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Beiträge von treibsand

  • Soundprobleme auf Wacken

    • treibsand
    • 29. August 2016 um 16:56

    Ich hab da schon ganz andere, viel schlimmere Geschichten als Monitorer erlebt, als der geschätzte Kollege St.pauli in Wacken.
    Manche Musiker sind von vornherein überzeugt und haben ein festes, kleines Weltbild.
    Mein Highlight beim Baltic Soul Weekender (einem deutlich teureren Indoor-Festival): Der Bassist einer -ziemlich arroganten, total chaotischen- britischen Acid-Jazz Combo, die in den frühen 90ern mal ein paar Hits hatte, zitiert mich zu sich an seinen Wedge, damit ich mir den groben Unfug*, den ich dort zusammenmische mal selbst anhöre... :?
    Kaum stehe ich neben Ihm, springt der Tourmanager auf mich zu: "Don't talk to Mr. Levy!!! If you need to talk with him, talk to me instead. Otherwise he might get very upset..." :roll:
    Unter Grobem Unfug verstand sich eine nicht zu 100% flat Parametrik, die Band kam bereits meckernd an - viel zu spät zum Soundcheck, die Bläsersektion war nicht ganz auf Ballhöhe und alle ca. 10 Musiker haben entweder zeitgleich auf mich eingeredet oder waren zeitgleich total desinteressiert an einem Zusammenspiel.
    Es gipfelte darin, dass 'Mr. Levy' die Produktionsleiterin von seiner Bühnencrew von der Bühne schmeissen liess ('she has nothing to do behind the Monitordesk') und ich echte Mühe hatte, das gleiche Schicksal meinen zwei Mikrofonier-& Kabelhilfen zu ersparen, bzw. die technische Crew (mich selbst eingeschlossen) davon abzuhalten, geschlossen zu streiken.
    Ich hab echt selten so schlechte Stimmung auf einer Bühne erlebt - trotzdem war das Endergebnis ganz passabel, den Umständen entsprechend sogar hervorragend. 8)


    Was die Wacken-Ticketpreise angeht:
    Das ist freie Marktwirtschaft! Solange solche Veranstaltungen frühzeitig ausverkauft sind, bleibt dem Veranstalter nur die Preisschraube, um die Besuchermengen einzudämmen und einem allzu florierenden Schwarzmarktgeschäft zuvor zu kommen.

  • Der "Mein Mischpult Liebhabe-Thread"

    • treibsand
    • 24. August 2016 um 09:46
    Zitat von "Cat Stevens"

    first love is the deepest

    Ich überlege allen Ernstes seit einem halben Jahr, ob ich mich von meinem ersten, eigenen Soundcraft trennen soll...
    Ich hätte einen Käufer, der das Ding seitdem in einer Dauerleihgabe nutzt, und der tatsächlich für ein >20 Jahre altes Spirit Folio 6/10 noch Geld ausgeben würde.
    Jetzt, wo selbst von ausgewanderten, norddeutschen Mischinstitutionen die Innovationsschmieden der Tische anderswo geortet werden, wird es vielleicht Zeit :wink:

  • Der "Mein Mischpult Liebhabe-Thread"

    • treibsand
    • 23. August 2016 um 16:02

    Ich war der Meinung, dass das hier der Thread wäre, in dem man

    Zitat von "guma"

    den unstillbaren Drang, der Welt mitzuteilen, dass man sein Mischpult ganz arg lieb hat und hat diese Mitteilung keinen Zusammenhang mehr mit dem Thread, in den man das hinein packen möchte [...], dann kann man dieses Verlangen hier in diesem Thread stillen.


    Ich habe also mein Mischpult offensichtlich viel lieber, als Onkel Uli - obwohl ich den Kollegen sehr mag.
    Ein Thread mit "schönen Schalltechnikbedienern" ist IMHO ziemlich unzielführend. Zumindest wenn ich den Ausspruch eines anderen sehr geschätzten Kollegen erinnere:

    Zitat von "Wurstaudio"

    Fetter Mischer - fetter Sound.


    Zitat von "guma"

    ... also Männers traut euch, wenn ihr in der Selbstkontrolle durchfallt -> hier hinein ...


    Aber danke für die Schützenhilfe.

  • Der "Mein Mischpult Liebhabe-Thread"

    • treibsand
    • 23. August 2016 um 12:12
    Zitat von "skyworker"

    Männer - ich bin ehrlich: seit ich dieses Pult nutze habe ich viel mehr Erfolg bei den Frauen!

