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  2. Volker Holtmeyer

Beiträge von Volker Holtmeyer

  • Antennenkombinierer oder zwei Antennen?

    • Volker Holtmeyer
    • 19. Januar 2007 um 12:25

    Grundsätzlich ist die Funktion mit einer Antenne nicht besser als mir zwei einzelnen Antennen (einen Richtantenne mit Verstärkung mal ausgenommen).

    Es kommt aber sehr darauf an, wie Du die Sender positionierst. Wenn Du sie ohne Case auf die Bühne stellst - mit Sichtkontakt zu den Empfängern -, ist das optimal. Wenn die Sender aber in einem Case sind, sieht es da schon etwas anders aus (weil die bei Sennheiser nicht nachgedacht haben, und die Antenne nach hinten gesetzt haben). Auf der Bühne geht das auch noch, aber wenn Du die Geräte am FOH hast wird es heikel. Indoor mag es evtl. funktionieren, aber outdoor müssen die Sendeantennen unbedingt über Kopfhöhe des Publikums sein.

    Daher wäre es hier vielleicht eleganter, die Antennen zu kombinieren und nur eine (Richt-)Antenne auf ein Stativ zu stellen. Es wäre aber auch problemlos möglich, die beiden originalen Antennen mit einem BNC-Kabel einfach zu verlängern.

    Ergo, bei wenigen Sendern (oder auch Emfängern) ist es nicht notwendig einen Antennen-Combiner zu verwenden - immer vorausgesetzt, man bekommt eine Sichtverbindung hin. Ich betreibe z.B. ein Rack mit 8 x AKG SR40 Flexx in einem 4HE-Rack ohne Antennen-Splitter (nicht sonderlich elegant, aber tut für low budget).

  • Private Anlage mit Profikomponenten

    • Volker Holtmeyer
    • 17. Januar 2007 um 22:07

    Das wird nicht billig.

    Das neuere Soundweb London ist in vier Blöcken mit je vier Ein- oder Ausgängen zu bestücken. Damit wären mit zwei Engines BLU-80 (oder einem BLU-80 und einer Ausgangserweiterung BLU-32) 28 Ausgänge realisierbar. Wenn 14 Ausgänge reichen, wäre ein BLU-16 noch eine Ecke günstiger.
    http://www.audio-pro.de/live/bss_29989_DEU_AP.html

  • Electro-Voice XLD 281 Meinung.

    • Volker Holtmeyer
    • 17. Januar 2007 um 16:30
    Zitat von "SVT"

    Biete gerne ein Testhöhren in unserer Halle an, gerne auch ein Vergleichshören, wenn jemand sein LA mitbringen möchte...


    War das jetzt eine Einladung zum "Forumstag Line-Array Test III"?! :wink:

  • driverack 260 als zonenregler

    • Volker Holtmeyer
    • 17. Januar 2007 um 11:01
    Zitat von "bergmann"


    Zum ZC-Controller:

    - Verkabelungt a là Daisy-Chain ... also durchschleifen wie DMX


    Sternförmig oder gemischt geht auch - die ZCs liegen einfach alle parallel an.

  • driverack 260 als zonenregler

    • Volker Holtmeyer
    • 16. Januar 2007 um 17:03

    Aus dem Bauch 'raus würde ich sagen, dass es genau umgekehrt ist - Soundweb für solche Applikationen also verbreiteter ist.
    Die Soundweb-Lösung wäre aber etwa um den Faktor 4 teurer ...

  • driverack 260 als zonenregler

    • Volker Holtmeyer
    • 16. Januar 2007 um 15:56

    Na ja, der 260 hat halt 6 Ausgänge.

    Angenommen, es gibt einen Main-Floor mit einer typischen 4-Punkt-Beschallung und passiven Tops, dann wären das 2 Kanäle für die Tops (L/R) und und ein Kanal für die Subs (monosummiert). Dann bleiben noch 3 Kanäle für die übrigen Bereiche. (Randbereiche sollte man immer Mono anfahren!)

    Du kannst jedem ZC1 völlig frei zuweisen, welche Ausgänge er regeln soll.

  • Delay für Festinstallation

    • Volker Holtmeyer
    • 15. Januar 2007 um 15:27
    Zitat von "boehm"

    ja das ist schon nicht schlecht, aber (es gibt immer ein aber): schon zuviel des guten, was ich suche:

    - 2x analog in
    - 2x analog out
    - Delayzeit einstellbar

    mehr nicht (kein Ethernet, Analyser etc.)


    dbx DriveRack 220i


    http://www.audio-pro.de/live/dbx_13780_DEU_AP.html

  • Erfahrungen Mit JBL VRX

    • Volker Holtmeyer
    • 14. Januar 2007 um 11:17

    Ok sorry, vielleicht habe ich Dich auch missverstanden. Aber bei "10° und Interferenzen bei 10 kHz" habe ich sofort an die "Funktionsweise" eines herkömmlichen Line-Arrays gedacht. Hier ist in der Tat bei vielen Modellen zu beobachten, dass bei großen Winkeln zwischen den Elementen die zusammenhängende Wellenfront über 10 kHz aufreißt (durch den sich zu hohen Frequenzen einschnürenden Öffnungswinkel).
    Das VRX hat aber einen konstanten Öffnungswinkel von 15° (im gesamten Hochtonbereich) und durch das stets fest vorgegebene Curving, schmiegen sich die Wellenfronten der einzelnen Hochtonsektionen immer perfekt aneinander.

