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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Line Array 2.0 Artikel im VPLT Magazin

    • Volker Holtmeyer
    • 16. Oktober 2007 um 14:24

    Da das Heft auf der Seite des VPLT noch nicht zum Download bereit steht, hier mal der Text für alle, die mitdiskutieren wollen:

    Zitat


    Line-Array 2.0

    Bei Großbeschallungen sind Line-Array-Lautsprechersysteme längst zum Standard geworden. In der neuen Rubrik „knowledge“ wird erläutert, warum.

    Line-Array-Systeme haben zumeist die Cluster aus mehreren horizontal und vertikal aufgereihten Hornlautsprechern abgelöst. Wenngleich es bei kleineren Beschallungsaufgaben vehemente Verfechter konventioneller Lautsprecherkonzepte gibt, kann auch dort der Einsatz von Line-Arrays durchaus sinnvoll sein.

    Hier kommt bei nur wenigen Line-Array-Elementen zwar der oft zitierte „Line-Array-Effekt“ (Ausbreitung einer Zylinderwelle), bedingt durch die geringe Länge des Arrays, nicht sonderlich zum Tragen, aber es bestehen durchaus noch andere Vorteile gegenüber konventionellen Lautsprecherkonzepten. Das wird bei der Diskussion um den Sinn von Line-Arrays bei kleineren Anwendungen oft vernachlässigt.

    Genau hier setzen Line-Array-Systeme der quasi zweiten Generation an, die gezielt nicht darauf ausgelegt sind, lange Arrays zu bilden, aber dennoch entscheidende Vorteile gegenüber üblichen Lautsprechern ausspielen können:
    1. Keine Interferenzen zwischen den einzelnen Lautsprechern
    2. Gleichmäßige Pegelverteilung über große Distanzen
    3. Bessere Skalierbarkeit gegenüber konventionellen Hornlautsprechern

    Schauen wir uns dazu einmal an, wie ein konventionelles Lautsprecher-Cluster agiert. Grundsätzlich gilt, dass beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Lautsprecher unweigerlich Interferenzen im Abstrahlbereich auftreten, da die Signale der einzelnen Quellen bedingt durch den räumlichen Versatz mit einer zeitlichen Differenz beim Zuhörer eintreffen. Wenn der Versatz eine halbe Wellenlänge (oder ein ungeradzahliges Vielfaches davon) ist, kommt es zu einer destruktiven Interferenz, was sich in einer Pegelauslöschung äußert.

    Übliche Cluster-Lautsprecher haben im Mittel- und Hochtonbereich einen definierten Öffnungswinkel von 40 - 60° (ggf. auch weniger). Das bedeutet, dass der Pegel außerhalb dieses Winkels rasch abfällt. Dort wo sich die Abstrahlbereiche der einzelnen Lautsprecher aber überlappen, entstehen die beschriebenen Interferenzen, da vom Zuhörer zu den einzelnen Lautsprechern ein relativ großer Weglängenunterschied besteht.

    Ein typisches Line-Array-Element ist bezüglich seiner Abstrahleigenschaften völlig anders konstruiert als ein konventioneller Cluster-Lautsprecher. Hier hat jedes einzelne Element einen sehr engen vertikalen Öffnungswinkel. Zusätzlich ist die Konstruktion so gewählt, dass die einzelnen Quellen möglichst nahe beieinander sind. Damit wird erreicht, dass der Weglängenunterschied zu den einzelnen Quellen möglichst klein ist. Außerhalb der Hauptabstrahlachse wird der Weglängenunterschied naturgemäß stetig größer; durch den geringen Öffnungswinkel der einzelnen Quellen ist die Auswirkung der Interferenzen jedoch wesentlich geringer als bei einem konventionellen Cluster.

    Wie leicht einzusehen ist, stellen sich die vertikalen Abstrahleigenschaften eines Line-Array-Elementes als Kompromiss dar – auf der einen Seite werden mit einem kleinen Öffnungswinkel negative Interferenzeffekte minimiert, auf der anderen Seite ist ein geringer Öffnungswinkel aber hinderlich, wenn man das Array curven möchte, um eine große vertikale Abstrahlung zu erreichen.

