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Beiträge von FF

  • 10" neodym-chassis, die auch richtig bass können?

    • FF
    • 29. August 2005 um 17:34

    Ok, ok, jetzt habe ich es kapiert: der Sub ist als "Nebenprodukt" aus der E-Bass-Entwicklung heraus entstanden, mit anderer Bestückung eben. Interessantes Projekt und sehr schön gebaut! Wie viele von den Dingern möchtest du denn bauen bzw. einsetzten? Und vorrangig für was einsetzen?

    An deine E-Bass-Box hatte ich mich schon erinnert, ich war nur verwirrt, weil immer von Sub die Rede war und scheinbar E-Bass gebaut wurde.

    Gruß FF

  • 10" neodym-chassis, die auch richtig bass können?

    • FF
    • 28. August 2005 um 11:54

    Mit dem Loch in der Mitte zwischen den 10ern sieht es eher wie eine E-Bass-Box aus - was kommt denn da rein? Mit dem 2. Runden Loch auf der Rückseite, das für einen Pegelsteller sein könnte, riecht das nach einem Tweeter-Loch? Der BR-Kanal ist es ja nicht, der ist ja unten... Oder ist das nur die 2.-Anwenung, der mögliche E-Bass-Betrieb?

    Gruß FF

  • Ecken und Kantenschutz

    • FF
    • 28. August 2005 um 11:45

    Nun, Siebdruckplatten finden unter anderem ihre Verwendung auf dem Bau als Beton-Fertigschalelemente - dann allerdings wasserfest verleimt etc., erkennt man am Sägeschnitt, die sind i.d.R. rötlich durchgefärbt dann, Djjule007 hat da eine andere Qualität verwendet (helle Schnittkanten).

    Das heisst sie werden unter extremen Bedingungen mit viel Feuchtigkeit über längeren Zeitraum von Männern, die nicht gerade die Feinmechanik eines Uhrmachers haben, dementsprechend behandelt. :D Ein Material, das dafür geeignet ist, ist definitiv stabil und belastbar...

    Eine Oberflächenbehandlung braucht man deshalb absolut nicht, von den Sägelkanten in Djjule007´s Fall mal abgesehen.

    Aber hey, wenn schon die Optik, dann würde ich es auch komplett so durchziehen und die Kisten mit Alu-Kanten und Kugelecken ausstatten. Das ist dann zwar ein wenig Retro-Design, aber erstens ist das ja gerade in und 2. hast du dafür dann ein definitiv unkaputtbares Gehäuse über viele Jahre.

    Gruß FF

  • Belastbarkeit von Einbau-Klappgriffen

    • FF
    • 26. August 2005 um 20:03

    Ok, danke schon mal. Wer vertreibt denn die Penngriffe? Habe die nur bei Musik-Produktiv gefunden, und da sind sie so teuer, dass ich dann lieber gleich auf die Kanten-Griffschalen umsteigen würde...

    Das T. hat Adam-Hall-Klappgriffe für rund 5 EUR, könnt ihr zu denen was sagen? Halten die auch mehr als 15 kg aus?

    Nun ja, vielleicht muss ich doch ein paar Liter mehr einplanen und Holzgriffe einfräsen...

    Gruß und Danke FF

  • Belastbarkeit von Einbau-Klappgriffen

    • FF
    • 25. August 2005 um 20:31

    Hi,

    weiß jemand, mit wieviel kg Einbau-Klappgriffe belastbar sind? Ich habe nur bei Strassacker unter "PA-> Beschläge etc." folgende Info gefunden:

    http://lautsprechershop.de/pa/index.htm

    ...aber 15 kg pro Griff sind in meinem Fall zu wenig. Gibt es die auch stabiler? Bitte Hersteller und Modellnr. o.ä. nennen, wenn bekannt, schwarz wäre mir recht.

