Es wird zunächst ein horizontaler Umlauf gemacht, bei dem immer nach 5° gestoppt und gemessen wird. Nach 37 Messpunkten ist man dann genau hinter dem Lautsprecher. Dann rotiert der Lautsprecher (um die Hauptabstrahlachse) um 5° und der nächste Umlauf wird gefahren, wobei dann der Lautsprecher quasi etwas "eiert" und dadurch eine Umlaufbahn entsteht wie sie in der Zeichnung zu sehen ist.
In Wirklichkeit bewegt sich meist nicht das Mikrofon um den Lautsprecher, sondern der Lautsprecher dreht sich und das Mikrofon liegt auf dem Boden - einfach weils praktischer ist.
Nach 72 dieser Umläufe (jeweils von vorne bis hinter den Lautsprecher - unter dem jeweiligen Winkel) hat man dann einen vollständigen Balloon aufgenommenm. (Wenn der Lautsprecher symmetrisch aufgebaut ist, genügen auch 35 Umläufe, die dann einfach gespiegelt werden.)
Eine andere Möglichkeit, schneller an einen vollständigen Balloon zu kommen, ist, nur den horizontalen und den vertikalen Umlauf zu nehmen und die Werte dazwischen (z.B. in einer Excel-Tabelle) zu interpolieren. Was natürlich mit Kompromissen behaftet ist.