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Beiträge von treibsand

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 9. September 2014 um 09:03
    Zitat von "billbo"

    IDN: weibliche XLR - Einbausteckverbinder des Fabrikats 'Amphenol'. Welche leider zeitweise in einigen Serien des Aktivboxenherstellers meines Vertrauens verbaut wurden, und bei denen nach einiger Zeit in noch relativem Neuzustand unweigerlich der Entriegelungsmechanismus versagt. Und zwar so gründlich, dass man auf der Baustelle wohl oder übel das Kabel abschneiden und anschließend zwecks Behebung in der Werkstatt u. U. die komplette Box zerlegen muss.
    Unfassbar, wie es sich ein renommierter Steckverbinderhersteller leisten kann, so einen unzuverlässigen Sch..ss zu bauen. Bei den ersten zehn hab' ich mir das noch mit 'bedauerlichen Einzelfällen' schön zu reden versucht - aber es passiert früher oder später bei allen. :evil:
    Bei vollkommen identisch aussehenden Neutrik Teilen dagegen noch nie...

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    So, und nu stell dir mal vor, du kommst als Einnmann-Tonkutscher mit deiner Stagebox auf ein kleines 500pax Festival, baust auf, steckst schonmal zwei nagelneue Unterverteilungen auf die ersten 16 Kanäle und merkst dann, dass du gerne an der besagten Stagebox alles ein wenig aufrücken würdest...

    ...alter, hab ich gekotzt, als schlagartig vier von diesen tollen Buchsen nicht mehr entriegeln wollten! :evil::evil::evil:
    Den Warnschuss vom Kollegen, der vorher das selbe Problem bei einer Buchse hatte, hab ich erst da begriffen. :?
    Glücklicherweise liessen mich beim Abbau die anderen 35 Buchsen in Ruhe - ansonsten wär' das Multicore gleich im benachbarten Teich entsorgt worden.

  • Traversenbühne "Vordach" bauen...

    • treibsand
    • 5. September 2014 um 12:43
    Zitat von "Henning Poeppel"

    also ein typisches Traversen-Rechteck mit Dachplane drüber, mit einem "Vordach" auszustatten.


    Also ich kenne genügend Bühnen, bei denen vor, hinter oder neben dem Ständerwerk Traversen für unterschiedlichste Zwecke abgehen ("Vordach, Licht-/Tonhängepunkte, Sidewingabgänge, Gassenvorhänge etc.pp).
    Das ist auch problemlos machbar - wenn man weiss, was man da tut und/oder es berechnen lässt.
    Das einzige, was mich an dem thread hier etwas stört, ist die Bezeichnung "Vordach". Ich hoffe, du meinst damit den teil des Daches, der über den Bühnenboden hinausragt und nicht ein separiertes Konstrukt. Das wird nämlich im Falle eines Unwetters i.d.R. unbrauchbar/undicht.
    Ansonsten hängt es von der Dachkonstruktion ab, wie sich der Überstand gestaltet.

  • Sattler gesucht - Schutzhüllen für braune Boxen

    • treibsand
    • 4. September 2014 um 13:31

    Wie sieht es (forenintern) mit den Bald'schen Produkten aus?
    Die dürften dir doch bestimmt was Passendes schneidern.
    :arrow: http://www.lautsprecherteile.de

  • Welches Mischpult

    • treibsand
    • 4. September 2014 um 13:13

    Naja, ich würde einem Analogpult auf Einzelplatinenbasis mehr zutrauen, als einem 01V. Letzteres ist eben auch schon über 15 Jahre auf dem Markt und gerade die Motorfader sind doch um einiges empfindlicher, als deren Pendant im MixWiz.
    Der MixWiz ist häufig als Industriestandard auf Industrieproduktionen anzutreffen gewesen (gerade der 14:4 mit seinen Ausspielmöglichkeiten), wird aber zunehmends durch kleine Digitaltische ersetzt.
    Im PPA Bereich finde ich persönlich so ein gebrauchtes aber robustes Pult sinniger, als immer wieder in Neumaterial zu investieren - zumal dieses eben im genannten Fall eher weniger kann (vgl. A&H Zed mit MixWizard)

  • Welches Mischpult

    • treibsand
    • 2. September 2014 um 09:05

    Naja, in dem Budget sind haufenweise gebrauchte Analogpulte zu kriegen.
    Denen fehlt vll. der Kompressor, aber auch die werden einem auch schon hinterhergeworfen. Ich würde eventuell nach nem AllenHeath MixWizard ausschau halten. Da haste in deinem Bereich ausstattungsmäßig für länger ausgesorgt und brauchst dir nur ein bisschen Outboard zulegen.