    Große Line-Arrays tendieren hier eher in Richtung eines engen Öffnungswinkels, um möglicht viele Elemente zu einer langen Linienquelle zusammenfügen zu können. Bei Line-Arrays speziell für kleine Anwendungen geht man nun genau den umgekehrten Weg und sieht einen eher großen Öffnungswinkel vor, um mit wenigen Elementen – oder gar nur einem einzigen Element – schon eine brauchbare vertikale Abstrahlung zu bekommen.
    Die JBL VRX-Serie ist beispielsweise ein solcher Vertreter. Hier ist man sogar noch einen Schritt weiter gegangen und gibt ein festes Curving vor. Es werden also keine unterschiedlichen Winkel zwischen den einzelnen Elementen eines Arrays eingestellt. Das hat zum Einen den Vorteil, dass man sich keine Gedanken um das Curving machen muss und zum Anderen können so die Waveguides der Hochtöner exakt für diesen einen Winkel optimiert werden.

    Bei einem konventionellen Line-Array wird durch das Curving, mit kleinen Winkeln zwischen den oberen Elementen und stetig größer werdenden Winkeln zu den unteren Elementen, eine gleichmäßige Pegelverteilung im Zuhörerbereich erreicht. Dieses Verfahren wird zuweilen auch als „Divergence Shading“ bezeichnet. Bei einem fixen Curving geht das natürlich nicht. Hier wird beispielsweise beim JBL VRX-System mit einem so genannten „Amplitude Shading“ gearbeitet, wobei sich der Pegel der Hochtoneinheiten direkt am Lautsprecher entsprechend einstellen lässt, so dass die unteren Elemente (die die kürzeste Entfernung zum Zuhörer haben) im Pegel reduziert werden.

    Mit der Pegelanpassung wird aber noch ein weiterer wichtiger Punkt gewissermaßen „nebenbei“ erledigt. Und zwar entsteht bei der Array-Bildung mit mehreren Lautsprechern eine akustische Kopplung, die sich vornehmlich in einem höheren Tieftonpegel darstellt. Je größer das Array ist, desto ausgeprägter ist dieser Effekt der Tieftonzunahme. Durch das Anheben des Hochtonbereichs wird der Frequenzgang somit wieder ausgeglichen.

    Wie man sieht, können also auch Line-Arrays, die nicht sehr lang sind, durchaus Vorteile gegenüber herkömmlichern Lautsprechern bieten - zu vorderst die kohärente Abstrahlung aller Komponenten, dann die praxisgerechte Skalierbarkeit der Systeme und nicht zuletzt die gleichmäßige Pegelverteilung auf der Zuhörerfläche.

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    • Volker Holtmeyer
    • 16. Oktober 2007 um 10:58

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  • Kommt vor? Künstler mit eigenen Ansichten zum Bühnenlicht!

    • Volker Holtmeyer
    • 15. Oktober 2007 um 23:44

    Vor ein paar Wochen war ich in einer recht ähnlichen Situation: Kabarettist Hans Scheibner, 200 - 300 Zuschauer, Bühne 6 x 4 m, 4 Stufenlinsen 1 kW + Torblenden.

    In der Bühnenanweisung stand zwar

    Zitat


    Beleuchtung:

    wenn möglich

    1. linkes Drittel der Bühne separat
    2. Mitte separat
    3. rechtes Drittel der Bühne separat
    4. alle drei Segmente

    ansonsten gesamte Bühne ausleuchten.

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    ich hatte aber die Aussage „wenn möglich“ so ausgelegt, dass ich die Bühne eben mit nur einer Stimmung flächig ausleuchtete – mit den vier budgetierten Scheinwerfern ja auch nur schwerlich anders möglich (dachte ich …).

    Beim kurzen Soundcheck kamen dann von Herrn Scheibner prompt Einwände zum Licht, und ob man da nicht noch was ändern könne. Zuerst habe ich versucht mich rauszureden (schließlich ist das Licht hier immer so … und wie soll ich bitteschön auf 6 m Breite mit vier Lampen vier unterschiedliche Stimmungen erzeugen …). Von einer Veranstaltung vor Jahren hatte ich noch in Erinnerung, dass er gerne seinen Senf dazu tut. Ich ließ mich also auf ein paar Alibi-Veränderungen ein, mit der festen Absicht, nichts wirklich zu ändern, oder zumindest die Änderungen vor Veranstaltungsbeginn wieder rückgängig zu machen.

