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Beiträge von treibsand

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 28. Juli 2021 um 11:34

    ...ganz so trivial ist die Nummer mit dem Wasserstoff nicht...

    Wir hatten hier ein kleines Unternehmen, welches Wasserstoffmodelle zu Bildungszwecken herstellte - und nebenbei auch größere Brennstoffzellen und Elektrolyseure entwickelte. Irgendwann während der Entwicklung letzterer stellten sie dann fest, dass bei der industriellen Großproduktion von Wasserstoff auch problematische Abfälle anfallen: reiner Sauerstoff in großen Mengen. Klar verteilt sich der recht schnell (wenn er nicht vorher irgendwelche unerwünschten Verbrennungen in der Umgebung beschleunigt!!!), aber soo richtig glücklich über eine "zentrale" Produktion war man nicht.

    Auch heisst Knallgas (Luftgemisch mit 18 bis 77% Wasserstoffanteil) nicht umsonst so...

    Technisch ist das machbar, aber eben in großem Stil nicht soo trivial. Der Verbrenner hatte beinahe 100 Jahre Zeit, sich und die Infrastruktur -zunehmend exponentiell- zu entwickeln.

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 28. Juli 2021 um 08:45
    Zitat von billbo

    Viel wichtiger dagegen natürlich die Frage: wie schläft man in einem Nightliner ohne das gemütliche Hintergrund-Brummeln eines Dieselmotors? ?(

    ...frag doch mal nen Kollegen - es soll zur Zeit ja genügend freies Material geben, um ein einem Venue (Bus) jedweder Größe gewünsche Schallereignisse zu simulieren/projektieren/projizieren.

    Wenn's eh nur ein Singledecker ist, müssten ein paar Doppelachzehner im Kofferabteil reichen - vielleicht noch ein Dieselaggi, um genug Power für das Amping zu haben. ?(:rolleyes:

    Ich find die Diskussion manchmal zermürbend. Problemstellung ist primär: den PKW (für die Kurzstrecke) weg vom Verbrenner zu bekommen.

    Ich glaube kaum, daß die größeren LKWs in 10-15 Jahren soweit sind, daß sie ohne Diesel auskommen. Die haben es ja bisher gerade mal ins Prototypenstadium gebracht...

    Satnd heute sind wir ehrlicherweise noch keinesfalls in der Lage, den Verbrenner zu verbannen. Nur im PKW wird das "kurzfristig" gelingen.

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 27. Juli 2021 um 09:16
    Zitat von gert

    Man muss halt die Umwelt heile machen und nicht wie der Hund vorm Ködel weglaufen.

    Die Erde ist rund, da ist weglaufen sowieso schwer.

    ...das hat mit dem Hundekot recht wenig zu tun (ausser dass beides Scheisse ist...).

    Es geht um Ursachenbekämpfung a.k.a. "Wiederheilemachen"...

    Mit anderen Worten: Da, wo Flüsse begradigt und eingeengt werden, muss die Bebauung wieder verschwinden, damit die Schäden beim nächsten Mal geringer ausfallen.

    Also zumindest die (auch zukünftig) zerstörte Struktur nicht wieder aufbauen und nahezu alle öffentlichen Teile davon (Straßen, Brücken, öffentliche Gebäude) möglichst schon früher verlegen.

    Die Kosten müssen ja eh getragen werden, wenn solche Kathastrophen dann auftreten - vielleicht lassen sie sich aber etwas verringern, wenn man Fließgeschwindigkeiten verringern kann und nicht jedes fortgeschwemmte Auto in den nächstgelegenen Gebäuden alles kleinschlägt...

    Bei deiner Hütte dürfte es etwas anders sein - wenn mal die Sturmflut über den Deich schwappt, dann tut sie das vergleichsweise langsam und verteilt sich erstmal quer über deinen Garten. Wenn's bei Dir doll regnet, schluckt die unversiegelte Freifläche genug, daß der Rest über den beinahe waagerechten Acker langsam überall hinverteilt wird.

    Bei uns reicht es eben, wenn der Deich nen halben Meter höher gebaut wird, dann fällt die Erderwärmung/Stürme/Sturzregen kaum noch auf... ;)

  • Covid 19 - GESPIELTE Veranstaltungen

    • treibsand
    • 26. Juli 2021 um 16:28

    Letztendlich hat der Künstler doch eh einen Shitstorm zu ertragen.

    Entweder, weil er/sie/es die Veranstaltung gecancelt/abgebrochen hat, oder weil andernfalls eine schlechte/kathastrophale Performance abgegeben wurden.

