Ich vermute nach der Devise "Never change a winning team" wird das wohl Toneheads aus Köln mit AD-Systems machen.
Beiträge von Volker Holtmeyer
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pink noise ist bandbegrenztes rauschen so ähnlich wie Rosa rauschen..

Pink Noise ist das gleiche wie Rosarauschen! Rosarauschen ist auch nicht bandbegrenzt. Bei Rosarauschen ist der Energiegehalt pro Frequenzband jeweils der gleiche.Der Crest-Faktor ist das Verhältnis vom Spitzenwert zum quadratischen Mittelwert eines Signals ausgedrückt in dB.
Die Abbildung zeigt ein Signal mit einem Crest-Faktor von 6 dB. Der Pegel der Signalspitzen liegt also um 6 dB höher als der Durchschnittspegel. Das ist vergleichbar mit einem Verhältnis von 2:1 zwischen dem Spitzenwert (engl.: Peak) und dem quadratischen Mittel (engl.: RMS) einer Spannung, oder mit einem Verhältnis von 4:1 zwischen dem Spitzenwert und dem quadratischen Mittel einer Leistung.
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OT
Zitat
Die habe aus Gründen der 'Kontrollierbarkeit' die Messzeit auf 10 min angepasst
Das wird in Deutschland nach der Überarbeitung der bisherigen DIN auch so sein, wie aus "gut unterrichteten Kreisen" verlautet. -
Wie schon gesagt wurde ist der Effekt auf Grund der großen Wellenlänge und der geringen Richtwirkung im Tieftonbereich hier am ausgeprägtesten.
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Danke an alle! (Klasse so'n Forum!
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So, warum? Bzw. wo ist der Unterschied? -
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Ich versteh immer noch nicht so ganz, worauf du hinaus möchtest. Warum möchtest du dir die Peaks darstellen?
Wie gesagt, solche Peaks in einer "Hauskurve" sind lokal sehr unteschiedlich. Wenn man eine Mittelung über eine Reihe verschiedener Messpunkte macht gleichen sie sich in der Regel aus. Häufig treten dann Überhöhungen oder Löcher im gemittelten Frequenzgang auf, die darauf schließen lassen, dass hier das Diffusfeld sehr ausgeprägt oder eben sehr schwach ist. Diese Unregelmäßigkeiten im Frequenzverlauf sind aber in der Regel eher breitbandig - meist so etwa 2/3 bis 6/3 Oktaven. Diese kann man dann behutsam versuchen zu entzerren.
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In der Regel wird doch eine 1/6-Oktav-Glättung als "gehörrichtig" eingestuft. Meine Erfahrung ist auch, dass dies ein sinnvoller Wert ist.
Schmalere Pegelspitzen sind ja zumeist Produkte starker konstruktiver Interferenzen und die sind erfahrungsgemäß sehr stark ortsabhängig. Es macht daher keinen Sinn solche Peaks filtern zu wollen.
Wobei ich hier von einer "Hauskurve" ausgehe (also eine Messung im Diffusfeld). Bei Pegelspitzen im nachhallfreinen Frequenzgang eines Lautsprechers könnte man diese u.U. versuchen zu dämpfen. -
Sorry, worum gehtsn hier?! -
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Hat zufällig jemand eine Tabelle zur Hand, wo man schön die Vergleiche zwischen dB- Zahl und wo diese Lautstärke in der Natur erreicht wird vergleichen kann. Dann kann man das ja mal diversen Nörglern unter die Nase halten. -
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Hey Tomy, wenn hier einer Haare spaltet dann bin ich das!

Der Schalldruck nimmt mit 1/r² ab - der Schalldruckpegel indes mit 20*log2 pro Entfernungsverdoppelung.
(Allerdings nur bei der Punktquelle, bei der Linienquelle ... ) -
... scheint ja fast so, als würden die Amis im PA-Forum lesen! *g*
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Zitat
wenn das wirklich so unkritisch ist mit den 12"ern, warum verwendet der herr heil (den ich perönlich für den papst der linearrays halte) dann maximal 8"er im mittelton?
im neuen geniestreich "kudo" sind es gar nur 5"er.
das hat doch sicher gute gründe?
Sicher hat das gute Gründe. Und zwar soll bei einem konventionellen Line-Array (geiles Wort *g*) ja eine kontinuierliche Linienschallquelle erzeugt werden. Und da fordert eines der WST Kriterien von Heil, dass der Abstand der Quellen maximal die halbe Wellenlänge betragen darf.Was im Mitteltonbereich passiert, wenn man dieses nicht einhält, habe ich oben verdeutlicht: Es entstehen über und unter dem Array Einbrüche in der Abstrahlcharakteristik. Die Abstrahlung in Publikumsrichtung ist allerdings weitestgehend genau so, als würden die Quellen dichter beisammen sein! Den Abstand zu vergrößern, kann man also als Kompromiss betrachten.
Wie ich schon versucht habe anzudeuten, handelt es sich hier nicht um ein Line-Array im eigentlichen Sinne. Denn das Kriterium der freien Skalierbarkeit mit Hilfe unterschiedlicher Winkel zwischen den einzelnen Elementen fehlt (Divergence Shading).
Es sind jedoch Vorteile der Line-Array-Technologie entliehen:
- einstellbare vertikale Richtcharakteristik (hier mit Amplitude Shading statt Divergence Shading)
- Aufreihung der LF-Wandler in vertikaler Richtung (daher Bündelung in der Ebene, wo es sinnvoller ist - keine Einschnürung der horizontalen Directivity)
- Koppelung der Wellenfronten im HF-Bereich
- einfaches RiggingBei einem konventionellen Cluster (Aufreihung nebeneinander) hat man die Frequenzeinbrüche im MF-Bereich in der horizontalen Ebene, womit die Überlappungsbereiche zwischen den Lautsprechern sehr unruhig sind. Ebenfalls ist eine kohärente Kopplung im HF-Bereich durch den relativ großen Abstrahlwinkel der Hörner nicht möglich. Die meisten Punkte im Überlappungsbereich der Hörner haben zu den akustischen Zentren einen wesentlich größeren Weglängenunterschied als die halbe Wellenlänge, dadurch entstehen dort unweigerlich destruktive Interferenzen.
