Zitat von "Montesuma"Mit welchem Programm wurde das gemacht? Mit Autocad habe ich mich mal herum gespielt, aber scheinte zu aufwendig gewesen zu sein...
Google SketchUp
Zitat von "Montesuma"Mit welchem Programm wurde das gemacht? Mit Autocad habe ich mich mal herum gespielt, aber scheinte zu aufwendig gewesen zu sein...
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Wie gesagt, im IEM-Sender SST 4 von AKG (bzw. dem IVM 4 Set) gibt es diese Technik bereits. (Aber ganz aktuell und nicht schon seit "ein paar Jahren". :wink: )
http://www.audio-pro.de/live/akg_39869_DEU_AP.html
Vor einiger Zeit hatte ich mal eine ähnliche bzw. verwandte Idee. Und zwar, ob es sinnvoll ist, die einzelnen Instrumente für den jeweiligen Musiker separat so zu verzögern, dass der Direktschall von den verschiedenen Instrumenten zuerst ankommt (finde den Thread grerade nicht).
Zunächtst möchte ich sagen, dass meine Erfahrung auch zeigt, dass der STI-Wert nicht immer mit der subjektiv empfundenen Sprachverständlichkeit korreliert. Meist ist das der Fall, wenn extreme raumakustische Verhältnisse (sehr lange oder sehr kurze Nachhallzeiten, starke diskrete Echos, Fokussierungseffekte etc.) oder auch ein hoher Störgeräuschpegel vorliegen.
Die Bündelung eines Lautsprechers geht bei der Berechnung des ALcons direkt ein. Dabei ist es egal, ob die Bündelung durch Interferenzen (Cardioid, Zeile etc.) oder durch eine Hornladung erzielt wird.
Bei der Messung des STI sollte das ähnlich aussehen. Ich könnte mir jetzt nicht erklären, wie da ein Unterschied zustande kommen könnte.
Bei einer besseren Bündelung reduziert man im Wesentlichen den Nachhallpegel, während der (nützliche) Direktschallpegel erhalten bleibt. Und hier ist sehr wohl ein Unterschied festzustellen zu dem Fall, wo der Tieftonbereich einfach nur abgesenkt wird. Hier reduziert man Direktschall und Nachhall in gleichem Maße. Der STI wird dadurch (zwar auch messtechnisch) aber vor allem subjektiv verbessert, da der wichtigere Frequenzbereich (etwa 500 Hz - 4 kHz) mehr zum Tragen kommt. Dies wird beim "Zusammenrechnen" der einzelnen Modulationsergebnisse offenbar nicht ausreichend (bzw. "nicht unter allen Bedingungen hörgerecht") berücksichtigt.
Ich hoffe aber, dass dieser Thread nicht zu einer Werbeveranstaltung für Cardioid-Lautsprecher wird ... :roll:
Im Übrigen würde es mich mal interessieren, wie weit her es mit dem Cardioid-Effekt noch ist, wenn die Lautsprecher - wie in Kirchen ja durchaus üblich - mehr oder weniger direkt vor einer Säule angebracht sind.
Der Abstand vom Mikro zur Membran (oder zum Port) sollte (nach "Joe") weniger als 11 % des effektiven Radius betragen.
Die obere Grenzfrequenz für die Gültigkeit einer Nahfeldmessung kann mit fmax= 10950/d bestimmt werden (mit d = Membrandurchmesser in cm!).
Die Konvertierung der Nahfeldmesswerte kann wie folgt geschehen:
RFF = RNF - 20log(4x/r) dB
RFF: SPL im Abstand x
RNF: SPL der Nahfeldmessung
r: Radius der effektiven Membranfläche (bzw. Portfläche)
Thomas, habt Ihr davon evtl. Bilder?
Super, den werde ich mal kontaktieren! ![]()
Sieht ganz nett aus!
Aaaaber - ich möchte natürlich, wie sich das für eine richtige Show-Treppe gehört, jede Stufe separat beleuchten, damit ich ein Lauflicht machen kann.
Gut, - ohne den Thread jetzt nach Lichttechnik verschieben zu wollen - wie würdest Du die Ausleuchtung denn machen?
Eine ganz wichtige Erfahrung zur vertikalen Ausrichtung eines VRX-Arrays möchte ich hier gerne noch weitergeben:
Ganz oft wird mir von Leuten berichtet, dass im hintersten Publikumsbereich oder auf Emporen zu wenig Pegel ist, obwohl die Oberkante der obersten Box genau auf das Publikumsende zeigt.
Hier ist zu beachten, dass der nominelle Öffnungswinkel einer VRX ja mit 15° angegeben ist. Zur Erinnerung: Der nominelle Öffungswinkel ist zwischen den beiden Punkten im Polardiagramm wo der Pegel um 6 dB geringer ist als auf der Hauptabstrahlachse.
Richtig ist es also, den obersten Hochtöner (und nicht die Oberkante der obersten Box) auf das Publikumsende auszurichten. Das Array sollte also gut 5° "zu hoch" ausgerichtet werden!
Das mit Plexiglas zu machen ist natürlich edeler. Wobei ich ein bisschen den Aufwand (und die Kosten) im Auge behalten muss, da ich die Treppe vermutlich nur das eine Mal brauche (Vielleicht kann mir einer sowas ja auch vermieten?).
Kurz eine Taschenlampe hinter weißen Molton gehalten, lässt aber vermuten, dass das ganz gut funktioniern könnte.
Habt Ihr vielleicht Fotos von euren Treppen?
Ich möchte gerne eine Show-Treppe Marke "Musik ist Trumph" bauen.
Mein erster Gedanke war, ein paar Bütecs, weißen Molton davor und irgendwie von hinten beleuchten.
Hat hier jemand sowas schon mal gemacht?
Kommas und Punkte kannst Du doch ganz leicht mit "Suchen" und "Ersetzen" (Strg+F in Word) austauschen.
Musst halt erst einen "Platzhalter" ersetzen damit Du die Kammas noch von den Punkten unterscheiden kannst! :lol:
Zitat von "team-hw"Laut Karsten von JBL bzw. ProAudio ...
Die Firma heißt Audio Pro (Heilbronn). :wink:
Wieso bastelt man sich so eine Interferenzmühle fürs Wohnzimmer?!
Die (einzigen) Gründe für ein Line-Array (oder eine Zeile) sind doch:
1. Erhöhung des max. SPL
2. Größere Reichweite (bzw. gleichmäßigere Beschallung einer großen Fläche)
3. Mehr vertikale Bündelung, um den Pegel des Diffusfeldes zu verringern
Keinen dieser drei Punkte kann ich bei der Applikation Wohnzimmer wiederfinden. :lol:
Im Nachbar-Thread gibt Alpha C die richtige Antwort darauf.
Zitat von "Fanta-cola"
Hat jemand vieleicht welche gebraucht zu verkaufen??
Gar nicht so unwahrscheinlich, dass Musik Produktiv in Kürze ein paar gebrauchte HA 215 bzw. HA 115 CX da hat. Ruf dort mal den Frank Schwegmann an.
Das mit dem vermeintlich fehlenden Grundtonbereich hatte ich ja schon erklärt. An den 12ern ansich liegt es nicht.
Das einzige Plastikteil am VRX ist der Waveguide (und die NL4-Buchsen
). Das Gehäuse ist Multiplex mit DuraFlex-Lackierung.
Nein, das habe ich noch nicht probiert. Ist meiner Meinung nach auch überhaupt nicht sinnvoll.
Was erwartest Du davon?