    Hier wird auch in ein paar Tagen niemand hinterherkrähen. Ist zwar schade für das zahlende Publikum, welches aber zeitgleich ja gar keinen Anspruch auf eine bestimmte Performance hat. Die Geld-zurück-Garantie dürfte bei keinem Konzert greifen, auch wenn (wie hier) der Künstler frühzeitig die Notbremse zieht. Auch das ist eine gewisse Form von Kunst! Wenn Mike Bouchet 80t "Scheisse" zeigt, darf auch ein Doc Snyder die Grenzen seiner Kunst aufzeigen.

    Dass das nicht besonders glücklich gelaufen ist, ist ein anderes Thema und wird sicherlich an diversen Stellen nachgebessert werden müssen.

    Letztendlich ist das ein Teil eines Lenprozesses - anders, als bei Fräulein Kerner...

    In frühen Corona-Zeiten hatte ich mal das seltene Vergnügen, Herrn Schneider abseits der Bühne in einem zugegebener Maßen sehr schrulligen Laden ein wenig Werkzeug zu verkaufen - wenn man den Menschen außerhalb des Kunstuniversums kennenlernt, ist das ganz was anders. Jedenfalls hat mich das nach knapp einem Vierteljahrhundert Boxenschleppen doch etwas überrascht, wie anders es manchmal ist...

    Den kollegen Zweckerl möchte ich dran erinnern, daß das Publikum an der Kunst des Herrn S. etwas ganz anderes liebt, als das (andere) Publikum bei der Dame aus der Oper. Wenn letztere In Adiletten und Drei-Streifen-Jogger aus einem Oldtimerwohnmobil in den Venue geschlurft wäre (nachdem sie letzteres auf der Anfahrt noch reparieren hätte müssen), wäre ich etwas verwundert gewesen. Helge beobachtet die Reaktionen seines Publikums hingegen sehr genau, um immer wieder neue Pointen daraus zu entwickeln.

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 8. Juli 2021 um 09:54
    Zitat von gert

    Also wenn der Veranstalter Dich durchgehend voll bezahlt, also auch wenn er nix zu tun hat, darf er das schon verlangen. Bei 25 Tagessätzen pro Monat lasse ich da gerne mit mir reden.

    ...ich bin nicht sicher, ob es sich hier wirklich um den Typus Veranstalter handelt, bei dem du in Punkto Anzahl & Höhe der Tagessätze ein sinnvolles Ergebnis erwarten könntest...

    Und falls Ihr euch doch einige werden solltet, schaut nochmal ganz genau ins Arbeitsrecht; 25 Tage Arbeiten / Monat -in unserer Branche gerne mit Nachtarbeit- könnte hier & da grenzwertig werden.

    Andererseits sind 5-stellige Beträge in der Lohntüte ja auch nicht zu verachten - selbst, wenn's nur Brutto is.

  • Erste-Hilfe Ergänzung für die Praxis

    • treibsand
    • 1. Juli 2021 um 10:28
    Zitat von Finelight

    Ich habe seit vielen Jahren einen BiteAway Stick dabei. Ein kleines Metallplättchen wird auf ca. 60°C erwärmt und dann auf den Mücken-/Insektenstich gehalten. Damit ist der Juckreiz auch sofort weg.

    Kann ich so nicht bestätigen, obwohl ich einen Daheim und einen in der Reiseapotheke habe. Vor allem bei Kleinkindern is der nicht soo einfach angewendet und wenn der Stich erst aufgekratzt ist (die Jucken bei mir tritz Stift nach Stunden gerne nochmal...), hilft nur kühlen und sterilisieren.

    Zitat von Tobias Zw.

    PS: Wenn ich einen von Euch erwische, der hygienisches Hautdesinfektionsmittel zur Wundversorgung nutzt, häute ich ihn mit dem Käsehobel und kippe Sterillium Virugard drüber. Das ist menschenverachtend.

    Phh. Wir reden hier von Stagehands. Da ist es schon nett, wenn ich nicht mit Schwarzpulver ausbrenne!!! frech*

  • Fehlersuche Snake

    • treibsand
    • 1. Juli 2021 um 10:19

    Mein Tip: 4er Blöcke je Farbe. Das ist deutlich überschaubarer, als 8er Blöcke.

  • Erste-Hilfe Ergänzung für die Praxis

    • treibsand
    • 1. Juli 2021 um 09:45
    Zitat von TomyN

    Da muss man aber aufpassen, die Hautdesinfektionsmittel sind nicht unbedingt auch für die Wunddesinfektion geeignet.

    Evtl. macht Sprühpflaster o.ä. mehr Sinn.

    Ja!