    Herr Scheibner hat dann recht konkrete Anweisungen gegeben: „Hängense die Lampe doch mal weiter da hin! … hm, den da etwas mehr fokussieren … den etwas mehr nach da richten *Faust hochgehalten - andere Hand davor - wieder weg* … hm, von dem die Torblenden etwas weiter zu und den auch etwas mehr fokussieren … gut, das ist Stimmung eins … die beiden sind Stimmung zwei, und alle zusammen sind dann Stimmung drei. So machen wir’s!“ Und siehe da, das Licht war wirklich super!

    Ich werde Änderungswünsche von Künstlern nie mehr pauschal ablehnen, auch wenn sie noch so ungewöhnlich scheinen.

  • Wasserfeste 19" Schränke

    • Volker Holtmeyer
    • 15. Oktober 2007 um 15:10

    Festinstallation oder mobil?
    Lüftung erforderlich - wenn ja, wieviel Btu?

  • CROWN XTI - DSP Limiter

    • Volker Holtmeyer
    • 15. Oktober 2007 um 11:23

    Eine feinere Rasterung des Thresholds ist leider nicht möglich.

    Interessanterweise ist der tatsächliche Threshold stets etwa 2 dB höher als von Crown angegeben. Der Wert -3 dB entspricht also in der Realität -1 dB, -6 dB entspricht -4 dB und -12 dB entspricht -10 dB.


    Messungen: Anselm Goertz

    Demnach lässt sich mit dem Limiter jeweils auf die folgenden Leistungen limitieren:

    XTi 1000 (2 x 500 W @ 4 Ohm)
    -3 dB: 395 W
    -6 dB: 210 W
    -12 dB: 50 W

    XTi 2000 (2 x 800 W @ 4 Ohm)
    -3 dB: 630 W
    -6 dB: 330 W
    -12 dB: 80 W

    XTi 4000 (2 x 1200 W @ 4 Ohm)
    -3 dB: 950 W
    -6 dB: 500 W
    -12 dB: 125 W

    Mit Attack- und Hold-Zeiten von etwa 250 ms und einer Release-Zeit von etwa 500 ms ist der Limiter sehr gut als RMS-Limiter einzusetzen.

    Die Spannungsverstärkung (Voltage Gain) der XTi beträgt übrigens 35,2 dB, falls jemand einen separaten Limiter davor setzen möchte. Hier ist dann aber darauf zu achten, dass mit dem EQ keine größen Pegelveränderungen vorgenommen werden und dass die Band-Gains auf Null sind.

  • Retro micros

    • Volker Holtmeyer
    • 12. Oktober 2007 um 21:15
    Zitat von "livepromo"

    habe in unsere "Schatzkiste" noch einige Microfone aus den 70gern und 80ger

    z.b. Sennheiser Profisound
    Shure BETA 58
    oder ein silbernes AKG (modell nicht mehr lesbar) mit 2 kleinen
    weissen schaltern, Korb läuft vorne wie ein Ei Spitz zu. Korpus ist
    sehr dünn.


    :?: :roll:

    Vielleicht ist das AKG ja auch gar nicht so alt und es handelt sich um ein C 3000?

  • Suche handbuch der PA Technik

    • Volker Holtmeyer
    • 11. Oktober 2007 um 13:10

    Am besten nicht nur den Satz, sondern gleich einen Link von hier dort hin. :wink:

  • Hubtisch, 2200 mm Nutzhub

    • Volker Holtmeyer
    • 10. Oktober 2007 um 23:18

    Danke, da werde ich mal anfragen! :)

  • NOCHMAL ANFÄNGER-FRAGEN ZU JBL E110

    • Volker Holtmeyer
    • 10. Oktober 2007 um 23:05
    Zitat von "hanswurst"

    Gedanke vor meinen ebay-Streifzügen war, mehrere handliche "Böxchen"
    zu bauen, welche ich zur großflächigen Beschallung für Hintergrundmusik
    oder Rednerattacken brauchen kann.
    Alternativ auch für Kleinmonitoring oder DJ-Sidefills....


