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Beiträge von treibsand

  • Umfrage: Externe Helfer für Digitalpulte

    • treibsand
    • 6. Februar 2015 um 10:51

    Nachdem jetzt etliche Biber und Bären hier im Thread erlegt wurden, verweise ich gerne wieder auf mein Geschreibsel von Seite 1.

    Die Entwicklungsabteilungen der Pulthersteller sind ja auch nicht durchgehend auf den Kopf gefallen (auch wenn einige aktuelle Entwicklungen - aber lassen wir das...).
    Auch dort hat man erkannt, was Ingvar Kamprad & Konsorten auf ihren Internetseiten ausnutzen: Der Mensch ist faul! Auch der Tonie.
    Der größte Teil der Menschheit nutzt Werkzeuge und Handlungsweisen, die andere entwickelt und etabliert haben. Abläufe, die mehr oder minder routiniert sind und damit sicher und einfach. Man ist zwar anpassungsfähig, aber dafür braucht es eine Mindestmotivation bzw. einen gesellschaftlichen Zwang.

    Der immer noch aktuelle Zwang/Trend ist doch nach über 10 Jahren des Mitlesens hier:
    "Vergesst die alten, schweren Sideracks und Monsterpulte. Das war gestern, heute ist All-in-a-box. Das Digitalzeitalter lässt dich alles was du brauchst in deiner Hosen-/Hemdtasche dabeihaben. Es gibt für alles eine App."
    Genau das fördert auch die Pultindustrie mit aktuellen Geräten ohne haptische Oberflächen, iqUmixpaccore xAiRM DL* und sonstigem Gedöns. Auch vor 25 Jahren gab es Pulte mit integrierten FXen und damals machten die sich auch in Ihrem Marktsegment breit. Nur: Damals wollte sich der Profi umso mehr von diesen Alleinunterhalterprodukten absetzen und hatte dafür eben das bessere, teurere und größere Gerät.

    Vielleicht ist der hier diskutierte "externe Helfer", insbesondere die softwarebasierten Plugins, ja ein neuer Trend, der sich genau deswegen durchsetzen wird, weil er anders ist, weil man wieder mehr Individualität am persönlichen Arbeitsplatz braucht, weil sich jeder vom anderen absetzen und in einer neuen Marktlücke püositionieren will.
    Ganz bestimmt hat es dieser Trend aber viel schwerer, weil das durchschnittliche Handwerkszeug des Tonlers viel günstiger und hochwertiger ist, als früher und weil die Pulte in kürzeren Intervallen auch hardwareseitig upgedated werden. Trotzdem arbeiten immer noch viele kleine Firmen am ultimativen Zusatztool, welches die Entwickler der Pulthersteller eben nicht implementiert haben.

    Es fehlt nur bisher die eine, DAU resistente, null-latente Schnittstelle, damit wieder jeder an seinem Pult rumbasteln kann. Quasi der netzwerktaugliche 1/4" StereoJack Insertpunkt.
    Sobald es so einen Standard für fast keine Lizenzgebühr gibt, sollten wir nochmal über Pultplätze reden. Dann wird es IMHO interessant... Vielleicht magst du ja diesen thread auf "Wiedervorlage alle 2 Jahre" legen, guma :wink:



    *iLive/QU Pac/uMix/M32c/Behringer Air/StudioLive RM/Mackie DL und weitere unerwähnte

  • OSTERHASEN!!!!

    • treibsand
    • 29. Januar 2015 um 16:13

    Gibt es bei meinem Penner-Penny schon seit über ner Woche!!!

  • Allen & Heath Qu-Pac

    • treibsand
    • 29. Januar 2015 um 12:16

    Bitte wieder B2T!!!
    Ihr seid hier schliesslich nicht im Licht- oder Videobrett, wo fehlende Hirmwindungen hingehören. :oops:

  • Persöndlicher Umgang zwischen Töndler und Musiker

    • treibsand
    • 29. Januar 2015 um 12:06
    Zitat von "florina"

    Ich versuche immer so kompetent und vertrauenswürdig wie möglich zu erscheinen, damit sich die Band auch wohlfühlt.

