@ Kracky: ich sehe das zwar ähnlich wie du, aber es wird leider eine Wunschvorstellung bleiben - die Ära des objektiv-seriösen Journalismus ist passé. Die Produktplatzierung als Marke hat bei den Massenmedien längst Vorrang vor der Berichterstattung bekommen. Es geht nicht mehr darum, die Nachrichten nach ihrer Bedeutung zu sortieren, sondern nach dem Attraktionsgrad bei der Zielgruppe. Elliot Carver´s Tomorrow ist als Filmfiktion bereits Realität.
Interessant fand ich in diesem Zusammenhang die Robbie-Williams-Biografie: hier wird mehrfach beschrieben, wie die Medien mit komplett erfundenen Storys an die Öffentlichkeit gehen und einfach abwarten, wie der betroffene Star reagiert. Kommt keine Reaktion, wird die Lügengeschichte kontinuierlich weiter ausgebaut, bis das Interesse der Leser erlahmt oder der Star mit Klage droht. Besonders dreist ist die Masche, den Promi vor der Veröffentlichung mit dem Fake zu konfrontieren, um so eine Stellungnahme zu erzwingen, aus der sich vielleicht wieder etwas anderes stricken lässt...
Gruß FF