs Gehäuseprinzip (z.B. Bassreflex) - verursachen eine Phasendrehung. D.h. allein durch die Ansteuerung und das Gehäuseprinzip kann schon ein Phasenunterschied zwischen Hochton und Tiefton auftreten, auch wenn Hochtöner und Tieftöner gar keinen räumlichen Versatz hätten.

    Das Sicherste ist also in der Tat, mit einem Messsystem die Impulsantwort aufzunehmen und sich den minimalphaseigen Anteil anzuschauen.

    *
    Lambda = c / f = (344 m/s) / (1000 1/s) = 0,34 m
    Eine komplette Wellenlänge ist 360°, folglich ist 180° die halbe Wellenlänge hier also 0,17 m.
    Der Schall breitet sich mit 344 Meter pro Sekunde aus, er braucht also eine Zeit von 1/344 Sekunden für einen Meter.
    Das sind 1/344 s/m = 0,0029 s/m oder 2,9 ms/m, was diese oft zitierten "3 Millisekunden pro Meter" sind.
    Das Delay ist nun 0,17 m * 2,9 ms/m = 0,49 ms

  • Rahmenbedingungen LA-Test II

    • Volker Holtmeyer
    • 15. Juli 2005 um 00:28

    Nö, schmaler als 90° ist praxisfremd! ... ok, ich sag mal, schmaler als 75° sollte's nicht sein. :roll:

  • Rahmenbedingungen LA-Test II

    • Volker Holtmeyer
    • 15. Juli 2005 um 00:05

    ... dann sollte es aber mindestens ein 3er-Cluster sein, damit bezüglich der horizontalen Directivity keine Äpfel mit Birnen vergleichen werden.

    Überhaupt - wie soll denn die horizontale Abstrahlung getestet bzw. bewertet werden?!

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