Wenn man sich mal anschaut, wie so ein Controller aufgebaut ist, wird deutlich, bei welchen Parametern es überhaupt Sinn hat, vor Ort Veränderungen vorzunehmen.
(Strittig ist dann natürlich noch, von wem diese Eingriffe vorgenommen werden sollen.)
Alles was nach dem Router kommt ist absolutes Tabu. Hier stecken nämlich die Presets für speziell diesen einen Wandler, der damit angesteuert wird.
Eine Ausnahme stellt allerdings das Delay im Sub-Weg (oder ggf. in den Top-Wegen) dar. Bei nicht "typischer" Aufstellung muss hier natürlich eingegriffen werden können.
Der EQ vor dem Router ist in erster Linie gedacht, um Auswirkungen verschiedener Konfigurationen oder Clusterungen auszugleichen (beim Line-Array sitzt hier der berühmte High-Shelf). Diese unterschiedlichen Parameter sollten in verschiedenen Presets abgelegt sein, so dass man auf der Baustelle (oder vorher) eigentlich nur das entsprechende Preset lädt.
So, und wenn nun noch Filter gesetzt werden sollen, um Auswirkungen des Raumes auszugleichen, wird es natürlich heikel. Die einfachste und üblichste Variante ist wohl der beschriebene Terz-EQ vor dem Controller. Da kann sich jeder Fremd-Tech austoben - und nacher wir einfach alles wieder genullt.
Wer lieber vollparametrische EQs mag, kann natürlich die "Hauskurve" ebenfalls in den EQ vorm Router im Controller ablegen. Da besteht dann allerdings die Gefahr, dass man u.U. nicht mehr genau weiß welche Filter für das Set-up waren und welche für den Raum.
Bei den großen DriveRacks von dbx hat man daher die Möglichkeit, zusätzlich einen separaten paramertischen oder Terz-EQ für Fremd-Techs virtuell "einzuschleifen".