    Strenggenommen bin ich zwar Befürworter des gelegentlichen, sinnlosen Alkoholkonsums - aber in der Rolle als Vater auch nicht unbedingt davon überzeugt, daß man (offene) Wunden -gerade bei Kindern- mit Isoprop-/Ethanol übergießt. Das führt nämlich meisstens auch zu einer deutlichen Störung der Hörfunktionen und des Wohlbefindens beim Anwender, wenn "die lieben kleinen" mit noch lauterem Geschrei antworten.

    Bei einem gestandenen Kollegen der Stahlbau-/Stagehand-Fraktion ist mir das im Ernstfall aber egal. Die üblichen Zusätze in den Handreinigern (so um die 30% Wasser und etwas Panthenol) wird der auch überleben.

    Mein Mittel der Wahl ist seit ein paar Jahren ein kleines Fläschchen Oktenisept.

    Auch das dazugehörige Gel ist bei mir stets dabei, um Insektenstiche zu versorgen. Irgendwie sind gerade die Mücken aggressiver geworden, als in meiner Kindheit. Ich will aber nicht unbedingt Werbung machen...

  • Lichtsteuerung/-orgel für fünf Schweinwerfer

    • treibsand
    • 1. Juli 2021 um 09:04

    Bei ganz vielen dieser "Eigenmarken" beschränken sich die Unterschiede auf die Bedruckung des Gehäuses und anderen Knöpfen/Potikappen/LEDs.

    Zumindest bis in die späten 90er waren recht wenig echte Fernost-Kopien bzw. Nachbauten auf dem Markt. Zwar fallen auch heute noch extrem viele Geräte mit unterschiedlichem Herstellerlabel vom gleichen Band in China - aber es werden eben auch mehr Markengeräte billig nachgebaut. Das passiert aber eher bei den wirklichen Marktführern mit teuren Geräten; nicht bei Kleinelektronik, die eh in Fernost zusammengeklöppelt wird.

  • Erste-Hilfe Ergänzung für die Praxis

    • treibsand
    • 30. Juni 2021 um 09:02

    ...was ich in all diesen "Ich-Pfusch-jetzt-mal-nen-Kollegen-wieder-halb-zusammen"-Köfferchen vermisse, was aber seit gut 1 1/2 Jahren doch irgendwo immer rumfliegt: flüssiges Desinfektionsmittel. Ich weiß: findet sich ja eh in Mengen an der Bar - aber wenn die nicht geöffnet ist, ist so ein halber Liter, gern aus der Sprühflasche, Gold wert.

    Brennt zwar ein wenig, wenn man den zu Feierabend als Bierersatz runterstürzt oder mit dem Augenspülfläschchen verwechselt - hilft aber ungemein, wenn man sich "in schmutziger Umgebung" doch mal wieder das Schienbein aufgeschlagen hat und die Wasser-Infrastruktur erst rudimentär steht oder zu weit weg ist.

  • Lichtsteuerung/-orgel für fünf Schweinwerfer

    • treibsand
    • 29. Juni 2021 um 16:10

    Nun, lass es mich so formulieren:

    - Stairville ins deutsche zurückübersetzt heisst soviel wie Treppendorf - eine kleine Ortschaft mit einem ziemlich großen Musikalienfachhändler, der einige "Eigenmarken" hat, welche er zu großen Teilen nur verkauft - weder herstellt, noch entwickelt.

    - Ultralite ist ebenso Großhändler, der bestimmte Produkte nur mit eigenem Design ein- & weiterverkauft.

    Das ist im Übrigen nix neues oder seltenes. Hinter vielen "Markengeräten" stecken ganz andere Hersteller/Marken. Da wird nur externes Know-How/Produktionskapazitäten zugekauft.

  • Lichtsteuerung/-orgel für fünf Schweinwerfer

    • treibsand
    • 24. Juni 2021 um 08:57

    ...aus guten, alten Zeiten:

    Multiform lighting - Multiphase. Die Dinger sind unkaputtbar, schaffen i.d.R. 4x 1kW und die S2L Steuerung ist ganz ok.

    laufen einem gerne mal in der Bucht für nen Schmalen Taler über den Weg...

  • Subwoofer mischen

    • treibsand
    • 21. Juni 2021 um 08:36
    Zitat von gert

    Kanal 1 ist der Fallus des männlichen Jungtontechnikers.

    Das geht weg wenn man älter wird.

    ...wie gut, daß ich Anfang der 90er auf einem Studiomaster 16-4-2 angefangen hab... ;)

  • Monosumme für Subs durch y-Kabel?

    • treibsand
    • 18. Juni 2021 um 08:27

    ...nur, falls beim Suchen nach einer Lösung mal jemand wirklich Interessiertes auf diesen Thread stösst:

    Hier hatten wir das Thema ausgiebig.

