Zitat von "Mike J."Bevor hier jeder seine Leidenswege aufzählt: um die geht es hier nicht!
Es geht mehr darum, wenn ich ein Hobby habe, dann interessiert mich das.
Nö.
Wenn jemand ein Hobby hat, dann interessiert ihn das. Soweit korrekt. Aber was führt die Talentlosen dazu, Haufenweise Knitt in ihr Hobby zu investieren???
Dazu mein ein Ausblick auf meinen "Leidensweg":
Mit 10 angefangen mit Elektronik zu basteln. Kostet viel Taschengeld - aber in kleinen Margen fü kleine Projekte...
Mit 18 als unbedarfter Roadie einer Schülerband ersten Kontakt zur PA-Welt. Kost Spritgeld & Elektronikbasteleien...
Mit 19 in einem kleinen Klub mit Livekrams angefangen. Kost Nerven und (20 Jahre später) meine Leber...
Mit 23 als Gewerbebetrieb gestartet. Kostete mein Studium...
Mit 30 Ausbildung in VA-fremden Bereich abgeschlossen. Kostet meinen Chef Geld...
Will heissen: natürlich braucht ein Hobby haufenweise Zeit. Aber es braucht wie in einem Beruf eben auch Zeit, zu verstehen, Zeit zu verdienen, Zeit zu Investieren (in doppeltem Sinn!). Heute kann ich entspannt 1-2x pro Woche irgendwelche VAs machen - teils unbezahlt (in einem Klub namens trei - na ihr wisst schon), kann mehr oder weniger amtliches Material aus meinem Fundus rocken oder für Fremdveranstalter deren Krempel auf Kaputtbarkeit testen.
DAS nenn ich Hobby. Klar geht massenweise Geld verloren (ich red' mir trotzdem ein, ich verdiene was und dem ist auch so), aber ich muss nicht erst 15 Monate malochen, um dann 2 Monate "Spass" zu haben, von dem ich nach 25 1/2 Stunden feststelle, dass das nicht meins ist.
Is so, wie eine Golfausrüstung (incl. Kart) kaufen, um dann festzustellen, dass das nicht wie ein Sonntagmorgen am Fussballfeldrand ist, weil Biertrinken verpönt ist.
Insofern unterstütze ich Krackys Frage: Warum fängt man ein Hobby mit vollem Geld & Materialeinsatz an?!?