    Das fastzinierende an der Psychologie: sie funktioniert i.d.R. so herrlich unterschwellig. 8)
    Wenn es mit den Bands einigermaßen passt und man auf einer Wellenlänge ist (das merkt man doch recht schnell), dann ist es für mich viel wichtiger, dass ich die Band bei Laune halten kann, also viel rumalbern - das können auch gerne mal derbe Späße sein; viel davon muss aber selbstkritisch sein.

    Die Kompetenz erarbeite ich mir, da zeige ich also was ich wirklich kann, und täusche keinen Schein vor. Die Musiker/Tonkollegen wissen das auch viel mehr zu schätzen, wenn du im Vorbeigenhen deren Probleme erfasst und eine Lösung aus dem Handgelenk schütteln kannst oder die Wichtigkeit des Problems erkennst und nach Prioritätenliste abarbeitest - und nicht chronologisch.
    Auf der durchschnittlichen Clubbühne kannst du auch mit Ordnung & Organisation (vorab!) ein Klima schaffen, was Kompetenz und vor allem Arbeitserleichterung ausstrahlt. Auch das ist eine Form der (positiven) Psychologie.

  • 6x 15"Bässe, 6x Martin Mac250 inkl. case FP6K, Gisen, uvm..

    • treibsand
    • 28. Januar 2015 um 10:07

    Ich hätte Interesse am SC Spirit.
    Hast du mal bitte mehr Informationen dazu oder Bilder?
    Klingt nach nem Spirit Live - aber welche Version?

  • gibt es auch mal keine Kompromisse auf die man eingehen muss

    • treibsand
    • 28. Januar 2015 um 09:10

    Hängt davon ab.
    Wenn es für dich kein Kompromiss ist, für ein von mir angesetztes Niveau (Budget) arbeiten zu gehen, dann würde ich dich gerne öfter buchen. :twisted:

  • gibt es auch mal keine Kompromisse auf die man eingehen muss

    • treibsand
    • 27. Januar 2015 um 16:01
    Zitat von "sebastian"

    Bei ausreichend Unwissenheit muss man keine Kompromisse eingehen.

    Das würde ich so nicht unterschreiben.
    Die Frage ist eher, wie niedrig ich mein persönliches Niveau ansetzen will. Das Problem ist dann allerdings, dass sich IMMER ein Punkt findet, an dem jemand auf der gleichen Baustelle ein noch tieferes niveau ansetzt. :oops:

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • treibsand
    • 26. Januar 2015 um 16:12

    Ohne euch jetzt vermutlich zu überraschen:
    ich hab tatsächlich auch früher mit den selben Gerätschaften, die manche Band für den OnStage-mix hatte, VOR der Bühne gemischt. Oder neben der Bühne.
    mit etwas mehr Mühe konnte man auch vor 30 Jahren von A nach B umbauen...

    Ich gebe Wolfgang Recht - auch in den von mir beobachteten Clubs haben sich die Mischerplätze verschoben - seltenst zum besseren. Das liegt aber dort, wo ich es beobachte oft an anderen Dingen. Die Technik ist billig geworden. Viel mehr Läden als Früher haben nun eigene FOHs. Und um sich Personal und Zeit für Auf-/Abbauten zu sparen, wurde der Pultplatz gerne dahin verbannt, wo er leichter stehen bleiben kann und bei anderer Nutzung des Raumes nicht stört. Und eine von den 20 Millionen semi-selbstständigen Fachkräften ist auch billiger (weil die zum Überleben fast jeden job annehmen muss), als ein Volldienstleister, der auch nur die selbe Fachkraft schickt und seinen Salär auf deren Gehalt zusätzlich berechnet.

    Der gemeine Verleiher, der früher leicht durchsetzen konnte, dass das GL4000 bitte nicht auf die Empore möge, hat es mit einem M/X32 argumentativ nicht einfacher. Die neuen Veranstaltungskaufleute haben obiges Verhalten in vielen Locations gesehen und können auch Rechnen bzw. haben die Raumoptik mehr im Blick, als Euch als Mischer lieb ist.


    In meinen Augen zeigt gerade der XR eine neue Phase im WiFi-mischen auf:
    man ist nicht mehr an das kleine Display des iPad gebunden - Pultplätze können wieder größer werden. 24" Touchscreen FoH (+kleines Fader/Encoder-outboard) schnell an fast jeder beliebigen Position für den Mix, das Tablet zur Kontrolle an anderen Orten.

