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Beiträge von FF

  • Hilfe für bestückung eines (ähnliches) VOICE OF THEATRE

    • FF
    • 5. Oktober 2005 um 15:42

    @ perwin:

    stelle ein Bild/Skizze/Plan oder ähnliches ins Forum, das auch zu deinem Konstrukt passt, sonst kann dir niemand helfen. Dein Link zum Voice-of-the-Theatre in allen Ehren, aber da kommt ein 15" rein. Was das mit deinem Gehäuse für 10" und 12" zu tun hat, ist wohl nicht nur mir ein Rätsel?

    Und was hat es mit deinem Hochtöner auf sich? Hast du ein Horn und suchst den passenden Treiber, oder umgekehrt? Oder was? Hier gilt ebenso: bitte ein Bild, oder Hersteller und Typ usw.

    Dann wäre noch sinnvoll zu wissen, was du mit dem System überhaupt beschallen möchtest? Also Veranstaltungsarten, Musikstil, Personenzahl usw.

    Fazit: bevor du nicht mit genaueren Infos rausrückst, wirst du nur Unverständnis ernten - wie soll dir geholfen werden, wenn keiner weiss, um was es geht? :wink:

    Gruß FF

  • Holzplatten zusägen

    • FF
    • 4. Oktober 2005 um 22:51

    Ich habe noch schnell eine Skizze hingeschmiert, falls mein Text nicht so verständlich war...

    Der (rot markierte) dreieckige Abschnitt kann, wenn er nur leicht am drehenden Sägeblatt verkantet, wirklich mit ungeheurer Wucht herausgeschleudert werden, hier darf niemand in der Flugbahn stehen (generell sollte sowieso möglichst niemand in Laufrichtung des Sägeblattes stehen! - immer nur parallel zum Sägeblatt oder hinter der Säge), das kann gefährlich werden.

    Bei uns in der Zimmerei hat eine herausgeschleuderte Leiste von 1x2cm Querschnitt die Werkstatttür mit 40mm Schichtholz komplett sauber durchschlagen - hätte man mit dem Stemmeisen nicht sauberer hinbekommen :shock:

    Ach ja, und wenn man, wie SRAM schon richtig angemerkt hat, darauf verzichtet, einen absolut scharfkantigen Winkel zu sägen, und den Anschlag so einstellt, dass vom Plattenstoß etwa 1mm stehenbleibt, dann erleichtert das die Sache ungemein und tut der Genauigkeit keinerlei Abbruch.

    Ansonsten sei auf ohu´s Methode verwiesen, die ist auch o.k. für nen schnellen Schnitt.

    Wer denkt, das alles sei unnötig und das Holz für den L-Anschlag schlecht investiert: Eure Hände und Finger sind unbezahlbar - für ALLES andere gint es die VISA-Card :D

    Gruß FF

  • Holzplatten zusägen

    • FF
    • 4. Oktober 2005 um 20:54

    ukw schrieb:

    Zitat

    FF beim Anschneiden der Gehrungen darauf achten, daß die Platten verwindungsfrei (nicht windschief) liegen.


    Das brauchst du mir nicht zu sagen, auch wenn mein Gesellenbrief schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat, weiss ich noch, wie man ´ne Säge bedient :wink:

    @ SRAM und alle anderen >45°-Säger:
    Senkrecht Platten über die Tischkreissäge zu schieben geht schon, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt. Zuerst fährt man das Sägeblatt ganz nach unten. Dann befestigt man 2 L-förmig mit einander verschraubte Bretter so an der Säge, dass das senkrechte Brett am Parallelanschlag anliegt und das waagrechte Brett plan auf dem Sägetisch aufliegt. Das senkrechte Brett ist sinnigerweise breiter (=höher) als der zur Säge gehörende Parallelanschlag - an dem senkrechten Brett kann man das zu sägende Werkstück besser und sauberer anlegen und der Winkel verwackelt nicht so leicht. Das waagrechte Brett ist für die Sicherheit gut: man stellt die Säge an und fährt das Sägeblatt langsam hoch, bis es durch das Waagrechte Brett durchtaucht und bis in das Senkrechte einschneidet.