  • BSS 366T

    • treibsand
    • 1. September 2014 um 12:11
    Zitat

    willaudio
    Registriert: Mi 11. Dez 2002, 01:00
    Beiträge: 396
    Wohnort: Belgien

    Irgendetwas sagt mir, dass ein belgisches/französisches Manual es auch tun würde... :oops:

  • I don´t need THAT!!!

    • treibsand
    • 1. September 2014 um 10:16
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen.
    Wenn man da was essen wollte, musste man es zuerst totschlagen. :grin:


    Ich bin in der Stadt aufgewachsen.
    In den meissten WGs war es mit dem Inhalt des Kühlschrankes nicht anders... :lol: :lol: :lol:

  • Stadtfestkalkulation

    • treibsand
    • 1. September 2014 um 09:31
    Zitat von "ThomasL"

    Edit: Die Alternative für den VA wäre gewesen, die Bühnen als "halbe Zelte" billig beim örtlichen Zeltverleiher einzukaufen und die Bands ihre PAs selber mitbringen zu lassen - genau so wurd' das bis vor ein paar Jahren gehandhabt.

    Aha. Also doch die "Zeltverleiher a" Variante. :wink:

    Das Problem ist doch: solche Stadtfeste laufen. Und sie bringen denjenigen, die dran verdienen wollen, ausreichend viel Gewinn.
    Das in unserer Branche mit dem "Größer, schöner, mehr" vorallem aus dem (Fernseh-)Show- und Industriebereich die Ansprüche auf einem viel höheren Level liegen, als in der durchschnittlichen Stadtfestszene, manifestiert sich ja hier häufig darin, dass die kollegen die Jobs garnicht erst machen wollen.

    Und jetzt kommen diejenigen, die im unteren Mittelstand ihre Verleihbude am laufen halten müssen, und wollen im Stadtfestunfeld "Niveau" etablieren. Auf Festen, wo vielerorts das -ich nenne es mal provokant bildungsfernere Publikum mit kleinerer Brieftasche anzutreffen ist, welches sich in einem höherwertigen Marktsegment auch weniger wohl fühlt und dementsprechend eher fernbleibt.

    Somit müssten also wieder neue, niveaufremde Stadtfeste etabliert werden, wo sich das passende Publikum hintraut und wo der "dumpende teil" unserer Zunft artgerecht sein Geld verdienen kann.
    Niveau und Kultur kann man nicht verordnen!
    Ich stimme aber insofern mit ins allgemeine Gejammer um zu billige Stadtfestjobs mit ein, als dass es einfach zu wenig kulturell ansprechende Feste gibt. Aber der anspruchsvollere Kunde findet eben auch anspruchsvollere Veranstaltungen. Mehr Geld ausgeben, um ein besseres Ergebnis zu haben, geht fast immer. :?

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 31. August 2014 um 10:30

    Naja, korrekterweise müsste es wohl heissen:
    "Wohl dem, der dann die juristisch gerisseneren Anwälte hat".

    Und: dafür muss in jedem Fall erstmal jemand vor Gericht gestellt werden. Die meissten Unfälle gehen zum Glück glimpflich aus, beim Rest wird auch nicht zwangsweise immer gleich der Staatsanwalt einschreiten.

  • Mobiles Mischen per WLAN / iPad etc. ...

    • treibsand
    • 29. August 2014 um 10:55
    Zitat von "ERICH"

    Vermisst ja - gesehen - nein.
    Das wird wohl mit der durch die W-Lan Verbindung auftreteten Verzögerung zu tun haben.

    Ich tippe auch mal auf die Datenmenge "in Echtzeit". Is doch schon ein Unterschied, ob du nur Steuerdaten zwischen Pult & Pad hin UND herschickst, oder im Downstream noch unkomprimiertes Audio verstecken musst. Wirkliches Buffering is ja nicht. Ich hatte bei meinen Padnutzungen häufiger kurze Aussetzer - also gerade so bemerkbar, aber den Arbeitsfluss kaum behindernd. Das dürfte bei Audio deutlich stören.

    Was die Latenzen angeht: am Festival-FoH in 30m Entfernung waren es zwischen Kopfhörer am Pult und PA auch ~100 ms, die rein physikalisch entstanden. Das hat beim Mischen mit nem gescheiten Kopfhörer nich übermäßig gestört.