  • presonus 16.0.2

    • treibsand
    • 26. Januar 2015 um 15:11

    Fernsteuern geht - aber wirklich schön ist anders.
    Das SL funktioniert nicht nur mit dem Apfel! Allerdings lässt es sich in diversen Foren deutlich durchlesen, dass der verbaute FW-Chipsatz des Pultes nicht jeden FW Chipsatz als Gegenstelle mag. Mit einem Appel bist du auf der sicheren Seite, das geht (fast) immer. Aber auch hier gibt es einige Einschränkungen, weil wiederum die benötigte Software nicht auf jedem Rechner läuft. Ich hatte es am Anfang mit einem G4 ausprobiert und bin bald wahnsinnig geworden, bis ich die Softwarespezifikation komplett gelesen hab. :?
    Das Problem an der Sache ist, dass du neben dem Pult eben immer einen Remoterechner mit VSL (Virtual StudioLive) laufen lassen musst. Dann hast du zugriff auf des Pult vom Remoterechner und zugriff auf den Remoterechner über ein WiFi - welches aber eben auch komplett selbst aufgebaut werden muss. Dafür reicht zwar ein einfacher Router (z.B. vom Pollin 2nd Hand mit aufgespielter OpenSource auch gerne Signalstärker, als legal), das ist aber IMHO nicht zwangsläufig zeitgemäß.
    zumal als Tablet nur ein iPad in Frage kommt.
    Die zugehörige Monitorapp für das iPhone ist IMHO auch federführend gewesen. Mittlerweile haben ja Behringer und Allen&Heath das gut nachgebaut.

    Einmal aufgebaut funktioniert so ein System zugegebener Maßen. Dann bist du aber auch bummelig €1200 (bei einem gebrauchten Apfle-laptop) zzgl. iPad los und hast min. 2 Cases/Taschen.
    Daher finde ich ja z.B. das X Air XR18 vom Uli B. oder die Qu-Serie von A&H so interessant, was das Drumherum angeht.

  • presonus 16.0.2

    • treibsand
    • 25. Januar 2015 um 13:15
    Zitat von "Mario.Kock"

    Na ja ich benötige ein Pult aber schon Ende Feb. - außerdem gibt es jedes Jahr neues Material was sich erst mal beweisen muß der Preis von dem Presonus ist mit 888 brutto beim großen T schon echt nicht schlecht (+3 Jahre Garantie) klar für nen 1000er gibt es bereits nen gebrauchten Yamaha 01V aber der sagt mir von der Bedienung nicht so zu ...

    Mich interessiert in erster Linie Stabilität man liest hier und da das die Presonus Dinger unheimlich heiß werden sollen ?? Mythos ?

    Also beim 16 und 24er is nix mit heiss werden. Ich hab in einem viel zu kleinen 24er Case ins geschlossene Doghouse noch einen Mac Mini verbaut. Da wird es schon schnuckelig warm :wink: Aber bislang gabs in 3 /2 Jahren keine Ausfälle deswegen.

    Was die neuen Produkte angeht - der Markt reagiert manchmal auch im Preis auf bestimmte Neuerungen - seien es eigene oder Fremdprodukte...Siehe aktuelle Preisänderungen beim Behringer. Also vielleicht nicht heute kaufen, sondern noch zwei Wochen warten.

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • treibsand
    • 24. Januar 2015 um 11:14
    Zitat von "julian knödler"

    Gibts die Behringer X AIR XR Serie schon länger oder ist das nun schon die Kopie?

    Wieso oder? UND!
    Behringer hat nach der Musikmesse schneller gehandelt und den SM Audio uMix kopiert. Der SC war ja ein Jahr unter anderem Namen im Rennen, falls du den Thread hier richtig mitgelesen hättest... 8)

  • presonus 16.0.2

    • treibsand
    • 23. Januar 2015 um 19:15

    Naja, das 16:0:2 ist der dritte Spross aus der Serie. Danach kam nur noch der 32er Tisch.
    Insgesamt ist das Produkt ausgereift und sicherlich auch leicht zu bedienen - wobei ich eben nur die grösseren Brüder selbst in den Fingern hatte. Aber es handelt sich ja um eine in den Grundzügen & Features identische Serie. Daher kannst du was Stabilität und Klang angeht auch die Rezensionen der anderen SLs nehmen.