  • Erfahrungen Mit JBL VRX

    • Volker Holtmeyer
    • 14. Januar 2007 um 01:06
    Zitat von "hermste"

    Also bei ingesamt 60° Winkelung noch von Zylinderwelle zu sprechen scheint seltsam. Die Interferenzen sind schon bei mehr als 10° um Bereich im 10kHz angesiedelt.


    Sechs, setzten! Sorry, Du hast nicht verstanden, wie das VRX funktioniert.

    Das VRX arbeitet im Grunde wie ein konventionelles Cluster: Im Hochtonbereich wird ein exakter Öffnungswinkel eingehalten und im Tieftonbereich koppeln die Wandler - beim VRX aber eben perfektioniert.

    Daraus resultieren drei Vorteile:

    1. Es ist ganz klar definiert, wie das Array "funktioniert". Ab 1,2 kHz komplette Separation der abgestrahlten Energie, darunter Kopplung der einzelnen Lautsprecher. Es gibt also keinen Tiefmitteltonbereich, wie bei üblichen Cluster-Lautsprechern, wo ein fließender Übergang dieser beiden "Funktionsweisen" stattfindet.

    2. Durch die vertikale Anordnung der einzelnen Lautsprecher bündelt die Anordnung im Tieftonbereich eben auch in der Vertikalen, nämlich genau da, wo man sich ja mehr Bündelung wünscht - in der Horizontalen soll der nominelle Abstrahlwinkel ja erhalten bleiben.

    3. Eine vertikale Skalierbarkeit ist wesentlich interessanter, als eine in horizontaler Richtung. Die Beschallungsdistanzen vom vorderen zum hinteren Zuhörer sind ja meist viel unterschiedlicher als von der Mitte nach außen.


    Nochmal zum, zugegeben merkwürdig ausschauenden, 6er-Array: Ich habe das selbst auch schon einige Male so gemacht. Die Schwachstelle vom VRX ist nämlich in der Tat der Tiefmitteltonbereich. Das ist das, was viele User bemerken und was hier im Forum ja auch des öfteren zur Sprache kam. Da wurde aber vermutet, dass das einfach daran liegt, dass die 12er am Ende sind. Es ist tatsächlich aber die geometrische Anordnung der 12er in einem 4er-Array. Es bildet sich nämlich eine starke Mitteltonkeule aus, die naturgemäß symmetrisch zur gesamten Anordnung ist (von der Seite betrachtet) und damit recht stark geneigt ist - wie sollte es auch anders sein? Hiermit ist auch die Aussage begründet, das VRX ginge nur bis etwa 40 m.

    Wenn man nun ein oder zwei weitere Tops oben drauf packt, kann man diese Mitteltonkeule sehr elegant anheben. Ob man dann mit den Hochtönern in die Luft schießt ist doch, zumindest open air, egal. Ich habe die Kisten einfach hinten auf "aktiv" geschaltet, womit eben nur die 12er laufen.

  • neuer Projektname dringend gesucht *** BELOHNUNG ***

    • Volker Holtmeyer
    • 13. Januar 2007 um 15:47

    Wenn ihr sehr große Ziele habt vielleicht "EuroPA". :)

  • Piezo-Hochtöner

    • Volker Holtmeyer
    • 10. Januar 2007 um 21:27

    Einen 9V-Block an die Kontakte halten - dann sollte ein Knacken zu hören sein.

  • Welchen nutzen hat dieser Aufbau?

    • Volker Holtmeyer
    • 10. Januar 2007 um 11:50

    Vermutlich war das ein so genanntes "End Fire Array", womit im Bassbereich durch eine unterschiedlich verzögerte Ansteuerung der einzelnen Subs eine Richtwirkung erzielt wird.

  • Leistungsverteilung im Frequenzspektrum

    • Volker Holtmeyer
    • 9. Januar 2007 um 11:55

    Das sehe ich genau so.

    Prinzipiell würde der Leistungsbedarf zu tiefen Frequenzen immer größer werden - wenn wir beispielsweise Rosa Rauschen als Signal hätten. Bei einem typischen Musiksignal nimmt aber die Leistungsdichte nach ganz unten hin wieder ab, da hier einfach zu wenig "passiert", bzw. der Crest-Faktor recht hoch ist.


