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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Grundsatzfrage Controller und Co

    • Volker Holtmeyer
    • 2. Februar 2007 um 12:22

    Wenn man sich mal anschaut, wie so ein Controller aufgebaut ist, wird deutlich, bei welchen Parametern es überhaupt Sinn hat, vor Ort Veränderungen vorzunehmen.
    (Strittig ist dann natürlich noch, von wem diese Eingriffe vorgenommen werden sollen.)

    Alles was nach dem Router kommt ist absolutes Tabu. Hier stecken nämlich die Presets für speziell diesen einen Wandler, der damit angesteuert wird.
    Eine Ausnahme stellt allerdings das Delay im Sub-Weg (oder ggf. in den Top-Wegen) dar. Bei nicht "typischer" Aufstellung muss hier natürlich eingegriffen werden können.

    Der EQ vor dem Router ist in erster Linie gedacht, um Auswirkungen verschiedener Konfigurationen oder Clusterungen auszugleichen (beim Line-Array sitzt hier der berühmte High-Shelf). Diese unterschiedlichen Parameter sollten in verschiedenen Presets abgelegt sein, so dass man auf der Baustelle (oder vorher) eigentlich nur das entsprechende Preset lädt.

    So, und wenn nun noch Filter gesetzt werden sollen, um Auswirkungen des Raumes auszugleichen, wird es natürlich heikel. Die einfachste und üblichste Variante ist wohl der beschriebene Terz-EQ vor dem Controller. Da kann sich jeder Fremd-Tech austoben - und nacher wir einfach alles wieder genullt.

    Wer lieber vollparametrische EQs mag, kann natürlich die "Hauskurve" ebenfalls in den EQ vorm Router im Controller ablegen. Da besteht dann allerdings die Gefahr, dass man u.U. nicht mehr genau weiß welche Filter für das Set-up waren und welche für den Raum.

    Bei den großen DriveRacks von dbx hat man daher die Möglichkeit, zusätzlich einen separaten paramertischen oder Terz-EQ für Fremd-Techs virtuell "einzuschleifen".

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 21:08

    Ach komm, ihr wisst doch, was ich meine ... :lol:

  • Delay nötig ???

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 17:27

    Ja, so etwa 2 bis 3 m mehr, als der tatsächliche Weglängenunterschied der Boxen zum Zuhörer ist (nicht der Abstand der Boxen zueinander!).

    Aber das Fein-Tuning sollte man immer nach Gehör machen. Am besten mit perkussiver Musik oder Sprache. Meist genügt es den Weglängenunterschied grob zu schätzen und dann an der Verzögerung zu schrauben, bis die Ortung nach vorne springt und der Delay-Lautsprecher fast verschwindet (akustisch gesehen jetzt :lol: ). Wenn das ganze verschmiert klingt oder ein deutliches Echo zu hören ist, hast Du zu weit geschraubt.

  • Laufzeit von Filtern in Digitalcontrolern

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 15:53
    Zitat

    Wir haben einen Tiefpass 4. Ordnung (360° Phasenverschiebung) bei meinetwegen 1 kHz. Ein Sinuston mit 10 kHz wird das Filter nahezu ohne Verzögerung passieren.


    Da hab ich mich wohl blöd ausgedrückt. Der 10-kHz-Ton marschiert natürlich durch den Teifpass sondern durch den zugehörigen Hochpass. Aber eben ohne Laufzeitverzögerung.

  • Faderknöpfe

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 12:11

    Ich tausche manchmal einfach die Faderknöpfe der Gruppen mit denen bestimmter Kanäle. Vielleicht reicht das ja?

  • T Bone Earmic 500

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 11:13

    :D Ich hab gerade gestern drei von den Dingern bestellt!

    Mal gucken, wie die so tun. Am Wochenende hab ich die im Einsatz - werde dann mal brerichten.

    Zitat von "Phis"


    Brauche dringend ein paar schlanke und billige Headsets als alternative dachten ansonsten noch an das AKG c444l was ist denn besser??


    Also "schlank" ist das doch nur vom Preis her. :roll:
    Aber klanglich würde ich das C 444L als besser vermuten. Ich lass' mich mal überraschen ...

    Eine interessante Alternative ist vielleicht auch das CM-204T von Niefer (hier und da schon für 60,- € zu haben).

  • Delay nötig ???