    Wer bis jetzt gemeint hat, auch ohne das senkrechte Brett auszukommen, hat sich gerade in den Parallelanschlag gesägt und entweder diesen, das Sägeblatt oder beides zerstört... :D

    Jetzt hat man, richtigen Winkel und Abstand-Parallelanschlag vorausgesetzt, einen sauberen Anschlag in der senkrechten, ohne das das Brett irgendwohin abtauchen kann (denn in dem Waggrechten Brett ist ja nur an exakt der Austrittsstelle des Sägeblattes ein Schlitz. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann im Abstand der Werkstückstärke parallel zum senkrechten Brett eine Leiste o.ä. auf das waagrechte Brett Schrauben, dann kann das Werkstück unten nicht wegrutschen und: wenn die Leiste hoch genug ist, ist das Sägeblatt für Finger nicht mehr erreichbar - Verletzungsgefahr gebannt...

    Klingt kompliziert, aber wenn man es einmal gesehen hat, kinderleicht und bombensicher.

    Gruß FF

  • Messung SK Bastelhorn

    • FF
    • 4. Oktober 2005 um 10:10

    Frage an Bazzmonsta:

    Sind die Messungen mit völlig ungefilterten Signalen entstanden (also nix Weiche etc.)? Denn von dem 200-Hz-Peak, der in allen Simus auftaucht, ist nix zu sehen... was praktisch wäre, wenn es denn so ist! Das sieht ja dann schon im Single-Betrieb absolut brauchbar aus.

    Gruß FF

  • Die "Englische Art" der Gehäusetypen - what is tha

    • FF
    • 4. Oktober 2005 um 10:03

    Spässle:

    Englische Abstimmung lässt sich aus jedem normal abgestimmten System erreichen, indem man den Hochtöner mit einer Membranbedämpfung aus dem berühmt-berüchtigten englischen Erbsenmus (gibt es als Beilage in jedem engl. Restaurant) überzieht :D

    Ne, im Ernst, der F.A.Bi.A.N. hat schon recht, ist eher HiFi-Thema, und im Prinzip auch schon ein Weilchen her: 2-Wegeriche mit fallender Abstimmungs-Tendenz, Tieftöner mit Polypropylenmembranen und Gehäuse aus Birkenmultiplex (oft nur 12 oder 15mm stark)

    Gruß FF

  • stimmt diese SPL Tabelle und wieso?

    • FF
    • 3. Oktober 2005 um 14:40

    Die Spannung verläuft proprotional zur Membranauslenkung (bzw. umgekehrt natürlich)

    D.h. das stimmt so schon:

    Spannungsverdopplung bzw. -halbierung +/-6 dB
    Leistungsverdopplung bzw. -halbierung +/-3 dB

    Ist auch logisch, denn für die Leistung gilt ja

    P = U² / R

    d.h. eine Verdopplung der Spanung geht mit einer Vervierfachung der Leistung einher.

    Gruß FF

  • Holzplatten zusägen

    • FF
    • 30. September 2005 um 01:03

    In fast jeder Schreinerei wird man FESTO-Maschinen finden, die Geräte sind absolut spitze und durchdacht. Die Führungsschienen muss man idR nichtmal festzwingen, weil sie auf ihrer rutschfesten Unterseite bereits sehr gut aufliegen. Wenn man mit einer FESTO mal richtig umgehen kann, kann man sogutwie alles damit anstellen und es gibt (fast) keinen Grund mehr, sich eine Tisch- oder Formatkreissäge zu kaufen. Von dem Tischkreissägenschund aus dem Baumarkt lässt man sowieso besser die Finger.

