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Beiträge von FF

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 15. April 2009 um 12:17

    Zu jeder Studie die passende Gegenstudie, auch eine Erscheinung unserer Zeit...

    Mich überzeugen die Argumente pro Aufforstung und nachhaltige Forstwirtschaft nach wie vor. An der Tatsache, dass Holz ein CO2-Speicher ist, zweifelt übrigens auch der von dir verlinkte Artikel nicht, im Gegenteil, es wird auch dort erwähnt - bitte genau lesen! Negativ wird die Aufheizung durch Absorption bewertet, nicht die CO2-Speicherung.

    Punkt 2, die verstärkte Wolkenbildung über Wäldern, wird im Artikel positiv bewertet (was es für das regionale Klime auch ist), global dagegen ist Wasserdampf das Treibhausgas Nr. 1., aber das hatte ich weiter vorne bereits erwähnt :wink:

    Die Abwägung der unzähligen komplexen Faktoren ist halt nicht trivial, wie lange waren sich die Klimaforscher nicht mal einig, ob es durch den Treibhauseffelt global wärmer oder sogar kälter wird. Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich eine Meinung zu bilden - ich habe meine.

    Gruß FF

    P.S.: gelernter Zimmermann, Architekt mit Schwerpunkt Holzbau - ich bin gerne auf dem Holzweg, ein wunderbares Material :grin:

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 15. April 2009 um 08:35

    Stimmt. Und weil man auf die anderen 200 Nationen ja sowieso keinen Einfluss hat, lässt man es am besten gleich. Ich muss jetzt in den Obi, ich brauche noch eine neue Stihl für meinen Brasilienurlaub im Sommer...

    Gruß FF

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 14. April 2009 um 21:37
    Zitat von "Kracky"

    Das sage ich ja auch nicht, nur die Masse der uns zur Verfügung stehenden Bäume ist nicht so groß als das diese ausreichen würde um zu warten das neu aufgeforstetes Holz erntereif ist.


    Das ist nicht korrekt. Seit Jahrzehnten ist die jährlich nachwachsende Holzmenge in Deutschland deutlich größer als der Einschlag, je nach Quelle zwischen 30-40%, und die Waldflächen sind seit dem Krieg in Deutschland kontinuierlich gewachsen - mit Ausnahme einzelner Jahre mit extremen Sturmschäden (Lothar und Kyrill); die Gesamtbilanz ist dennoch deutlich positiv.

    Du rechnest einfach falsch: Mengen bezogene Nachhaltigkeit ist gegeben, wenn die Summe der neu gepflanzten bzw. von selbst nachwachsenden Bäume plus die Menge an nachwachsendem Holz im verbleibenden Bestand größer ist als die Summe der geschlagenen oder von selbst abgestorbenen Bäume.

    Gruß FF

    P.S.: je nach Verwendung hat Holz für die CO2-Bilanz darüber hinaus noch positives Potential. Bauholz z.B. dient auch als langfristiger CO2-Speicher - zusätzlich zur Lebensdauer des Baums selbst kommt noch die Lebensdauer des Gebäudes dazu, in dem das Holz verbaut ist, da der Verrottungsprozess und damit das Freiwerden des im Holz gebundenen CO2 erst nach Abriss des Gebäudes bzw. Ausbau des Holzbauteils beginnt. Jeder m³ verbautes Holz vergrößert damit die insgesamt gebundene CO2-Menge.

    Baut mehr W-Bins! :grin:

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 14. April 2009 um 18:32

    @ Kracky: selbstverständlich dauert es Jahrzehnte, bis der einzelne Baum, den dein Förster umhaut, nachgewachsen ist. Schneller geht es nur in Asterix Trabantenstadt... :wink:

    Aber jeder Baum vergrößert unabhängig von seinem Alter jedes Jahr seine Holzmasse, frisch gepflanzte ebenso wie alte Bäume. Niemand spricht davon, alles abzuholzen und von 0 an wieder anzupflanzen, die Mittelung macht´s. Eine Zahl von X Bäumen mit durchschnittlichem Alter wächst im Jahr um Y Festmeter. Jetzt kann man einen gewissen Prozentsatz von X fällen und wieder anpflanzen, ohne dass das DUrchschnittsalter und damit der nachwachsende Anteil Y nennenswert fällt. Pflanze ich genau diesen Prozentsatz an gleichen Sorten wieder an, halte ich den Bestand auf gleichem Niveau. Pflanze ich mehr an, forste ich auf. Genau das passiert in Deutschland seit mehreren Jahren. Die Sortenmischung muss/soll sich dabei nicht einmal verändern.

