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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Mai 2010 um 21:53
    Zitat von "tobias kammerer"

    3.: Kippe ich nur ein Arrayelemt ab (z.B. das unterste), so verändert sich auch das Richtverhalten der Lowmids. Das wäre über eine Interferenz nicht erklärbar, da der Abstrahlungspunkt des Lautsprechers genau gleich bleibt. Die Wellenfront wird aber neu geformt.


    Für den Low/Mid-Bereich ist es völlig uninteressant, ob ein einzelnes Element bewegt wird oder nicht. Hier zählt nur die gesamte Form des Arrays.

    Welchen Unterschid macht es für Frequenzen deren Wellenlängen einen halben Meter und größer sind, wenn ich ein Element voll curve und das akustische Zentrum damit vielleicht um 5 cm verschiebe?!

    Zitat von "tobias kammerer"

    Vom Prinzip erzeugt eine Schallzeile, wenn sie denn korrekt koppelt (also ein ideales Array), eine einheitliche Molekülbewegung in der Luft. Das heißt alle Moleküle schwingen exakt parallel vor und zurück. Deswegen interferieren sie auch nicht, da sich Ihre Wellenbewegungen nicht mehr kreuzen. Diese Einheitliche Bewegung nimmt über die Entfernung wieder irgendwann ab. Berechenbar wird das über statistische Verteilungen (Gaußsche Verteilung).

    NEIN und nochmals NEIN! Die Moleküle nehmen sich nicht gegenseitig an die Hand und sagen: "Wir haben uns so lieb und wandern von nun an gemeinsam durch dem Raum!"!

    Das hatten wir doch kürzlich erst in einem anderen Thread? Schallwellen durchdringen sich! Die einzelne Schallwelle interrressiert es einen feuchten Kehricht, ob da von links oder rechts noch eine weitere angerauscht kommt. Und dennoch kann es unter Umständen (die wir mit einem Line-Array gezielt hervorrufen) so aussehen, als ob es eine zusammenhängende Wellenfront gibt. Tatsächlich ist sie das aber nicht! Nochmal die kleine Animation, die das sehr anschaulich verdeutlicht:

    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,
    die Richtwirkung von Linearrays entsteht nicht durch Interferenzen!. Wenn das so wäre, dann gute Nacht für den Frequenzgang an verschiedenen Orten. Lautsprechersimulationssoftwaren benutzen die Addition von Punktquellen mit den Interferenzen nur als Näherungsweisen Trick um überhaupt das Abstrahlfeld errechnen zu können. Mit der physikalisch Realität stimmt das aber leider nicht überein.

    Doch, wie bereits gesagt, die Richtwirkung von Line-Arrays entsteht durch Interferenzen - und zwar einzig und allein durch diese.

    Und auch jede Simulationssoftware - das darf ich dir so zu sagen aus erster Hand bestätigen - berechnet das Schallfeld durch die komplexe Addition der einzelnen Signale (also nach Betrag und Phase). Für den Direktschallpegel bringt das eine sehr große Übereinstimmung mit der Realität.

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Mai 2010 um 21:47

    David, du bist auf dem richtigen Weg!

    Aber mal nicht nur zwei Quellen betrachten.

    Und - ganz wichtig - immer schön

    - die betrachtete Frequenz
    - die entsprechende Wellenlänge
    - und den Weglängenunterschied zum betrachteten Punkt

    im Auge behalten.

  • Erfahrungen zum Groundstack von Linearray-Elementen

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Mai 2010 um 21:42

    Ohgottohgott, wo fangen wir denn da an?!

    Vielleicht mal grundsätzlich: Interferenzen sind der Schlüssel zum Line-Array. Oder anders: Interferenzen sind der Grund für das "Funktionieren" eines Line-Arrays - ohne Interferenzen kein Line-Array.

