Womit misst Du denn Deine RIP?
Beiträge von Volker Holtmeyer
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... genau main Reden. Wo der Sinn bei beschriebenen Verfahren liegt, weiß wohl nur der herr Oberesch selbst. Habe das Gefühl, es sollte nur gezeigt werden, wie toll das neue Smaart doch arbeitet und dass es doch einfach unabdingbar für jeden Live-Ing. ist.
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Kurt
Der Begriff "Flankensteilheit" ist hier nicht ganz richtig. Damit bezeichnet man eigentlich den Anstieg (oder einen Abfall) über der Zeit und nicht über der Frequenz. in der Filtertechnik spricht man einfach von der Steilheit S. -
ElectroVoice RE20 - Das Sax-Mikrofon schlechthin
Sennheiser MD 441 - tut auch ganz gut (nicht zu nah!)
Sennheiser e600 - günstige Alternative (bisschen muffig)
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Habe das 1-HE-Ladegerät von FischerAmps und Evolution-IEM.
Das Ladegerät ist wirklich eine feine Sache. Die Akkus werden vor dem Laden automatisch komplett entladen - das verlängert die Lebensdauer. Ein Ladevorgang dauert keine 2 Stunden! Die original Fischer-Akkus sind allerdings schon durch und gegen welche von FRIMO ausgetauscht - sind vom Gefühl her glaube ich besser.
Vom Evolution-IEM gibts eigentlich auch nur Positives zu berichten. Allerdings fressen die regelrecht Akkus! Aus Sicherheitsgründen wechsel ich alle 1,5 Stunden.
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... hm, hab dan wohl am längsten gebraucht. :sad:
Aber wenn Du jetzt nicht bescheid weißt... -
Zitat
Wiso legen die Versorgungsgleichspannungen die Aussteuerungsgrenzen
fest?Na, irgendwann ist halt Schicht - mehr als Versorgungsspannung geht nicht. Kann man nachvollziehen, denke ich. :wink:
Zitat
Wiso diese Oberwellen und Gleichspannungsanteile?Das mit dem "Abschneiden" kann man sich bildlich wirklich so vorstellen. Male dir mal eine Sinus-Schwingung auf und zeichne ins obere Drittel eine waagerechte Linie ein. Das ist nun Dein neuer Signalverlauf. Stell dir nun vor, die Pappe von Deinem Lautsprecher müsste dieser Bewegung folgen! Kommt also gewissermaßen von unten angerauscht und wird dann in "Null Komma nix" abgebremst. Und anschließend in eben so kurzer Zeit wieder von 0 auf 100.
Zugegeben ziemlich pragmatisch, aber lässt verstehen, warum Clipping so gefährlich ist.Jetzt wird's sachlicher:
Oberwellen bedeutet, dass das Signal Frequenzen bekommt, die ursprünglich nicht da sind. Diese Frequenzen sind Vielfache der Frequenz(en) des Eingangssignals.
Ein Franzose namens Fourier hat seiner Zeit herausgefunden, dass man sich jede periodische Signalform aus einer Anzahl einzelner Sinus-Schwingungen (eigentlich auch Cosinus, egal) zusammgestzt denken kann. Gibt es nun einen fast rechtwinkligen "Knick" im Signalverlauf, bedeutet das, dass zur Nachbildung dieses "Knicks" ein Signal mit einer sehr steilen Anstiegsflanke vonnöten ist. In der Praxis heißt das, sehr hohe Frequenzen. Und die sind dann u.U. gefährlich für den Lautsprecher.
Als Gleichspannung bezeichnet man eine Spanung, die über der Zeit ihren Wert nicht ändert. Also quasi die waagerechte Linie, die Du eben gezeichnet hast.
Der Begriff "Gleichspannungsanteil" ist hier allerdings nicht ganz korrekt, da die Gleichspannung ja nicht permanent vorhanden ist. So bezeichnet man eigentlich einen sogenanten Offset; was bedeutet, dass das ursprüngliche Signal um einen bestimmten Betrag auf der y-Achse verschoben wird. -
Ähbamme, die Häse komme!
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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
Werd mal morgen im Büro schauen ob wir Daten für die R-Serie haben.
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Gesänge auf zwei Sub-Gruppen mit Comp. und die (zugehörigen!) FX auf zwei andere, dürfte aber Probleme geben. Wenn Du nicht noch 2 weitere Comps für die FX verbraten willst.
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Sorry, war das jetzt die Antwort auf meine Frage? Kann mir das so nicht vorstellen. Vielleicht mal "ASCII-mäßig" aufzeichnen.
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"Bundestagsbox" klingt toll! Die Cluster hat Volker Löwer vom IFB damals berechnet. Custommade von KS. 12-Zoll-Koax, wenn ich mich recht erinnere.
Aber Du hast Recht, das alte Spielchen:
Im Tieftonbereich wirkt das ganze als Zeile, im Hochtonbereich ist immer ein Horn für einen bestimmten Raumbereich zuständig.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Volker Holtmeyer am 2002-10-08 20:47 ]</font>
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Also ich sehe das weniger dramatisch. Schließlich ist es ja keine Seltenheit, dass ganze Festzelte so unterpallt werden. Könnte mir vorstellen, dass man das sogar abgenommen bekommt, wenn die Bühnenplatten gegen seitliches Verrutschen gesichert werden.
Waren die Fässer eigentlich voll? (Nein, natürlich nicht mit Bier, ist mir schon klar!)
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Hupheidi! Da waren auch wieder mal Experten am Werk nach dem Motto "Viel hilft viel!"! Und dann den Master wahrscheinlich bei -15 dB!