    Einziger "Nachteil" der Festomaschinen ist der Sägetisch, der ist halt aus Alu, d.h. wenn das Teil runterfliegt, verbiegt er - aber wer schmeißt schon mit Sägen um sich. Interessierte Grobmotoriker können aber auch auf MAFELL-Sägen ausweichen, die haben sehr stabile Druckgusstische - Zielgruppe sind da allerdings nicht vorrangig die Schreiner, sondern die grobschlächtigeren Zimmermänner wie meinereiner :D Nichtsdestotrotz sind auch diese Sägen sehr exakt, die Mafell-125 lässt sich sogar auf 60° neigen, um mal wieder den Bogen zum Threadanfang zu schlagen - aber wer von den Boxenbauern braucht schon 125mm Schnitttiefe...

    Allerdings noch was zu Säge-Winkeln über 60°: senkrecht über die Tisch- bzw. Formatkreissäge ziehen geht durchaus, wenn die Platte nicht zu hoch ist. Aber BITTE: wenn ihr wenig Erfahrung mit Sägen habt, lasst es euch mal von nem Schreiner o.ä. zeigen, das ist keine Schande! Es ist nicht ungefährlich, weil einem die Platte am Ende gerne im Sägeblattschlitz "abtaucht", und wer dann panisch reagiert, riskiert zur versägten Platte auch noch seine Finger!

    Aber mal ehrlich, wann braucht man Sägewinkel von >45° bei der Plattenverarbeitung? Doch nur bei Eckverbindungen mit spitzen Eckwinkeln <90°. Und dann verarbeitet man die Platten besser nicht auf Gehrung, sondern Stoß an Stoß, das ist einfacher und lässt sich wieder prima und ganz normal mit Winkeln bis 45° sägen.

    Gruß FF

  • PA-Bausatz D3300-2-K12 über aktive Trennung (2 Endstufen)

    • FF
    • 30. September 2005 um 00:32

    Vor allem ist mit der passiven Variante die Zahl der möglichen Fehlerquellen deutlich reduziert. Bei einer Anschlussbuchse kann man nicht viel falsch machen, bei mehreren umso vielerere :wink:

    Gruß FF

  • Bassreflex im PA-Bereich immer schlechter als im HiFi-Sektor

    • FF
    • 30. September 2005 um 00:28

    Klasse Idee, guter Tip, danke! Während der Nutzschall sich gegenseitig auslöscht, addieren sich die Nebengeräusche auch noch gegenseitig auf und werden umso besser hörbar - praktischer und einfacher geht´s kaum. Muss ich unbedingt auch ausprobieren.

    OT: vielleicht wäre das ja was für die Car-Hifi-Fraktion. Riesen-Action im Kofferraum, ohne gefahr eines Gehörschadens... :D

    Gruß FF

  • Hitzetod im Gehäuse – Max.Temperatur hier selbst berechnen !

    • FF
    • 30. September 2005 um 00:23

    Tag beisammen,

    ich weiß zu Zeit nicht recht, wo mir der Kopf steht, deshalb meine längere Abstinenz und unregelmäßige Aktivität zur Zeit – sorry, aber ist gerade nicht zu ändern. :(

    Natürlich freut es mich, dass meine Hitzeberechnung für ein paar Leute von Interesse war, und natürlich habe ich auch die Beiträge von euch dazu gelesen, was Verbesserungen etc. anbelangt – danke. :D

    Richtig ist natürlich, dass durch die Membranbewegung eine höhere Luftbewegung stattfindet, was in einem verbesserten Wärmeaustausch zwischen Membran und beiderseits angrenzender Luft resultiert. Man kann für die Membran also durchaus mit kleineren 1/alpha_Werten innen und aussen rechnen, allerdings nicht niedriger als 0,4 m²K/W (gilt normalerweise für Fassaden gegen Aussenluft unter Berücksichtigung von Wind etc., also auf jeden Fall für mehr Luft-Bewegung als durch die Membran verursacht). Dann müsste man allerdings korrekterweise auch vorhandene Schaumstoff-Fronten berücksichtigen. Weniger wegen deren Wärmeleitwert, der ist bei derart offenporigen Materialien vernachlässigbar, sondern eher, weil der Schaumstoff die direkte Wärmeabgabe der Membran an die Raum- bzw. Aussenluft unterbindet. Vermutlich wäre es „richtiger“, mit einem quasi-zweischichtigen Bauteil zu rechen, das aus der Membran selbst und einer stehenden Luftschicht mit der Stärke von Schaumstoffdicke plus Abstand Frontschaum zu Schallwand/Membran besteht. Schaumstoff und Membranbewegung werden sich in ihren Wirkungen auf die Wärmetransmission also teilweise gegenteilig verhalten.