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 10:51
    Zitat von "Mooni"

    ohne Rane Add 22 wären des meter * 3 = ms für Delayline
    wie man die ms für Hasseffekt ermittelt weiss ich aussem Kopf gerade nicht so ganz genau, finde auf die schnelle meine Schulsachen auch nicht.
    :(

    Lg Mooni


    Ich hab grad mal in meine "Schulsachen" geguckt:

    Die Grafik zeigt, dass der Pegel, der vom Delay-Lautsprecher am Zuhörerort eintrifft, um bis zu 10 dB lauter sein darf als der Pegel, der von der Main-PA hier eintrifft, wenn das Signal der Delays etwa 5 ms bis 25 ms später als das Signal der Main-PA eintrifft.
    (Die Main-PA ist im Versorgungsbereich der Delays durch den größeren Abstand natürlich leiser. Vorne ist die Main-PA aber genau so laut wie die Delays im entsprechenden Bereich!)

  • Delay nötig ???

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Januar 2007 um 10:27
    Zitat von "Smitty"

    hab zwar ganz einfach schonmal mit Delay gearbeitet, aber Stereo.
    Warum sagst du, dass du Mono bevorzugen würdest?!


    Weil - wenn's gut eingestellt ist - die Ortung ja ohnehin auf der Front ist. Da braucht es kein Stereo für die Delays.

    Ganz wichtig ist auch, dass die Lautsprecher in ihrem jeweiligen Hauptversorgungsbereich den gleichen Pegel erzeugen! Dazu Rauschen auf die Anlage geben, jeweils nur einen (!) Lautsprecher einschalten und den Pegel im entsprehenden Bereich messen. Danach alle anderen Lautsprecher auch einzeln (ggf. auch paarweise) einschalten (die anderen wieder aus!) und mit dem Gain am Controller auf den gleichen Pegel einstellen.

    Eine gut eingestellte Delay-Line ist nämlich fast nicht zu hören (bzw. wahrzunehmen), was die Gefahr birgt, hier fälschlicherweise zu viel Gas zu geben.

  • Hornabstrahlwinkel - von was ist das abhängig?

    • Volker Holtmeyer
    • 29. Januar 2007 um 22:55

    ... oder einfach alles ab /PDF weglöschen - eine wahre Fundgrube! :wink:

  • Gainberechnung an einer Endstufe (net ganz einfach)

    • Volker Holtmeyer
    • 29. Januar 2007 um 17:31
    Zitat von "E10"

    Sorry Jungs,
    aber GAIN und Limiter haben erstmal gar nix miteinander zu tun.


    Moment, das ist ja so nicht richtig. Die Spannungsverstärkung (engl. Voltagegain) ist zunächstmal DER Parameter, um den sich bei der Limiterberechnung alles dreht.
    (Im PDF von ASID wir das auch nicht widerlegt, sondern vielmehr stillschweigend vorausgesetzt.)

    Natürlich gilt der berechnete Schwellwert nur, wenn der Amp auch den entsprechenden Strom liefert. Hatte ich ja schon gesagt.

  • Suche Anbieter für 6er Block Stecker fürs Soundweb

    • Volker Holtmeyer
    • 29. Januar 2007 um 13:20

    Phönix/Combicon
    http://www.phoenixcontact.de/leiterplattenanschluss/index.htm

  • Ein kleiner Mixer - aber mit PROFI Klang - wird gesucht...

    • Volker Holtmeyer
    • 27. Januar 2007 um 01:07

    Bei "amerikanisch" denke ich aber nicht an "HiFi" - eher im Gegenteil.

    Ich bin immer sehr skeptisch, wenn über klangliche Eigenschaften von Mischpulten (oder auch Verstärkern) philosphiert wird. Es ist immer wieder lustig, mit solchen Leuten Blindtests zu machen ... :roll:

    Der Beitrag von Mischpulten (und auch Verstärkern und sonstiger Pheripherie) zum Gesamtsound ist und bleibt unter 5 % (ein Mindestmaß an Qualität natürlich vorausgesetzt). Um hier wirkiche klangliche Unterscheide festzustellen, braucht es schon sehr, sehr gute Testbedingungen. Bei Lautsprechern (und meinetwegen auch Mikrofonen) sieht es da wesentlich anders aus.

  • Leistung eines Amps reduzieren?

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Januar 2007 um 18:07

    Da soll Dir geholfen werden ... :wink:
    http://www.ifbcon.de/publication/do…%20Limitern.pdf

  • Hornabstrahlwinkel - von was ist das abhängig?