    Allerdings tut sich pünktlich zur NAMM wieder recht viel am Markt. Ich würde ggf. nochmal 1-2 Monate in den Foren hier mitlesen, bevor da Geld versenkt wird. Die großen machen zwar viel Getöse, aber solche Innovationen wie das SM Audio uMix wurden bei der PLS erst im Nachhinein als interessant bewertet - zur NAMM heisst das Ding jetzt Soundcraft mir Nachnamen...

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • treibsand
    • 23. Januar 2015 um 19:01
    Zitat von "Kracky"

    Für mich total realitätsfremd, das geht nicht!

    Realitätsfremder, als ein Volvo-Combi, mit dem nur das UI transportiert wird? :roll: Dafür spielt der Sänger eine Gitarre, verkabelt Mikros und Boxen und - ach egal. Is ja Werbung...
    Aber die Kabelordnung auf der Bühne ist ziemlich realistisch dargestellt. :D


    guma
    AFAIK haben die Produkte Presonus AI, Soundcraft UI (tpfka SMPro) und B-Air-inger XR ja zeitgleich die Möglichkeit, über Cat als 'Lifeline' per Laptop gesteuert zu werden. Somit isses eigentlich nur eine iLive Ultracompact. :wink: Einzige Weiterentwicklung sind die Webinterfaces und WiFi Router onboard. Die Umstiege dorthin haben ja z.B. wora und WW recht gut überlebt (auch wen SAC schon wieder Geschichte ist).
    Ein Umstieg auf Mischsysteme wie das M32C oder das QuPac ist IMHO ein anderes Thema. Hier wird man sich als Mischer anscheinend damit anfreunden dürfen, dass das reine Mischpult und die dazugehörigen Bedienelemente eben zunehmend individualisiert werden.

    Der durchschnittliche Mischer wird auch weiterhin (zu Recht) eine haptischere Oberfläche und einen zentralen, anreplergeschützen Mischplatz fordern - und sie i.d.R. bekommen. Für den Allrounder, der vielleicht noch Backline, (Stand-)Licht, Auf-&Abbau und Händchenhalten für die Band macht, ist das "Pultlose" nur eine Bereicherung.

  • Midas M32C & DL32

    • treibsand
    • 23. Januar 2015 um 18:08
    Zitat von "Wurst Werner"

    Jetzt sach mal einer, Uli hätte keinen Humor 8)
    http://www.midasconsoles.com/Products/M32C.aspx

    LG
    WW

    Irre ich, oder hattest du nicht vor 4 Wochen...

    Zitat von "Wurst Werner"

    M32Rack würde ja noch halbwegs Sinn ergeben (Midas Pro Preamps und Midas Pro Ausgangsboard), aber M32Core wäre in der Tat nur für Pegida Anhänger ein Hit 8)

    LG
    WW

  • Der 'ipad Beauftragte'

    • treibsand
    • 22. Januar 2015 um 22:37
    Zitat von "Kracky"

    Wen interessiert den das Publikum das ja dann eh nimmer viel zahlt weil man mit der Büchse und zwei 15"/1" Aktiv Speakern aufschlägt und damit jetzt alles bis 200 PAx selber machen kann.

    Lieber Kracky, ich bin nicht ganz sicher, ob du die aktuelle Entwicklung der Eintrittspreise von Konzerten beobachtest!
    Als ich in den frühen 90ern anfing im treibsAND konzerte mitzuveranstalten, lag der Durchschnittspreis unter 5 DM. Seitdem gab es etliche interne Diskussionen, welche Preise man als ehrenamtlichers, soziokulturelles Zentrum nehmen darf. Ich hätte es aktuell auf Faktor 5 geschätzt. Dafür haben wir eben auch zwei Jahrzehte so gut gewirtschaftet und uns ausgebeutet, dass es für eine recht annehmbare Technikausstattung reicht.