  • D&B Q - warum verkaufen zur Zeit so viele ihr Material?

    • treibsand
    • 29. August 2014 um 10:47
    Zitat von "Dudais"


    Sorry, aber das ist ja wohl mal grober Quatsch ...

    Na, dann entwickel doch mal das V weiter, indem du unten mittig einen dritten Strich dranmachst... :oops: Schon hast du ein Y. Und um kurz Douglas Adams zu honorieren, dessen Text hierzu posthum veröffentlicht wurde:
    Die Frage nach dem "Warum" ist dem Engländer so immens wichtig, das er diesem Interrogativpronomen sogar einen extra Buchstaben im Alphabet gewidmet hat: das Y (why).
    Ich frage mich eher, ob bei den ganzen Systemwechseln nicht stets nur eine neue Sau (oder eben Kuh) durchs Dorf getrieben wird, weil es längerfristig Geld bringen könnte. Der Gedanke der Nachhaltigkeit geht da öfter mal verloren...

    Hat eigentlich schonmal jemand über die Gründung einer HKS Schmiede namens Rindvieh GbR nachgedacht? Mit Allen&Heath, d&b und vielleicht RedBull als kunde? Ach, ich glaube ich schweife etwas ab... sorry.

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 27. August 2014 um 09:26
    Zitat von "WoMü"

    Sagst du mir bitte die Stelle in der VStättVO wo das steht?


    Gehen wir mal von einer durchschnittlichen Schule mit einem durchschnittlichen Schulleiter (der sich hauptsächlich damit beschäftigt andere Dinge als Veranstaltungsverordnungen zu lesen) und einem durchschnittlichen Hausmeister aus, der damit noch weniger zu tun hat.
    Wie sollen diese folgenden Passus aus der hamburger Version der VStättVO interpretieren:

    Zitat von "nichtamtliche Lesefassung vom 1.3.2011 - §40"


    (4)
    1 Bei Szenenflächen mit mehr als 50m² und nicht mehr als 200m² Grundfläche oder in Mehrzweckhallen mit nicht mehr als 5.000 Besucherplätzen müssen die Aufgaben nach den Absätzen 1 bis 3 zumindest von einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung wahrgenommen werden.
    2 Die Aufgaben können auch von erfahrenen Bühnenhandwerkern oder Beleuchtern wahrgenommen werden, die diese Aufgaben nach den bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Vorschriften wahrnehmen durften und in den letzten drei Jahren ausgeübt haben.
    (5)
    [...]
    2
    Im Fall des Absatzes 4 können die Aufgaben nach den Absätzen 1 bis 3 von einer aufsichtführenden Person wahrgenommen werden, wenn
    ]1. von Auf- und Abbau sowie dem Betrieb der bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischen Einrichtungen keine Gefahren ausgehen können,
    2. von Art oder Ablauf der Veranstaltung keine Gefahren ausgehen können und
    3. die Aufsicht führende Person mit den technischen Einrichtungen vertraut ist.

    Alles anzeigen


    Wären wir also im ernstfall bei einer "aufsichtsführenden Person", also in oben genanntem Fall beim Hausmeister oder einem durchschnittlichen Lehrer/Leiter der Technik AG, der einen Haufen übermotivierte, technikgeile Schüler davon abhalten soll, Unfug zu machen...


    Zusätzlich dazu gebe ich Billbo Recht: Papier ist geduldig.

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 26. August 2014 um 12:33
    Zitat von "WoMü"

    Du hast Recht. Die Verhältnismäßigkeit sollte gewahrt bleiben. Fehlende IP44-Deckel sind kein Grund - wie sieht es denn mit fehlender Erdung an Bühnen im Freien aus, PA, die im Freien ungesichert an Traversen auf nicht-ballastierten Liften hängt, Nivellierfüsse auf Gras (kein Schotter) ohne Holzunterlage, Bühnendächer (unter 48 m² und unter 5 m Höhe) voll mit Licht ohne Standsicherheitsnachweis und sonstige Belastungsangaben,... . Wo endet die Verhältnismäßigkeit?


    Wenn wir mal die gerne zitierte VStättVO zur Hand nehmen wollen, dann ist das darin so herrlich schwammig zitiert, dass es im Ernstfall vor Gericht mal eben garnix wert ist (Billbo hat ja schon auf die lopa verwiesen).

