Je größer die Steilheit ist, desto mehr wird auch die Phase beeinflusst; das kann sich (auch klanglich) negativ auswirken - vor allem im Tieftonbereich.
Beiträge von Volker Holtmeyer
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Genau das hatten wir schon mal vor einiger Zeit:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=26249&highlight=t5 -
Im Manual vom Omnidrive (S. 22) ist eine Tabelle, wo die Vor- und Nachteile der verschiedenen Filtertypen gegenüber gestellt sind.
http://www.bssaudio.co.uk/includes/produ…x?product_id=30 -
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19. bis 21. November in Hannover
http://www.deutsche-event-akademie.de/DEA-Teil.pdf -
19. bis 21. November in Hannover
http://www.deutsche-event-akademie.de/DEA-Teil.pdf -
Tendenziell sollte man im Tieftonbereich mit Butterworth-Filtern arbeiten, da diese Filter ein konstantes Leistungspektrum haben. D.h. durch die Überlagerung von Hoch- und Tiefpass ergibt sich ein konstanter Verlauf der Leistung im Übernahmebereich.
Die Abstrahlung erfolgt im Tieftonbereich weitgehend kugelförmig, was zur Folge hat, dass sich (durch die Reflexionen im Raum) die gesamte abgestrahlte Energie im Übernahmebereich addiert (Im Amplituden-Frequenzgang auf Achse kann es indes einen Einbruch geben!).Im Mittel-/ und Hochtonbereich sollten Linkwitz-Riley-Filter verwendet werden, da hier das Amplitudenspektrum ("der Frequenzgang") konstant ist.
Zu höheren Frequenzen wird die Energie zunehmend gerichtet abgestrahlt. Das bedeutet, dass Reflexionen im Raum eine geringere Auswirkung haben und nur die abgestrahlte Energie on axis relevant ist. -
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Es wurde in den vorangegangenen Beiträgen ja schon viel "Gueswork" betrieben - das ging tendenziell schon in die richtige Richtung, ist mir aber zu diffus. *g*
Man muß sowas nicht "aus dem Bauch heraus" entscheiden/planen - Akustik ist ja nicht etwa etwas Ungreifbares und lässt dich sehr wohl wissenschaftlich beschreiben!Zitat
Da kann man auch jedes andere Kleinsystem einsetzen. Keines wird der Problematik einer langen Nachhallzeit Herr. Dies können nur Lautsprecher mit nierenförmiger Abstrahlung.
Auch ein Lautsprecher mit einer nierenförmigen Abstrahlcharakteristik kann die Nachhallzeit nicht verändern! :lol:
Indes kann mit einem Lautsprecher der gute Richteigenschaften hat das Verhältnis vom Direktschall zum Diffusschall verändert werden - und genau darum geht es nämlich.Grundsätzlich gibt es 3 Parameter, mit denen man das Verhältnis von Direktschallpegel und Diffusschallpegel beeinflussen kann:
1. Bündelungseigenschaften des Lautsprechers
(z.B. verbessert die Verdoppelung des Q-Faktors das Verhältnis um 3 dB)2. Raumakustik (Absorptionseigenschaften der Raumbegrenzungsflächen)
(z.B. verbessert die Verdopplung der äquivalenten Absorptionsfläche Sa das Verhältnis um 3 dB)3. Abstand zur Quelle
(z.B. verbessert die Halbierung des Abstandes zum Lautsprecher das Verhältnis um 3 dB)Schlußvolgerungen:
zu 1: Lautsprecher mit guten Richteigenschaften wählen (hoher Q-Faktor, den der Hersteller natürlich gemessen haben sollte)
zu 2: möglichst viel Absorption einbringen - Nachteil: recht aufwändig und mit Kosten verbunden, wobei die Besetzung mit Publikum auch als Absorption zu betracheten ist - und das kost nix! (wie viel soetwas ausmacht, kann man sehr schön mit Simulationsprogrammen herausfinden)
zu 3: Abstand der (aller!) Zuhörer zu Lautsprechern möglichst gering halten - ergo ist eine dezentrale Beschallung zu wählen -
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Zitat
Gibt es da Normwerte, die ich messe? (zb bis zum Grenzwert von noch x dB, oder eine Abnahme um y db?)
