Beiträge von Volker Holtmeyer
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4.) Die Strecke zwischen dem ersten und letzten Messpunkt ist möglichst gleichmäßig zu beschallen.
Was heißt hier "möglichst gleichmäßig"?1. "möglichst gleichmäßiger Frequenzgang"?"
2. "möglichst gleichermäßiger SPL dB(A)"?Beides ist (besonders mit einem "Klein-Array") nicht möglich. In dem anderen Thread habe ich das ja schon versucht zu beschreiben.
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Also meine Digicam passt genau in eine Beyer-Mikroklemme ... :wink:
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Zunächst mal danke für die Antworten - auch wenn sie so richtig befriedigend nicht sind.
Irgendwie scheinen die Leute, die sowas ja offensichtlich ständig machen, sich hier nicht outen zu wollen ... :?
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Und weiter: Warum wägst du horizontal gegen vertikal ab? Wenn das System vertikal gut ist, dann drücken wir horizontal ein Auge zu?
Ja, ganz genau. Eine breite horizontale Abstrahlung ist ein Kompromiss. Damit kann ich eben alle Applikationen abdecken. Und da, wo ich die breite Abstrahlung eigentlich gar nicht brauche, stört sie gar nicht so arg, wie man vermutet.
(Eine Ausnahme ist vielleicht die angesprochene Abgrenzung bestimmter Bereiche. Aber da neheme ich dann eben nicht meine Brot-und-Butter-PA, mit der ich sonst 90 % aller Jobs mache.)Ein gewöhnliches Horn-Top hat in der Vertikalen starke Defizite. In der Regel sind die Off-Axis-Frequenzgänge sehr unterschiedlich. Naturgemäß wird der Frequenzgang (ganz abgesehen von punktuellen Welligkeiten) zu größeren Winkeln immer tiefenlastiger. Was bedeutet, dass der Sound nahe der PA zu viel LF hat und hinten ist's zu viel HF. Vorausgesetzt ich versuche eine gleichmäßige Pegelverteilung hinzubekommen - fliege also das Top. Wenn ich's stacke ist der Frequenzgang zwar überall recht ähnlich, nur mit dem Pegel sieht's dann ganz anders aus ...
Dieses ist beim "Klein-Array" (Kann man sich diese Wortschöpfung eigentlich schützen lassen?!) ganz anders. Natürlich ist bedingt durch die geringe Länge der Effekt der zylindrischen Wellenausbreitung nicht sehr weit ausgedehnt, aber eine gleichmäßige Pegelverteilung bis 30 oder 40 m bekommt man dennoch sehr gut hin. Und eben besser als mit diskreten Hörnern.
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Wenn der horizontale Winkel so unwichtig wäre, wäre es ja auch Blödsinn, über den KUDO-Ansatz nachzudenken ???
Da sach ich jetzt mal besser nix zu ... :roll: -
... grundsätzlich ja.
Allerdings benötigt das Mikro eine Phantomspannung. Von AKG gibt es dazu z.B. ein Kästchen, dass einfach eingeschliffen werden kann und die entsprechende Spannung liefert. Der Manfred (Sound-Klinik) hat solch ein Ding mal selbst gebaut (Forumssuche!). Wichtig ist allerdings, dass die Soundkarte mit der Spannung klar kommt!
Sehr elegant ist es auch einen Kanalzug im Mischer für die 48 V zu "mißbrauchen" und einfach mit der Soundkarte an den Direct-Out zu gehen.
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Ja, der Anselm hat zusammen mit Christian Moldrzyk die Abstrahlung der Lautsprecherampeln verifiziert, die zuvor von Volker Löwer (IFB) mit Ulysses simuliert wurden. Dazu wurden 19 AKG-Kapseln in einem 10-Grad-Raster an einen halbkreisförmigen Arm an zwei Genies befestigt. Dieser Arm bewegte sich dann rund um die Ampel und es wurde mit Monkey Forest ein Daten-Balloon erzeugt, der dann erfreulicherweise große Ähnlichkeit mit dem simulierten Cluster hatte.
Parallel wurde vom ADA (Prof. Dr. W. Ahnert) eine Simulation mit EASE angefertigt, womit dann alle "wichtigen Leute" involviert waren.
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Nö, im Hochtonbereich hat man auch schon mit einem einzigen Element eine sehr gute Directivity. Und die wird auch nicht wesentlich besser, wenn man mehrere Elemente aneinander reiht (eher im Gegenteil). Muss sie auch gar nicht, weil sie, wie gesagt, ja schon sehr gut ist.