    In meiner Lieblingskneipencafebar gibt es jetzt seit 2 Jahren Konzerte auf Hutkasse. Da is die Hütte immer voll, es kostet keinen Eintritt, der Wirt gibt den Musikern ein warmes Essen und ein paar Bier und bewirtet sie mit Übernachtung & Frühstück bei sich privat. Dafür kriegen sie eben nur 100% des herumgehenden Klingelbeutels/Hutes.

    - In beiden Fällen reissen sich viele Leute den Hintern auf, um Kunst/Musik zu verbreiten. In beiden Fällen wird definitiv nicht genug Geld rumkommen, um einen "gewerblichen" Mischer zu verpflichten.
    - In beiden Fällen hat der iPad Beauftragte seinen Job seit jeher ohne Pad machen müssen/dürfen/wollen.

    Ich sehe es auch anders, als Seven. Früher habe ich bei Galas den MixWizzard gerade noch ebenerdig links aussen an die Bühnenkante quetschen dürfen, um ein Optimum an Erreichbarkeit der Hörposition und ein vom Kunden gewünschtes Raumbild zu haben. Heute kann ich da sogar etwas Molton drüberschmeissen und direkt von der besten Hörposition mischen, ohne viel zu laufen.

    Die Dinger werden kein Pultersatz für grosse Pulte. Erstens, weil man nur aushilfsweise arbeiten kann, zweitens weil immer mehr Anwendungen auf immer weniger Funkspace kommen und sich somit gegenseitig stören.
    So viele Aussetzer, die ich bislang trotz Richtantenne und bestmöglichem WiFi-Kanal (beim Soundcheck!) während der Shows hatte, die gehen im R'n'R-Alltag oder Konzertbetrieb eben mal garnicht.

  • Allen & Heath Qu-Pac

    • treibsand
    • 22. Januar 2015 um 16:56

    Qu-pac lebt?
    Naja, dann schleppe ich eben weiterhin das 24er Brett durch die Lande, nur um im Endeffekt doch am EiPätt zu mischen.
    Hätt ich mal ein halbes Jahr gewartet... :wink:

    10 Jahreszyklen für ein Produkt, welches nach 5 Jahren abgeschrieben sein sollte, sind auch nicht gerade volkswirtschaftlich. Leute, ihr müsst euer Geld schneller ausgeben, mehr investieren - die Zentralbanken sorgen schon für niedrige Zinsen. :oops:

    /sarkasmus

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • treibsand
    • 22. Januar 2015 um 16:48
    Zitat von "guma"

    Es ist einfach ein lustiger Vorgang und ein lustiges Produkt.

    Echt?
    Ganz so und unbeschwert lustig finde ich das nu nicht.
    Da kommt ein richtig gutes Produkt auf den Markt, was wirklich innovative Ideen mitbringt und auf Forderungen des Marktes (z.B. Webinterface) reagiert. Dummerweise von einer kleineren Firma, die kaum jemand kennt. Trotzdem wurde das Produkt hier und im Partybrett angenommen und diskutiert.
    Folge 1: Uli B. kopiert das.
    Folge 2: DIe Mitbewerbes des Herrn B. kaufen einfach gleich den Hersteller und bringen UMGEHEND das interessante Produkt mit Ihrem Label raus.
    Folge 3: Die Innovationsschmiede wird über kurz oder lang eingehen, weil ja keiner sich für die anderen Produkte von SM audio interessieren wird, der Nutzwert der Marke somit auch für Harman deutlich sinkt.
    Folge 4: in wenigen Jahren wird ein chinesisches oder indisches Unternehmen die Rechte an "SM Audio" besitzen...


    Das Produkt an sich halte ich immernoch für brillant, es wird aber vermutlich der letzte Grosse Wurf von seinen Entwicklern sein.
    Ich mache diesen Wandel leider auch gerade in einer anderen Branche mit einem HighTech Unternehmen mit. Schön geht anders.

  • Soundcraft Ui12, Ui16, Ui24 Mixer Fragen, Tipps und Tricks

    • treibsand
    • 22. Januar 2015 um 09:37
    Zitat von "Mister.Lange"

    Irgendwie erinnert mich das an ein sm Audio Produkt.