    -> Schalen und Selbstbaugriffe im Gehäuse kommen in diesem Fall nicht in Frage aus Platzmangel: Es geht um eine große 15/3-Box. An den Seiten soll sie Schalen bekommen, ganz normal. Oben und Unten hätte ich aber auch gerne Tragegriffe dran, das ist dann einfacher beim Raus-/Reinlüpfen in den Kofferraum oder wenn es Treppen rauf oder runter geht, und die Klappgriffe wären von der Größe her ideal. Die Kanten-Griffschalen sind mir zu teuer, obwohl die auch gehen würden.

    Gruß FF

  • Horn-Response: Wie interpretiere ich Akustische Impedanz?

    • FF
    • 24. August 2005 um 19:33

    Ich vermute mal, das mir die akustische Impedanz, die z.B. Horn-Response simulieren kann, da eine Menge weiterhelfen würde. Aber ich verstehe das Diagramm noch nicht, kann es also nicht lesen bzw. mit den Informationen nichts anfangen. Das würde ich geren ändern.

    Es werden 2 Kurven abgebildet, eine ist wahrscheinlich der Realteil, der andere der komplexe Anteil des Strahlungswiederstandes (das ist dich die akust. Impedanz, oder?). Eine Kurve ähnelt vom Verlauf sehr stark der elektrischen Impedanz, allerdings deutlich zu höheren Frequenzen verschoben und ohne den typischen Impedanzanstieg zu hohen Frequenzen. Beide Kurven haben ihre erste Resonanz bei ca. 80Hz. Wie "liest" man die Infos aus so einem Diagramm heraus bzw. auf was kommt es an?

    Gruß FF

  • Hornkonstruktion für Singlebetrieb

    • FF
    • 24. August 2005 um 19:22

    Schau mal in diesen Beitrag rein, der Titel ist zwar was anderes, aber so ab Seite 2-3 geht es um genau das Thema:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=41359&start=0

    Dann schau mal nach "Sound-Klinik Bastelhorn", da gibt es einen beitrag, der so heißt, und bei den Selbstbaulinks ganz unten findest du einen, wenn auch groben, Plan. Ist ein 1x18er-Horn, das auch schon einzeln funktioniert.

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 24. August 2005 um 09:27

    ...da hatten aber 3 fast gleichzeitig das gleiche Anliegen gestern nacht :D

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 23. August 2005 um 23:04

    Ja, aber jetzt hat sich halt was ganz anderes draus entwickelt, ist halt manchmal so. Wenigstens ist es eine vernünftige Diskussion!

    Ich habe auch schon überlegt, ob man diese Diskussion über Hörner und über solche, die (noch) keine sind, nicht in einem eigenen neuen Thread weiterführt. Aber jatzt läuft es schon eine Weile unter dem Titel, und die Interessierten finden es dann sofort, weil sie wissen, was sich dahinter versteckt... ok, optimal ist es nicht, ich gebe es zu.

    Aber warum soll man das jetzt abwürgen?

    Und deine Frage ist ja eigentlich auch beantwortet, oder?

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 23. August 2005 um 20:05
    Zitat

    HP schrieb:

    Eh hier die Physik komplett neu "erfunden" wird

    Ne, ne, das wäre mir viel zu anstrengend, das habe ich nicht im geringsten vor!
    EDIT: Und ich denke auch, dass die Physik auch in Ordnung ist, so wie sie ist. Zumindest in dem Bereich der für mich interessant ist und vor allem: auch noch nicht zu sperrig für meinen Kopf ist :wink:

    Zitat

    HP schrieb:

    Die Fragen in meinem letzten Beitrag waren rethorisch gemeint,
    ich hatte eigentlich keine Antwort erwartet .

    So schnell kann´s gehen... :D

    Zitat

    HP schrieb:

    Alle Diskussionen über Resonanzen und Röhrenlängen haben nicht im
    geringsten mit dem Funktionsprinzip Horn zu tun , sondern sind Eigenschaften
    von TL´s , Bandpässen und Reflexgehäusen!