Die Nachhallzeit ist als die Zeit definiert, in der der Pegel des Diffusfeldes im Raum nach Abschalten eines Schallereignis um 60 dB gesunken ist.Wie laut das Signal beim Abschalten ist, spielt dabei keine Rolle - es sollte indes 60 dB lauter sein als der Störgeräuschpegel. Wenn letzterer zu groß ist, kann man sich auch den Pegelabfall über z.B. 30 dB anschauen und dann auf 60 dB approximieren.
Zitat
Was macht Sinn um als Referenzfrequenz zu nehmen? Messungen bei bestimmten Frequenzen, rosa Rauschen, ...?
Die Nachhallzeit ist frequenzabhängig. Häufig wird sie für die Oktaven von 125 Hz bis 8 kHz angegeben. Dazu kann ein oktavgefiltertes Rauschen als Messignal dienen (meist wird jedoch ein breitbandiges Messsignal genommen, das bei der Auswertung gefilter wird).Zitat
Und was nimmt man am besten als Schallquelle? Boxen aufstellen, Lap-Top ran und Signal drauf?
In der Regel werden so genannte Pentadodekaeder als Schallquelle eingesetzt. Das ist - wie der Name erahnen lässt - ein Gebilde aus acht fünfeckigen Flächen. In jeder dieser Flächen ist ein Lautsprecher eingebaut. Die Amis sagen auch gerne Soccer-Ball dazu.http://www.iemb.de/veroeffentlich…fv/pruefv23.htm
http://www.salvechris.de/html/hifish_.html -
Danke, wieder was gelernt!
Gibt's irgendeinen Link?! -
Ich habe schon häufiger so ein etwa 5 cm langes verchromtes Röhrchen gesehen, dass bei einem gewöhnlichen K&M-Mikrostativ zwischen Galgen und Mikroklemme geschraubt war. Weiß jemand, was das ist?
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Bei einem Pitchshifter wird das Signal um weinige Hertz verschoben - aus 100 Hz werden dann z.B. 105 Hz (bei jedem weiteren Schleifendurchlauf gehts dann also wieder 5 Hz höher). Bei Sprache geht das recht gut, bei Musik leider überhaupt nicht.
Man kann das ganze auch noch modulieren (was dann quasi ein Flanger ist). Funktioniert dann noch besser, klingt bei langen Vokalen aber manchmal etwas seltsam.
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Karneval mit Lavalier geht definitiv nicht!
Ein Beispiel:
Nehmen wir einen geübten Redner - der macht vielleicht so gute 80 dB in einem Meter. Das Lavalier-Mikro sei mal 20 cm vom Mund entfernt. Dann hätten wir am Mirkofon einen Pegel von:
80 dB + 20 log (1/0,2) = 94 dB
Das ist auch der Pegel den wir mit unserer Anlage maximal erreichen können - sonst koppelts. Es gilt ja der Pegel des Diffusfeldes - und der ist am Mikrofon genau so groß wie am Ohr des Zuhörers. (In der Regel sollte man für einen sicheren Betrieb 6 dB darunter bleiben. Verbleiben also in der Realität nur noch etwa 88 dB.)
Um optimale Verhältnisse zu haben, müssten wir mit unserem Nutzsignal 20 dB über dem Störgeräusch liegen (mehr Abstand bringt keine Verbesserung, da die Modulation der Sprache etwa bei 20 dB liegt). Das bedeutet, dass der Störgeräuschpegel maximal 74 dB betragen darf.
Erfahrungsgemäß liegt der Pegel eines "gut angeschiggerten Karnevalspublikum" bei 80 bis 85 dB.

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Zitat
Richtig, der Coupler sitzt am T und die Box ist mit Ösen und Schäkeln am T befestigt. Den Savety hatte ich an einer der 3 Ösen an der Box.