Wenn mir jemand sagen kann, was das für R-Dinger sind und wie die Ausrichtung ist, würde ich das gerne mal mit Ulysses simulieren.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Volker Holtmeyer am 2002-10-08 16:49 ]</font>
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Toff
Irgendwie hat bei der Diskussion keiner verstanden, was ich wirklich meinte. Die waren so darauf versteift, ihr blödes Time-Alignment hinzubekommen.Als Referenzpunkt wurde vorgeschlagen den Punkt zu wählen, wo der Delay-LS gewissermaßen mit seinem Abstrahlwinkel anfängt. Meiner Meinung nach macht ein Delayen auf 0 hier gar keinen Sinn.
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tthorsten hat (wie immer Recht :wink:,aber Du hast ja nach der Physik gefragt:
Grundsätzlich gibt es immer Interferenzen zwischen zwei nahe beieinander befindlichen Schallquellen - und damit (meistens) auch Auslöschungen. Interferenz bedeutet nichts anderes, als dass sich die Schalldrücke der beiden Quellen überlagern. Diese Überlagerung kann nun so aussehen, dass ein höherer oder ein niedrigerer Schalldruck als von einer einzigen Quelle erzeugt wird.
Abhängig ist das ganze (wie immer in der Akustik) von der Frequenz bzw. der Wellenlänge. Letztere ist direkt abhängig von der Frequenz (nämlich Schallgeschwindigk eit geteilt durch Frequenz).
Wenn die beiden Schallquellen nun weiter voneinander entfernt sind als die halbe Wellenlänge (der betrachteten Frequenz), gibt es destruktive und konstruktive Interferenzen. D.h. mal addieren sich die Schalldrücke und mal löschen sie sich (idealisiert) aus, je nach Position im Raum. Ist der Abstand kleiner als die halbe Wellenlänge gibt es NUR konstruktive Interferenzen. Man sagt, die Quellen arbeiten kohärent. Dieser Effekt wird beim Stacken von Bassboxen ausgenutzt.
Im Hochtonberich gestaltet sich das allerdings schwierig, da es aufgrund der geringen Wellenlänge bei hohen Frequenzen (etwa 3,4 cm bei 10 kHz) nicht möglich ist die Treiber so dicht aneinander zu bringen, das sie kohärent koppeln. Desshalb werden bei Großbeschallungen (Und zwar nur da!!! Wenn nämlich ein einziger Lautsprecher nicht mehr ausreicht!) Lautsprecher mit einem definierten Abstrahlwinkel eingesetzt. Dabei werden die Lautsprecher entsprechend angewinkelt, so dass immer nur EIN Hochtonhorn einen bestimmten Raumwinkel abdeckt.
Der Abstrahlwinkel eines Lautsprechers ist so definiert, dass der Pegel bei dem angegebenen Winkel um 6 dB gegenüber der Hauptabstrahlachse abgefallen ist. Dadurch ergibt sich bei der Überlappung an dieser Stelle der gleiche Pegel wie on axis (Schalldruckpegelverdoppelung = + 6 dB).
Da Lautsprecher mit einem eng bündelnden Horn ihre Energie in einem kleinen Raumwinkel abstrahlen (man spricht auch von einem hohen Bündelungsfaktor Q), sind sie lauter als Lautsprecher mit einem breiten Horn. Obwohl sie die gleiche Leistung "haben"!
Das Prinzip der konventionellen Cluster-Bildung ist also folgendes:
- Im Tieftonbereich koppeln alle Konus-lausprecher und erzeugen so eine Pegelerhöhung
- Im Hochtonbereich werden eng bündelnde Hörner immer auf einen bestimmten Raumwinkel ausgerichtet -
Also allmälich frage ich mich auch wieviel Line-Array wir nun wirklich brauchen:
Jetzt legt JBL nach. Mit was Mittlerem und was Kleinem. Jemand schon was von gehört?!
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Zitat
ist das mit dem DB gewinn nicht auch wei normalen cluster so ???Sicher ist das beim konventionellen Cluster auch so - aber eben nur im tief- und mittelfrequenten Bereich. Im Hochtonbereich liegen die akustischen Zentren (meistens der Punkt, wo sich das CD-Horn stark aufweitet) zu weit auseinander, als das sie kohärent koppeln. Sie liegen weiter auseinander als die halbe Wellenlänge der höchsten von ihnen zu übertragenden Frequenz. Damit arbeiten sie im Übernahmebereich nicht mehr kohärent, also gemeinsam, sondern gewissermaßen gegeneinander, wodurch destruktive Interferenzen entstehen - was wiederum Einbrüche im Frequenzgang bedeutet.
Der 8-Zöller im Geo wird durch den Aufsatz quasi in zwei Quellen separiert - es entstehen also doppelt so viele akustische Zentren, die den halben Abstand haben. Dadurch kann der 8-Zöller höher spielen, bzw. der Hochtöner braucht nicht ganz so tief runter.
Die Geschichte mit der Pegelzunahme gilt streng genommen immer nur für weit entfernte Punkte senkrecht zur Array-Ausdehnung. Für Punkte außerhalb dieser Achse bzw. sehr nahe am Array wirkt sich die Richtcharakteristik der einzelnen Elemente aus. Da die Elemente im Hochtonbereich sehr stark bündeln, schießen die obersten Elemente sozusagen über mich hinweg und es sind nur die Elemente, die auf mich gerichtet sind, maßgebend. Hier ist also nix mehr mit Pegelzunahme bei Verdoppelung - ist aber auch nicht wichtig, da ich eh nah dran bin.
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Habe leider nur am Montag Zeit.
Gibt schon eine zeitliche Aufstellung der Vorträge? -
(... obiges Posting war von mir)
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Volker Holtmeyer am 2002-09-25 22:48 ]</font>