    Oder Du baust Dir mit den acht E110 zwei Line-Arrays ... :D


    JBL 4682

    Und nicht vergessen, die E110 müssen "verpolt" eingebaut werden!

  • NOCHMAL ANFÄNGER-FRAGEN ZU JBL E110

    • Volker Holtmeyer
    • 10. Oktober 2007 um 22:28

    Thiele Small Parameter vom JBL E110:
    http://www.jblproservice.com/pdf/Thiele%20S…0Parameters.pdf

  • Hubtisch, 2200 mm Nutzhub

    • Volker Holtmeyer
    • 10. Oktober 2007 um 20:39

    zu 1.) Ist egal. Da wird ohnehin eine Grube für ausgehoben.

    zu 2.) Da bin ich nicht so festgelegt. Ist halt auch eine Preisfrage. 2 x 1 m scheint wohl ein gängiges Maß zu sein. 2 m ist die Mindestlänge. 1,30 m Breite wäre halt schön - damit 2 Cases nebeneinander drauf gehen. :wink:

    zu 3.) Nur Last. Bei Personenbeförderung wären noch allerhand sicherheitstechnische Einrichtungen zusätzlich vorzusehen.

  • AKG D5

    • Volker Holtmeyer
    • 9. Oktober 2007 um 22:07

    Na ja, ich denke, die Aussage "Feedback Is Dead" ist einfach so provokativ, dass jeder, der halbwegs audiotechnisches Verständnis hat, weiß, dass dies faktisch nicht der Fall sein kann.

    Von da her würde ich das nicht in die Schublade irreführendes Marketing stecken wollen. Vielmehr scheint das ein recht intelligentes Marketing zu sein - schließlich wird ja offensichtilch Aufmerksamkeit erzeugt ... :wink:

  • Bose802 LineArray

    • Volker Holtmeyer
    • 7. Oktober 2007 um 14:56

    Sein oder nicht sein …

    Die Gretchenfrage, ob Line-Array oder nicht, ist doch müßig. Ich begrüßte es wirklich sehr, wenn man weniger von Halbwissen geprägte Pauschalisierungen träfe als vielmehr differenziert diskutierte, was einem dazu veranlasst, einem Lautsprecher (bzw. einer Lautsprecheranordnung) das Prädikat „Line-Array" nicht zu verleihen.

    Schließlich gibt es weder einen markenrechtlichen Schutz der Bezeichnung „Line-Array“ noch gibt es eine Norm (DIN, EN etc.), die beschreibt, welche Kriterien ein Line-Array erfüllen muss. Zwar kennen wir die fünf WST-Kriterien von Heil; diese beschreiben freilich, welchen Kriterien ein Line-Array genügen kann, sind aber nicht ausschließlich. Unter Einhaltung bestimmter anderer Kriterien, darf nämlich gegen zumindest eines der Heil’schen Kriterien verstoßen werden und das Line-Array „funktioniert“ trotzdem.

    Wenn ich mich recht erinnere, wurden bezügliche der obigen Konstruktion zwei Kritikpunkte ausgesprochen (die Flyware mal außen vor): die fehlenden Waveguides und der anscheinend zu große Abstand der Einzelquellen. Beide Punkte finden sich in den WST-Kriterien wieder. Nicht außer Acht lassen darf man aber die Bündelungseigenschaften der einzelnen Quellen. Wenn man Waveguides als einzelne Quellen betrachtet - was man muss, sobald die Aneinanderreihung nicht absolut nahtlos ist -, erfüllen die wenigsten Line-Arrays alle WST-Kiterien ...

    Wie gesagt, ist die Bündelung der Pappen im 802 der entscheidende Knackpunkt. Oberhalb einer bestimmten Frequenz wird die Bündelung nicht mehr ausreichend sein und die gesamt abgestrahlte Wellenfront ist nicht mehr kohärent. Es bilden sich also Interferenzschneisen in Hauptabstrahlrichtung – manche sprechen auch von einem Aufreißen der Wellenfront.

