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  2. treibsand

Beiträge von treibsand

  • Kaufberatung Mischpult (bis max 24 Kanal) für kleine Bands

    • treibsand
    • 10. August 2010 um 17:08

    Immer wieder gerne empfohlen:
    Allen&Heath MixWizard.
    - 19"
    - 16 Kanäle
    - 2 2trk "returns"
    - 2 interne FX
    - 6 (!!) Auxe
    - vollanalog 8)
    - 100mm Fader
    - 2fach semiparametrischer 4 Band EQ
    ~700 €uro

  • 4. September "Armins" Forenstammtisch nicht in Stuttgart

    • treibsand
    • 10. August 2010 um 16:34

    ...aber der Termin is wirklich doof. (wie immer...) 8)
    Da muss ich mich mit Männerspielzeug beschäftigen:
    Wat is een Dampfmaschin'?

  • EBAY III - Alles zum Thema ebay bitte nur hier posten

    • treibsand
    • 10. August 2010 um 16:28

    Das nenn ich mal Schnappen!
    (Schnäppchen is deutlich untertrieben...)

    60€ - im Moment ist alleine das Kupfer da drinnen bummelig 15€ wert. :wink:

    Vom Querschnitt sollte da locker reichen, um mit zwei gebrückten Crown Belchfire zwei 2 Ohm Lasten zu befeuern.

  • Kann man -noch- guten Sound bei Konzerten hören ?

    • treibsand
    • 10. August 2010 um 12:40
    Zitat von "Bernd Masu"

    Das Queen Live-Album "Live at the Bowl" v. 1982 - klingt m.E. noch besser

    Mag sein, aber ich war 82 noch kein Queen Fan und daher nicht auf dem Konzert... :wink:

  • Kann man -noch- guten Sound bei Konzerten hören ?

    • treibsand
    • 10. August 2010 um 10:43
    Zitat von "Mike J."

    Eine Anlage braucht Eier, und zwar von ganz unten bis ganz oben.

    Dann bist du hier falsch!
    Versuchs mal im Legebatterie-Forum..

    Zitat

    Es ist jetzt 3 Jahre das gleiche System - dieses Jahr mit mehr "Fills" am Start. Das dritte Jahr Enttäuschung.

    Stellt sich mir die Frage, warum man dann da noch hin fährt... :?:

    Zitat

    Mir gehts aber um das, was Endkunde bekommt. Die ganzen Firmen bauen nur noch so Wummerkisten, viele mit dieser Kardioidtechnik, die wirklich nur Wummern und keinen präziesen Bass abgeben. Kardioid wird als neue Technik verkauft und ohne scheint es nicht zu gehen. Vor einigen Jahren hat keiner von Kardioid gesprochen, heute gehts ohne nichtmehr (oder die Techs sind einfach schlechter geworden)..

    Die Frage ist doch: wo liegen die Vorteile neuer Techniken.Vor 10-15 Jahren waren die Bandpässe scheisse, heute ist's der Cardio. Immer wieder von den gleichen Techs zerredet, ohne dass man den Hintergedanken der Weiterentwicklung versteht.
    (Unabhängig davon bringen natürlich Neuentwicklungen auch Nachteile mit sich...)

    Zitat

    Jeder meckert wegen Umstände, Umgebung, Einflüsse,... nur komisch dass es früher auch geklappt hat. Übrigens: Open Airs sind mein Lieblingsbeschallungsgebiet ;-). Herausforderung, ein netter Aufbaujob und wirklich gute VAs, die komplett ohne den üblichen Klangeinbußen (Reflektionen,...) noch richtig Geil klingen - ohne Linearray!

    Ich zumindest hab "früher" etliche openAirs mischen müssen, wo je Seite 4-8 "clusterbare" Tops hingen, aber das Phasing nicht kontrollierbar war. Das war nach 30m genau der selbe Murks, wie heutzutage mit LAs. So what? Physics!

    Zitat

    Mir gehts aber um das, was Endkunde bekommt.

    Der Endkunde bekommt das, wofür er bezahlt. Und bevor hier jemand über 120€ = teuer rumheult: schaut euch mal die Roskilde-Preisentwicklung in den letzten 20 Jahren an.