    In der Regel spricht man von Interferenzen und meint damit stillschweigend destruktive Interferenzen (es löscht sich also etwas aus). Gleichwohl gibt es aber auch konstruktive Interferenzen (da addiert such was). Ob und (vor allem) wo nun welche Interferenz stattfindet, hängt vom betrachteten Punkt im Raum und mithin von der Phasenlage ab. Haben alle Quellen zu meinem betrachteten Punkt etwa den gleichen Abstand, dann haben sie (in diesem Punkt!) die gleiche Phasenlage und der Pegel wird größer. Haben die einzelnen Quellen unterschiedliche Abstände zu meinem betrachteten Punkt, ist eben der Weglängenunterschied der einzelnen Signale von großer Bedeutung. Die einzelnen Signale werden nicht mit gleicher Phasenlage eintreffen und so kommt es im Extremfall zu einer vollständigen Auslöschung.

    Eine höheren Pegel durch konstruktive Interferenz gibt es in der Regel on axis eines Line-Arrays, und Auslöschungen durch destruktive Interferenz gibt es off axis.

    Da der wora ja Bildchen so mag, habe ich mal ganz tief gegraben und das folgende herausgesucht. Hoffe das trägt zum Verständnis bei.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • Volker Holtmeyer
    • 30. April 2010 um 20:04
    Zitat von "simonstpauli"

    Man kann für 50 Euro einen Änderungsantrag stellen

    Die Erweiterung bestehender Einzelzuteilungen kostet 60,- € nicht 50,- €.
    http://www.apwpt.org/infopapers/ger…71139d380e4d802

    Zitat von "simonstpauli"

    Also konkret läuft das in etwa so, wenn man im Bereich 710 - 790 anmelden will (und lokal auch im 814 - 838:(

    Soweit ich weiß, wird die Möklichkeit der Nutzung der Duplex-Lücke derzeit noch diskutiert. Hast du andere Infos?!

    Zitat von "Jueof"

    Lassen sich die sennheiser ew strecken umrüsten falls das nicht passt? Danke vorab. Lg


    http://www.sennheiser.com/sennheiser/hom…mfrequentierung

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • Volker Holtmeyer
    • 29. April 2010 um 23:22
    Zitat von "tobias kammerer"

    Blöd ist wieder, daß wirklich jede einzelne Freuenz bezahlt werden muß. Will ich mir Ausweichfrequenzen vorbehalten, muß ich die auch zahlen, ob ich sie dann brauche oder nicht.

    Nein, das ist falsch! Der Beitrag von 9,10 € gilt pro Sender und nicht pro Frequenz. Es wird sogar ausdrücklich empfohlen mehrere Frequenzen pro Sender zu beantragen, um eben ausweichen zu können. Sinnvoll sind hier etwa die Frequenzen, die im Preset des Senders sind. Theoretisch könnte man aber auch hunderte Frequenzen anmelden. Was jedoch abgelehnt würde, ist ein kompletter Frequenzbereich wie "710 - 790 MHz".

  • Audio Interface auf Ethernet Basis

    • Volker Holtmeyer
    • 28. April 2010 um 14:48

    Klaus ich glaub, du bist grad etwas gestresst. Geh mal raus anne Sonne und setz dich heut Abend nochmal an den PC. Äh, Mac.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • Volker Holtmeyer
    • 28. April 2010 um 13:38

    In der Anlage A des Antrags steht "Einsatzgebiet bzw. Einsatzort". Mich würde interessieren, wie die einzelnen Außenstellen das auslegen.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • Volker Holtmeyer
    • 28. April 2010 um 12:17

    Mich wundert, warum es hier so still geworden ist. Jetzt, da die Katze gewissermaßen aus dem Sack ist, gibt es doch mehr Diskussionsbedarf denn je.

    Mich würde z.B. interessieren, wie weit ich mich wohl vom zugeteilten Einsatzort entfernen darf. Im Antrag wird ja schließlich der Einsatzort mit geografischen Koordinaten in Grad, Minuten und Sekunden (!) festgehalten. Das schränkt die Möglichkeiten für den gemeinen Verleiher unter Umständen immens ein.