    Wie stabil die Membran ist, spielt für die Transmission fast keine Rolle. Ob man die mit 1mm oder 2mm Stärke angibt, das tut sich nicht viel. Je dichter das Membranmaterial ist, desto höher die Wärmedurchgangszahl, schwere Membranstoffe leiten die Wärme also besser nach aussen als leichte. Aber im Endeffekt schiebt das alles nur im Nachkommabereich ein paar Ziffern rauf und runter, viel tut sich da nicht in der Gesamtbetrachtung. Die oben besprochene Konvektion tut da schon mehr.

    maha´s Anregung, wann es weitergeht, habe ich dahingehend verstanden, den Treiber selbst mit in die Berechnung einzubeziehen. Falls ich das falsch verstanden habe, korrigiere man mich bitte. Zu dem Punkt hatte ich ja schon bei der Vorstellung Stellung bezogen: das Thema Treiber ist definitiv hochinteressant, und rein qualitativ ist auch klar, was alles berücksichtigt werden müsste:

    1. Natürlich ist die Schwingspule der Ausgangspunkt. Auf relativ kleiner Fläche wird eine hohe Temperatur erreicht, die Temperatur schwankt Pegelabhängig (allerdings schon nicht mehr nicht proportional zur Leistung), man muss also die Art des Musiksignals plötzlich stärker mit einbeziehen.

    2. ein Teil der Energie wird nach aussen Richtung Magnet abgeführt, teilweise als Transmissionswärme über die Luft im Magnetspalt, teilweise als Strahlungswärme. Wie die beiden Anteile im Verhältnis zueinander stehen, hängt von vielen Faktoren ab: Schwingspulenmaterial, Schwingspulentemperatur (je höher die Temperatur, desto kurzwelliger die Strahlung, ergo schwankende Energiedichte) usw.

    3. Die Luft im Magnetspalt wird stark bewegt und teilweise durch Belüftungsmaßnahmen unter der Zentrierspinne oder durch Löcher in der Polplatte ausgetauscht. Was an Wärme im Luftspalt verbleibt, wird teilweise an Magnet und Polplatte abgegeben

    4. die von der Spule ausgesandte Strahlung wird teilweise von Magnet und Polplatte absorbiert, und teilweise reflektiert. Ein Teil der reflektierten Strahlung wird auf die Spule zurückgeworfen, von dieser teils absorbiert, teils reflektiert und zurückgeworfen usw.

    5. Die Wärmenergie, die Magnet und Polplatte letztendlich aufnehmen, werden an deren Oberflächen weitergegeben und dort wieder teilweise als Transmissionswärme, teilweise als Strahlungswärme abgegeben, wiederum in Abhängigkeit vieler Faktoren. Spulennahe Oberflächen werden aufgrund des Isothermenverlaufs in den Metallen eine höhere Oberflächentemperatur erreichen, als spulenferne Flächen, was wieder in unterschiedlichen Abstrahlverhältnissen resultiert.

    6. der Teil der Energie, der von der Spule nach innen zur Lautsprecherachse abgeführt wird, muss sich erst mal durch das Trägermaterial „durchschaffen“ (falls die Spule nicht innen und aussen gewickelt ist, ok, selten, siehe Lowther).

    7. Dann geht es weiter, wie ab Punkt 2., nur eben Richtung Polkern. Der ist dann wieder belüftet über die Polkernbohrung usw. usw. usw.