    Letztendlich habe ich aber auf den letzten Festivals nie den Sound erreicht, den ich erreichen wollte. Tagesform, ungewohnte Umgebung, fehlende Zeit, andere Akustik im FoH-Zelt etc. haben mich davon meisst abgehalten. Nichtsdestrotrotz habe ich in 96% der Fälle der Sound für die Mehrheit der Besucher völlig zufriedenstellend gemischt. Und das oft bei Bands, die von der Bühne etwas ganz anderes liefern, als

    Zitat

    Der Bass muss schieben, die Doublebase differenzierbar sein. Stimmen muss man verstehen und auch die Hihat ganz oben noch ausklingen hören.

    .
    Ich würde auch mal gerne einen glasklaren Sound mit passenden Halleffekten basteln (wie z.B. Queen 86 in Wembley) , aber aus irgendwelchen Gründen wird es immer steril & totkomprimiert - ob das auch an den Anlagen liegt??

    Servus.

    edith ärgert sich, dass marke und der Himmelswerkler diesem Monsterposting von mir dazwischenkamen.

  • Pink Show, Seilzugunfall

    • treibsand
    • 9. August 2010 um 16:53

    Klassischer Fall von Fehlkommunikation zwischen "Anschläger" und "Maschinenführer".

    Ansonsten: tu nicht den Troll füttern...

  • Was können WIR in Zukunft verbessern, um das zu vermeiden???

    • treibsand
    • 7. August 2010 um 16:31
    Zitat von "WoMü"

    wir brauchen [...] keine neuen Titel.

    Zitat von "WoMü"

    Was wir brauchen sind Leute, die die Einhaltung der bestehenden Gesetze endlich einmal kontrollieren

    ...ist das nicht ein Widerspruch in sich?

    Wofür brauchen wir noch eine Instanz, die kontrollieren soll aber im Ernstfall (wie in DUI) komplett versagt und die Verantwortlichkeiten weiterschiebt bis sie keiner mehr übernehmen will oder erst lange Untersuchungen und Rechtsstreite die Schuldfrage klären?

    Lebensmittelkontrolleure nehmen ihre Arbeit sehr viel ernster, als einige BG-Aussendienstler - und trotzdem kommt es immer wieder auch dort zu ungeahnten "Entdeckungen", die in Wirklichkeit Betreibern, Gästen und Eingeweihten schon lange als Mangel offensichtlich sei mussten.
    Im Gegensatz zu unserer Branche können dort aber Konzessionen entzogen werden...

    Im Übrigen glaube ich nicht, dass jeder Kunde Hinweise über gravierende Sicherheitsmängel mit dem Hinweis auf "Konkurrenzunternehmen" übersieht.

  • Nicht bezahlte Rechnung eines Gastwirtes...

    • treibsand
    • 7. August 2010 um 15:54

    Der einzige legale Weg ist, sich mit dem Gastronomen zu einigen und dabei das Finanzamt nicht zu übergehen!!!
    Will heissen: jeder muss dem anderen Rechnungen ausstellen und jeder muss beweisen können, wann er vom anderen für seine Art der Leistung "bezahlt" wurde (Quittungen/Einzahlungsbelege etc.), sonst bekommt sowas ganz schnell den Anschein der Schwarzarbeit bzw. des nicht gemeldeten geldwertem Vorteils.

  • Live Gig zu laut!?!

    • treibsand
    • 7. August 2010 um 15:46
    Zitat von "Marian Humann"

    Nein, das ist mein ernst. Renft hatte z.B. ne 60x80cm Plexiglaswand dabei, die dann vor die 412er Box gestellt wurd. War einwandfrei, die Klampfe konnte lauter (Stichwort "schöner klingen") und im Publikum kam wesentlich weniger an.


    Das ist ein "KANN", kein "MUSS".
    Die Plexiglasflächen halten einen Teil des Schalls davon ab, als Direktschall irgendwo aufzutreffen - dadurch kann im günstigsten Fall die Band leiser spielen, weil die wichtigen Informationen nicht durch den Lärm des Mitinstrumentalisten zugemüllt werden (-> vgl. Haas-Effekt), im ungünstigsten Fall und bei wirklich kleinen, reflektionsreichen Räumen ist das aber wirkungslos, weil das Plexiglas nahezu keine Dämpfung des Lärms bringt, sondern eben nur eine Umleitung.

