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  1. PA-Forum
  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Frage zu ULYSSES

    • Volker Holtmeyer
    • 22. März 2005 um 17:08

    Es wird zunächst ein horizontaler Umlauf gemacht, bei dem immer nach 5° gestoppt und gemessen wird. Nach 37 Messpunkten ist man dann genau hinter dem Lautsprecher. Dann rotiert der Lautsprecher (um die Hauptabstrahlachse) um 5° und der nächste Umlauf wird gefahren, wobei dann der Lautsprecher quasi etwas "eiert" und dadurch eine Umlaufbahn entsteht wie sie in der Zeichnung zu sehen ist.

    In Wirklichkeit bewegt sich meist nicht das Mikrofon um den Lautsprecher, sondern der Lautsprecher dreht sich und das Mikrofon liegt auf dem Boden - einfach weils praktischer ist.

    Nach 72 dieser Umläufe (jeweils von vorne bis hinter den Lautsprecher - unter dem jeweiligen Winkel) hat man dann einen vollständigen Balloon aufgenommenm. (Wenn der Lautsprecher symmetrisch aufgebaut ist, genügen auch 35 Umläufe, die dann einfach gespiegelt werden.)

    Eine andere Möglichkeit, schneller an einen vollständigen Balloon zu kommen, ist, nur den horizontalen und den vertikalen Umlauf zu nehmen und die Werte dazwischen (z.B. in einer Excel-Tabelle) zu interpolieren. Was natürlich mit Kompromissen behaftet ist.

  • Frage zu ULYSSES

    • Volker Holtmeyer
    • 22. März 2005 um 14:00

    Danke für die Blumen! :roll:

    Zitat


    Problem: Habe jetzt probiert, mir mal Deine PDF anzuschauen. Leider vergeblich. Meine CPU und meine Festplatte winken da mit der roten Fahne.


    Sind halt fast 5 MB ... :lol:

    Zitat


    Ist da irgendwas drin, dabei, was da nicht hingehören sollte ?


    Ja, ein Rechtschreibfehler! :?

  • akustische pegeloptimierung für die signalkette??

    • Volker Holtmeyer
    • 22. März 2005 um 10:44
    Zitat


    da bin ich gerade drüber gestolpert...


    ... na, hoffentlich hast du dir nicht weh getan! :D

    Ist ja auch doch ein wenig klobig das Gerät. Sowas gibts von Rane schon eine ganze Weile - und zwar etwas handlicher ...
    http://www.musik-produktiv.ch/shop2/shop04.a…5/quelle/listen

    http://www.rane.com/note135.html

  • spl bei selbstbauboxen messen

    • Volker Holtmeyer
    • 21. März 2005 um 18:03

    http://www.schallpegelmeter.de

  • Bell VPS 400

    • Volker Holtmeyer
    • 21. März 2005 um 17:40
    Zitat


    Wo kann ich im Internet Informationen dazu finden?


    http://www.google.de/search?hl=de&q=bell+audio&meta= :!:

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • Volker Holtmeyer
    • 21. März 2005 um 14:16
    Zitat


    die VerTec Bässe lassen leider das Budget nicht zu.


    Die SRX-Subs müssen sich bezüglich der Performance hinter den VT4880 nicht verstecken. Das, was die VerTec-Subs so teuer macht, ist im Wesentlichen der mechanische Aufbau und das Rigging.

    Zitat


    Kann ich meine HK LP118 Bässe (die ich eigentlich verkaufen möchte) auch dafür verwenden?


    In der richtigen Menge könntest du die sicherlich nehmen. Aber, wenn du schreibst, dass du sie ohnehin verkaufen möchtest ... :roll:

    Zitat


    Kann ich auch die Crown MA2402 und 1202 dafür verwenden oder sind die zu schwach.


    Gebrückt wäre das vielleicht eine Alternative, oder auch "Interimslösung". Aber ideal ist einfach die I-Tech 4000 - auch wegen des Systemgedanken, Sub-Hire etc.