    Das ist mir auch klar. Vielleicht kann man sich ja darauf einigen, das Sound-Kliniks Konstrukt, das von ihm ausdrücklich auch für den Einzel- und Zweierbetrieb als geeignet bezeichnet wird, in diesem Betriebsmodus kein Horn ist - was ich ebenfalls nie behauptet habe. Weil es mit seinen 2.109qcm Mundfläche eben erst im 6er-Stack in Bodenaufstellung ab ca. 60Hz als Horn arbeitet.

    ->60 Hz entspricht Wellenlänge von 5,66m; als Kreisumfang hat so dieser kreis 0,90m Radius; das entspricht 2,56 qm Fläche; in Bodenaufstellung kann die Fläche halbiert werden - macht 1,28 qm; entspricht 6,07 x der Mundfläche von 2.109qcm (weiß ich schon auch länger)

    Nun ist es aber nach SK wie oben erwähnt auch für den 1er- und 2er-Betrieb geeignet. Da es dann kein Horn mehr ist, ist es zwangsläufig etwas anderes. Und das hat SK bewußt so gemacht, sonst würde er diesen Betriebsmodus ja ausschließen, oder? Und das ist das Interessante daran, für mich zumindest.

    Zitat

    HP schrieb:

    Noch bis Mitte der 80´er wurden Stadionveranstaltungen mit
    Enstufenleistungenleistungen um die 10 KW realisiert.
    Die erreichte Lautstärke entsprach durch aus den heutigen Anforderungen.
    Könnt Ihr Euch wirklich vorstellen , daß Euer "Lambda/4 Resonator"
    da mithält.

    Nein, denke ich nicht, dass da mehr rauskommt, das keann ein Horn schon besser. Habe ich auch nicht behauptet. Das soll es auch gar nicht. Es soll nur auch im 1er-Betrieb salopp gesagt "unten was rauskommen" - und ja, ich weiss, es ist dann kein Horn mehr... aber es ist auch nicht: Nichts

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 23. August 2005 um 11:07
    Zitat

    SK schrieb:

    ...dto. Rechnen mit komplexen Zahlen...

    Ja fein, bis auf die komplexen Zahlen sollte ich alles noch mehr oder weniger drauf haben, das lässt sich alles wieder auffrischen. Dann schau ich mir die Komplexen auch nochmal genauer an. Danke für die Tipps!

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 23. August 2005 um 10:08
    Zitat

    Sound-Klinik schrieb:

    ...oder sich zuerst mal ERNSTHAFT mit der Theorie auseinandersetzen.

    Genau das ist eigentlich mein Wunsch, deshalb finde ich diesen Beitrag im Moment auch so interessant. Weil eben auch Hintergründe erläuteret werden. Das hilft mir mehr, als die X-te Besprechung von "Ich finde Chassis X in Gehäuse Y am besten."

    Zitat

    Sound-Klinik schrieb:

    Es gibt über Akustik viele gute Bücher (Unibibliothek !) - Voraussetzung: angemessene Mathematikkentnisse !

    Leider hat es beim Architekturstudium die Höhere Mathematik nicht in den Lehrplan geschafft, auch nicht an der Uni Karlsruhe. Das wäre mir in vielerlei Hinsicht entgegen gekommen: jetzt zum besseren Verständnis, und weil ich dann weniger Konkurrenz hätte, da wären sicher einige dran gescheitert - hier gibt es einfach zu viele von uns :D

    Nun ja, ein Vollblutakustiker wird aus mir wohl leider nicht mehr werden, dazu reichen die Erkenntnisse aus Mathe- und Physik-LK im Abi halt nicht aus, und das ist ja auch schon wieder 12 Jahre her. Aber es bleibt halt mein Steckenpferd, und ich möchte es so weit wie möglich vorwärtsbringen. Die Bauakustik ist ja auch nicht ganz uninteressant und beide Gebiete überlagern sich schließlich doch immer wieder, von daher ist die Auseinandersetzung mit Lautsprechern auch immer so etwas wie eine Berufsfortbildung :D

    Deine Literaturtips werde ich mir mal ansehen. Und was für Höhere Mathe noch dazu. Hättest du da auch einen Tipp?

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 22. August 2005 um 19:30
    Zitat

    funten horn lad

    :?: was´n das? Der Begriff ist nicht Google-Existent...

