Ich hab's doch gesagt: DER Job wäre brotlos. ![]()
Beiträge von treibsand
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Das mag ja alles bei "Neugeräten" stimmen - aber wer wann was warum an gebrauchten Stativen rumgeschraubt hat, werdet ihr hier nicht klären!
Ich hab kaum einen Job gehabt, bei dem nicht aus irgendwelchen Gründen mal der Teleskopgalgen das Stativ wechselt oder in die Ecke fliegt; der XXL OH-Galgen plötlich am kurzen Stativ gebraucht wurde oder weil die Füsse von mehreren Stativen plattgetrampelt wurden, die noch brauchbaren an einem Stativ zusammengefasst werden mussten.
Die 201er-Derivate haben ja auch schon ein halbes Jahrhundert "Baukastenprinzip" auf dem Buckel...
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aber so teuer, wie ich es dargestellt hab.
Eigentlich nicht einmal das.
Aber in den meissten Fällen so aufwändig bzw. schlecht für die Gewinnmarge, wie in deiner Darstellung.
Und wozu soll ich mein Lager um 100V Technik erweitern, wenn für den Glühweinstand auch ein wenig kostenneutrales Gebastel ausreicht?
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Insofern letztendlich 100% d'accord über bissi aufwändig ...
...wie sehr sich Sichtweisen doch im Nachhinein ähneln...

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Die üblichen Übertrager haben 600:600 Ohm.
Spätestens dann wird es mit parallelschalten Murks.
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Naja, bei Einzelanfertigungen wird ein Druck immer teuer. Gerade, wenn es um Spezialdrucke auf so porösem Material wie Schaumstoff geht und dann noch auf einem dreidimensionalen Körper.
Wenn da dann Serien draus werden, purzeln die Preise rapide - schliesslich fallen die ganzen vorbereitenden Maßnahmen nur einmal an.
Wenn es bei einem Stück billig werden soll: selbst basteln. Wenns ganz billig werden soll, eben nicht den Poppschutz, sondern einen Würfel darunter/dahinter. Oder du findest einen Textildrucker um's Eck, der sich traut, sowas zu beflocken...
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Uups.
Bin ich der erste, der auf "order now" geklickt hat?
Da taucht das Dingens dann ja mit "Power-option" auf.
Halbplastikversion mit einem Lightning-Eingang für das Ladekabel, was wohl jeder schon hat.€149,- find ich dafür recht sportlich für einen USB-LAN Adapter im Blechgehäuse. Nix anderes scheint das zu sein! Davor wird dann ein Wald&Wiesen lighning>USB gepacht.
> https://support.gastrofix.com/hc/de/articles…d-%C3%BCber-LAN
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sollte es nicht sein, wenn man bei 100% das Tagwerk beginnt und sparsam damit umgeht.
...solange man das Display nicht besonders hell braucht und der Rebotnix wenig Energie schluckt.

Für mehr als PoE fehlt dem SUV geprüften Gehäuse ein Eingang und PoE verlagert das Problem wieder auf die LAN-Strukturen.
Der nicht verriegelnde Lightning tut sein Übriges, was mich am Sinn des kabelgebundenen Netzwerks etwas zweifeln lässt.
Was verstehst du unter "Netzwerkgestricke hin&her"? Im Lighningstecker werkelt doch ein Chip, der das angehängte Gerät spezifiziert, damit der Host (i-Pad / i-Fon / i-etc.) weiß, was er an Daten transferieren soll. Ohne P&P funktioniert der entsprechende Port der Geräte garnicht erst.
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Ich frag ja nur ungern - aber gab es hier nicht irgendwo mal Probleme mit den Eingangsimpedanzen eines Verstärkertyps? Acht parallelgeschaltete Vorstufen ist ja schon eine Hausnummer, die man üblicherweise vermeidet.
Klar - bei genügend Pegel aus dem Pult (und am Glühweinstand) fällt das kaum noch auf, aber fachgerecht isses doch nicht.
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Bist Du Pressesprecher bei 'djobi'?
Leider hab ich die entsprechende Stellenausschraibung verpasst - wobei: finanziell is das garantiert uninteressant...
Und: nein, ich war nicht dabei. Aber in den letzten ~10 Jahren hab ich überrascht festgestellt, daß etliche Bands auf der selben Tour innerhalb weniger Tage das Vergnügen mit Herrn J.W. aus E. an der R. und einem norddeutschen Club mit "AND" im Namen hatten.
Ich wäre jetzt überrascht, wenn der Baumarkt-Diskjockey plötlich in einer ganz anderen Liga auftauchen würde.
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...offensichtlich hatte er "alles dabei", was er für seine Art zu Mischern brauchte. Das ist gerne mel etwas mehr, als es in einem WYSIWYG Rock/Punk/Underground-Club in der Lige unter 500pax hat.
Als Lokaler trifft man viel zu selten auf den Typ Billbo, der zur Not auch mit ´Hammer, Lötkolben und ner Tüte Leukosilk einen angenehmen Mix zusammenschustert.
WYSIWYG bedeutet eben nicht, daß Veranstalter (oder Club) bereit sind, das doppelte an Budget für die Gage nochmal an Technikbudget on Top zu zahlen.
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ich verstehe die strikte trennung nicht so ganz.
je nach vorgehensweise kann man das schon kombinieren. so kann man z.b. eq und delay für delaylautsprecher durchaus locker in einem "systemcontroller" abarbeiten?
wie ziehst du denn die trennline?
Die passendste Antwort hat Christian ja gerade gegeben:
[...] alle nachfolgenden Komponenten auch von Dummies jederzeit tauschbar sind.[...]
Ich versuche genau diese Trennlinie hinzubekommen. Auf jeder Funktionsebene genau ein Gerät, was die nachfolgenden so entlastet, daß "Standardbauteile" genommen werden können.
Das "boxeninterne" Delay zwischen HT/MT // SUB und deren EQ gehört in den Lautsprecherkontroller, hingegen gehören die Anpassung an Raum, Delay für Delayline , Infills, Center etc. pp. eben nicht!
Sollten eigentlich ganz normale Basics sein - trotzdem scheinen viele Kollegen das manchmal zu vernachlässigen...
Die meißten von uns dürften schon etliche Gerätschaften "im Betrieb sterben" erlebt haben. Ich bin dann immer froh, wenn das Überleben der Veranstaltung nicht an Gerät XY von Firma Z abhängt.
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ein mischpult ist ein mischpult und kein lautsprechercontroller,Ja.
Aber ein Lautsprechercontroller ist eben auch (nur) ein Lautsprecherkontroller. KEIN Systemcontroller! Ein Systemkontroller ist ja eigentlich für das Zusammenspiel der unterschiedlichen Systeme da.

Ich finde, daß das nur sehr eingeschränkt eine Sache des Budgets ist. Ein zusätzlicher, separater Controller als reiner Systemkontroller fällt doch kaum ins Gewicht; ich nehm meisst einen Xilica 8080 an den FoH. Klar, wenn's nur ein oder zwei zusätzliche Wege sind, kann man das schnell mit dem Pult stricken oder am Lautsprecherkontroller zusätzlich abgreifen.
Ansonsten mach ich mir vorher Gedanken, ob nicht einzelne Signale vom Pult anders in die unterschiedlichen Systeme gemixt werden sollen und ob sich das mit Pultmatrixen lösen lässt. Manchmal bleibt dann nur das Pult als zentrales Mischwerkzeug; gerne in Theatern, wo szenentechnisch beschallt wird.
Da ist es dann aber unwahrscheinlicher, daß "mal eben" ein anderer Mischermann vorbei kommt.
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interessant .. ich frage nach Erfahrungswerten und direkt kommen Sachen wie "Prinzessinnenspulen", Klageweg und Gericht ... *kopfschüttel*
Jens, Erfahrung hin oder her - wenn Du schon am Punkt bist, wo der Veranstalter nicht zahlen will, dann reden wir letztendlich darüber, wie man mit säumigen Zahlern oder Zechprellern umgeht und wie man die erbrachte Leistung oder Ware nachweist.
Nicht mehr über defektes Equipment & den Verursacher.
Meine Erfahrungen:
Ein Veranstalter hat mir alle Schäden & Diebstähle anstandslos bezahlt, obwohl ich auch eine geringe Mitschuld hatte. Ist aber ein enges, freundschaftliches Verhältnis, bei dem alle Beteiligten auch ohne finanzielle Interessen mit anpacken. Da soll eben auch keiner unter "gemeinschaftlichem Unfug" leiden.
Ich habe selbst ein Szenario miterlebt, bei dem ein guter Kollege einen tollen Sound gemischt hat. Bis zum letzten Ton. Ich stand neben Ihm und hab weder Angst um Anlage oder Gehör gehabt.
Beim nächsten Einsatz waren 8 von 12 15"ern tot...
Das konnte ich leider keinem Veranstalter erklären. :-/
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Ich sag das mal so (und das findet sich in den diversen AGBs aller möglichen Vermieter von Dingen wieder): das Equipment muss BEI RÜCKGABE in Einwandfreiem Zustand sein.
Als Veranstalter wäre für mich 'Rückgabe' der Zeitpunkt, an dem der Vermieter seinen Krempel bei mir in der Halle abholt - ggf. Unter meiner Aufsicht.
Nicht erst 3 Wochen später im Lager. Auch nicht 5 Minuten. Weil zu dem Zeitpunkt meine Kontrolle über das Material beendet ist!