    • Volker Holtmeyer
    • 25. Januar 2007 um 01:30

    Im WST des V-DOSC befindet sich eine Art Phaseplug, dessen geometrische Form so angelegt ist, dass Schall, der ansonsten direkt durchs Horn laufen würde, quasi einen Umweg nehmen muss. Somit haben alle möglichen "Pfade", die der Schall nehmen kann, die gleiche Länge, womit er aus der spaltförmigen Austrittsöffnung exakt zeitgleich austritt. Der Schall wird also von einem knapp 20 cm hohen "Band" kohärent abgestrahlt, wodurch natürlich eine entsprechende Bündelung entsteht (hier mit 5° angegeben).


    "Schallpfade" im WST

    Mit dem WST wird mit einem relativ kurzen Horn eine recht große Schall abstrahlende plane Fläche erzeugt.


    Doppelte WST-Einheit im Kudo

    Der JBL WaveFormer hat keinen solchen Phaseplug. Dadurch tritt der Schall in der Hornmitte natrugemäß etwas früher aus, und mithin ist die Bündelung gegenüber einer kohärent abstrahlenden Fläche gleicher Höhe etwas geringer (hier mit 10° angegeben).
    Beim WaveFormer wird mit einem relativ langen Horn eine eher kleine Schall abstrahlende Fläche erzeugt, die zudem leicht gekrümmt ist, aber dennoch flach genug, um eine Kopplung mit dem nächsten WaveFormer zu ermöglichen.

  • Antennenkombinierer oder zwei Antennen?

    • Volker Holtmeyer
    • 24. Januar 2007 um 10:52
    Zitat von "René Monitor"

    Hallo Eisfux,

    was der Volker da gesagt hat stimmt leider nicht. UHF Empfänger benutzen immer zwei Kanäle. .


    Nein, es gibt auch UHF-Anlagen mit nur einer Antenne (AKG SR Single z.B.). Andererseits gibt (gab) es natürlich auch VHF-Anlagen mit zwei Antennen. Ob Diversity oder nicht hat mit der Trägerfrequenz nun überhaupt nichts zu tun.

    Zitat von "René Monitor"


    Je mehr Senderantennen auf engen Raum zusammen betrieben werden, umso mehr Störungen durch Interferenzen hat man.


    Grundsätzlich richtig, aber zwei Sendeantennen sind noch völlig problemlos.

    Zitat von "René Monitor"

    Mit diesem Filter werden systemanhängig Interferenzfrequenzen ausgefiltert.
    Bei EW 300, also In Ear ist das anders, weil die Teile nur mit einem Sendekanal laufen. Das hat auch mit dem möglichen Stereobetrieb zu tun.
    Deshalb nur eine Antenne.


    :?: Dem kann ich nicht ganz folgen.

    (Und wieder ist man versucht, Dieter Nuhr zu zitieren ...)

  • Harman Roadshow 2007

    • Volker Holtmeyer
    • 23. Januar 2007 um 13:41

    Eine Harman Road Show wie in den vergangenen Jahren wird es in diesem Jahr nicht geben.

  • Phasen-formel

    • Volker Holtmeyer
    • 22. Januar 2007 um 21:02

    Wenn ich Dich richtig verstehe (ist nicht ganz so leicht :lol: ), dann möchtest Du wissen, wo die Grenzfrequenz eines Filters liegt, wenn Du nur den Phasengang hast.

    Die Phasendrehung ist immer symmetrisch zur Grenzfrequenz. Bei der Grenzfrequenz hat die Phase also genau die Hälfte des Gesamtbetrags erreicht.

    In folgender Grafik kann man das sehr schön sehen (Dank an Max Kopp):

    (Bei der Grenzfrequenz beträgt der Pegel aber nicht -6 dB sondern -3 dB.)

  • XLR Splitter

    • Volker Holtmeyer
    • 22. Januar 2007 um 10:25

    Wie möchtest Du denn die Lautstärke in den einzelnen Räumen einstellen?

    Anbieten würde sich hier ein Lautsprecher-Controller oder eine andere kleine DSP-Kiste mit je einem Wandpanel in jedem Raum. Dann wäre die Signalsplittung obsolet und es ließe sich auch ein unterschiedliches EQing für die Räume machen.

  • Laufzeitunterschied = Speakertod ????