  • VORSICHT Ebay Kleinanzeigen Yamaha DM 1000 - BETRUGSVERDACHT

    • Volker Holtmeyer
    • 28. April 2010 um 00:01

    Dass die selben Artikel nach einiger Zeit nochmal bei ebay auftauchen, ist nicht ungewöhnlich. Viele Verkäufer lassen die Artikel von einem Bekannten ersteigern, wenn das vermutliche Endgebot nicht den Erwatungen entspricht. Das ist natürlich gegen die Regeln. Um nicht aufzufliegen nutz hier der Verkäufer womöglich einen anderen Account.

  • Low-cut oder nicht...?

    • Volker Holtmeyer
    • 27. April 2010 um 13:41

    Die Phasendrehung ist der Grund, warum das Filter überhaupt funktioniert.

  • 19-Zoll Steckdosenleiste mit 90-Grad Steckplätzen?

    • Volker Holtmeyer
    • 23. April 2010 um 11:52
    Zitat von "Elevat0r"

    Das Problem sind nämlich die tollen Netzteile der Sennheiser-Funken, die in dieses Case geschraubt sind. Die passen eben leider nicht in die üblichen, um 45 Grad gedrehten Leisten...

    Dann suche mal nach "Harley Benton Power Plant".

    In irgendeiner Zeitschrift habe ich mal einen Test gelesen mit einem ähnlichen Gerät, das 8x 12 V macht.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • Volker Holtmeyer
    • 22. April 2010 um 09:24

    Allmählich berichtet auch das Fernsehen:
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/co…umentId=4227020

  • Taps für FIR-Filter

    • Volker Holtmeyer
    • 22. April 2010 um 00:26

    Ja, die schreiben sich mit "p" - war mir zwischenzeitlich auch schon aufgefallen.

    Mir geht's um Alternativen zu MF.

  • Taps für FIR-Filter

    • Volker Holtmeyer
    • 21. April 2010 um 16:12

    Ich würde gerne ein kurzes Brainstorming machen, mit welchen Messprogrammen sich Taps (*.csv o.ä.) für FIR-Filter erzeugen lassen.

    Feuer frei!

  • EAW PP Test

    • Volker Holtmeyer
    • 21. April 2010 um 11:04

    U got Mail! (fast 10 MB)

    Ich nehme auch Bargeld. Oder ein Bier auf dem nächsten Eurocityfest.

  • EAW PP Test

    • Volker Holtmeyer
    • 20. April 2010 um 09:40

    Welche Ausgabe war das denn so ungefähr?

  • Akustik-Vorhersage-Software (Freeware) G.P.A.

    • Volker Holtmeyer
    • 19. April 2010 um 13:33

    Cool, mit "Pflanzenansicht"! :D

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • Volker Holtmeyer
    • 18. April 2010 um 23:50
    Zitat von "slaytalix"

    Zusätzl. Strecken 60 €

    So ist das etwas missverständlich. 60,- € kostet eine "Antragsänderung" (was in den allermeisten Fällen freilich zusätzliche Strecken oder Frequenzen bedeutet).

  • Analog ist Tod!

    • Volker Holtmeyer
    • 14. April 2010 um 23:11
    Zitat von "Audiowerk"

    Meinten Sie: tot? :lol:

    Ein Freud'scher Verbrecher

  • VRX 932 Bi-Amp Leistung an Hochtöner

    • Volker Holtmeyer
    • 14. April 2010 um 23:02
    Zitat von "meister_k"

    Naja wir haben das VRX bis jetzt immer passiv angefahren und wollten nun mal den Bi-Amp Betrieb ausprobieren, obs irgendwelche Vorteile bringt.

    Der einzige Vorteil ist meiner Ansicht nach, dass man für LF und HF getrennte Limiter setzen kann. Da sich die Hochtöner gegenüber dem 12" aber ohnehin langweilen, ist auch das kein wirklicher Vorteil.

    Gefühlte 98% aller VRXe in Deutschland werden passiv angefahren.

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