Ich will niemandem etwas unterstellen, aber ab dann hab ich keinen Einfluss mehr darauf, ob es eine andere Box war, ob sie durch andere Umstände defekt ist.
Bei einer größeren, ausreichend bezahlten Produktion lässt sich über Kulanz reden. Ansonsten ist das ein Problem des Vermieters!
Das sage ich auch (leider) als Schwarzholzkistenverleih...
Was die Limiter angeht, irgendwie is der Kollege mit dem Passwort grade nicht da und auch schwer telefonisch erreichbar... O.o
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Alles gute Ratschläge, aber was nehme ich für ein Kelp Horn ?
Hast du es mal mit dem Marlin ASF-1 probiert?!?

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Ein PAR 56 aus unter 50cm bzw. auf Augenhöhe "auf die Fresse"?
Danke, nein.
Ich habe für sowas in mobil einen Schwung PAR30 Flood auf Manfrottoklemme. Ich gebe zu, dass ich da immernoch ein bisschen Oldschool getrieben bin und den PAR-Look mag. Vermutlich käme auch sowas wie PAR16 in Frage - die hätten zumindest die gleichen Leuchtmittel, wie der ETC Zwerg oder der Stairville-Bar.
Wie man es dreht und wendet, bleibt aber die Deckenhöhe zu niedrig. Damit es nicht ganz so blendet, hift nur möglichst weit von Re/li auf die Bühne zu strahlen.
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Mir kommt gerade dann die sequentielle Abarbeitung entgegen. Im Stress habe ich bei analogen Pulten ab und an schon mal den Channel daneben erwischt [...]
Dieser Punkt wurde ziemlich eindeutig dadurch ersetzt, daß man heutzutage die falschen Kanäle oder Parameter selektiert... :-/
Mit anderen Worten beide Aktionen sind für's Ergebnis im gleichen Moment so wichtig, dass sie gleichzeitig passieren müssen und treten gewöhnlich so unerwartet auf, dass man sie vorher nicht speichern könnte.
Wie Simultan ist "simultan" denn wirklich?
Ist es nicht etwas unbefriedigend, daß diese Frage von den Pultherstellern gewissermaßen aufoktroyiert wird. Ich mische gerne relativ dynamisch, d.h. eine Aktion kann durchaus etwas länger dauern, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Vielleicht, weil der Sound im gefüllten Venue doch anders ist, als beim Soundcheck, vielleicht, weil ich gerade etwas anderes ausprobieren will. Diese Aktionen sind dann oft eher "im Kopf" simultan, als in der Ausführung "per Hand".
Natürlich hab ich mich in den letzten Jahren sowohl an die dünnen Bedienoberflächen, als auch die für solche Aktionen unbrauchbaren Encoder angepasst. Das war analog schon eher quick'n'dirty, ich kann mich spontan an kein Pult erinnern, wo mir das digital ansatzweise präzise genug gewesen wäre.
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Das ist aber schon ein bisschen böse, die Frage so und vor allem so hier zu stellen.
Hmm, eine böse Intention liegt mir fern. Ich will da auch niemand aus Bein pinkeln.
Wenn man sich aber alle Posts von Lisa durchliest, stellt sich -zumindest mir- die Frage, warum sie nicht FaVT lernt, sondern den kaufmännischen Weg geht!
Gerade jemand, der sich für Technik & R'n'R interessiert, ist IMHO nicht unbedingt als Kaufmann richtig beraten.
Wen dann noch der Ausbildungsbetrieb die Wünsche oder Interessen des Azubis nicht erfüllen kann (was man nicht unbedingt in der kurzen Probezeit merkt), dann könnte ein Wechsel des Betriebes oder des Berufes sinnvoll sein. Die richtige Berufswahl darf lange dauern und Irrwege beinhalten.
Gerade in dieser Branche sind die meisten älteren Semester auf Umwegen als Ziel gekommen.
Für einen Spagat "Berufung R'n'R" als Hobby und Veranstaltungskauffrau als Erwerbsjob liegen die Bereiche aber zu dicht beisammen. Da wird die Motivation schnell leiden.
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Danke für deine Ausführliche Antwort. Das eigentliche Problem ist bei meinem Betrieb dass ich nichts mache was eine Veranstaltungskauffrau machen sollte... ich habe fast nichts mit einer Veranstaltung zutun.Das einzigste was ich machen darf ist ein Angebot zu erstellen...
Bei mir keimt die Frage, ob du
1. dich vor der Ausbildung genug mit deren Inhalten befasst hast.
2. dir den richtigen Ausbildungsbetrieb gesucht hast
3. von den Erwartungen her nicht zu sehr auf Veranstaltungstechnik ausgerichtet bist.
Bist du (noch) sicher, dass du die richtige Ausbildung im richtigen Betrieb machst?