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 22. August 2005 um 18:08
    Zitat

    HP schrieb:

    Nochmal , die Länge des Horns hat keinen direkten Einfluß auf die
    untere Grenzfrequenz eines Horns ,sondern muß immer im
    Zusammenhang mit der Hals- und Mundfläche gesehen werden.

    Klar, aber das heißt eben nicht, dass außerhalb bzw. unterhalb des Frequenzbereichs, in dem eine Konstruktion als Horn funktioniert, dann nichts passiert. Ein BR-Kanal z.B. ist ja auch nicht nur ein Resonator auf einer ganz bestimmten Frequenz, sondern für Mittenfrequenzen leider auch einfach eine Öffnung, durch die diese recht ungehindert nach draussen gelangen und zu störenden Interferenzen führen können - weshalb die typische 2-Wege-Box im Hifi-Bereich den Kanal meist auf der Rückseite hat. Er hat also ausser seiner eigentlichen Funktion noch andere "Wirkungen". Nicht, dass ich jetzt BR und Horn in einen Topf werfen möchte, bewahre. Das soll nur heißen, dass manchen Dingen / Konstruktionen eben mehr als ein Prinzip zugrunde liegt. Siehe SK-Horn.

    Zitat

    HP schrieb:

    was ist ein lamda/4 Resonator (Das Lambda die Wellenlänge ist weiß ich...)

    Nun ja, nach meinem Kenntnisstand ist das erstmal das Grundprinzip einer Transmissionline (TML). Über die korrekte Dimensionierung des Kanalquerschnitts gibt es wahrscheinlich fast genauso viele Meinungen wie zur TML-Bedämpfung. Und wenn man weiss, dass es funktionierende Konstrukte sowohl mit sich aufweitendem als auch sich verjüngendem Querschnitt gibt, dann ist schon ein bisschen vorstellbar, dass dieses Prinzip bei so manchem Horn, das auch einzeln gut läuft und dann eigentlich keines ist, eine Rolle spielt.

    Wie genau, habe ich aus SKs letzten 2 Postings noch nicht rauskitzeln können, aber vielleicht komme ich noch drauf, wen ich mehr drüber nachdenke. Ich glaube nämlich nicht, dass ich aufgrund meines Wissens über Hörner und den Tips von Soundklinik schon in der Lage wäre, eine Konstruktion wie sein Bastelhorn vernünftig selbst zu Wege zu bringen. Ich habe das Gefühl, dass mir da noch ein oder zwei Puzzlestücke fehlen. Und solange warte ich besser noch mit bauen... :D

    Vielleicht ist ja auch schon alles an Infos da, und ich sehe nur den Wald vor lauter Bäumen nicht?

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 22. August 2005 um 10:32
    Zitat

    Sound-Klinik schrieb:

    ... Antwort: Vernünftiges Packmaß, akzeptables Gewicht und brauchbare Basswiedergabe - auch bereits im Einzelbetrieb - ...

    Klar, das war das Entwicklungsziel, aber das hatte ich so nicht gemeint, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt, sorry.

    Ich hatte eher die Entscheidungen gemeint, die die Hornkonstruktion selbst betreffen. Also die Zusammenhänge, die

    1. zur Wahl der Hornkonstante (Freq-Hornkonstante liegt doch recht tief bei ca. 33 Hz, oder?) geführt haben,

    2. zur Wahl der Mundfläche (als Mundfläche für ein Horn eigentlich viel zu klein für die gewählte Konstante mit 2109 qcm),

    3. zur Hornlänge (ca. 128cm, bei lambda/4 ergibt das 66Hz als Resonanz, nur zufällig das doppelte der Frequenz der Konstante? Eher nicht, oder?)

    4. und als Sahnehäubchen noch der EInfluß der Umlenkungen bzw. der Grund, diese an eine ganz bestimmte Stelle zu legen (wenn es den denn gibt?)