  • Phasendreher durch Mono-symetrisches Signal?

    • treibsand
    • 5. August 2010 um 17:00
    Zitat von "tobias jäckel"

    Da wo links und rechts aufgeteilt werden; das wäre ja dann da wo das symetrische Kabel auf die Klinkenbuchse trifft oder?
    und wie dreht man da dann eine Seite? Ich hab doch nur Signal und Schirm(Masse) ?


    Das hängt ein wenig von deinem verwendeten Kopfhöhrer/Ohrstöpsel ab...
    Die Klinkenbuchse hat ja nur 3 pins - zu jeder Seite des Schallwandlers müssen aber 2 Adern führen. Diese werden dann entweder im Stecker oder weiter hinten im Kabel (an der Stelle wo die Zuleitungs sich aufteilt) oder an einer Höhrerseite aufgeteilt.
    Der Schirm fungiert im Fall des Kopfhöhrers ja nicht als Schirm, sondern nur als 2. Ader - insofern isses also egal, ob der auf Masse oder Signal +/- liegt.
    Sobald du das auf einer Seite drehst, hast du beide Seiten wieder in Phase, weil ein Schallwandler quasi gegenphasig zum gedrehten Signal schwingt; also 360° gedreht.

  • Licht für Metal Open Air

    • treibsand
    • 4. August 2010 um 22:07
    Zitat von "Stefan Klos"

    Ich zähle mich als ausgelernte Fachkraft für Veranstaltungstechnik und auf Grund meiner Erfahrungen eher zu den besseren Lichtmokeln, und Kreativität ist auch wohl da, aus diesem Grund wird schon der Aufbau nicht "wie immer" ausschen, ich komme allerdings eher aus dem Theaterlicht und Metal ist einfach nicht meine lieblings Musik.


    Wer ein (gutes) Metalfestival macht, der setzt nicht nur auf eine der 265.854 bekannten Metalstile. Heavy ist der kleinste Teil...
    Insofern würde ich ein abwechslungsreiches Licht vorsehen, um je nach Band/Stil reagieren zu können.

    Deine Erfahrung als Fachkraft in Ehren - aber ich würde mich als miesen Metallichtie ansehen (trotz 19 Jahren Clubtechie) - aber mit Vorbereitung auf die jeweilige Band könnte es was werden ;)

  • Phasendreher durch Mono-symetrisches Signal?

    • treibsand
    • 4. August 2010 um 21:47

    Für den Fall, dass das ganze zwar zufriedenstellend läuft, aber der Phasendreher stört, kann man ja eine Seite im Kopfhöhrer wieder drehen - entweder am Schallwandler, oder dort, wo links & rechts getrennt werden...

  • Was können WIR in Zukunft verbessern, um das zu vermeiden???

    • treibsand
    • 4. August 2010 um 21:38

    Ich finde Simonstpaulis Einstellung recht gesund!

    Natürlich werden Aufträge weiterhin nach Kostengesichtspunkten vergeben werden. Und natürlich wird auch jeder von uns die eine oder andere Sicherheitsregel hin und wieder ausser Acht lassen oder übersehen - Fehler machen ist menschlich.
    Aber vielleicht achten die meissten ja jetzt etwas mehr auch auf die Fehler der Kollegen, Vorgesetzten und Mitbewerber.
    Und vielleicht hören auch mal ein paar Menschen mehr auf die Warnungen anderer.

    Verantwortlich handeln heisst ja nicht, dass man immer den Kopf hinhalten muss, wenn etwas schiefgeht, sondern ggf. diejenigen die letztendlich die Verantwortung tragen auch vorher unterstützen kann.
    Ich zumindest habe auch für einige deutliuch kleinere Projekte dazugelernt und hoffe, diese sicherer machen zu können.