    Weniger als vorher geht ja auch kaum...

    Zitat von "skyworker"

    Und mein Haar ist auch wieder viel voller geworden.

    Welches von deinen letzten dreien?

    Zitat von "skyworker"

    Ich kann auch wieder kraftvoll zubeißen!

    Prost.

  • Petition: Für faire Tagessätze an Show-Designer und Technike

    • treibsand
    • 23. August 2016 um 11:59
    Zitat von "markus f."

    Der Knall ist schon durch, mehrfach. Was du als zu vermeidendes Unding beschreibst, ist schon lange Realität.


    Die Folgen der Fachkraftausbildung. Ein Azubi für nen Fuffi Tagessatz ist nun mal billiger, als der Freelancer für €300+

    Ich verstehe diese Petition rein GARNICHT.
    Wieso ist der Tagessatz abhängig von der Besucherzahl? Wenn es eine aufwändige Produktion mit Audio, Licht, Video, vielen wechselnden Liveacts ist, braucht man schlichtweg mehr Personal, als bei einer Podiumsdiskussion. Egal wie viiele Gäste kommen. Und zählen dann bei Festivalsituationen die Gäste an unterschiedlichen Tagen auch mehrfach, oder weil sie nur ein Wochenendticket haben einfach?

    Apropos Festival: ich hab das mal ganz grob für ein Festival überschlagen, bei dem ich grad an der Planung sitze.
    ca. 7.500 Besucher, 5 Bühnen , ca. 150 Tagessätze in den Kernbereichen Bühnenbau, Licht, Ton, Video, Vor-& Nacharbeit (Planung&Co.) mit ca. 30 Mann Personal zeitgleich bei "nur" zwei Showtagen.
    Beim minimalen Tagessatz von €200 kommst du auf €30.ooo, bei der angenommenen Obergrenze auf €150.ooo - letztere müsste eigentlich bei 7500pax wohl greifen, dann wären pro Besucher €20 nur für die Techniker fällig, oder anders ausgedrückt: grob überschlagen 20-25% der Eintrittskosten eines vergleichbaren Festivals.

    Ich bin für eine solide Berechnung des "eigenen Wertes" und vernünftig kalkulierte Tagessätze. €200 dürfen es in so einer mehrtägigen Festivalsituation durchaus auch in "niedrigeren Dienstgraden" sein, aber die Pauschalisierung in der Petition ist absoluter Mist!

  • verschieden Boxen an Endstufe ?

    • treibsand
    • 22. August 2016 um 11:49

    Können: Ja.
    Kaputtspielen: vermutlich auch.
    Sinnvoll betreiben: NEIN!

    Man sollte keine unterschiedlichen Boxen an einem Ampkanal betreiben. Das kann aufgrund der unterschiedlichen Impedanzverläufe komische Effekte hervorrufen, schliesslich sind da ja auch pro Box unterschiedliche Weichen verbaut.
    Das so zu betreiben wird sicherlich im unteren Leistungssegment kaum ein gefährliches Unterfangen, ratsam und "fachgemäß" ist es aber nicht!
    Immer die bessere Variante: gleiche Speaker pro Kanal.

    Aber bei der Qualität der verwendeten Boxen ist es nicht wirklich schlimm, wenn's kaputt geht, oder?
    Die KB-822 kostet ja im Händler-EK ungefähr genau so viel, wie ich an der letzten Autobahnraste für zwei Doppelte Pommes-schranke ausgegeben habe... :oops:

  • Dynacord f8 vs. Seeburg B1801 + TOP s

    • treibsand
    • 22. August 2016 um 10:21

    Seeburg ist genauso "pro", wie ein VW Crafter...
    Der ist nun eben mal kein Sprinter, weil er keinen Stern trägt; egal, was drin steckt.

    Apropos "was drin steckt":
    Ich finde den Vergleich von 20 Jahre altem Material diffizil. Nicht wenige B1801 dürften umgerüstet sein bzw. alleine schon "ab Werk" unterschiedliche Treiber haben.
    Wir haben damals aus der allerersten Serie die Beyma 18G550 drin gehabt und Aufgrund zu hoher Kosten beim Reconing den Forentip Oberton 18XB700 nachgerüstet. Das ist aber auch ~10 Jahre her...
    Ich würde zu kaufendes Material - wenn möglich- IMMER Probehören und vergleichen.
    Das haben wir Mitte der 90er mit der Dynacord ForumLine (ich weiss leider nicht mehr welche Tops) und ACL (TKE212+E218) getan - mit erschreckend eindeutigem Ergebnis...

