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  1. PA-Forum
  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Bass hört man erst nach xy Metern

    • Volker Holtmeyer
    • 18. April 2004 um 10:41

    Also die Aussage hab ich so noch nie gehört. Und kann das auch nicht wirklich nachvollziehen.

    Fakt ist aber, dass mit zunehmender Entfernung der Direktschalldruckpegel immer weiter ab nimmt - egal ob Bassreflex, Horn oder sonst was. In geschlossenen Räumen kommen dann allerdings noch so genannte Raummoden ins Spiel. Das bedeutet, dass durch Reflexionen an den Wänden, am Boden und an der Decke konstruktive und destruktive Interferenzen entstehen; was bedeutet, dass es Punkte im Raum gibt, wo der Schalldruckpegel höher als "normal" ist und Punkte wo er niedriger ist.

    Mit einer bestimmten Raumgeometrie und dem entsprechenden Lautsprecherstandort (!) kann es dann durchaus sein, dass der Pegel einige Meter vor den Lautsprechern größer ist als nahe davor.

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 18. April 2004 um 10:30
    Zitat


    Hi Volker, kann jetzt nich ganz nachvollziehen, wie du auf den Low Wert kommst. 21 - 11,8 ist doch 9,2?


    Sorry, muss natürlich 9,2 heißen.

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 17. April 2004 um 14:28

    TA2400 / K2:

    U = SQR ( 500 W / 8 Ohm) = 7,9 V

    20 x log ( 7,9 V / 0,775 V ) = 20,2 dBu

    Voltage Gain 91-fach: 20 x log 91 = 39,2 dB

    39,2 dB - 20,2 dBu = 19 dBu


    TA3200 / B1801:

    U = SQR ( 1600 W / 4 Ohm ) = 20 V

    20 x log ( 20 V / 0,775 V ) = 28,2 dBu

    Voltage Gain 100-fach: 20 x log 100 = 40 dB

    40 dB - 28,2 dBu = 11,8 dBu


    Da der Threshold im Ultradrive nicht direkt in dBu eingegeben wird, sondern als relativer Wert zur maximalen Ausgangsspannung von 21 dBu, muss von selbiger der errechnete dBu-Wert abgezogen werden. Dieses Ergebnis ist als Threshold einzustellen.

    Threshold Hi: 21 dBu - 19 dBu = 2 dB

    Threshold Lo: 21 dBu - 11,8 dBu = 1,2 dB

  • Gehörschutz

    • Volker Holtmeyer
    • 17. April 2004 um 13:40

    Wie ist das eigentlich mit einem Gehörschutz wie dem ER-20? (Wobei ich nicht verstehe, warum der so teuer ist. Ähnliche Systeme gibts doch in rauen Mengen für lau in der Werkzeugausgabe jedes größeren Betriebes!) Also einem Gehörschutz bei dem ein "Griff" relativ weit aus dem Ohr herausragt.

    Ich scheue mich als Besucher auf Konzerten immer diese zu verwenden. Schließlich ist es ja keine Seltenheit mal den ein oder anderen Ellenbogen ins Gesicht zu bekommen. Und da ist es doch nur eine Frage der Zeit, wann so ein Ellenboden eben genau den "Griff" des Gehörschutzes trifft! AUTSCH!!!

    Hat schon jemand (schlechte/schmerzhafte) Erfahrungen dieser Art machen müssen?

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 16. April 2004 um 15:12

    Hm, eigentlich keine schlechte Idee. Aber der "langsame" Limiter ist ja weniger das Problem. Wichtiger wäre ein Schutz gegen kurzzeitige Signalspitzen. So wie es mit der Overshoot-Funktion der BSS Omnidrive möglich ist. (Ich glaub ich habe grad ein Dejevue - oder schreib ich wirklich immer das gleiche?)