    Für den Threadstarter erhöhe ich den Bedarf nach einer Controller-Lösung, weil Cardio mit mal eben hingewürfelten Mono Subs irgendwie Kacke ist.

  • Anhörtipp

    • treibsand
    • 16. Juni 2021 um 11:10

    ...das kann man so oder so sehen. Nur, weil EIN Threadstarter und/oder EIN Moderatorin den letzten 8-9 Jahren zunehmend vom "Anlagentesten" weg will??

    Lass es mich mit einem Zitat unterwandern:

    Zitat von billbo

    Erwartest du Milde und Verständnis? Im PA - Forum?? :shock:

  • Zwei Qu24 an einer AR2412

    • treibsand
    • 8. Juni 2021 um 09:46
    Zitat von Volker

    Manche Sachen kann man auch für ne Einzelanwendung mieten ;)

    ...kann man.

    Ich hab letztes Jahr aber eine 32/8 Stagebox (Sommer-Cable) incl. 2x HAN>XLR Auflösung nach langem Suchen für nen Fuffi abgegriffen. Nicht mal im Ansatz abgerockt...

    Da muss man dann schon nen günstigen Vermieter finden ;)

  • versehentlich aktivierte Phantomspeisung

    • treibsand
    • 4. Juni 2021 um 14:57

    Naja, klingt ja fast so, als ob ein Paar Kondensatoren und zwei Paar Widerstände ein Hexenwerk wären.

    Da muss man sich als Konstrukteur schon aktiv dagegen entscheiden (oder von den BWLern gefaltet worden sein...)

    Ich würde grundsätzlich DIs nutzen, wenn irgendwas mit Klinkenstecker daher kommt. Egal, ob Bühne, Proberaum oder whatever.

    In den allermeissten Fällen ist man mit einer aktiven DI auch immer gut beraten, falls die Tonliefernden Geräte doch mal eine Impedanzanpassung brauchen.

  • I don't need that, 2.0

    • treibsand
    • 4. Juni 2021 um 11:54

    IdN: Logistik.

    Also Paketdienste & Co.. Aktuell hat nicht ein Paket weniger als 3, eher 4 Tage 'on the road'. Dazu kommen die Annahmefilialen, die auch alles gerne einen, besser zwei Tage bei sich liegen lassen.

    Ja, ich weiß, daß die jetzt mehr zu tun haben - ich versuche ja auch mehr zu versenden. Aber es nervt, daß die Trackingportale aller großen Paketdienste keine realistischen Angaben machen. Das bedeutet nur unnötige Zusatzarbeit bei Versender & Empfänger, weil natürlich beide immer wieder nachfragen.

    Ich hab da jetzt auch echt nen Lauf - neben einem netten Forumskollegen (Paketbraucht trotz zweier involvierter Paketdienste eine Woche für nicht mal 150km...) hat sich meine Pechsträhne nun auch auf hiesige Kollegen ausgebreitet: 150m selbst beim Pförtner des Theaters angeliefert geht die Ware dort erstmal verschütt und lässt sich erst zwei Tage später wiederfinden.

    Ich geh jetzt heulen.

    Ja, das Thema "Transportbranche" ist mindestens seit einem halben Jahr aktuell - aber irgendwann muss es doch mal wieder besser werden??? Also so viel besser, daß man es als 'befriedigend' betiteln kann. 'UPS Express - next day' nach 5 Werktagen empfangen ist ja nichteinmal mehr 'mangelhaft'.

  • kann das Wahr sein?

    • treibsand
    • 31. Mai 2021 um 11:36

    ...und sowas nennt sich "deutsche Ingenieurskunst".

    Jeder osteuropäische Handlanger hätte mittels GPS/UMTS/LTE - Blocker die Karre meilenweit vor der Werkstatt "verschwinden" lassen...

    Hab kürzlich mal Bilder gesehen, wo die Polizei recht brauchbare Arbeit geleistet hat und einen an der A2 "verschwundenen" Sprinter innerhalb von ~8 Std länderübergreifend auf einer Hinterhofwerkstatt wiederentdecken konnten - also zumindest die nackten, groben Blechteile - alles verwertbare war geschlachtet und weitertransportiert.

  • Firma Früh, Kabel-Klett, gibt es die noch?

    • treibsand
    • 30. Mai 2021 um 17:38

    Nuja, die Zeiten, als 20-30 Lichtcores ins Rigg des 5000er venues gehen, sind wohl passé...

    Und ich kenne einige Companies, die sich den Nerv der HANs sparen und CEE verlegen.

    Alles eine Frage der Planung...

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