    Die TSM war ja bei Seeburg auch nochmal ein Quantensprung zur -kostengünstigeren- K-Serie; alleine schon in der Bestückung.

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • treibsand
    • 19. August 2016 um 11:02

    ...das finde ich jetzt fast schon etwas erschreckend... :oops:

  • Holi-Festival 2.0

    • treibsand
    • 18. August 2016 um 10:50
    Zitat von "verstärkerberserker"

    Wir haben mal bei einer Festinstallation einen Technikraum, der nicht mit einer ausreichenden Lüftung versehen werden konnte, mit einem Klimagerät ausgestattet. Das ist vom Prinzip ja nichts anderes als ein Kühlschrank. Allerdings waren das auch 18kW Kühlung für 15 Amps, was dann aber auch wirklich gereicht hat.
    Die Abwärmeleistung der Amps lässt sich berechnen. Dem muss dann eben die Kühlleistung entgegen gesetzt werden. Da wird auch dieses Prinzip funktionieren.

    Das Problem ist doch, dass sich die Kühlleistung eines Wald & Wiesen Kühlschrankes nur schwer berechnen lässt, weil die Hersteller das für den Normalgebrauch konzipiert haben und da nie große Energiemengen in kurzer Zeit abgeführt werden müssen. Ausserdem: wer kennt schon die Wärmeenergieabgae seiner Amps bei bestimmten Musikmaterial und Pegeln?? :lol:

    Und bevor ihr hier losschreit:
    Der Kühlschrank produziert nur eine Temperaturdifferenz!
    Die Abwärme muss nach wie vor über die Kühlspirale raus. Wenn da auf die schwarze Fläche hinten schön die Sonne draufbrezelt und ein Gemisch aus Holy- & Tanzflächenstaub sich ablagert, dann viel Spass...

    Übrigens gewinnt ihr ein paar mehr Minuten, wenn die Amps im Gefrierschrank und dort vor VA-Beginn auf -7°C vorgekühlt sind. :twisted:

  • Holi-Festival 2.0

    • treibsand
    • 16. August 2016 um 10:28

    Mit Verlaub - das ist ein bisschen zu kurz gedacht.
    Wichtig ist weder die der Ampcity zugeführte Luftmenge, noch dass dort ein größerer Luftaustausch herrscht (Ampcity bitte hier als einen geschlossenen Raum sehen, in dem die Amps laufen). Auch kleinere Undichtigkeiten sind zu vernachlässigen, solange dort nicht eine größere kontaminierte Luftmenge durch angesaugt wird, Rein(st)raumbedingungen müssen wohl eher nicht geschaffen werden, wenn das Material andernortes Staub, Festivalausdünstungen oder kleinere Bierspritzer abbekommt. Dafür sollte ein professioneller Amp gebaut sein!

    Pressluft hätte den angenehmen Nebeneffekt, dass da auch durch die Expansionskühlung ein deutlich höherer Wirkungsgrad als mit der Ampeigenen Umluftkühlung erzielt wird. Somit kann die auszutauschende Luftmenge geringer werden...

    Wasserkühlung ist relativ aufwändig und im Wirkungsgrad recht gering - wenn man nicht unmengen kaltem Frischwasser zur Verfügung hat.

    Die Amps in ein paar Litern teuerstem Olivenöl ertränken macht da schon mehr Sinn und ist aus elektrischer Sicht entspannter - aber auch dort muss die Wärme irgendwohin abgeleitet werden können.

    Methoden gibt es viele. Auch unsinnige, wie das Wirbelwohr, wobei 120dB@3kHz vielleicht ja auch die Party angenehm verkürzen könnte.

  • PA für Band-Beschallung als variables System (200 PAX)

    • treibsand
    • 15. August 2016 um 12:08
    Zitat von "donut"

    GegenFeuer?

    Feuer frei!

    Zitat von "donut"

    btw: 80% aller Haushaltshilfen in Deutschland sind illegal beschäftigt. d.h. ohne Anmeldung, ohne Versicherungen, und ohne Steuern. Als Bäcker, Metzger, Maurer oder Elektriker geht das nicht. Falls dennoch praktiziert, wäre es Schwarzarbeit, und würde gesetzlich geahndet werden.

    Auch bei Haushaltshilfen ist das Schwarzarbeit und kann geahndet werden!