  • Frage zur LEQ-Messung

    • Volker Holtmeyer
    • 6. Oktober 2007 um 00:14

    Der Korrekturpegel muss gemessen werden. Der Korrekturpegel ist der Unterschied zwischen dem Pegel an der tatsächlichen Mikroposition und dem Pegel am lautesten Publikumsort (meist die erste Reihe - bei einem geflogenen Line-Array aber auch durchaus mal die 10. oder 15. Reihe).

    10 cm vor einem Lautsprecher zu messen, ist wenig sinnvoll. Ganz abgesehen davon, dass man vermutlich lediglich den Pegel des Hoch- oder Tieftöners messen würde, sollte man nicht im so genannten Nahfeld des Lautsprechers messen. Hier sind Schalldruck und Schallschnelle u.U. noch nicht in Phase, womit man ziemlichen Bockmist messen kann.

    Der Abstand sollte mindestens 1m - besser 3m - betragen.

  • Hubtisch, 2200 mm Nutzhub

    • Volker Holtmeyer
    • 5. Oktober 2007 um 12:39

    Ich suche einen stationären Hubtisch mit folgenden Mindestdaten:

    Plattformlänge: 2000 mm
    Plattformbreite: 1300 mm
    Nutzhub: 2200 mm
    Tragkarft: 300 kg

    Hat jemand einen Tipp für mich?

  • Spectrum Analyzer

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Oktober 2007 um 20:32

    Der alte Behringer UltraCurve (der mit den 2 HE) ist als RTA echt ok. Sieht man oft auch in Pro-Racks - zumindest außerhalb Deutschlands.

  • Xover mit 6dB Flankensteilheit bei PA-Systemen

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Oktober 2007 um 20:25

    Nix.

  • Frage Meinung über Europäische Medien-und EventAkademie in B

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Oktober 2007 um 19:57

    Die Europäische Medien- und Event-Akademie bietet zusammen mit der Berufsakademie Karlsruhe den Studiengang "Veranstaltungs- und Produktionstechnik" an, der mit dem Grand "Diplom-Ingenieur (BA)" und "Bachelor (honours)" abschließt. Der Studiengang wird nach dem Dualen-Prinzip durchgeführt, d.h. dass neben der theoretischen Ausbildung an der BA eine praktische Ausbildung in einem Unternehmen (Rundfunkanstalt, Event-Dienstleister o.ä.) stattfindet.

    Ich habe zwei Semester an der BA Tontechnik gelehrt. Von da her kann ich sagen, dass die Tontechnik ein sehr geringer Teil der gesamten Ausbildung ist. Einen Großteil der theoretischen Ausbildung nehmen natürlich ingenieurwissenschaftliche Grundlagen ein. Aber auch betriebswirtschaftliche Inhalte spielen eine große Rolle.

    Je nach Neigung steht es dem Studierenden aber frei, sich in die eine oder andere Fachrichtung zu vertiefen. Ich habe beispielsweise gerade eine Diolomarbeit betreut, die sich mit der Simulation und Optimierung von Subwoofer-Arrays beschäftigt.

    Soweit ich informiert bin wird es in naher Zukunft aber keinen neuen Studienbeginn geben.

  • Peakmeter

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Oktober 2007 um 19:18

    http://www.htwm.de/sigsy/medientechnik/kurzbeschreibung.htm

  • Xover mit 6dB Flankensteilheit bei PA-Systemen

    • Volker Holtmeyer
    • 1. Oktober 2007 um 19:03

    24 dB sind 360° :wink: (24 dB = 4 * 6 dB => 4. Ordnung => 4 * 90°) - das nur am Rande

    Die vermeintlichen "180°-Phasen-Schalter" machen tatsächlich keine Phasendrehung sondern eine Polaritätsumkehr. Für einen bestimmten Frequenzwert - beispielsweise die Trennfrequenz - ist das freilich gleich zu setzen mit einer Phasenverschiebung, für alle anderen Frequenzberiche allegdings nicht.

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