    Im Grunde kann man aber mit einem auf Dauerbelastbarkeit eingestellten Limiter und einstellbarem Attack ganz gut arbeiten, da die Belastung eines Lautsprechers (über der Zeit) einen sehr ähnlichen Verlauf hat, wie ihn die Ansprechschwelle des Limiter durch den Verlauf des Attacks hat. Bei kurzzeitigen hochen Spitzen wird also noch nicht limitiert; erst wenn der Pegel längere Zeit so hoch bleibt greift der Limiter. Und zwar je höher der Pegel, desto schneller.

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 16. April 2004 um 13:16

    Ganz genau, für die thermische Belastung ist die Dauerbelastbarkeit und für die mechanische Belastung die Spitzenbelastbarkeit maßgebend.

    Man braucht also für einen optimalen Lautsprecherschutz 2 verschiedene Limiter. Da in den meisten Controllern aber nur ein Limiter zur Verfügung steht, ist dieser für die Dauerbelastbarkeit zu berechnen. Durch die Attack-Zeiten (und ggf. Release-Zeiten) wird erreicht, dass kurzzeitige Pegelspitzen durchgelassen werden.

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 16. April 2004 um 12:22

    Übrigens: In dem Testbericht des Ultradrive im aktuellen Production Partner (der nun endlich abgedruckt wurde) beschreibt der Anselm das sehr schön.

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 16. April 2004 um 12:17

    Nein, den Text hat der KT aus einem anderen Beitrag von mir herauskopiert:
    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=19872&start=0

  • Limitereinstellungen am Behringer UD-Tips?

    • Volker Holtmeyer
    • 16. April 2004 um 11:23
    Zitat


    Der Limiter sollte so eingestellt sein, dass er eine Überlast des Lautsprechers verhindert. Er muss also auf den für den Lautsprecher maximal verträglichen Spannungswert eingestellt werden. Dazu gehtst du wie folgt vor:


    1. Spannungsverstärkung (Voltage Gain) des Verstärkers ermitteln (siehe Datenblatt)

    z.B.: 32 dB (bzw. 40-fach)

    2. maximal zulässige Ausgangsspannung des Verstärkers für den entsprechenden Lautsprecher berechnen (Prms oder Ppeak des Lautsprechers!)

    U = SQR ( P * Z )

    z.B.: SQR ( 500 W * 8 Ohm ) = 63,2 V

    3. umrechnen in dBu

    x = 20 log ( U / 0,775 V )

    z.B.: 20 log ( 63,2 V / 0,775 V ) = 38,2 dBu

    4. Differenz aus der maximalen Ausgangsspannung in dBu und der Spannungsverstärkung in dB ist als Threshold des Limiters einzustellen

    z.B.: 38,2 dBu - 32 dB = 6,2 dBu

    Alles anzeigen


    KT, eine Quellenangabe wäre nett gewesen! :wink:

  • Tontechnik Seminare

    • Volker Holtmeyer
    • 13. April 2004 um 19:47
    Zitat


    Gibts solche Seminare auch in Deutschland????


    http://www.ifbedu.de/

    (An dieser Stelle möchte ich vielleicht mal erwähnen, das ich nichts mit dem Forums-Mitglied "Holti" zu tun habe, oder gar selbiger bin. Auch wenn ich beim IFB tatsächlich gern so genannt werde. :D )

  • Tontechnik Seminare

    • Volker Holtmeyer
    • 13. April 2004 um 19:47
    Zitat


    Gibts solche Seminare auch in Deutschland????


    http://www.ifbedu.de/

    (An dieser Stelle möchte ich vielleicht mal erwähnen, das ich nichts mit dem Forums-Mitglied "Holti" zu tun habe, oder gar selbiger bin. Auch wenn ich beim IFB tatsächlich gern so genannt werde. :D )

  • Planungssoftware für Veranstaltungen

    • Volker Holtmeyer
    • 13. April 2004 um 18:20

    de facto standard: WYSIWYG
    http://www.paintingwithlight.be/html/main.set.asp

  • Vertikaler Abstrahlwinkel

    • Volker Holtmeyer
    • 11. April 2004 um 13:31

    Das mit dem Schwenkbügel ist so eine Sache - "übertreiben" sollte man es auch nicht. In der Regel gilt (falls die LS nicht wirklich sehr hoch hängen), dass man mit der Hauptabstrahlachse auf die hintersten Zuhörer zielen sollte. Dadurch erreicht man im allgemeinen eine recht gleichmäßige Pegelverteilung im Hochtonbereich (im Tieftonbereich ist die Direktschallpegelverteilung leider auf die 6 dB Pegelabfall pro Entfernungsverdoppelung beschränkt).