    Zitat von "donut"

    Die Beispiele von ThomasL mit dem Pilot/Hobbybeschaller, und meines mit dem TonIngenieur/HobbyPilot sind vielleicht vergleichbar mit Taxifahrern gegen Uber-Fahrer. Nur daß für die Freien Berufe in unserer Branche überhaupt keine Befähigungsnachweise erbracht werden müssen, um eine Dienstleistung anzubieten. Selbst dann nicht, wenn Tonnen von Material über den Köpfen von Menschen installiert werden, oder mit 130dB Schalldruck auf Personen geschossen wird. Und betriebswirtschaftliche Befähigung wird auch nicht geprüft.

    Das gibt es nach wie vor in ALLEN Branchen. Nenn es Uber, nenn es blablacar, Mitfahrzentrale, AirBnB.
    Von mir aus auch Nachbarschaftshilfe, Gartenhilfe. Schwarzarbeit ist Allgegenwärtig. Ein Nebenberufs-Hobbybeschaller kann aber durchaus einen wirschaftlichen Betrieb aufbauen, weil seine Kostenlage -im legalen Bereich- schon ganz anders ist. Der Einzige für den ein Stundenlohn zählt, ist dann nämlich der Selbstständige. Da gibt es keinen Mindestlohn und eine zusätzliche Krankenversicherung auch erst ab 20 Std./Woche. 10m² Lager-& Bürofläche finden sich auch i.d.R. eher Zuhause - wenn es da schon Ärger mit der Frau gibt, ist die Wohnung eh zu klein...


    Ich würde aber gerne zum Thema zurück wollen:
    Was ist denn mit den Tonnen von Gebrauchtmaterial auf dem Markt?
    Gibt es denn schon ein (angespartes) Budget?
    Und wenn ja: warum nicht genau so vorgehen, wie die meissten es seit Jahrzehnten machen: Probemieten; wenn toll, dann kaufen. Glücklich sein.
    Ich würde da ganz pragmatisch schauen, was in der Nähe zu verkaufen ist, es auf den nächsten Jobs testen und dann entscheiden. Vielleicht auch erstmal nur einen Sub/Top- Stack/Seite. Aufstocken kannst du dann immer noch durch internationale Zukäufe.

    Zu bestimmten Produkten kann man Dir sicher hier auch mehr Auskunft geben, als ganz global. Das schein hier ja durchaus Diskussionsgrund zu liefern. 8)

  • Holi-Festival 2.0

    • treibsand
    • 15. August 2016 um 10:50
    Zitat von "zegi"

    Wenn man sowas öfters macht, ist das vermutlich sinnvoll, sofern die amps zentral aufgebaut werden können. Allerdings würde ich dann etwas suchen, was die Luft nicht schon derart erwärmt wie ein Staubsauger.


    Naja, beim Staubsauger ist die austretende Luft ja auch ein "Abfallprodukt" und wird vorher zur Kühlung des Motors genutzt.
    Aber es gibt genügend andere Kühlprinzipien, als dass man zwangsweise eine reine Luftkühlung der Ampcity anstreben muss. Ist alles nur eine Kostenfrage...

  • Was neues für den Dance-Floor...

    • treibsand
    • 12. August 2016 um 15:22
    Zitat von "oton"

    bis Kartoffelsalat sind es noch ca. 25 Seiten ...

    Ich hab die letzten 4 Seiten nur quergelesen, aber offensichtlich geht es wieder mal um diese (78)?
    >> http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=27&t=30844

    (warum muss ich bei "Dancefloor" eigentlich immer an das Beladen eines Trailers denken? :? )

  • PA für Band-Beschallung als variables System (200 PAX)

    • treibsand
    • 12. August 2016 um 15:01
    Zitat von "skyper"

    Dazu kommt ggf. die Frage, warum die Frau dort keinen Kinderwagen und Rasenmäher und Schuhschrank hinstellen kann,
    nur weil da Dein Elektroschrott gelagert wird - das ist u.U. nochmal eine ganz andere Gewichtung.

    Und genau um solchen Diskussionen aus dem Weg zu gehen leistet Mann sich evtl. ein kleines Lager etwas abseits.
    Da kann ich dann ein bis zweimal wöchentlich an Material rum und mir ein paar Bier reinschrauben, mit den Rollerclublern oder Landroververrückten von Nebenan ein bisschen 9 bis 10 Zoll Talk halten (ja, Roller haben kleine Räder!) oder mir die fürchterlich schlechte Coverband oben drüber anhören.
    Nebenbei ist in dieser Hobby-Höhle auch noch Platz, um das Kinderbett zu tischlern und "der allerbesten Ehefrau von allen" eine sinnvolle Nutzung von Zeit & Raum vorzugaukeln.


