Auf Club-Ebene bin ich da schon einige Male reingefallen.
Sobald es heisst, dass die Band mit Technikern anreist (in unserem Fall öfter FoH & Monitor/Bühne), bleibt der Support der Haustechnik manchmal doch etwas dürftig. Es hat mich als Haustech dann am Anfang etwas verwirrt, wenn es vom Veranstalter hies: "da ist die Anlage, Micros und Kabel findet ihr dort...". Nungut, wenn man sich etwas mit der Materie auskennt, kommt man auch gut ohne Babysitter aus, aber warum zum Teufel lassen die Clubs irgendjemanden komplett unbeaufsichtigt an Ihren Anlagen spielen?
Daheim gibt sich der anständige Haustoni dann doch etwas mehr Mühe und bereitet Bühne, FoH und die Bierkühlung vor.
Bei unerfahrenen Kollegen greift man etwas unter die Arme, die freuen sich darüber, bei erfahrenen lehnt man sich mehr zurück, dann freut man sich selber und bei netten Kollegen holt man dann 2 oder mehr Koktels* vom Tresen nebenan, lässt die Band spielen und plauscht in nineteen inch.
Jeder von uns sollte eigentlich wissen, das es so aus dem Wald herausschallt, wie man rein ruft. Natürlich gibt's auf beiden Seiten sozialunverträgliche Kollegen, aber auch mit denen kann und muss man sich arrangieren. Auch, wenn es nur heisst, nie wieder mit ihnen zusammen zu arbeiten.
* wurd mir tatsächlich in dieser Falschschreibung mal als Cocktails untergejubelt :shock: