Aber wie kriegt man das denn kaputt?
...gib es einem Stagehand, sage ihm, er soll gut drauf aufpassen und dreh dich 3 Sekunden um.
Aber wie kriegt man das denn kaputt?
...gib es einem Stagehand, sage ihm, er soll gut drauf aufpassen und dreh dich 3 Sekunden um.
...dafür müsste man aber einreisen dürfen...
Heute vormittag wurde ich von meiner vorgesetzten Dienststelle bauftragt, Waschmittel zu kaufen.
Bei mir waren es die Damen und der Herr...
Einkaufsschwerpunkt lag aber eher auf Pampees in diversen Größen/Formen in einer Pferdedrogeriekette mitten im Herzen Marcipaniens.
Das Regal war so voll wie noch nie - trotz 25% Rabatt auf eine Sorte und 10% auf das gesamte Produktportfolio dieses Premiumherstellers. *
An den Kassen ca. 25m Schlange - brav etwas mehr Abstand als sonst; keinesfalls aber 1m und mehr. Rechts davon ein Schild, welches auf die SelfService Kassen bei ec-Zahlung hinwies. Alle vier leer.
Also schnell Wisch-o-fon gezückt, Gutscheine gescannt und Plastebezahlt und nix wie weg aus dieser Virenschleuder...
*wir überlegen tatsächlich, die ganze Familie auf Pampers umzustellen, falls die Klopapierhyterie noch lange andauert...
Das habe ich tatsächlich noch - und die meisten müssten dann einfach nur ein paar Schritte zu ihrem Auto gehen.
Ja, vielleicht denken viele so - aber Hand auf's Herz: willst du den ganzen Tag im Auto sitzend radio hören, um evtl. keine Notfalldurchsage zu verpassen?
DAS z.B. meinte ich mit: Handeln zu hinterfragen...
Batterieradio mit UKW/DAB+ und Batterien. Hast du sowas noch?
Das war für die Blaulichtorganisationen sehr einschneidend, denn diese konnten für die Zeit des Ausfalls nicht mehr erreicht werden.
Hier das selbe - mit dem kleinen Wehrmutstropfen, daß die entsprechenden Dienste/Organisatoren dank neuem Digitalfunk ganz schön ins Rudern kamen...!
Ich weise nochmals auf die Postings des Kollegen Tobias Zw.eckerl hin:
es gibt genügend amtliche Hinweise/Tips zum Kathastrophenschutz!
Ich halte die Netzstruktur zwar für halbwegs Fehler-/Ausfallresistent, allerdings ist die massenweise Verschiebung der Nutzungsarten und -orte nicht immer vorherzuplanen.
Daher würde ich kurzzeitige Ausfälle IMMER einplanen - sprich: wenn es um wirklich wichtige Strukturen geht, sucht euch ein ausfallsicheres "Backup".
Hier sind in den letzten Jahren mehrfach recht große Stromausfälle passiert - wenn komplette Stadtteile/Städte ohne Strom sind, dann bricht logischerweise auch die Kommunikation zusammen (Internet, VoIP Telefonie etc.pp.).
Es gibt keinen Grund für Schwarzmalerei - zumal ja gerade Handel & Industriebetriebe Ressourcennutzung herunterfahren.
Aber jeder sollte mal kurz das eigene Handeln hinterfragen und darauf vorbereitet sein, daß es manchmal nicht so bequem ist, wie man gerne hätte. Wir hatten (glücklicherweise) viel zu lange keine Kathastrophenlagen und verlernen es daher zunehmend, damit umzugehen...
Alleine trinken? Das geht natürlich nicht.
Doch!
Das ist auch an einem anständigen Wochenende machbar.
Der aktuellen Auftragslage und Doppelkeramik (je 1 pro Körperende) sei dank.
Corona verschont auch die Leber nicht.
Naja, Seit Freitag wurden die Schul-/Kitaschliessungen kommuniziert - ich war gestern mit Zwergen beim ersten Sonnensonntag auf mehreren Spielplätzen; auf etlichen saßen die Eltern in Gruppen >10 Personen plus je zwei Kinder eng gedrängt.
Dann hätte man sich auch die Kitaschliesserei sparen können.
Heute das selbe Bild auf anderen Plätzen -
Nachdenken Fehlanzeige.
Man darf aber das Problem deshalb nicht auf die Lampen schieben. Der Dimmer ist einfach nicht für LEDs geeignet. Punkt. Du beschwerst dich ja auch nicht, dass du mit nem Hammer keine Schraube festgezogen kriegst. Kann man zwar versuchen damit reinzukloppen, aber halten wird es nicht.
Konfuszius sagt: "Es ist einfacher, eine Schraube mit dem Hammer reinzuhauen, als einen Nagel mit dem Akkuschrauber"...
ICH beschwere mich nur über fehlende Glühlampen...!
Phh. Lasst doch den Kaasköppen ihr (sowieso schon fast legales) Haschgift.
Nur in Deutschland kannste dir in dieser Kriese ne Pappe einklinken und danach noch ne Linie ziehen...
...und dich dann fragen, was für ein komischer Trip das alles eigentlich gerade ist...
ZitatOpium für's Volk
Hab nix anderes behauptet...
Aber:
Glühfaden: geht.
LED: geht nicht.
Das liegt also nicht NUR am Dimmer... ![]()
Ich hab die auch im Wohn-/Speisezimmer, bin aber nur Demo begeistert - auch aufgrund der restlichen Infrastruktur, die Hauptursache für meine Missstimmung ist: ein Schalter und nachgeschaltet IKEA Dimma.
Wenn man den Krempel ganz runterDIMMAt, Ist beim Aus-/Einschalten die Hysterese zu groß und die Lampen bleiben dunkel.
Es reicht also nicht, beim niedrigsten Wert zu starten...
Klassische Glühfäden hätten das Problem nicht, da sie ja ab Jede Schaltspannung zu Wärme gemacht haben.
genau sowas meinte ich mit "kreativ werden"
Spiegel lesen oder Spargelstecher werden?!?!?
...ich seh schon, den Spiegel liest kaum noch jemand...
Schotten, Läden (außer Lebensmittel &co.) und Kinderspielplätze sind nun auch hier in Deutschland dicht.
Etliche Inseln komplett abgeriegelt (Betretungsverbote).
Und selbst der Dachs verkriecht sich ganz unten in seinem Bau...
Und bevor ich versuche, mich aus diesem Thread zurückzuziehen, schnell noch ein paar Gedankenanregungen zu schnellen Finanzstützen aus Bundesmitteln.
Ja, macht durchaus Sinn.
Aber bitte im Augenwinkel behalten:
- Bettlern-/Strassenmusikern gehen im Falle des ShutDown auch sämtliche Einnahmequellen abhanden.
- Hartz4 Bezieher, die am Ende vom Geld sonst immer noch Monat übrig hatten, müssen gerade die treuen Nudeln & 5 läufiges Papier kaufen, weil auf dem Markt sonst nix mehr ist...
- Eltern gehen gerade auch nur halb so oft arbeiten, oder riskieren die Nachhaltigkeit des Oma-Asyls für den Nachwuchs.
- wer kauft noch ne ÖPNV Karte, wenn selbst die Kontrolleure einen Bogen um Menschen machen?
- wie war das noch mit der Gastronomie oder dem Reisegewerbe...
- oder der Hotellerie und ausländischen Gästen?
- Ladenbesitzern, die keine Lebensmittel verchecken
Vielleicht kriegt am Ende des Tages nicht jeder Bürger gleich viel Haue - aber drei Schläge auf die nackte Schuhsole werden garantiert für jeden drin sein!
bevor ihr hier weiter auf der Regierung herumhackt (von der ich nicht annähernd einschätzen kann, ob die eine brauchbare Leistung hinlegen - gut bis sehr gut wäre unter den gegebenen Umständen völlig utopisch, selbst für Hellseher & Supermänner):
Ich möchte denjenigen sehen, der gleich zu Anfang eine Vollbremsung gemacht hätte. Der wäre aufgeknüpft worden. Scheibchenweise verstehen die Menschen - die nächsten Schritte sind schon ganz klar vorherzusehen, wahrhaben, realisieren und umsetzen können die Menschen das aber alles noch nicht.
Vor ungefähr eine Woche wurde in Wuhan eine Regierungsdelegation in großen Stil von Einwohnern aus den Fenstern ausgebuht. In China!!!!! Ein halbes Jahr früher wäre jeder, der nur hinter vorgehaltener Hand 'buh' flüstert, im Umerziehungslager gelandet.
In Italien werden in den nächsten Tagen immer mehr Menschen die Ausgangssperren/-Regelungen missachten.
Sprecht mal mit jemandem, der die Quarantäne schon hinter sich hat...
Alles, weil der Mensch eben nicht als Knastie in Einzelhaft zur Welt kommt, sondern Sozialkontakte braucht!
Die Regelungen sollen aber die Ausbreitung des Virus verlangsamen, dazu müssen sie zum richtigen Zeitpunkt und großflächig in Kraft treten.
Jetzt ist das Virus weit genug angekommen (auch in den Köpfen), dass man was bewirken kann. Ein Feldversuch "Massen-Isolierung" in dieser Dimension ist aber etwas völlig Neues.
Im Grunde haben wir aus meiner Sicht zwei Extreme Verhaltensmöglichkeiten:
a) wir passen uns an; zur Not auch stündlich. Das macht jedes Virus auch genau so. Vielleicht reißen wir dann was raus.
b) wir akzeptieren, dass das Virus vielleicht 30x so tödlich ist, wie der Verkehr in Industrieländern und geben jedem, der mit CoVid an den Toren eines Krankenhauses vorspricht 3 Aspirin, mit denen er gefälligst zu Hause irgendwas selbst regeln mag. Dann wäre wenigstens nicht das Gesundheitssystem überlastet.
...das ist wie an de Börse - ich denke, es wird noch günstigere Schnäppchen geben, als zur Zeit. Erst werden noch 2-3 Buden den Bach runter gehen und alles in der Insolvenzmasse raushauen.
Ich verstehe dabei das Gejammere der Branche auch zunehmend weniger - der Rest der Wirtschaft zieht doch gerade nach in diesen Abwärtsstrudel. Für die Gastronomen ist das umso elendiger, weil die sich ja im Regelfall mit verderblichen Waren eindecken und Reinigen und Warten keinen Vorteil beim MHD bringt.
Für arbeitende Eltern wird auch einiges an Familieneinkommen drauf gehen - wenn nicht sogar mehr. Plötzlich ganz ohne Freizeitbespassungsprogramm erstmal 5-6 Wochen abzudecken wird neue Herausforderungen schaffen. Ich empfehle da so lange wie möglich noch volles Brett rauszugehen (und Abstand von Menschen zu halten); das Vergnügen ist südlich von uns nämlich auch vorbei.
Ich glaube, hier in der Branche haben etliche die gesamte Tragweite immer noch nicht im Blick - obwohl sie mit die ersten waren, die es traf und obwohl es mit Italien, Frankreich, Österreich, Spanien - von China mal ganz abgesehen - deutliche Vorzeichen gibt.