Aber du hast natürlich Recht, im Tieftonbereich wird die Richtwirkung stetig besser, je länger die Line ist.
Diskrete Echos sind aber Artefakte, die in den meisten Fällen im Mittel- und Hochtonbereich auftreten.
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Der Lautsprecherhersteller meiner Wahl bietet mir diese Möglichkeit seit gut 3 Jahren, in dem er jedem Element einen eigenen Amp gibt und einen Systemcontroller, der genau dieses Verhalten kontrolliert.
... was dann recht teuer wird. Eine passive Anpassung ist mit Sicherheit die günstigere Lösung.Das mit der vermeintlich zu großen horizontalen Abstrahlung wird häufig völlig überbewertet (oft auch gern als Argument von Anbietern gebracht, die nur 75° "können").
Ein Beispiel: Schauen wir uns doch mal eine typische Applikation an. Vielleicht eine 3-Feld-Sporthalle. Die sind so im Schnitt etwa 25 bis 30 m breit und etwa 7 bis 8 m hoch. Und nun versetzen wir uns mal "in den Lautsprecher" und blicken in den Raum. Wie groß sind nun die Flächen, die wir sehen und die störende Reflexionen hervor rufen können? Nun, da haben wir zum einen auf einer Breite von 25 bis 30 m die Deckenfläche. Und zum anderen die beiden Seitenwände, die zusammen (ab Kopfhöhe) mit nur etwa 12 m zu Buche schlagen.
Was ist nun wichtiger, eine gute horizontale oder eine gute vertikale Directivity?!Zudem sind Reflexionen an den Seitenwänden meist auch viel unkritischer als man glauben mag. Im Gegenteil - der Raumakustiker bezeichnet diese nämlich sogar als "Nützliche Reflexionen", da sie in aller Regel in einem Zeitfenster von 10 bis 30 ms nach dem Direktschall eintreffen.
Weitaus kritischer ist da schon eine stark reflektierende Rückwand. Dort reflektierter Schall geistert nämlich wieder quer durch den Raum zurück und erfährt dabei Laufzeiten die ihn zu diskreten Echos werden lassen.
Sowas bekommt man nur durch eine gezielte vertikale Directivity in den Griff. -
... in etwa so, wie d&b das hier sehr schön beschrieben hat: http://www.dbaudio.com/pub/live/TI330_D.PDF
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... macht keinen SinnZitat
mfg, der anglophile Thomas ['tommes]
... also mir persönlich ein wenig zu anglophil! :wink: -
Und falls du doch mal Zeit für ein Seminar haben solltest ...
http://www.ifbcon.de/education/seminare/p1/d.php
http://www.proaudio-seminare.de/live/index_161_DEU_AE.html -
Zitat
Dieser Punktstrahler erzeugt eine sphärische Wellenfront, d.h. die erregten
Luftteilchen breiten sich kugelförmig aus.
Ich nehme mal an (bzw. hoffe!), dass da lediglich die Wortwahl etwas "unglücklich" war! Jedenfalls bewegen sich bei der Schallausbreitung nicht etwa Luftmoleküle durch die Gegend!Allenfalls bewegt sich das Phänomen des Luftüberdrucks und des Luftunterdrucks wellenförmig durch den Raum. (Die Luftmoleküle bewegen sich dabei nur um ihre Ruhelage.) Und das eben in alle Richtungen gleichmäßig - mit der gleichen Geschwindigkeit und daher kugelförmig.
Das ist auch bei einem Lautsprecher mit einer Richtwirkung der Fall. Hier breiten sich die Schallwellen auch stets kugelförmig aus - in alle Raumrichtungen mit der gleichen Geschwindigkeit. Hier ist lediglich die Amplitude in der Hauptabstrahlrichtung größer als in den anderen Bereichen. Die Luftmolekühle rücken hier also nur etwas dichter zusammen als anderswo - mehr nicht. Der Pegelabfall über die Entfernung ändert sich somit nicht.