    -> Das heißt im Einzelbetrieb hat man ein Horn, das für seine Hornkontur eine viel, viel zu kleine Mundfläche hat, das deshalb nach der Mundfläche erst weit oberhalb des normal genutzten Subwoofer-Bereich als Horn wirken kann, dann aber die Konstante wieder nicht dazu passt, das eine bestimmte Länge hat, die per Resonanz wieder einige dB aufholt. Ich käme erstmal nie auf die Idee, mich an sowas zu versuchen, und dennoch geht es. Und das "wie", das interessiert mich eben brennend. Deshalb die 4 Fragen oben.

    Ist vielleicht aber auch SKs geheimer Wissensschatz, mal sehen...:wink:

    Und noch eine Frage: ich vermute mal, das mir die akustische Impedanz, die z.B. Horn-Response simulieren kann, da eine Menge weiterhelfen würde. Aber ich verstehe das Diagramm noch nicht, kann es also nicht lesen bzw. mit den Informationen nichts anfangen. Das würde ich geren ändern.
    Es werden 2 Kurven abgebildet, eine ist wahrscheinlich der Realteil, der andere der komplexe Anteil des Strahlungswiederstandes (das ist dich die akust. Impedanz, oder?). Eine Kurve ähnelt vom Verlauf sehr stark der elektrischen Impedanz, allerdings deutlich zu höheren Frequenzen verschoben und ohne den typischen Impedanzanstieg zu hohen Frequenzen. Beide Kurven haben ihre erste Resonanz bei ca. 80Hz. Wie "liest" man die Infos aus so einem Diagramm heraus bzw. auf was kommt es an?

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 21. August 2005 um 15:37
    Zitat

    mEon schrieb:
    Man beobachte den Forenuser Nummer
    1.
    Er erstellt auf die Ansprüche und Fragen Anderer tolerant ausgelegte
    nicht überlange Posts mit produktivem Inhalt. Voraussetzung: Kenntnisse in Physik, Akustik.

    Zugehörigkeit zu Nr. 1 wäre meine Ziel, wenngleich die Kenntnisse im Moment noch ausbaufähig sind.
    Aber das ist wie mit beim Fahrrad: "Ey, sag mal, dein neues Bike, ist das nicht sauteuer?" - "Doch, Guter Rad ist teuer." - "Und was machste jetzt, da man es dir geklaut hat?" - "Nix, kommt Zeit, kommt Rad." :D

    Zitat

    wetbf schrieb:
    'Kurzhörner', ob Front- oder rückgeladen sind auch Resonatoren, eben mit der Kurzhornlänge als lambda/4 Resonator.

    -> Das ist doch der Ansatz beim SK-Horn, oder? Hornlänge liegt irgendwo bei 1,30m, macht bei lambda/4 ca. 65Hz als Resonatorfrequenz. Habe ich das jetzt richtig kapiert, dass da ein paar dB zum Horn aufgeholt werden, die das reine Horn nicht mehr überträgt, weil dafür die Abmessungen im Einzelbetrieb bzw. kleinzahligen Stacking wie oben schon besprochen zu gering sind?

    Wobei ich mich dann frage, ob der Betrieb mit 1 oder 2 Stück pro Seite überhaupt Sinn machen kann, weil die Horn-Wirkung ja erst bei weit über dem Sub-Bereich zum Tragen kommt, und da ist es ja längst abgetrennt?

    Und die Unstetigkeiten bzw. Umlenkungen? Spielen die untergeordnet auch als lambda/4-Resonatoren (eben mit kürzeneren Abmessunegn entsprechend den Teilstücklängen) noch mit rein bzw. funken dazwischen? Oder ist das vernachlässigbar, wo ich knicke?

    Klasse Beitrag gerade, finde ich gerade tierisch spannend! :D

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 21. August 2005 um 11:34
    Zitat

    kurze und präzise

    Ja, genau! Ich finde es schön, wenn Diskussionen auf dieser Ebene laufen und wirklich Dinge sachlich erklärt und geklärt werden. Denn nur dann kommt man auch in die Lage, selbst entscheiden zu können, in welche Richtung man "sein" Konstrukt entwickeln möchte, wenn man sich von gängigen Modellen entfernt.