    ...und ich dachte, es handelt sich hierbei um ein consequent auf globale Marktbedürfnisse angepasstes und weiterentwickeltes Produckt mit:
    - mehr Auxwegen (also 2 ausgangsbuchsen)
    - variableren Inputs (wg. Combibuchsen)
    - einer WiFi Statusanzeige (also die Led hinter dem Loch vom WLAN-Logo)
    - (hat jemand schon nen Tip, wozu die 2 zusätzlinchen 1/4" Jacks sind?)
    - es wurden grosse Markennamen mit aufgedruckt, die den gemeinen Tech an solide FX/Dyn glauben lassen
    - der Abrandneuen AFS^2 (advanced feedback suppression hoch 2)
    - Eingänge und Knöpfe tauchen aus dem Nichts auf und verschwinden wieder (s. 0:24 bzw. 0:40 im Video)

    Immerhin sieht die Software Knallebuntsoundcraftig aus, im Gegensatzt zur alten. Oder doch nicht?!?
    Namm darf gespannt sein.

  • Kneipenbeschallung - Zonenmixer

    • treibsand
    • 19. Januar 2015 um 19:42

    So.
    Nu bin ich an der Reihe und etwas planlos:

    Ich suche für ne Kneipe/Bar/Liive-Club-Location eine(n) Mixer/Matrix/Wahlschalter für unterschiedliche Zonen.
    Pflichtenheft:
    - alle ins-/outs in Stereo
    - 3-4 Lineinputs, gerne auch umschaltbar
    - 3 Lineoutputs, getrennt pegelbar

    Will sagen: die Quellen "Mischpult, PC, CD, xyz" müssen nicht zeitgleich ausgespielt werden, aber es muss EINE Leutstärkereglung für die (aktive) Quelle geben und eine separate Lautstärkereglung der drei Ausgänge (unabhängig vom Input) wäre schön.

    Die unerfahrene Tresenbedienung sollte also aus zwei Quellen (CD oder PC) wählen und die Lautstärke der Quelle regeln können.
    Der Mischermann muss sein Pult einschleifen und als 3. Quelle wählen können,
    der Systemer aus 3 Quellen wählen und 3 Zonen unterschiedlich pegeln.

    Budget?
    Wie immer. Fast nix!
    Gibt es da irgendwas, was ich im PA oder HiFi Bereich übersehen habe? Der durchschnittliche HiFi Preamp hat leider keine Zonenregelungen und das Budget von €400,- abzüglich eines Behringer XR16 oder SM Pro uMix8 oder so...


    Das jetzige Ohringerpult mit Subgruppen ist jedenfalls britt. Gebraucht werden 6-8 Kanäle von der Bühne (+CD/PC) auf 3 Stereozonen und eine BARBEDIENBARE Einheit, wenn keim Mischer da ist. Für live noch 1-2 Foldbacks (Monitorwege). Mehr ist immer gut - ausser beim Budget.

  • Marshall Historie

    • treibsand
    • 19. Januar 2015 um 18:40

    Wunderschöne Zeitdokumente!

    Da kann so manch einer lernen, wie die ausgereift frühen Mikrofonierungs-/Verstärkungs- & Videotechniken doch waren (s. Bluescreen bei Vanilla Fudge).

    Ich verstehe auch nicht, wie ein Altsemester daran zweifeln kann, dass die "Großen" im Business nicht aus schnöden monetäten Gründen oder wegen ihrer Reputation in den 60ern, 70ern oder 80ern anders gearbeitet haben sollten, als in den 90ern oder 2000ern.
    Amptown Washlights/ControLite Dimmer. (DER Verleih!) Vergessen in Hamburg?
    Sennheiser Schallwandler (in beide Richtungen).
    Dave Rat (Soundengineer) und sein Boxenbau.
    Der "Schreibmaschinenproduzent" IBM.
    oder Leo Fender (ein Gitarrenbauer). Gitarren, Amps UND PA.

    Schon IMMER haben unternehmen auch direkt neben ihrem vermeitlichen Fanggrund mehr oder wenig ertragreich gefischt.
    Und soo doll sind die Unterschiede zwischen einer Instrumentenbox und einer Gesangsbox seinerzeit nicht gewesen. Ein paar Anpassungen im Treiber, ein bisschen am Volumen optimiert und zwei, drei andere Widerstandswerte im Preamp.
    Das krieg ich auch mit 5 Bier im Kopp noch hin.

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