Ansonsten: http://www.ifbsoft.de/software/ulyss…iplomarbeit.pdf :wink:
ZitatAlles anzeigen
2.1 WellenausbreitungBefindet sich ein Sender (schwingendes System, von dem sich Wellen ausbre iten) in einem unendlich ausgedehnten Medium und ist zudem relativ zu ihm in Ruhe, so herrschen nach allen Seiten die gleichen Ausbreitungsbedingungen und es gibt durch eventuelle Reflexionen an den Grenzflächen keine Rückwirkungen auf den Sender. In diesem Fall hat man je nach Form des Senders drei verschiedene Formen der Wellenausbreitung, die von besonderem Interesse sind:
1. Die ebene Welle (flächenförmiger Sender)
2. Die Zylinderwelle (linienförmiger Sender)
3. Die Kugelwelle (punktförmiger Sender)2.1.1 Die ebene Welle
Der Ausgangsort einer ebenen Welle ist definitionsgemäß eine Ebene, d.h. die Strahlerfläche ist als unendlich ausgedehnte und homogen schwingende Fläche zu betrachten. Alle geometrischen Orte gleicher Phasenlage der ebenen Welle sind Parallelebenen zu der Ursprungsebene. Die Ausbreitungsrichtung steht auf ihr senkrecht. Die ebene Welle ist also ihrem Charakter nach eine eindimensionale Welle.
Die Besonderheit der ebenen Welle lässt sich unter anderem darin sehen, dass die Energiedichte überall gleich groß ist. Unabhängig von Entfernung und Position ist der Schalldruck überall konstant. Es kommt also zu keinem Pegelabfall mit der Entfernung.
2.1.2 Die Zylinderwelle
Wegen der senkrecht zum linienförmig angeordneten Sender überall gleichen Ausbreitungsbedingungen sind Flächen gleicher Schwingungsphase Zylinderflächen, in deren Zentrum der Sender liegt. Die Energiedichte nimmt mit zunehmenden Abstand vom Zentrum ab.
Die insgesamt abgestrahlte Leistung verteilt sich hier bei einer Verdoppelung der Entfernung vom Sender auf die zweifache Fläche. Damit reduziert sich die Leistungsdichte auf die Hälfte (-3 dB) und der Schalldruckpegel um den Faktor 0,707 (-3 dB).
2.1.3 Die Kugelwelle
Ist der Ausgangsort einer Welle (Sender) als punktförmig anzusehen, so breitet sich die Welle in einem homogenen isotropen Medium als Kugelwelle aus, d.h. die Flächen gleicher Phasen sind konzentrisch zum Sender gelegene Kugelflächen, die gleiche Abstände voneinander haben.
Wie man leicht einsieht, verteilt sich bei der Kugelwelle die Energiedichte auf immer größere Flächen, d.h. sie nimmt mit 1/r² ab. Daraus ergibt sich eine Abnahme der Wellenamplitude mit 1/r. Diese mit dem reziproken Abstandsquadrat gegebene Abnahme der Energiedichte einer Kugelwelle wird auch als das Quadratisches Abstandsgesetz bezeichnet.
Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, dass sich durch die Vervierfachung der Fläche bei Verdopplung der Entfernung zum Sender die eistungsdichte auf ein Viertel (-6 dB) und der Schalldruckpegel auf die Hälfte (-6 dB) reduziert.
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Ich schreib demnächst in die Raider: No MH3/MH4! :roll:
... musste nämlich letzte Woche feststellen, dass auf der Aluminium-Front meine Magnet-Täfelchen nicht bappen! :lol: -
Ach, ein 57er sieht man häufiger mal in Videos - Phil Collins "Sussudio", Motörhead "Ace of Space" ...
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Also in 9 von 10 Fällen, wo man den amerikanischen Präsidenten im Fernsehen sieht , steht er vor zwei SM57. Auch außerhalb der Staaten - steht wohl so im Rider ...

Ich hab mir vor etlichen Jahren wegen dieser Optik extra mal diese sündhaft teuren Windschütze von Shure und Mikro-Strippen mit schwarzen Winkelsteckern zugelegt ... :roll:
Ach und wo Pnik Floyd grad wieder so en Vouge ist:
Bei Live Aid demnächst werden Waters und Gilmor mit Sicherheit auch wieder über ein SM57 mit original Windschutz und schwarzem Winkelstecker singen - achtet mal drauf! :wink: -
etwas OT:
Ich muss mal wieder Haare spalten, weil's mir in den Augen weh tut.
Es heißt "Forumstreffen" nicht "Forentreffen"!
Singular: Forum
Plural: Foren
"Forentreffen" wäre also ein treffen mehrerer "Forümmer".