    Neben meiner beruflichen Beschäftigung mit dem Thema habe ich auch eine Förster in der Verwandschaft :grin:

    Gruß FF

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 14. April 2009 um 14:34
    Zitat von "LJbigFISH"

    Ich hab da von Solarzellen sowas komisches gehöhrt, dass die angeblich mehr Strom zur Herstellung brauchen, als die in ihrer durchschnittlichen Lebenszeit gewinnen können sollen.

    Zitat von "treibsand"

    Tja. Traurig, aber wahr.


    Nein, eindeutig falsch - urban legends. Dabei handelt es leider um ein hartnäckiges Vorurteil. Zudem wäre die Aussage pauschal sowieso nicht haltbar, da es einen Unterschied macht, ob die Paneele in der Sahara oder am Nordpol aufgestellt werden.

    Tatsache ist, das Photovoltaik in den Anfangstagen extrem teuer war und sich wirtschaftlich für allgemeine Anwendungen nicht rechnete; daher das Nischendasein z.B. in der Raumfahrt. Heute ist das anders, die Herstellungskosten sind extrem gesunken, für Privateleute lohnt sich der Einbau natürlich auch bzw. vor allem aufgrund der hohen Subventionen (hier völlig wertfrei erwähnt, da auch andere Energieformen stark suventioniert werden/wurden, z.B. Kernkraft).

    Photovoltaikzellen erzielen über ihre Lebensdauer ein Vielfaches der Energie, die zur Herstellung verbraucht wird. Für Wohnhäuser sind meist aber Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung die bessere und wirtschaftlich sinnvollere Alternative, da diese weniger vom direkten Sonnenlicht abhängig sind und auch bei Bewölkung und Streulicht gute Werte aufweisen; bei leichter Bewölkung bricht der Ertrag aus Photovoltaik dagegen extrem ein.

    Zur Erdwärme: im Prinzip handelt es sich um ein Tauschgeschäft, bei dem mit Einsatz von elektrischer Energie für Pumpen, Kompressoren und Wärmetauscher Wärmeenergie aus tieferen Schichten "gewonnen" wird. Der unmittelbare Temperaturgewinn beträgt nur wenige Grad, durch Kompression und Dekompression (ähnlich wie beim Kühlschrank) wird die Spreizung soweit erhöht, dass ausreichend hohe Maximaltemperaturen bereitgestellt werden können. Als Daumenwert kann man rechnen, dass ca. 20-25% der "gewonnenen" Wärmeenergie als elektrische Energie ins System gesteckt werden müssen - das Tauschgeschäft geht also auch finanziell idR auf. Als Plus kann die Erdsonde im Sommer als Kühlung mitgenutzt werden.

    Problematisch ist weniger das Abziehen von Energie aus der Tiefe, als das Einbringen des Solewassers in nicht ausreichend untersuchte Untergründe, wie das Beispiel Staufen gezeigt hat; so etwas darf nicht passieren.

    Es geht in der Diskussion leider viel zu sehr darum, wie die Energie erzeugt wird, als vielmehr wo und in welcher Größenordnung. Von Seiten der Stromkonzerne und in der Politik wird hier gerne nur im Bereich der Großkraftwerke verglichen, aber die Zukunft muss und wird in kleineren dezentraleren Energieerzeugern liegen. Großindustrie macht da Sinn, wo durch das Zusammenfassen von Prozessen die Produktivität und Effizienz steigt und der Einsatz von Ressourcen verringert wird. Ein Auto baut sich am Fließband in der Fabrik eben effizienter als daheim im Keller.

    Bei der Energie verhält sich das anders: nahezu jeder popelige Gasbrenner im Badezimmer hat bereits einen besserren Wirkungsggrad als ein großes AKW, von Leitungsverlusten mal ganz zu schweigen. Das hinkt jetzt noch, weil einmal Strom, das andere Mal Wärme generieert wird, aber: durch Kraft-Wärme-Kopplung (Wärme und Strom) können am Bedarfsort Wirkungsgrade von 90% und mehr erreicht werden und der verlustreiche und teure Transport der Energie über weite Strecken wird hinfällig bzw. stark reduziert. Das macht definitiv Sinn!