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Zitat
2.) Dein Modell zeigt einen ( im verstandenen, theoretisch richtigen ) Aspekt, der aber praxisnah so nicht anzuwenden ist, und für mich daher fehlplaziert erscheint. Dazu müssten einige weniger beschönigende Faktoren mehr einbezogen werden.
.... als da wären?Zitat
3.) Niemand sprach davon, den Abstand von Lamda/2 noch kleiner machen zu wollen.
Der Gunther hatte angemerkt, dass der Abstand der 12er für die gewählte Trennfrequenz zu groß erscheint - also Lambda/2 überschritten wird. Da habe noch einmal beschrieben, was wäre, wenn der Abstand kleiner als Lambda/2 ist ist.Zitat
4.) Und den Abstand von größer Lamda/2 hören wir doch ständig. Doch wo soll denn dann der akustische Fortschritt bei diesem Array sein ?
Gibt es den, oder ist es das Top 40 Marketing ?
Genau, Lambda/2 wird eigentlich bei allen üblichen Cluster-Anordnungen überschritten.Im Grunde steckt auch nichts sonderlich Revolutionäres in der VRX. Zumindest sind keine Geheimnisse der Elektroakustik implementiert, die nicht schon längst bekannt sind. Im Tiefton-Bereich haben wir genau die gleiche Situation wie beim gewöhnlichen Clustern. Jedoch haben wir es hier mit einer vertikalen und nicht mit einer horizontalen Aufreihung der Wandler zu tun, womit sich eine Bündelung in vertikaler Richtung ergibt.
Im Hochtonbereich wurden gewissermaßen alte Tugenden der Beschallungstechnik wiederentdeckt - zu Neu-Deutsch: Amplitude Shading. In Seminaren von Davis oder Brown bekommt man beigebracht, dass weit entfernte Zuhörerbereiche mit viel Energie versorgt werden müssen und nahe Bereiche mit wenig Energie. Genau das kann mit dem passiven Netzwerk in der VRX erreicht werden.
Im Gegensatz zu konventionellen Hornanordnungen hat man hier aber den Vorteil einer kohärenten Kopplung der Hochtoneinheiten. Selbige strahlen eine leicht gekrümmte Wellenforont ab, welche durch den definierten Winkel der Boxen zueinander (15° fix) optimal ankoppeln. Die Hochtöner befinden sich dabei allesamt auf einer Kreisbahn, womit destruktive Interferenzen im Übernahmebereich zwischen den Boxen unterdrückt werden.Wie gesagt, das allein ist nicht revolutionär. Revolutionär ist indes die Umsetzung dieser Features in eine kompakte, bezahlbare Box.
... und die ist eben optimal für Top40 - das wäre also kein Marketinggeschwafel.Zitat
5.) Anmerkung: Es wird immer Interferenzen geben, solange die Quellen einen Abstand haben, der nicht, und wenn künstlich, Null ist. Da liegt der Hase begraben.
Wenn der Abstand zweier Quellen kleiner ist als die halbe Wellenlänge, gibt es keine destruktiven Interferenzen. Mit Verlaub, du solltest in dieser Hinsicht vielleicht noch mal den Blick in das eine oder andere Fachbuch riskieren - damit du weisst, wo der Hund lang läuft.Zitat
Und ich höre nur, wie rot wieder ( theoretisch ) auf blau trifft...
Was meinst du da jetzt wieder mit? -
Denke mal nicht, dass es da "jemanden erwischt" hat, vielmehr ist er es wohl leid, diese Trümmer durch die Gegend zu schleppen ... :lol:
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Ich weiß jetzt nicht, wieso du langsam sauer wirst - hab ich dir was getan? Ich habe lediglich versucht zu veranschaulichen, wie es aussieht, wenn der Abstand zweier Quellen größer ist als die halbe Wellenlänge.
Mit dem "Nutzabstrahlwinkel" wollte ich verdeutlichen, dass ein Array oder Cluster in die Richtung des Publikums möglichst homogen (also ohne Einbrüche in der Abstrahlcharakteristik) abstrahlen soll. Das ist in den meisten Fällen also der vertikale Winkel von der Hautabstrahlachse (etwa 0°, also die Horizontale) bis ca. -45°, je nach Flughöhe vielleicht auch mal bis zu -60° bis -70°.
Wie der (zugegeben einfachen) Simulation zu entnehmen ist, bilden sich bei etwa +/-75° und +/-105° Einbrüche durch destruktive Interferenzen aus. In allen anderen Richtungen addieren sich die Pegel der beiden Quellen kohärent, womit in etwa der Pegel resultiert, der in der Hirizontalen festzustellen ist (blaue Linie), wo sich die Pegel ja rundherum kohärent addieren.
Würde man den Abstand der Quellen nun wesentlich kleiner machen als Lambda/2, dann würde sich auch in der Vertikalen in alle Richtungen der "max. mögliche Pegel" ausbilden; die Interferenzeinbrüche würden also verschwinden.
Daher meine etwas provokante Frage, ob diese Interferenzen denn "schlimm" seien. Schließlich verringern sie ja den Pegel in Richtungen, wo dieses durchaus erwünscht ist.Ich hoffe, der Sachverhalt ist nun verständlich - ansonsten gerne nochmal nachfragen.
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