    • Volker Holtmeyer
    • 21. Januar 2007 um 01:23
    Zitat von "willaudio"

    Also ich trenne mit 24 dB. Wenn wirklich eine Phasenverschiebung entsteht, dann müsste sich das doch bemerkbar machen sprich hören !!
    Ich teste sogar jedesmal die Phase mit einem Phasentester und alles ist in Ordnung, von daher verstehe ich nicht wirklich die Problematik mit dieser Laufzeit ?! :idea:


    Halt, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun!

    Der "Phasentester" ist nämlich eigentlich gar kein Phasentester sondern ein Polaritätstester. Unglücklicherweise spricht man bei einer Polaritätsumkehr oft von einer "180° Phasendrehung", was für eine einzeln betrachtete Frequenz (und den eingeschwungenen Zustand) auch stimmen mag - ein Filter erzeugt aber eine Phasendrehung, die sich über einen gewissen Frequenzbereich erstreckt, d.h. hier gibt es für jede Frequenz eine andere Phasenlage.

    In der zweiten Grafik von Max kann man das sehr schön sehen. Die untere Linie ist die Amplitude (hier gilt die linke Skale in dB) und die obere Linie ist die Phase (hier gilt die rechte Skala in °). Es handelt sich offenbar um ein HP-Filter 2. Ordnung (12 dB/Oct), daher die 180° Phasendrehung (je Ordnung 90°), die bei der Trennfequenz von 63 Hz genau die Hälfte des maximalen Betrags erreicht hat.

  • Hornabstrahlwinkel - von was ist das abhängig?

    • Volker Holtmeyer
    • 19. Januar 2007 um 14:34
    Zitat von "emppu"

    Auf was will ich raus... Ich möchte mich an einem LineArray Mitteltöner versuchen, der einerseits Horngeladen ist und desweiteren ebenfalls eine ähnliche Abstrahlcharakteristik hat, wie der Hochtöner.


    Horizontal ja, aber vertikal sollte das Mitteltonhorn nicht das gleiche Abstrahlverhalten wie das Hochtonhorn haben. Vielmehr sollte das Verhalten des sich vergößernden Öffnungswinkels des Hochtonhorns fortgeführt werden.

    Das Hochtonhorn hat ja nur horizontal einen konstanten Abstrahlwinkel; vertikal weitet sich der Öffnungswinkel von etwa 10° bei gut 16 kHz zu tieferen Frequenzen hin stetig auf. Das ist ein ganz wichtiges Kriterium für das "Funktionieren" eines Line-Arrays (viel wichtiger als die zur Zeit wieder gern zitierten WST-Kriterien).


    Typisches vertikales Abstrahlverhalten eines einzelnen Line-Array-Elementes

    Der JBL WaveFormer stellt sich, wie schon angedeutet, als Horn mit einem ganz geradlinigen Verlauf dar. Dadurch ergibt sich zwangsläufig genau das Verhalten, was man ja erzeilen möchte, nämlich vertikal eine stetige Bündelung zu hohen Frequenzen - ganz im Gegensatz zum CD-Horn, wo der Hornverlauf nicht stetig ist. (Beim VerTec wird das horizontale Abstarhlverhalten indes wieder nach dem CD-Prinzip gebildet.)


    JBL WaveFormer

    Dieses Verhalten ist zu vergleichen mit den Eigenschaften einer Linien-Quelle - also einer Quelle, die nicht punktförmig ist, sondern eine gewisse räumliche Ausdehnung hat. Eine Linien-Quelle hat nämlich auch die Eigenschaft zu hohen Frequenzen zu bündeln. Das ist im Übrigen bei allen Quellen zu beobachten. Auch ein Konuslautsprecher hat das Verhalten, mit steigender Frequenz zu bündeln. Unser Waveguide ist demnach nichts anderes als eine Quelle mit einer gewissen Ausdehnung.

    Genau genommen hat der JBL WaveFormer durch die leichte Krümmung der Wellenfront einen etwas weiteren Öffnungswinkel als eine ideale linienförmige Quelle, was aber wiederum ein starkes Curving vereinfacht. Aus diesem Grund gibt es bei Alcons sogar einen "inversen" Waveguide, der den zu engen Abstrahlwinel der Bändchenhochtöner (> fast ideale Linien-Quelle) wieder aufweitet.


    Alcons Audio Waveguide

    Die Idee, die Mitteltöner auch horngeladen zu gestalten, ist aber nicht neu. Spontan fällt mir da natürlich der 10"-Waveguide von Adamson ein.


    Adamson Waveguide

    Aber auch das mysteriöse Donut-Line-Array soll eine horngeladene Mittensektion haben.


    Donut 312202

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