    Sparen ist ein weiteres Thema mit enormem Potential: ein Einfamilienhaus aus den 80ern verbraucht rund das 5- bis 10-fache eines modernen Wohnhauses an Energie, die nutzlos durch die Gebäudehülle verheizt wird. Das kann man tun, muss man aber nicht ;)

    Holz als Brennstoff erfährt seit einigen Jahren eine Renaissance. Hinsichtlich der CO2-Bilanz ist das unkritisch, da die Menge an jährlich nachwachsendem und wiederaufgeforstetem Baumbestand größer ist als das, was pro Jahr verheizt wird. Nicht zu vernachlässigen ist bei der Holzverbrennung die Feinstaubproblematik, wobei die aktuelle Filtertechnik dieses Problem ganz gut im Griff hat. Zudem ist der technologische Fortschritt auf diesem Gebiet zur Zeit recht groß.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit,

    Gruß FF

  • S/PDIF - unerklärliche Störgeräusche, was ist da los?

    • FF
    • 14. April 2009 um 12:03

    Das klingt schlüssig, danke.

    Fürs Überspielen kann ich ja die aktive DDX-Clock auch entsprechend anpassen, wobei auch eine Sampleraten-Konvertierung mir keine grauen Haare bereiten würde - um sooo wertvolle Schätzchen handelt es sich bei den DAT-Aufnahmen nicht.

    Mir ging es eher darum, mögliche Defekte beim EMU-Interface ausschließen zu können. Ich werde die Tage aber noch mit anderen S/PDIF-Quellen weitere Versuche starten.

    Gruß FF

  • hat jemand den Martin Audio ASX Subwoofer gehört 152dB?

    • FF
    • 12. April 2009 um 18:00
    Zitat von "Mike J."

    ...beim ASX musste man in 2 Zeilen den Amp und die 152dB (mit Rufezeichen danach) hervorheben.


    Die meiste Tinte für die uninteressanteste Information verbraucht :wink:

    Gruß FF

  • Verdrängungsvolumen vom Lautsprecher berechnen?????

    • FF
    • 12. April 2009 um 17:57

    @ Andre Klier: probiere es doch erst einmal aus, bevor du feststellst, dass es nicht stimmt... :wink:

    Gruß FF

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 12. April 2009 um 14:13

    Davon sind aufgrund der Isotopenverteilung aber nur 0,7% für die Kernspaltung nutzbar. Zudem bezieht sich der angegebene Massenanteil auf die auf Erdhülle, d.h. bis 16km Tiefe, da brauchst du einen langen Stil am Spaten...

    Auf dem Papier ist Russland auch eines der reichsten Länder der Erde aufgrund seiner Bodenschätze; das nützt nur nichts, wenn man nicht drankommt :wink:

    Gruß FF

  • Verdrängungsvolumen vom Lautsprecher berechnen?????

    • FF
    • 12. April 2009 um 12:35

    Mal im Ernst, 5-10% Abweichung vom berechneten bzw. simulierten Nettovolumen haben keinerlei relevanten Auswirkungen. Das Temperaturverhalten des Chassis bewirkt z.B. wesentlich mehr...

    Gruß FF

  • Wurst Werners "Tag der Schande"!

    • FF
    • 11. April 2009 um 10:54

    Sieht aus wie das Modell "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" :wink:

    Gruß FF

  • 2 Fragen zur PS12(aw-Audio) und ARLS

    • FF
    • 11. April 2009 um 10:53

    Nein. Warum brauchst du denn unbedingt 4 Ohm, denn darauf scheinen mir beide eingangs gestellten Fragen hinauszulaufen...

    Gruß FF

  • Verdrängungsvolumen vom Lautsprecher berechnen?????

    • FF
    • 10. April 2009 um 21:52

    So messe ich immer mein Körpergewicht: Wanne bis zum Rand volllaufen lassen und dann... :grin:

    Gruß FF

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 10. April 2009 um 21:49
    Zitat von "ometa"

    Man darf davon ausgehen, dass mit Anbeginn der Weltraumfahrt auch mit menschlicher Reproduktion im All experimentiert wurde. Eventuell daraus hervorgegangene Individuen sollten nun ihrerseits im zeugungsfähigen Alter sein, so dass wiederum eine weitere Generation reproduziert werden konnte.