    Dass mich niemand falsch versteht – das ist alles hochinteressant, und obwohl schon meine Liste mit Sicherheit mehr als unvollständig ist, glaube ich nicht, dass diese Verhältnisse noch mit vernünftig handhabbaren Formeln auch nur annähernd berechenbar sind. Und selbst, wenn das gelänge, bliebe es trotzdem nur ein qualitatives Modell, da die Vielzahl der benötigten Faktoren, Werte etc. schlicht nicht ermittelbar sind. Es fällt ja bei manchen Herstellern schon schwer, richtige Daten über die Schwingspulenlänge zu bekommen. Aber wie man dann, nur mal als Bsp., an genaue Materialzusammensetzungen der Magneten inklusiver deren Absorptionsgrad etc. kommen will? Und das ist ja vielleicht noch überschaubar. Lustig wird es erst bei den Strömungsverhältnissen im Luftspalt: wie viel Energie wird hier abtransportiert usw. usw. Da wird man auch mit „Metzgerarbeit“ am Chassis nicht weit kommen (ausser, dass der Geldbeutel kleiner wird).

    Wie gesagt, selbst wenn das jemand alles in eine berechenbare Form gießen kann – ich werde mir diese Sisyphusarbeit garantiert nicht antun, auch schlicht, weil mir dazu das nötige Wissen fehlt – werden die ermittelten Werte nicht mal annähernd der Realität entsprechen. Ich weiß nicht, wie Hersteller die Temperaturverhältnisse in ihren Chassis bewerten, aber ich kann mir vorstellen, dass das in der Regel eher auf Messungen aufbaut, als auf Berechnungen.

    Soweit dazu von mir. Ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren. Vielleicht braucht ja auch einer noch ein Thema für seine Physik-Diplomarbeit :D

    Gruß FF

  • Bassreflex im PA-Bereich immer schlechter als im HiFi-Sektor

    • FF
    • 30. September 2005 um 00:09

    Na, knapper aufeinander geht es wohl nicht mehr :D

    Gruß FF

  • Bassreflex im PA-Bereich immer schlechter als im HiFi-Sektor

    • FF
    • 30. September 2005 um 00:08

    Hallo dbeer ,

    Längen-Resonanzen im BR-Kanal würde ich auf keinen Fall als unkritisch einstufen, spätestens ab Längen über 50cm kommen die ersten Resonanzen dem Übertragungsbereich gefährlich (zu) nahe. Und bei Tunnelquerschnitten in Größenordnungen der Membranfläche eines 18-Zöllers ist der halbe Meter Kanallänge schnell erreicht und überschritten. Der Peaksprung auf einer Längenresonanz kann durchaus bei 6-10dB liegen (nach Simulationen oft noch höher, aber so eine hohe Resonanzgüte wird in realo nicht erreicht werden), liegt die Reso dann bei 200Hz oder darunter und man trennt ab 100 Hz mit 12-18 dB/Oktave ab, dann erreicht der Schallpegel auf der Reso schon fast wieder den Pegelwert des eigentlichen Übertragungsbereichs – und das ist dann ja wirklich nicht erstrebenswert. Die Längsreso im Kanal ist ja auch einer der Gründe, warum ein Bandpass ohne Weiche nicht funzt – die Tiefpasswirkung des Bandpasses kümmert die Resonanz ja reichlich wenig...

    Ich bin mir auch nicht sicher, wie wichtig es ist, dass eine Konstruktion einer der gängigen Alignments entspricht. Dass es die gibt, heisst ja nicht, dass alle anderen Konstruktionen unzulässig sein müssen. Bei Passivweichen spielen Alignments ja auch nur noch eine untergeordnete Rolle, weil die dafür errechneten Werte sich am Chassis in der Regel ganz anders verhalten, als vorher errechnet. Vermutlich ist es bei Gehäusen teilweise ähnlich...

    Gruß FF

  • Kühlung für Sound Klinik's "Bastelhorn" ??

    • FF
    • 20. September 2005 um 17:56

    @ cyberlight:

    Hoppa, dich hatte ich ganz vergessen mit dem Preis, sorry!!!

    Wo hast du denn angefragt, und was haben die dir erzählt - hinsichtlich Preis und Verarbeitung?