  • Eigenverantwortliches Handeln der Besucher

    • treibsand
    • 4. August 2010 um 21:12

    Die Eigenverantwortung hört doch da auf, wo der dafür benötigte Informationsfluss versickert.
    Die Besucher verbringen ihre Zeit damit, ab dem Bahnhof zunehmend ausgebremst zu werden. Sie stehen in Massen irgendwo fern des Partygeländes herum, ohne zu wissen, wann oder gar ob sie dort ankommen - das schört auf Dauer Ungeduld und somit Aggressionen, auch ohne Alkohol & Drogen.
    Die ersten Trauben bildeten sich bereits am Bahnhof, vor der Polizeiabsperrung weit vor den Vereinzelungsanlagen war ja schon ein ernsthaftes Gedränge.
    Von aussen/oben sieht sowas ja immernoch recht übersichtlich aus - wenn man aber erstmal genügend Leute um sich herum hat, weiss man schnell nicht mehr, wo vorne oder hinten, wo Platz oder Gedränge herrscht.
    In solchen Situationen nützt die Eigenverantwortung recht wenig, weil ich die Folgen für die Masse nicht mehr absehen kann. Irgendwann geht es dann für die Betroffenen nurnoch darum, zu überleben.

    Dass Steineschmeissen ist natürlich ein ganz anderer Sachverhalt - hier geht es dann nicht nur um Eigenverantwortung, sondern auch um Zivilcourage. Da hat IMHO schon jeder der sowas beobachtet die Pflicht einzugreifen.

  • Genutzte Absperrgitter

    • treibsand
    • 3. August 2010 um 15:11

    Gibt es eigentlich Erfhrungswerte, was denn ein einzelnes Element in sich aushält? Den Zauntypen, die ich kenne, traue ich diese ~700kg nicht unbedingt zu, da sie an sehr wenigen Punkten - und dort nicht gleichmässig - auftreffen.
    Weiterhin sind diese Bauzäune doch meist nicht besonders pfleglich behandelt, um nicht gleich von ablegereif zu sprechen.

  • Planung und Genehmigung nach Duisburg 2010

    • treibsand
    • 3. August 2010 um 14:50
    Zitat von "Hamster"

    Alles Geld, das man nicht für Sicherheit ausgeben wollte. Daraufhin wurden die Verordnungen gekippt und alles passte wieder. Natürlich wäre Duisburg auch mit diesen Investitionen kein Ort gewesen, an der man so viele Menschen unterbringen kann, aber Geiz oder Geldnot taten ihr Übriges.


    Natürlich wurde auch die Sicherheit unter dem Blick der Kostenoptimierung geplant - wenn man nach Wirtschaftlichkeit gegangen wäre, wäre der Aufwand nicht vertretbar gewesen, weil die Fläche, die Infrastruktur dort und die Besucherzahl nicht vereinbar sind. Hier war das Ergebnis "die LP muss stattfinden" fix - und damit offensichtlich auch der Ort, wenn man die für eine so grosse Menge benötigte Infrastruktur im Umfeld bedenkt.

    Zitat von "Hamster"

    Vor der Vorstellung, etliche Mio je Todesopfer berappen zu müssen, sollte jede Versicherung Angst haben.


    Dafür müsste sich alledings die Rechtssprechung in D deutlich ändern! Todesfälle sind den Versicherungen lieber (weil billiger), als Langzeitschäden.
    Und da Versicherungen auch "kapitalistisch" denken, werden sie immer möglichst viel Schuld auf den Versicherungsnehmer abwälzen wollen. Eine Mitschuld dieses oder Dritter wird für eine Versicherung immer ein rund sein, sich um Zahlungen zu drücken. Das hiesse dan für Opfer, dass sie ihre Forderungen erst langwierig einklagen müssten...

  • Planung und Genehmigung nach Duisburg 2010

    • treibsand
    • 3. August 2010 um 11:41

    Der haken an diesem Ansatz:
    Bei der LoPa wurde ja nicht primär an "Sicherheit" gespart, sondern es wurden vielmehr die gängigen Verordnungen auf politischen Druck hin ausgehebelt.
    Eine Versicherung wird vermutlich auch leicht unter Druck zu setzen sein, weil es dort Mitbewerber gibt, die ggf. das ganze unterbieten - der Vergleich mit dem TÜV legt dann die Problematik dieser konkurrierenden Gesellschaften (TÜV Nord/Süd etc./ Dekra & Co.) nahe.