    Der war gut, schon lange nicht mehr so gelacht. Ist in der WG da oben noch ein Zimmer frei? Ist Grillen im Garten da oben erlaubt? :grin:

    Die Erde ist übrigens eine Scheibe, Atommüll und CO2 kippt man am Besten über den Rand...

    Gruß FF

    P.S.: noch was Ernstes zum Schluss. Das Thema ist einfach zu komplex, um hier auf ein paar Zeilen schlaues Geschreibsel heruntergebrochen zu werden und meist hängen Medien, Politik und öffentliche Wahrnehmung sowieso Jahr(zehnt)e hinter dem Forschungsstand zurück. Auch wenn es sicherlich nicht förderlich sein kann, Unmengen von CO2 in die Athmosphäre zu pusten, das Treibhausgas, das die Erderwärmung mit Abstand am meisten vorantreibt, ist H2O - in Form von Wasserdampf. Das wissen die wenigsten und es klingt auch bei weitem nicht so gefährlich wie Kohlendioxid, und so möchte niemand riskieren, dass das mühsam in die Köpfe gehämmerte Umweltbewustsein sich in Luft (oder Wasserdampf) auflöst. An dieser Stelle die Frage an alle, die der Meinung sind, dass mehr Atomkraft gut gegen Klimawandel wäre: was kommt oben aus dem Kühlturm eines AKWs? Aber auch die Forschung muss scheinbar feststehende Wahrheiten immer wieder revidieren aufgrund neuer Erkenntnisse. In den 80ern war es das Waldsterben, nach damaligem Stand ausgelöst durch Sauren Regen. Dagegen wurde dann tonnenweise Kalk gestreut zum Neutralisieren, sogar in den Kalkalpen; drollig, oder? :grin: Heute weiss man, dass auch diese Erscheinung wesentlich komplexer ist.

    Aber es ist natürlich ungemein erhebend, vom Schreibtischstuhl aus mit ein paar bewegenden Zeilen die Welt zu retten - oder zumindest genau zu wissen, wie es geht...

  • 2 Fragen zur PS12(aw-Audio) und ARLS

    • FF
    • 10. April 2009 um 21:19

    Mit dem ARLS ist es das gleiche Spiel - mit jedem anderen Gehäuse natürlich auch: mit einer Isobarik-Anordnung, andere Bezeichnungen sind Compound oder Push-Pull, machst du aus 2 identischen Chassis ein neues zusammengesetztes Chassis mit veränderten elektroakustischen Eigenschaften. Da Gehäuse und Chassis in Wechselwirkung miteinander stehen, kann man nicht eines der beiden Teile (in deinem Fall das Chassis) verändern, ohne das andere ebenfalls zu ändern, und dennoch unveränderte Übertragungseigenschaften erhalten.

    Dadurch, dass 2 identische Lautsprecher miteinander kombiniert werden, kann man jedoch von den Daten der einzelnen Lautsprecher ausgehend, das Verhalten des Compoundsystems vorhersagen bzw. die elektroakustischen Parameter errechnen. Man stochert also nicht zwangsweise im Nebel. :wink:

    Gruß FF

  • 2 Fragen zur PS12(aw-Audio) und ARLS

    • FF
    • 10. April 2009 um 21:07

    Tipp: von der Visaton-Homepage das Simulationsprogramm "Boxsim" herunterladen und einen beliebiegen 2-Wege-Bausatz von Visaton im Programm "nachbauen", die Chassis sind alle in der Datenbank hinterlegt. Dann ohne sonstige Änderungen noch einen 2. Tieftöner gleichen Typs an die Weiche klemmen und anschauen, wie sich die Simulationsergebnisse verändern.