    Zitat

    2) Du hast Recht, weder der Technik-Dienstleister (also weder ClaireB. noch RemmiDemmi) braucht de facto diese Person zustellen. Aber wer übernimmt denn für das von der Technikfirma eingebrachte Material (=Erhöhung des Gefährdungspotentials) und die Art und Weise des Aufbaus die Verantwortung? Der Hallenmeister (ungleich Hausmeister) etwa, der diese Firma vielleicht zum ersten Mal sieht? Der müsste ja wohl mit dem Klammerbeutel gepudert sein.


    In kleinen Venues (wo wohl die unerfahrenen HKS eher anzutreffen sind) reicht laut VStättVO ein Hausmeister. Und ich glaube nicht, dass dem immer bewusst ist, welche Bürde ihm aufgeladen wird, geschweige denn, dass er weiß, wann ihm von wem was aufoktroyiert wird oder die entsprechenden Vorschriften bzw. die Qualifikation des durch einen dritten Beteiligten (und somit auch Mitverantwortlichen) gebuchten HolzKistenUnternehmens.

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • treibsand
    • 26. August 2014 um 10:47

    Verschmerzbar seh ich ja ein, aber als reine Setup- & Monitormixapp ist sie doch recht umfangreich...
    IMHO kann das Einbinden der FX-Engines nicht das allergrößte Problem sein - zumal es sich ja nur um ein Editieren der Daten im Pult handelt.

    Aber immerhin wurde meine Frage (neben woras Antwort) bereits in der Beschreibung der App gelöst, sodass ich nach wie vor das Manual nicht lesen musste... :oops:
    Und: das fehlende FX-parameter&-Patching ist zumindest als allererstes erwähnt - vielleicht kann ich dann ja hoffen, dass das in einem der nächsten Updates geändert wird :wink:

  • QU16/24/32/QU5/6/7/D Erfahrungen, Fragen, Tipps/Tricks

    • treibsand
    • 25. August 2014 um 15:51

    Ich persönlich finde es ja (gerade als frischgebackener "Kuh-Hirte") sehr schade, wenn solche Themen über PN diskutiert werden.
    Bei mir tun sich nach dem ersten Einsatz nämlich auch noch ein paar Fragen auf - die ich aber erst stelle, wenn ich die Antworten nicht im (R)TFM finde... :wink:

    Kurzer Erfahrungsbericht meinerseits:
    Donnerstag trudelt das QU24 ein. Ich hatte es bis dato nicht unter den Fingern - also erstmal angeschmissen, iPod, Mikro &Aktivanhöre dran; Haptik gefällt auf Anhieb, die Bedienoberfläche gefällt. Also ein Setup für die Band am Samstag erstellt und etwas rumprobiert. Dann kam das Elend: zu meinen Zuhause rumfliegenden Routern/Accesspoints fehlten die Netzteile, die Geräte waren kaputt oder sie liessen sich nicht mit dem QU verbinden (ich wollte die Netzwerkadresse vom Pult nicht ändern...). Also Feierabend gemacht.
    Freitagabend mit neuem Repeater weiterversucht - wieder nix. Zum Glück sprang mir im Keller noch der gute Aldi-USB-Hub entgegen, der auch als AP fungiert :D Angeschlossen & gleich neuer Frust. Man sollte das Ding eben nicht am dSnake-Anschluss anstöpseln...
    Dafür lief gleich alles, nachdem es richtig angeschlossen war - bis auf die WiFi-Verbindung zum iPad - das antwortete mir gleich, dass noch die falsche Firmware auf dem Pult läuft. Das Firmawareupdate ist dann auch wirklich schnell & einfach gemacht, entgegen der Spezifikation erkennt das Pult auch manchmal andere, nicht von AH gelistete USB-Sticks. :D

    Da nun mittlerweile Samstag morgen war, schnell auf die Baustelle, alles angeschlossen mit dem kleinen Haken:
    Trotz des wackeligen Wetters und eines Regengusses bei meiner Ankunft fand das Konzert openAir im Freibad statt. Also das Pult sicherheitshalber halb InDoor unter einer Treppe aufgebaut. AP dran und Soundcheck und Show ausschliesslich per Pad gemischt!
    Ich war total überrascht, dass das extrem gut und zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten ging, obwohl ich weder Pult noch App vorher unter Realbedingungen testen konnte. Die relativ vielen Dropouts im WiFi lasse ich mal aussen vor - da ist sicherlich die Aufstellung, der AP und die Netzwahl entscheidend.
    Wichtig für mich in diesem Fall eben nur, dass die Dropouts kurz waren, sich die App sofort und klaglos binnen 2-6 Sekunden wieder mit dem Pult verband und alles für den Zuschauer unbemerkbar (von zwei kleinen Verspätungen beim Ausschalten der VocalFX mal abgesehen).
    Alles in Allem hatte ich bei dieser Konstellation deutlich mehr Probleme und Nerv erwartet, aber für den Durchschnittstonler (der Basiswissen mit iPad-Mischen auf Digitalpulten hat) dürfte das Pult eine akzeptable Wahl sein.
    zumindest die App hab' ich grösstenteils verstanden :D
    Das erste Mischergebnis über die Pultoberfläche schieb' ich dann vielleicht demnächst nach. 8)