    Ansonsten kommen eben Dinge und Diskussionen raus, die erstmal schwer geklärt (im Sinne von Kläranlage) werden müssen :D

    Das bringt mir persönlich mehr, als die x-te Diskussion a la "passt Treiber x auch in Gehäuse y rein?"

    Ich möchte die Sache damit aber nicht beenden hier, dazu macht es gerade zu viel Spaß, ich fühle mich schon deutlich schlauer :D

    Und ich bin gespannt, was uns Thomas und Ede-Wolf uns noch vom SK-Bastelhorn erzählen werden. Wie gesagt, auf eine fundierte Auseinandersetzung bzw. "Zerlegung" (im SInn von Verstehen, nicht zum Runterputzen) von dem Ding freue ich mich jetzt schon.

    Gruß FF

    P.S.: habe eventuell bissel komisch geschrieben, aber gestern bzw. heute morgen war es 4.00 Uhr beim Schlafengehen, und der Auftritt war anstrengend. Ein paar Wochen nicht zum bassen gekommen, und gleich wieder blutige Fingerkuppen. Mist...

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 19. August 2005 um 15:54

    Erstmal Danke an HP für die Mühe!

    Wie gesagt, was zu beachten ist, damit eine Konstruktion als Horn funktioniert, das ist mir alles klar. Da bin ich auch mit Grundlagenartikeln, Formeln für verschiedene Konturen, Vor-/Rückkammerdinensionierung usw. usw. mehr als versorgt, und das habe ich im großen und ganzen auch alles gecheckt (denke ich zumindest). Auch die Aufteilung eines Horns in kleine Einzel-Elemente, alles klar, gar kein Thema.

    Nur bei folgender Aussage bin ich mir nicht so sicher....

    HP schrieb:

    Zitat

    Unterhalb der berechneten Frequenz strahlt nur die Schallquelle
    direkt ab , das heist ,das Horn hat keinerlei Einfluß auf das Abstrahlverhalten !

    Als Beispiel möge mal Sound-Kliniks "Bastelhorn" herhalten. Sowohl in der Simu (kann jeder selbst ausprobieren) als auch im einem ersten Hörtest, den Thomas mit ich-weiss-gerade-nicht-mehr-wem gemacht hat, kam definitiv mehr akustische Leistung/höherer Schalldruck bei tiefen Frequenzen raus als mit zum Vergleich identisch bestückten BR-Konstrukten (die Treiber sind wohlgemerkt für beide Systeme geeignet gewesen). Im EInzelbetrieb wohlgemerkt. Und die Mundfläche liegt da ja nur bei etwa 2.100 qcm!

    D.h. die Geometrie des Bastelhorns wirkt offensichtlich auch in einem Bereich auf das Abstrahlverhalten ein, in dem ein einzelnes Gehäuse definitv nicht mehr als Horn läuft. Und das ist das, wo es interessant wird.

    Das mag ähnlich sein wie bei TMLs, wo das 1/4-Wellenlängenmodell als einzig zulässiges längst überholt ist, und auch erwiesenermaßen mit deutlich kürzeren Leitern Tiefbass erzeugt werden kann, aber das weiss ich eben (noch) nicht. Aber das ist genau das, was mich interessiert.

    Klar ist die Mathematik der Hörner seit 80 Jahren bekannt, die Frage ist nur, ob dieses Berechnungsmodelle auch wirklich das ganze Spektrum zum Thema Horn abdecken, oder eben nur einen Teilbereich, nämlich nur den, der wie o.g. reinen Lehre?

    Gruß FF

  • Kappa 12 als Subwoofer, Gehäusevorschlag

    • FF
    • 19. August 2005 um 11:35

    Klar ist natürlich schon, wie ein echtes Horn nach der reinen Lehre aussehen muss. Und das so etwas im reichlich groß wird. :( Aber was passiert, wenn man diesen festen Rahmen verlässt? Der Möglichkeiten hat man ja viele, Mundfläche, Hornlänge, Druckkammer änderen, usw.... Nun, das wäre wielleicht mal wirklich interessant, wenn das einer, der Bescheid weiss, genauer ausführen könnte.