    Das Zeug lässt sich auf jeder Formatsäge mit Alutauglichen Sägeblättern (also eigentlich jedes Hartmetallbestückte Sägeblatt) sägen, und mit 45°-Kegelfräsern für die Oberfräse lassen sich Falze fräsen, entlang denen man von Hand abkanten kann. Extra für die leichte Verarbeitung AUF der Baustelle so gemacht. Steht in den Herstellerangaben zu Alucore genau so drin - seltsam.... Biegen mit einem Radius geht allerdings nicht, aber Scharfkantig, kein Problem.

    Gruß FF

  • EAW Werksbesichtigung Fotos

    • FF
    • 18. September 2005 um 15:59

    Foto "EAW105.jpg": der linke Sub auf dem Gehäuse sieht irgendwie wie er 15"-Sub von Mackie aus, kann das sein, dass die dort produziert werden?

    Schöne Bilder, und: da werden ja noch fleißig Hörnlis gebaut! Ich hatte auch schon eins heute, aber mit Schokofüllung zum Frühstück :D

    Gruß FF

  • Horn-Response: Wie interpretiere ich Akustische Impedanz?

    • FF
    • 18. September 2005 um 15:52

    @ maha:

    Dann mauerst du also privat, du bist wohl gerade mit Hausbau beschäftigt? Mmh, schade, wenn es schon soweit ist, brauchst du wohl keinen Architekten mehr :wink:

    Ich hatte halt deinen Ing. überlesen und angenommen, du wärst Maurer :oops:

    Gruß FF

  • Horn-Response: Wie interpretiere ich Akustische Impedanz?

    • FF
    • 17. September 2005 um 21:06

    Holla holla,

    der Thread hat etwas länger gebraucht, aber jetzt zündet er richtig :D Nur mein Hirn, das zündet nicht ganz so schnell, deshalb brauche ich jetzt erst ein wenig Zeit, um den ganzen Input zu sortieren und am besten auch zu verstehen, und dann kann ich wieder mitkochen...

    @ maha: Auf der Berufsschule, die du besuchst hast, da hätte ich auch gerne meine Lehrzeit rumgebracht, du bist ja auch verdammt gut bestückt mit Fachwissen. Bei mir lief es mer nach dem Motto: "Ihr wollt Zimmerer werden? Dann lernt nageln, rechnen muss nur der Chef können." Uff, ich hab´damals gedacht, ich sterbe in den 1,5 Jahren vor Langeweile!

    Nein, schon klar, da hast du dich wohl selbständig mächtig reingekniet in das Thema, alle Achtung! Rein interessehalber, was hast du denn so an Literatur zum Thema "gefuttert", oder liegen deine Wissens-Quellen woanders?

    Gruß FF

  • Horn-Response: Wie interpretiere ich Akustische Impedanz?

    • FF
    • 15. September 2005 um 22:32

    @ Bassti:

    Schau dir das letzte Diagramm nochmal an, das ich veröffentlich habe, das mit den skalierten Kurven (in Schwarz, blau u. grün) des Starhlungswiderstandes eines Einzelhorns, des 8er-Stacks und eines bis auf 8-fache Mundfläche verlängerten EInzelhorns, da steckt die Antwort drin.

    Von der Theorie her ist das 8er-Stack von der Mundfläche groß genug für die angepeilten 50-55 Hz, und das EInzelhorn mit 8-facher Mundfläche ist sogar noch effektiver durch die große Hornlänge und das damit verbundene günstigere verhältnis von Hals zu Mund.