    Ausschlaggebend für den Erwerb (zunächst Testweise, bin aber guter Dinge, dass das Pult hier bleibt), war: Ich brauche ein neues Pult für "Klubgigs" in der Liga unter 1.ooo pax und vor allem: ich brauche etwas, womit ich im Wolkenkuckucksheim.tv einfach und schnell zwischen 2 und 12 Kanäle mitschneiden kann.
    Das QU schafft ja lt. Beschreibung bis zu 18 auf eine externe USB-Platte - ohne zusätzlichen Rechner. Auch dies wird Teil meiner nächsten Tests.


    (nach so viel Text doch die doofe Frage: kann man wirklich nicht vom iPad aus die Effekte/Effekteinstellungen ändern? Also ausser dem Tappen des Delays? Oder is das ein Fall für RTFM... :oops: )

  • 19"-fähige Pulte casen

    • treibsand
    • 25. August 2014 um 11:08

    Die Physik wird sich sicherlich nicht geändert haben, seitdem du das Buch gelesen hast, guma.
    Eine relevante Dämpfung bei schweren Stößen oder Stürzen bringt allerdings keine der Dämpfungsformen Schaumstoff vs. Gummidämpfer.
    Was beide - richtig angewendet- ganz gut können, ist die dauernden Vibrationen mindern. Also sowohl beim Transport im LKW, als auch - und vor allem- die kleineren Vibrationen, wenn Rollcases über Türschwellen etc. müssen.
    Da taucht dann aber zeitgleich die Krux auf: die richtige Anwendung bzw. Dimensionierung der Schwingungsdämpfer. Diese werden oft nicht auf das Gewicht der eingesetzten Geräte optimiert. Der Standard-PE bzw. PP-Schaum ist heute eher aufgrund seiner Abriebfestigkeit im Einsatz, Gummigedämpfte Racks für leichte, digitale Stageboxen sind eher eine zu harte Aufhängung; trotzdem dürfte beides immernoch besser sein, als eine starre Verschraubung.

    In meinen Augen ist aber ein Case primär dazu da, gegen "akute" Stöße zu dauerhaft schützen - der Rest sollte konstruktionsbedingt im Gerät erfolgen. Zeitgleich gehe ich aber mit Billbo und guma konform, dass ins Rack montierte Pulte eine Unsitte sind. :wink:

  • The Box Pro: Achat Serie

    • treibsand
    • 25. August 2014 um 10:18

    Ich hab den 108A mal als B-Stock günstig geschossen. Zusammen mit LD Sat 42 (erste Generation) werkelt das unauffällig als Kleinst-"PA" beim http://www.wolkenkuckucksheim.tv wenn ein Künstler mal doch ein paar Boxen braucht.
    Ansonsten hab ich den Sub mit zwei TSMini (auch erste Generation) für DJ-Geschichten in Gebrauch. Das reicht tatsächlich gerade so für 50 Tanzende.
    Aber ich bin mit beidem ganz zufrieden. :wink:

  • I don´t need THAT!!!

    • treibsand
    • 25. August 2014 um 10:07
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Früher haben wir uns auch über die Typen amüsiert, die mit einem Geländewagen (ersatzweise: Enduro) in der Stadt herumgekurvt sind.
    Heute hat der Zustand der Strassen ein Niveau erreicht, das den Einsatz rechtfertigt.


    Ach Andi, denk noch mal genau drüber nach, wie die Strassen in deinen Kindheitstagen aussahen, als man noch mit Pferd und Wagen darüberrumpelte (wobei ersteres auf die Strasse schiss und zweiterer nur stahlbereifte Holzräder aufwies).
    Oder später, als jede gute deutsche Strasse mindestens zwei Bombenkrater aufwies.
    Oder noch viiiiel später, als man als Westler das erste mal -ohne sich (und das Auto) bis auf die Unterwäsche ausziehen zu müssen- in die SBZ durfte.