  • Eigenartige Lautsprecher/Linearray

    • treibsand
    • 3. August 2010 um 11:23
    Zitat von "Kracky"

    Verwegene Theorie?!?


    Naja, wenn das eine 4pkt Beschallung aus den Ecken ist, dann hast du mit der entstandenen "X-Wellenfront" tatsächlich die Diagonalen oprimal abgedeckt...

  • (Kein) Öl ins Feuer? Digital vs. Analog

    • treibsand
    • 2. August 2010 um 13:38
    Zitat von "Mix4Munich"

    Sehe ich so ähnlich - wenn Du weisst, was auf Dich zukommt und es vorbereiten kannst, geht mit Digitalpulten viel. Wenn Du schnell und intuitiv auf Unbekanntes reagieren musst, kommt man mit Analogpult und Siderack meist deutlich schneller zum Ziel.

    Wo fängt die Intuition an und wo hört die Vorbereitung auf?? Steckt der Kompressor im richtigen Kanal? Hast du überhaupt ein (geeignetes) Siderack?? Welcher Knopf bewirkt was?? Und schaffe ich es als Mischer überhaupt zu hören, welche 2-3 Dinge ich gerade zeitgleich verändere??

    Wenn an sich wirklich mit Digitaltechnik (nicht nur Pulten, sondern auch PCs etc.) auseinandersetzt, wird man feststellen, wie viele Wege es gibt, um ein vergleichbares Ergebnis hinzubekommen.

    Beschäftigt euch mal lange und intensiv mit EINEM Digitaltisch und bastelt über 20-50 Veranstaltungen mal euer persönliches Setup - dann stellt man nämlich irgendwann fest, dass sich eigene Arbeits- & Denkweisen verändern und plötzlich alles auch auf der anderen Pultform intuitiv funktioniert...
    Man muss nur lernen, dass die Intuition über mehrere Ebenen zeitgleich funktioniert und nicht wie früher über nur 2 ebenen (Pult & Siderack).

    Ich als Amiga500-Kiddie hab mit Maus & Joystick gelernt und muss mich auch heute noch vorführen lassen, wie schnell andere Leute bei anderen Computerspielen mit Tastatur & Touchpad sind; wo ich auf's tastenfeld schaue, finden andere blind immer den richtigen Knopf - will sagen: ihr beherrscht die Analogtechnik, lasst euch aber immer noch von Digitalpulten beherrschen.

  • (Kein) Öl ins Feuer? Digital vs. Analog

    • treibsand
    • 1. August 2010 um 20:02
    Zitat von "MRspeaker"

    Bei meinen analogen Kisten kann ich super die Gitarre von links nach rechts über die Front pannen, gleichzeitig andere Kanäle bearbeiten und schnell eingreifen.
    Gerade bei Bands die man nicht kennt, ist das ein super Vorteil um als Mischer intuitiv am Pult mitzuarbeiten. Ich habe da halt gerne schnell alle Knöpfe parat.
    Schonmal versucht den Threshold des Kompressors auf die schnelle zu ändern? Bei einer analogen Gurke ist das ein Handgriff.
    Oder Theater, wenn sich mehrere Akteure einen Sender teilen.
    Bis am Digitalpult die Selecttaste gedrückt ist und der Equalizer bedient ist, ist der Text der Akteure längst gesprochen....


    Alles eine Sache der Übung.
    Bevor du an einer Analogkonsole zeitgleich Kanal X pannen und Kanal Y EQen kannst, brauchst du lange Erfahrung. Wenn du diese an Analogkonsolen hast, bist du fast genauso schnell - und je nach Digitaltisch sogar schneller, wenn es um den Kompri geht; das Siderack braucht nämlich auch genug KnoffHoff um den richtigen Knopf schnell zu finden.
    Spätestens beim geteilten Sender bist du mit gespeicherten Szenen im Digitalen schneller...
    Bereits ein mit externen Bedienteilen (PC&Co.) versehenes LS9 erlaubt dir an mindestens zwei Stellen vollen Zugriff auf ALLES - und wenn du das Pult entsprechend vorbereitet hast, kannst du mehr gleichzeitig machen, als bei einer Analogkonsole.
    Das ist aber auch die Crux: Vorbereitung und Wissen, was du gerade tust.

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