    Man sollte also nicht etwa mit der Hauptabstrahlachse in den mittleren Zuhörerberech zielen, da der Pegel im hinteren Bereich dann (durch die symmetrische vertikale Abstrahlcharakteristik) zu schnell "absäuft".

    Die Problematik die Martin da anfangs richtig beschrieben hat wird übrigens bei Line-Arrays weitestgehend vermieden. Hier erzeugt man nämlich durch das Curving eine sehr strak asymetrische vertikale Abstrahlung.

  • Meinungen zu Audience Delight

    • Volker Holtmeyer
    • 11. April 2004 um 13:11

    ... und für das "firmeneigene" CLA2-Bier! :mrgreen:

  • Audio über Schuko

    • Volker Holtmeyer
    • 6. April 2004 um 14:08

    Hab das Teil nun gefunden:
    http://www.devolo.de/_de_/produkte/dlan/mldlanaudio.html

  • Analyzer für Pocket PC?

    • Volker Holtmeyer
    • 6. April 2004 um 13:48

    Zurück zum Thema, hab da was gefunden für schlappe $ 30,-:
    http://www.4pockets.com/software_info.php?par=PocketRTA&pro=&pid=44

  • diplomarbeit amingsoftware!!

    • Volker Holtmeyer
    • 6. April 2004 um 13:29

    Nun ja, Literatur gibt's natürlich nicht so viel. Da halten sich die Hersteller verständlicherweise bedeckt.

    Vielleicht solltest du mal Hardy Konstanczak (hardy.k@t-online.de) kontaktieren, der hat auch mal sowas programmiert und auch ein Skript dazu geschrieben.

    Ich wäre übrigens sehr an deinen Ergebnissen interessiert! Kannst mich auch gerne fragen, wenn du Konkretes z.B. zum VerTec Calculator wissen möchtest. Der ist übrigens der einzige bei dem man sich den Pegelverlauf bei allen Terzen von 100 Hz bis 20 kHz ansehen kann. (In der neuen Version des Q-Calculator gibt's immerhin "4" veschiedene Frequenzen. :wink: )

    (EDIT: Bei der COHEDRA-Software sollen auch Terzen darstellbar sein.)

  • HK Audio's Cohedra

    • Volker Holtmeyer
    • 6. April 2004 um 11:13

    http://www.cohedra.de/index.php?scr=show_file&temp=riggingdemo_de#

  • Production Partner und Behringer

    • Volker Holtmeyer
    • 5. April 2004 um 14:18
    Zitat


    Frage:Wenn nicht wäre es bei einem Müllprodukt nicht im Sinne der Telex/Harman/etc Herrn gewesen den Test zu veröffendlichen?


    Um Spekulationen in dieser Richtung ein Ende zu machen; die Verzögerung der Veröffentlichung ist ganz anders begründet: Behringer hatte Unstimmigkeiten mit dem Verlag wegen vermeintlicher Kritik im Test (KEYS?) des "DJM600-Imitats".

  • LED-Pultlampen

    • Volker Holtmeyer
    • 4. April 2004 um 23:22

    Also wenn ich mich fragt, das ist eine totale Fehlkonstruktion! Vom Lichttechnischen Aspekt sicherlich besser als herkömmliche Lampen (von wegen Schattenbildung und so), aber die Mechanik ist einfach katastrophal! Eine XLR-Buchse ist für solch eine Belastung einfach nicht ausgelegt - durch den Spiel macht die Lampe am Ende gut und gerne einen Hub von +/- 10 cm.

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