Hm, auf der Egbeck-Seite steht aber auch, dass ein K-Coupler für Bassanwendungen sehr groß sein muss. Für 30Hz wird nach Beck eine ca. 3,5m lange Röhre benötigt :shock: Zum dort vorgestellten Bauplan schreibt Beck, dass der KC nur bis etwa 130Hz arbeitet und dass das Gehäuse darunter eigentlich wie ein normales BR-System funktioniert. Das lohnt den Aufwand doch dann irgendwie nicht richtig, wenn ich dann schon bei 150 Hz trenne - zumal das Gehäuse ja nicht zu den kleinsten gehört?
Ich tue mich mit dem Konstrukt aber auch etwas schwer, vielleicht hilft mir da einer auf die Sprünge? Wenn das Grundprinzip das einer sich exponentiell öffenden Röhre entspricht, warum bringt Beck das Chassis dann am offenen/unteren Ende der Röhre an und nicht am oberen? Bei der HT-Tube ist es ja so gemacht worden (Treiber auf der "spitzen" Seite des Schlitz), warum beim Bass nicht?
Aus dem Bauch heraus hätte ich gesagt, dass beim vorliegenden Bauplan
1. das Chassis direkt abstrahlt mit leichten Beugungs- und Bandpasseffekten,
2. dass die BR-Öffnungen eher über die Vorkammer arbeiten, also wie ein Bandpass 2. Ordnung und
3. dass es in vertikaler RIchtung in der "Röhre" eine Längsreso gibt.
Dass die Kiste aber den angezeigten Amplitudengang ausspuckt, hätte ich nie und nimmer geglaubt. Ich hielt den KC bisher immer für eher für ein Hirngespinst...
Die Beckseite ist auch das Beste, was ich bisher darüber gelesen habe, nur meinen Bauch überzeugen bzw. mich so richtig zufriedenstellen tut sie noch nicht. Deshalb die Frage an die Kenner des Systems: was ist wirklich dran? Gerade die Vorstellung, dass jede Frequenz an nur genau einer Stelle des exponentiellen Schlitzes austreten soll, fällt mir etwas schwer!?
Gruß FF