    Dann weißt du, warum es nicht geht und hast etwas dabei gelernt :wink:

    Wenn dir das zu aufwändig ist, recherchiere hier im Forum nach dem Stichwort "Fertigweichen", die Erklärungen zu diesem Thema passen auch auf deine Frage, da du eine bestehende Weiche auf eine andere Lautsprecherkombination anwenden willst als vorgesehen (und dazu zählt auch, das hinzuschalten eines 2. identischen Chassis)

    Gruß FF

  • Kappalite 3015LF für ARLS bzw. ARLSMOD

    • FF
    • 10. April 2009 um 10:36

    Hey, ist doch super, wenn die Bodenplatte schwingt - dann kannst du dir das Geld für das Chassis sparen :grin:

    Gruß FF

  • SK212 Reparatur in Berlin

    • FF
    • 9. April 2009 um 09:42
    Zitat von "bernd häusler"

    Zuletzt innen eine Leimraupe auflegen (Dichtung)


    Die Leimraupe allein ist als Dichtung an den Rissenden, wo der Leim nicht mehr richtig eingebracht werdne kann, ungenügend. :!:

    Zitat von "bernd häusler"

    Ich habe noch nie eine Box so "flicken" müssen, aber Möbel...


    Sind deine Möbel Belastungen "on the Road" ausgesetzt? Was beim Möbelstück funktioniert, muss für die Box noch lange nicht gelten :wink:

    Zitat von "bernd häusler"

    PU-Quellkleber, niemals wieder, Holz ist ein sehr angenehmes menschenfreundliches Material, PU-Quellkleber ist hier feindliche, unnötige High-Tech- Chemie,


    Holz ist in der Tat ein wunderbares Material, was mit ein Grund für mich war, jahrelang als Zimmermann zu arbeiten. Trotzdem gibt es Anforderungen an Veleimungen und Klebefugen, die auch den Einsatz von PU-Leimen erfordern (die nicht immer aufschäumend sein müssen). Auch Knochenleim ist eine tolle Sache (vom bestialischen Gestank mal abgesehen) - in seinem Einsatzbereich: alte Möbel, Geigen und andere Instrumente, bei denen die Corpi wieder geöffnet werden müssen, usw. Der "gewöhnliche" Weißleim ist übrigens auch kein Naturmaterial (aber im Gegensatz zu PU-Leimen gesundheitlich unbedenklich).

    Zitat von "matthias falke"

    Leim der rausquillt hält nicht.


    Dann hast du etwas falsch verstanden. Der herausgequollene Leimanteil, der hält nichts. Aber das Herausquellen beim Pressen ist Beleg dafür, dass die Leimfuge vollflächig mit Leim gefüllt ist. Dass beim Hobbybastler meist sehr viel Leim herausquillt, liegt daran, dass er idR viel zu viel Leim aufträgt... :wink:

    Grüße

  • Klimawandel , ist er wirklich so schlimm ?

    • FF
    • 8. April 2009 um 21:17
    Zitat von "sven heinze"

    ich denk mal wenns so weiter geht gibts die erde nur noch 10 jahre


    Was soll der Erde denn passieren, ein Stück rausbrechen? Die Frage wäre, was es in 10 Jahren auf der Erde noch geben könnte. Mit Verlaub, für den DJ von morgen beschäftigst du dich doch recht spät damit, ob es ein "morgen" noch gibt :wink:

    Ansonsten denke ich: das richtige Diskussionsthema im falschen Brett, im falschen Forum und fast schon generell falsch in einem Forum, da zu komplex und vielschichtig, um es mit ein paar Zeilen erfassen zu können.

    Aber lasst euch von mir nicht abhalten, Gruß FF

  • SK212 Reparatur in Berlin

    • FF
    • 8. April 2009 um 20:28
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    vergleicht (man) mit dem anschaffungspreis ..... und ärgert sich :) .


    Ärgerlich ist es sowieso!

    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    wenn man noch wasser dazuspritzt, sinkt die festigkeit.


    Manche PU-Leime binden schneller ab, wenn die Oberflächen etwas angefeuchtet werden, ein Blick in die Verarbeitungsrichtlinien des jeweiligen Produktes gibt hier Auskunft. Da der Leim nach ImmerLauters Vorschlag in den Riss hineinlaufen soll, würde das Anfeuchten sogar kontraproduktiv wirken - der Leim wäre hart, bevor er überall hineingelaufen ist (was er aber sowieso nicht ausreichend tuten täte werden würde :wink: )

    [wiederhol] Ich würde es so nicht machen... [/wiederhol]

    Gruß FF

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