Hallo Winterheart,
eine gute Prognosefähigkeit mittels FEM-Berechnung im dynamischen Bereich ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Man kann zwar relativ schnell schöne Bilder und Animationen erzeugen, deren Übereinstimmung leider mit der Realitat recht wenig zu tun haben. ( arbeite seit mehreren Jahren mit FEM im statischen und dyn.Bereich -allerdings im Maschinenbau - aber prinzipiell geht es immer um Federn, Eigenmoden, Dämpfung und Reibung.. )
Welche Annahmen hast du für deine FEM-Modellierung getroffen?
- Lineare oder nichtlineare Steifigkeiten im Bereich der Membrane?
- ist die Sickensteifigkeit linear?
- wie verhält sich die Membran- Dämpfung über dem Frequenzgang - mit Sicherheit nicht linear?
- wie verhält sich die Temperatur und somit Spuleneigenschaft über die Leistung
Du benötigst zum einen das Dämpfungsverhalten über der Frequenz und die Membransteifigkeiten über der Frequenz. Allein schon aus diesen Gegebenheiten kann man erkennen, das die dynamische FEM-Analyse nur mit sehr exakten Kenntnissen der Bauteileeigenschaften funktionieren kann.