    Das Jammern über den Zustand der Strassen geschieht auf einem sehr hohen Niveau. Andernortes herrschen viel schlimmere Zustände. Leider werden vergleichsweise viele neue Strassen gebaut, während man die alten nicht genug pflegt und sie durch den deutlich zugenommenen Schwerverkehr eben nicht mehr so schön eben sind, wie die Neubauten.


    IDN: so viel Gejammer! Über Strassen, Preise, Reichtum anderer, Wetter, Gesundheit, Dumping...
    Eigentlich geht es uns doch gut.
    (Mir jedenfalls - trotz aktueller Kathastrophe namens "Montag".)

  • Stadtfestkalkulation

    • treibsand
    • 24. August 2014 um 10:20
    Zitat von "klauston"

    Wenn ich nun lese, das man das um die Summe X machen kann, weil der Großteil des Materials im Lager steht, dann ist das auch nicht gerade die sinnvolle betriebswirtschaftliche Kalkulation.

    Wer nicht seriös die Preise für Einkauf, Einsatzjahre und dann wieder Neuanschaffung der verwendeten Geräte kalkuliert, wird jetzt gerade mal Geld verdienen aber langfristig geht sich das nicht aus.

    Ich hab in all den Jahren schon wirklich ohne Übertreibung genug Firmen gesehen, die genau so gerechnet haben und nach 7 Jahren war die Kohle für den Service und neue Geräte nicht mehr da.
    Neue Technik, die der Markt verlangt hat konnten dann nicht mehr angeschafft werden und viele von den Firmen gibt es nicht mehr.
    Oder nur mehr als Schrottlieferanten.


    Nicht jeder Markt verlangt neue Technik!
    Es gibt genug Firmen, die mit wirklich altem Material Stadtfeste versorgen können. Und es gibt genug Stadtfeste, die qualitativ und kulturell noch unterhalb von 'niveaulos' rangieren.
    Wenn meine Kalkulation sagt, dass der vor 10 Jahren abgeschriebene Krempel noch tut (weil irgendwie zusammengeflickt), dann habe ich schlichtweg einen Preisvorteil, der in kleinstem Verhältnis zum Preisverfall der Technik in den letzten 20 Jahren steht. Außerdem haben sich die entsprechenden Butzen eh damals schon Gebrauchtmaterial zugelegt.

    Hierzulande läuft's auch gerne mal anders:
    Der Klüngel aus "Schaustellern" muss Geld verdienen - also veranstalten sie ein Bier-/Wein-/Sommer-/Herbst-/'setze-irgendetwas-ein'-Fest.
    Zeltverleiher a stellt das Zeltdach nebst Palettenbodenbühne und der Rumpelbeschallung mit Zeck 15/3 dafür.
    Zeltverleiher b hat eine selbstverbrochene 'Trailerbühne' mit eingebauter 18KW Beschallungsanlage.
    Zeltverleiher c kennt nen DJ (-Team) mit eigener Technik...

    Sobald sich die Stadtoberen über das fehlende Nivo ärgern, gehen Verleiher a und b mit den entsprechenden Entscheidungsträgern einen trinken und Verleiher c geht mit großem Gejammer an die Presse: "Stadt xy ist zu streng, ich gehe!" daraufhin setzt eine allgemeine Diskussion ein, dass früher alles besser war und man heute nix mehr darf und nicht ausgehen/feiern kann. Die Mürbegetrunkenen Entscheidungsträger stimmen dem irgendwann zu und das nächste Stadtfest ist genehmigt...

    ...und wer hier aus dem Forum dann noch glaubt, dass man für Technik und Bühne noch 15.000 kriegt, der möge vorbeikommen! Ich halte 1.500 für gerechtfertigter. Trotz mehrerer Bühnen.


    Im übrigen gilt -Marktwirtschaft hin oder her- immernoch der Grundsatz: den Zuschlag bekommt nicht derjenige mit dem billigsten, besten oder seriösestem Angebot, sondern derjenige, der den Zuschlag erhält. : :wink:

  • Austausch von PZT in Community CSX Serie

    • treibsand
    • 21. August 2014 um 14:35

    ...man kann ja auch den 2"er tauschen, die Weiche raushauen und aktiv trennen...
    Ich empfehle da Experimente mit dem BMS-Coax. :oops: :lol:

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