    Beispiel:
    8 x VRX932LA
    4 x SRX728S
    4 x I-Tech 4000 (jeweils einmal IT4000 für 2 Tops und einmal IT4000 für 2 Subs zusammen mit einem Switch in ein Rack)
    So hat man eine PA für große Sachen (bis 2000 Leute) mit getrennten Amp-Racks (<40 kg!) für links und rechts, die man auch als zwei kleinere PAs nutzen kann.

    Zitat


    Sollte man die Tops im System mit den Subs passiv oder biamped betreiben. Soviel ich mich an den Bericht vom PP erinnern kann, wurden die passiv verwendet. Was ist zu bevorzugen.


    Die interne passive Frequenzweiche ist wirklich sehr gelungen. Der einzige wirkliche Vorteil der aktiven Ansteuerung wäre die Möglichkeit des besseren Schutzes der Wandler durch getrennte Limiter.

  • EQ-Einstellungen

    • Volker Holtmeyer
    • 21. März 2005 um 09:55

    Natürlich sollte das PA-System in sich stimmig sein. D.h. Unzulänglichkeiten der Lautsprecher sollte im Controller ausgelichen werden. Der Master-EQ sollte lediglich benutzt werden, um Einflüssen des Raumes entgegen zu wirken.

    Wenn du häufig immer wieder die gleichen Frequenzen ziehst, klingt das für mich so, als ob die Controller-Settings nicht optimal sind. Welchen Controller verwendest du denn und mit was für einem Setting?

  • Einsatzgebiet JBL VRX 900

    • Volker Holtmeyer
    • 20. März 2005 um 13:35
    Zitat


    Zwei 6er Arrays nebeneinander wird wahrscheinlich das Abstrahlverhelten beeinflußen.


    Zwei Systeme, die jeweils mit 100° abstrahlen, direkt nebeneinander zu hängen macht eigentlich nie Sinn. Ausnahme: 180° Center-Cluster

    Zitat


    Laut Prospekt können L/R jeweils 6 Stk. geflogen werden, was ist wenn ich mehr Power benötige?


    VerTec nehmen. Nein, im Ernst - bei 6 Elementen hat man bereits durch die fest vorgegebene Winkelung von 15° zwischen den Boxen einen gesamten vertikalen Abstrahlwinkel von 90°. Mehr macht für übliche Anwendungen keinen Sinn. Divergence Shading - also durch kleine Winkel zwischen den Elementen mehr Power zu bekommen - geht beim VRX nicht. Hier wird die gleichmäßige Pegelverteilung mit Amplitude Shading (HF-Pegel-Anhebung) erzielt. Für richtig Große Sachen braucht man eben auch ein richtig großen System.

    Zitat


    Welche Reichweite haben den die dieversen Kombinationen?


    4 x VRX: 100 dB(A) in 40 m

    Zitat


    Wie sieht das Verhältnis Tops zu Subs aus und vorallem welche, JBL spricht in der Info immer nur von den SRX718S.


    SRX218S geht natürlich auch. Oder VT4880, wie neulich bei BAP. :roll:
    Im Grunde geht aber jeder anständige Sub. Das Verhältnis ist natürlich sehr abhängig vom zu übertragenden Programm. Als Richtwert kann ein 18"-Chassis pro Top gelten - bei "richtig laut" auch mehr.

    Zitat


    Welche Amps sind dafür ideal?


    Crown I-Tech 4000

  • stativflansch mit winkeloption!

    • Volker Holtmeyer
    • 20. März 2005 um 00:54

    Der Duotilt ist in Deutschland patentiert von HK und darf in der SRX und VRX von JBL nur unter Lizenz vertrieben werden. Soweit ich weiß, ist das Ding also so ohne weiteres nicht zu bekommen.