    Da fallen dann plötzlich sehr viele -oder fast alle- Horn-Konstruktionen drunter, das Schrecki-Komstrukt genauso wie z.B. das Soundklinik-Bastelhorn, wenn auch natürlich auf völlig unterschiedliche Art. Bei letztgenanntem wurde ja in den Beiträgen immer wieder von 1/4-Wellenlängen-Leiter gesprochen, der im EInzelbetrieb zum Tragen kommt, erst bei mehreren nähert es sich dem Horn an. Zulässig ist das mit Sicherheit, SK weiss schließlich, was er macht. Vielleicht hätte er oder ein anderer ja Lust, die Entscheidungen, die zu dem Bastelhorn geführt haben, zu erläutern.

    Dann würden auch Anfänger-Konstruktionen, die Erfahrenen immer wieder Qualen zu verursachen scheinen, sicherlich weniger werden :D

    Denn wie kann man entscheiden, ob das, was man an , ich nenne es mal "modifizierten Hörnern" simuliert, sich noch in einem vernünftigen Rahmen bewegt? Klar, die Aussagen der Simus sind hilfreich, aber im Bsp. Schrecki-Horn scheinen die nicht auszureichen, denn auch von den vielen Umlenkungen abgesehen, gibt es ja die Aussage: geht so nicht! Heißt das, nur als reines Horn nicht, oder generell nicht? Und wenn, warum?

    Als Antwort würde mich interessieren etwas in der Art: "Horn ist es nicht wegen zu kleiner Mundfläche, ok, bleibt die Möglichkeit, eine Resonanz über 1/4-Wellenlänge o.ä. zu erzeugen für Singlebetrieb, aber die ist in diesem Fall zu lang (oder zu kurz) ausgefallen, weil..., ...oder bei zu kleiner Mundfläche gehst du besser in Richtung BP mit größerer Druckkammer und..., weil..." keine Ahnung, ich bin nicht der Experte aber ihr wisst, was ich meine?

    Also Experten, helft Halbwissen abzustellen, wer will? :D

    Gruß FF

  • Thiele Small Parameter errechnen

    • FF
    • 17. August 2005 um 21:30

    In der letzten Hobby-Hifi 5-2005 war ein Artikel zu T-S-Parameter-Toleranzen, aus dem sind folgende Formeln zitiert. Du siehst, ich bin definitiv HH-Abo-verseucht :grin: Ich habe es zwar mehrmals kontrolliert, im Zweifelsfall entschuldige ich mich aber hier schon für eventuelle Tipfehler...

    Qts = (Qms x Qes) / (Qms + Qes)

    fs = 159 / ( Wurzel aus (Cms x Mms))

    Vas = 0,0014 x Cms x (Sd im Quadrat)

    BxL = Wurzel aus ((0,00628 x fs x Re x Mms) / Qes)

    Rms = ((BxL im Quadrat) x Qes) / (Re x Qms)

    -> kannst ja mal die Ergebnisse mit der Parameterberechnung bei Hornresponse vergleichen. Die kennst du, oder? Wenn nicht, einfach auf einen unbekannten Wert im EIngabefeld doppelklicken, dann frägt das Programm alle Daten ab, die es zur Berechung braucht. Übers Menü oder über Strg+C kommt man auch zur Berechnung. Eine gemeinsame Übersicht über alle T-S-Werte, also bekannte und errechnete, kann es aber (leider) nicht anzeigen

    Schwankungen der TS-Parameter sind übrigens oft unkritischer, als man auf den ersten Blick meint, der o.g. Artikel erläutert das sehr schön. Vor allem die Pegelabhängigkeit der Parameter ist zu beachten, d.h. dass durchaus sinnvoll ist, PA-Chassis auch mit höheren Spannungen gemessen werden sollten, da das auch ihrem späteren Betriebszustand besser entspricht.

    Gruß FF

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