    Zitat von "billbo"

    Das Schöne an all solchen betriebswirtschaftlichen Musterrechnungen ist, dass sich mit ihnen immer genau das darstellen lässt, wovon man selbst gerade überzeugt ist. :D

    Kaltes Pils: €1,20 ; Hallenmiete: €75,-; der wirklich allerallerbesten Ehefrau manchmal zu entkommen...: unbezahlbar.

  • Hat da jemand Krach mit seinen Monitorleuten ??

    • treibsand
    • 12. August 2016 um 14:08
    Zitat von "Markus Kavka @ 39:12"

    Konzerte von Ihnen sind nicht nur irgendwelche Gigs, sondern intensive und ganzheitliche Gesamtkunstwerke

    Aha.

  • PA für Band-Beschallung als variables System (200 PAX)

    • treibsand
    • 8. August 2016 um 15:13
    Zitat

    Jetzt bin ich gespannt auf eure Gedanken:
    1. welche Größenordnung der PA muss nötig sein? je Seite 2x 12" Top (+1-2 passende Delaytops), 3-4 Subs. Dann bist du am flexibelsten.
    2. Macht es Sinn das alles in einem System abzudecken? EIN System (insbes. EIN Top/Seite) geht nicht immer bzw. nur, wenn du IMMER in vergleichbaren Räumen (lang und nicht quer, keine Nebenbeschallungen etc.) bist. Das ist schränkt deine Möglichkeiten SEHR ein. Aus EINER Produktlinie zusammenstellen macht aber viel Sinn.
    3. oder lieber nichts kaufen, und leihen bis ich nach 3-4 Jahren vermutlich die gleiche Summe bezahlt habe? Als Vorteil sehe ich eindeutig, dass ich als Mischer eine mir bekannte und bewährte PA aufbauen und hören kann. Hier hole ich mal etwas aus:

    Zitat von "guma"

    Das habe ich auch als erstes gedacht und dem würde ich mich uneingeschränkt anschliessen. :wink: Such Dir einen seriösen Partner, bei dem Du das bedarfsadaptiert zumieten kannst.

    Mieten ist, gerade wenn es nur für einen Teil der 20 Jobs/Jahr ist, sicher eine günstigere Variante. Nichtsdestotrotz gibt es immer ein paar Punkte, die für eigenes Material sprechen:
    - andauernde Verfügbarkeit. Auch mal innerhalb kürzester Zeit ohne Absprachen treffen zu müssen.
    - rasche Amortisation bei Gebrauchtkauf und günstiger Lagermöglichkeit.
    - Expansionsmöglichkeit durch Vermietung des Materials an (weitere) Veranstalter, nicht nur Bands.

    Nach richtig viel Holz sieht das ja nicht aus, was du da an Locations zeigst. Der Investitionsrahmen diesbezüglich ist ja recht überschaubar. Du solltest dir aber den einzuschlagenden Weg vorher genau anschauen.
    Willst du nur eine PA - was ist dann mit Zusatzkosten für Monitoring, Flugzubehör, Delaylines, Kabeln, Stromverteilung?
    Willst du die Bands komplett betreuen - was ist dann mit Licht/Effekten/Transport?
    Willst du das als Haupterwerb/Nebenerwerb oder "Hobby mit finanziellem Interesse" ausbauen?

    Ich habe es über zwei Jahrzehnte als Letzteres aufgebaut, biete nur rudimentäres Licht an und freue mich, wenn übers Jahr ein fünfstelliger Betrag über die Bücher läuft. Mehr muss für mich nicht sein. Dafür bin ich weder von lokalen Hinterhofvermietern abhängig, die dann wichtiges Zubehör gar nicht besitzen, noch muss ich "hochpreisige" Zumietungen hinnehmen, weil der Edelvermieter der einzige ist, der den Namen Fullservice verdient, noch brauche ich mich über fehlendes know-how der anderen zu ärgern.
    Auch die Andauernde Vermietbarkeit von frei skalierbarem Material ist IMHO überbewertet - als vergleichsweise kleiner Kunde stehst du dann nämlich recht weit hinten in der Fressreihenfolge.