    Ach, und zur Frage vom Jörg: 60 * 60 s * 50 1/s * (2*0,05 m) = 18.000 m :)

  • stativflansch mit winkeloption!

    • Volker Holtmeyer
    • 20. März 2005 um 00:54

    Der Duotilt ist in Deutschland patentiert von HK und darf in der SRX und VRX von JBL nur unter Lizenz vertrieben werden. Soweit ich weiß, ist das Ding also so ohne weiteres nicht zu bekommen.

    Ach, und zur Frage vom Jörg: 60 * 60 s * 50 1/s * (2*0,05 m) = 18.000 m :)

  • Frage zu ULYSSES

    • Volker Holtmeyer
    • 18. März 2005 um 10:13

    Moment, Moment, du wirftst hier einiges durcheinander. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Darstellung der räumlichen Abstrahleigenschaften von Lautsprechern:

    1. Polardiagramm
    Nachteil: es kann immer nur ein Frequenzband dargestellt werden

    2. Isobaren (manchmal auch Tannenbaum genannt)
    (im Grunde ganz viele Polardiagramme "auseinander geklappt" und aufgereiht)
    Vorteil: hier kann man das gesamte horizontale oder vertikale Abstrahlverhalten über alle Frequenzen gewissermaßen auf einen Blick erfassen
    Nachteil: gilt nur in einer Ebene (horizontal oder vertikal)

    3. Balloon
    Vorteil: das Abstrahlverhalten in alle Raumrichtungen ist dreidimensional zu erkennen
    Nachteil: es kann immer nur ein Frequenzband dargestellt werden

    4. Off-Axis-Frequenzgänge (quasi ein Isobaren-Diagramm von der Seite)
    Vorteil: leicht darzustellen
    Nachteil: wird schnell unübersichtlich


    5. Beamwidth

    Die horizontalen und vertikalen -6 dB-Punkte (Nominalabstrahlwinkel) über die Frequenz aufgetragen

    6. Directivity Factor Q (Bündelungsgrad) / Directivity Index DI (Bündelungmaß in dB)
    Der Directivity Factor Q ist ein frequenzabhängiger Zahlenwert, der das Verhältnis der Schallleistung über alle Raumrichtungen angibt.
    Der Directivity Index ist der Directivity Factor ausgedrückt in Dezibel (dB).


    Für Ulysses werden Balloon-Daten gebraucht, also Schalldruckpegelwerte, die in einem Raster von 5° dreidimensional um den kompletten Lautsprecher herum aufgenommen wurden. Man kann auch aus nur vertikalen und horizontalen Umläufen einen vollständigen Balloon extrapolieren, der dann aber natürlich mit Ungenauigkeiten behaftet ist. Ulysses benutzt das so genannte Ulysses Native Fomat (mehr dazu auch hier, S. 35 ff )

    Mit dem Ulysses Viewer kann man solche Daten nicht erzeugen - auch nicht mit der Standard-Version von Ulysses. Es gibt für Lautsprecherhersteller eine spezielle Version des Speaker Builder, mit der man Datensätze erstellen kann.

    Wenn du aber Messwerte hast und mir diese entsprechend aufbereitest (wie, sag ich dir dann), kann ich dir gerne einen Datensatz deines Lautsprechers erzeugen.

  • EASERA 30-Tage-Version

    • Volker Holtmeyer
    • 15. März 2005 um 23:48

    In den vergangenen Jahren hatte Ahnert (bzw. SDA) immer eine kleine Ecke auf dem Stand von Renkus-Heinz. Dort freut sich wohl wieder Karen Irmscher über freundlichen Besuch. "Die Feistels" sind mit etwas Glück sicherlich dort auch anzutreffen.

    Dezidierte Fragen zu EASERA kann aber auch unser Admin beantworten, gell?

  • Suche Ingenieur(-büro) für Video- /Medientechnik

    • Volker Holtmeyer
    • 15. März 2005 um 23:32

    http://www.bfe-systemhaus.de

  • Baß mit DI und Mikro - was tun gegen Laufzeitenunterschiede?