    Zitat von "René M Bieler"

    theroretisch kann man das amping im aktivmodus anpassen und kleinere amp für den hochton nutzen.. bedacht werden muss aber, das kleine amps mit weniger leistungstransistoren das signal zeitlich differenziert abgeben als die größeren und somit ein nicht zu verachtene Phasenverschiebung zwischen den treibern hervorruft..

    deshalb sollte man trotz weniger nutzung der leistung im hochtonbereich identische amps nehmen.


    Da möchte auch ich widersprechen. In der Praxis nimmt für den Hochtonbereich niemand Amps mit der gleichen Leistung wie für den Tieftoinbereich. Deinen Schluss mit der Phasenverschiebung kann ich nicht ganz nachvollziehen, aber ich würde mich freuen, wenn Du das nochmal kurz erläuterst.

  • Gainberechnung an einer Endstufe (net ganz einfach)

    • Volker Holtmeyer
    • 9. Januar 2007 um 11:14

    Man darf halt nicht vergessen, dass der Strom auch die Knie geht.
    (Demnach - und wenn ich mir die Zahlen oben ansehe - würde ich die besagte Endstufe nicht als 2-Ohm-tauglich einstufen.)

  • zwei Ps 10 klingen unterschiedlich

    • Volker Holtmeyer
    • 6. Januar 2007 um 16:15

    Ich hole den Thread nochmal hoch, da es nämlich noch eine Möglichkeit gibt, warum Treiber unterschiedlich klingen können.

    Ganz konkret habe ich den Fall, dass das Staubschutzgeflecht (hier nicht aus Metall sondern tatsächlich auf Stoff) bei einem Treiber außerordentlich stark verdreckt ist. Naja, was heißt verdreckt - es sitzt eigentlich fast komplett zu ... :roll:

    Jemand eine Idee, wie man das wieder sauber kriegt?! :?

    Eine andere Emfehlung war schon, denn Stoff komplett rauszuschneiden und 5 mm Akustikschaum zwischen Treiber und Horn zu legen.

  • Compact VA/LA-Threat: Systeme à la Kuh vs. KF730

    • Volker Holtmeyer
    • 3. Januar 2007 um 23:46

    Frank, mit was für Quellen hast du denn simuliert?

  • Compact VA/LA-Threat: Systeme à la Kuh vs. KF730

    • Volker Holtmeyer
    • 3. Januar 2007 um 23:23
    Zitat von "ImmerLauter"

    Gibts das Bild auch in größerer Auflösung?


    Meinst Du das Bild meiner Selbstbaukiste? (Ist ein Thumbnail - beim Anklicken poppt ein größeres Bild auf. Oder meinst Du noch größer?)

    Hier die tatsächliche Bündelung einer KF730 bei 125 Hz:

    Eine Teil-Division sind hier 5 dB. Die Einschnürung ist hier also mit knappen 2 dB mit viel Wohlwollen als "0" zu bezeichnen, aber keinesfalls als "8" (nicht mal als eine mit gelockertem Gürtel :D )

  • Abstimmung einer PA (3-Wege)

    • Volker Holtmeyer
    • 3. Januar 2007 um 22:52

    Wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du zwischen Controller und Amps für jeden Kanal einen EQ einschleifen? Das hat man in Zeiten diskreter "Drive Racks" tatsächlich so gemacht. Heute wird das aber üblicherweise alles im Lautsprechermanagement oder Controller gemacht. Eigentlich sollte das DriveRack PA da schon alle Möglichkeiten bieten, die Ihr benötigt (selbst den RTA :lol: ).

    Falls die Filter pro Weg nicht genügen würde ich aufs DriveRack 260 "upgrade", aber auf keinen Fall diskrete EQs kaufen!

    (Ein bisschen Know-how zum Thema: http://www.ifbcon.de/publication/do…-Controller.pdf)

  • Compact VA/LA-Threat: Systeme à la Kuh vs. KF730

    • Volker Holtmeyer
    • 3. Januar 2007 um 10:18
    Zitat von "Schrecki7289"

    Ich frage mich nur immer noch, wie durch zwei seitlich angebrachte 10er eine Richtwirkung nach vorne erzielt wird...
    Wie sind denn die Treiber bei der Q7 angeordnet?


    Die Anordnung der 10er im Q7 ist die gleiche wie im Q1, also etwa so (10" noch nicht eingebaut):

    Hier strahlen die 10er ja in eine Kammer die quasi einen Hornansatz darstellt. Von da her ist die größere Richtwirkung nach vorne schon nachvollziehbar.

  • Feedback - Probleme im Jazz-Bereich (Kampfbeschallung)

    • Volker Holtmeyer
    • 31. Dezember 2006 um 14:02
    Zitat von "Frankie01"


    Hast Du eine Idee, wieviel dB Headroom man durch diese param. EQ-Strategie - bei einer ansonsten doch sehr linearen Anlage - typischerweise gewinnen könnte?

    max. 6 dB

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