    Es stimmt schon, dass der 1. Anstieg von Ra sich nur geringfügig zu tieferen Frequenzen schiebt beim Stack und beim großen 1er-Horn. ABER: die Kurve ist nach dem ersten Peak beim Stack und beim großen 1er-Horn sehr viel weniger wellig und der Absolutwert von Ra ist deutlich höher. Je höher Ra wird, desto effektiver ist die Konstruktion. Wobei selbst das normale (kleine) Einzelhorn im Frequenzkeller ab 60Hz schon einen deutlich höheren Strahlungswiderstand hat als ein freistrahlender Treiber, nur ist der Frequenzgang dann halt noch sehr unausgewogen. Optimalerweise sollte man bei Hornkonstruktionen den 1. Peak im Strahlungswiderstand auch noch wegfiltern und erst das Horn erst darüber ab einem möglichst konstanten Ra-Wert betreiben, aber das gilt wohl mehr für Mittel- und Hochtonhörner, bei Bässen scheint das niemand zu kümmern (wenngleich ein Lowcut trotzdem gute Dienste leisten sollte)

    Gruß FF

  • Hitzetod im Gehäuse – Max.Temperatur hier selbst berechnen !

    • FF
    • 15. September 2005 um 11:14

    Hallo SRAM,

    du hast natürlich Recht mit dem Kühlungseffekt durch Öffnungen, ich hatte auch überlegt, ob ich es in die Berechnung miteinfließen lassen soll. Aus mehreren Gründen habe ich aber darauf verzichtet:

    1. Es ist nur relevant, wenn mehrere Öffnngen auf unterschiedlichen Höhen liegen. Einzelne BR-Kanäle oder mehrere auf gleicher Höhe (alle oben oder alle unten am Gehäuse positioniert) kann man als stehende Luftschichten in die Berechnung einbeziehen, wie ich es in der Beispielberechnung ja auch getan habe - es findet hier kein Austausch durch Kamineffekte statt. Die Länge des Kanals entspricht einfach der Schichtdicke, die Wärmeleitzahl der Luft ist in der Tabelle ja integriert.

    2. Der Luftzug hängt von vielen Faktoren ab, die das Modell sehr verkomplizieren. Je kürzer die Öffnungen sind, je höher das Gehäuse ist, je heißer die Luft im Innern wird, desto stärker wird auch der Kamineffekt. Das sind schon sehr viele Faktoren, die da dazukommen. Und dann beim Stacking, wenn mehrere Gehäuse z.B. mit 4 Öffnungen in den Ecken übereinanderstehen: dann wird die warme Luft, die die oberen Öffnungen der untersten Box abgeben, teilweise von den unteren Öffnungen der darüberliegnden Box angesaugt, weiter erwärmt, oben ausgeleitet, vom nächsten Stackelement angesaugt usw.

    Fazit: Generell hast du völlig recht, aber es wird doch heftig komplex dadurch. Deshalb habe ich darauf verzichtet. Und wie gesagt, es betrifft nur Gehäuse, bei denen mehrere Öffnungen auf verschiedenen Höhen angeordnet sind, alle anderen sind auch jetzt schon berechenbar

    Gruß FF

  • Sound Klinik's "Bastelhorn"

    • FF
    • 15. September 2005 um 00:54

    Unter folgendem Beitrag Horn-Response: Wie interpretiere ich Akustische Impedanz? bei "Messtechnik" http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=370469#370469
    sind ein paar Simulationen und Diskussionen zum Thema Strahlungswiderstand im Vergleich SK-Bastelhorn-einzeln, SK-Bastelhorn-8er-Stacking, SK-Bastelhorn mit 8-facher Mundfläche etc.. Vielleicht hat ja noch der eine oder ander Lust miteinzusteigen? Messtechnik scheint nicht so frequentiert zu werden, deshalb verlinke ich es hier mal...

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 15. September 2005 um 00:51

    Da hier doch ein paar interessiert waren und über den doch recht auffälligen Titel wieder drüber stolpern: bei folgendem Beitrag Horn-Response: Wie interpretiere ich Akustische Impedanz? bei "Messtechnik" http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=370469#370469
    sind ein paar Simulationen und Diskussionen zum Thema Strahlungswiderstand im Vergleich Einzelhörner, Stacking, große Mundfläche etc.. Vielleicht hat ja noch der eine oder ander Lust miteinzusteigen? Messtechnik scheint nicht so frequentiert zu werden, deshalb verlinke ich es hier mal...

    Gruß FF

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