    • Volker Holtmeyer
    • 15. März 2005 um 11:05
    Zitat


    Zuletzt bearbeitet von Fummler am Feb 31, 2001 31:14 pm, insgesamt 326-mal bearbeitet


    :shock: :?:

    Es ist schon richtig, dass es nicht hinreichend ist einfach den Laufzeitunterscheid zwischen Lautsprecher und Mikrofon auszugleichen. Durch den Hochpass des Lautsprechers (Gehäusekonzept und/oder elektrisches Filter) entsteht ebenfalls eine Verzögerung des Signals. Diese ist aber nicht für das ganze Spektrum konstant, sondern nimmt zu tiefen Frequenzen zu. Daher wohl dein zerrissener Sound.

    Wenn man es perfekt machen wollte, könnte man den Bassamp durchmessen, sich den Phasengang anschauen und daraus die Phasendrehung des Systems ermitteln. Mit einem Filter entsprechender Ordnung könnte man nun ebenfalls das DI-Signal beaufschlagen, das dadurch dann die gleiche Gruppenlaufzeit erfährt.

  • Die "richtige" Trennfrequenz Bass -> Top

    • Volker Holtmeyer
    • 15. März 2005 um 10:23

    Dieser Gedanke ist doch sehr weit weggeholt, auch wenn er vom Ansatz schon richtig ist.


    Im Tieftonbereich haben wir es mit Wellenlängen von mehreren Metern zu tun. Die Membranauslenkung beträgt nur wenige Zentimeter. Ein Dopplereffekt würde erst bei Frequenzen mit Wellenlängen in dieser Größenordnung auftreten, d.h. im Hochtonbereich (> 8 kHz).

  • Schraubenzieher...

    • Volker Holtmeyer
    • 12. März 2005 um 00:10
    Zitat


    Durchgehendes Heft, kann man mal mit dem Hammer helfen.


    ... aber bitte nicht für Elektroarbeiten!

  • EASERA 30-Tage-Version

    • Volker Holtmeyer
    • 8. März 2005 um 23:43
    Zitat


    Und welches interface benutzt du für easera?


    Ich benutze (natürlich :wink: ) eine Digigram VX Pocket und (da die ja keine Phantom-Power hat) eine Smaart Box.

  • EASERA 30-Tage-Version

    • Volker Holtmeyer
    • 6. März 2005 um 17:04

    Also ich muss wirklich sagen, dass ich positiv überrascht bin, was die Bedienbarkeit angeht. Aus den Erfahrungen mit EASE hatte ich da ja extremste Bedenken ... :wink:
    Aber mit Monkey Forest hat die Bedienung natürlich überhaupt nichts gemein - MF ist schließlich DOS und EASERA ist Windows. Wobei eben nicht so fürchterlich Windows - das war es was ich befürchtet hatte. Eben nichts mit unzahligen Modulen, die alle in einem separaten Fenster aufpoppen, wie bei EASE. Alles recht schön übersichtlich und strukturiert. Da hat sich der Stefan wirklich Gedanken gemacht. Es werden aber indes dieselben Algorithmen verwendet wie in MF. Wobei ich sagen möchte, dass EASERA weitaus mehr ist, als eine Windows-Version von MF - mein Statement: EASERA ist DAS ultimative Messprogramm!

  • Racklicht PP 2/2005 S.41

    • Volker Holtmeyer
    • 6. März 2005 um 16:46

  • LS Chassis - akustisches Zentrum - Richtwerte

    • Volker Holtmeyer
    • 6. März 2005 um 16:03

    Äh, Moment - du willst den 18" doch nicht etwa bis 250 Hz laufen lassen?!

    Außerdem ist im Bassbereich Butterworth angesagt, wegen des konstanten Leistungsspektrums - ist meist besser als L-R.

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