    Wo ich den Vorpostern definitiv Recht geben muss ist allerdings:
    1. es gibt zu viel Material auf dem Markt
    2. Neukauf lohnt garnicht
    3. Selbstbau nur, wenn du die Komponenten günstigst kriegst und keinen Schreiner/Werkstatt bezahlen musst und deine Arbeitszeit nicht rechnest.

  • Der Schreck jeder Feier...

    • treibsand
    • 8. August 2016 um 10:59

    Probleme gibt es... :oops:

    Mit Kindern war das auch in meiner Kindheit nicht anders. Manche sind ruhiger, andere eher agiler, zappeliger oder nerviger. Ich als eher ruhiges Kind hab mich schon vor 35Jahren gefragt, warum andere Blagen so nervig sind.
    Mittlerweile bin ich da abgestumpfter - ich kann Eltern ansatzweise verstehen, wenn sie nicht immer ihre Brut zwangskontrollieren wollen, und/oder da Aufgrund des 365Tage/24Stunden dauerbeschusses inzwischen abgestumpft sind.
    In südlicheren Gefilden ist das übrigens noch viiiiel schlimmer, glaub es mir. Die Kinder werden da oftmals von allen Anwesenden verhätschelt, auch wenn sie zu anderen Gelegenheiten deutlich strenger "instruiert" werden.

    Zitat von "blade11"

    Sind die Erzeuger nicht mehr in der Lage die Kinder zu erziehen? Wie weit soll uns diese Verständnis- und Kuschelpädagogik noch bringen? Was wird aus diesen Teufeln mit zunehmenden Alter? - fehlt doch nur noch den Namen in der Waldorfschule tanzen...

    Ist schön, wenn man das immer so plakativ auf "Kuschelpädagogik" und Waldorfniveau abwälzt - hat aber in der Realität genauso wenig Bestand, wie manche "Donald Trump"-These. Wenn ich da mal an das Sprichwort erinnern darf: "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf". Scheint ja auch irgendwann mit Opa funktioniert zu haben. :wink:
    Vielleicht ist deine persönliche Stress-schwelle diesbezüglich auch einfach viel zu niedrig! Eltern im Partymodus denken und handeln da anders, als der "gestresste" Dienstleister es würde...


    Eines war früher allerdings anders:

    Zitat von "blade11"

    Die Kinder erobern den Raum. Die ersten Floorspots werden umhergeschoben und aus der Steckdose gezogen.

    Beim 300W Floorspot war nach ersten Heulattacken des Nachwuchses sehr schnell klar, was man an diesem Abend noch machen und vor allem anfassen sollte... 8)

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 2. August 2016 um 10:39
    Zitat von "Loloverde"

    Im Dreieck "Bezahlung - Betriebsklima - musikalischer Anspruch" muß mittlerweile wenigstens ein Punkt stimmen.

    Heisst das im Umkehrschluss, dass ich dich ohne Bezahlung buchen kann, wenn Crew und Musik stimmen?
    Wenn unsereins das hier zugibt, dass steht man gleich unter Dumpingverdacht.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • treibsand
    • 1. August 2016 um 12:33
    Zitat von "e-on"

    ich sehe das Problem nicht. E906 mit MKV8, die engere Seite zum Mic- Korb


    Das erklärt einiges. Mir ist diese Art der Klemmung nicht sicher genug. Wenn es etwas 'robuster' zur Sache geht, fällt das Mikro zu schnell raus - aus dem Grund kommt mir diese Klemme nur an "Handhelds" mit dickerem Schaft.
    Im Bereich der "mittleren Produktionen" angesiedelt, muss ich gestehen dass meine Mikrofonkoffer mehr oder minder "Dauerbestückt" sind. Da wird auch im Lager nichts ausgepackt. Die Exoten und Spezialmikros habe ich in meine Betrachtung des "Mikrokoffers" nicht mit einbezogen. In ~90% der Fälle reichen mir die zwecks Übersicht überbestückten Standardkoffer.

    Alles, was "zum persönlichen Amüsemeng" an Mikros mitkommt, liegt tatsächlich in Taschen entweder in zusätzlichen Cases oder im persönlichen FoH-Köfferchen.

  • I want more of...

    • treibsand
    • 1. August 2016 um 11:47
    Zitat von "Karel Noon"

    Auf die Bühne kommt ein Gesangsquartet welches nach ihrem ESC Sieg vor Ca 40 Jahren immer noch in Originalbesetzung ist.

    Mein erster Gedanke war gerade: Endlich die ABBA-Reunion :D:D:D

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