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Beiträge von FF

  • Thiele Small Parameter errechnen

    • FF
    • 17. August 2005 um 15:30

    Ich bin mir nicht sicher, ob dein EPB so stimmt, nach meinen Informationen müsste das so sein:

    Zitat

    EBP = fms / Qes

    mit EBP Efficiency Bandwidth Product nach Small
    Aus dieser Gleichung ergibt sich auch, daß maximaler Wirkungsgrad bei Hornsystemen minimale Bandbreite (niedrige obere Grenzfrequenz) und umgekehrt eine große Bandbreite (hohe obere Grenzfrequenz) einen niedrigen Wirkungsgrad impliziert. Das Verhalten kann über das Verhältnis Sd/St gesteuert werden. Direktstrahlende Systeme wie geschlossene Gehäuse und Baßreflexkonstruktionen benötigen EBP Werte zwischen 50 und 100 Hz Bei guten Horntreibern sollte dieser Wert über 150 Hz liegen. Damit läßt sich nun leicht testen, welche Treiber aus dem Datenteil für den Einsatz in Hornsystemen in Frage kommen.

    -> Zitat aus Lautsprecherjahrbuch 1989, Kapitel 6.5 Hornlautsprecher. War mal im Pa-Forum als PDF-Quelle angegeben, sehr interessant. Musst du mal schauen, Suchfunktion und irgendwas mit Hornkontur o.ä. eingeben, ich weiss nicht mehr, wie der Beitrag hiess.

    Gruß FF

    -> Wenn ich heute abend mehr Zeit habe, kann ich mal noch ein paar Formeln raussuchen, um TSP-Sätze zu ergänzen, wenn man nicht alles hat.

  • 10 zoll Bandpass Sub

    • FF
    • 17. August 2005 um 11:06

    Ich wollte keinen neuen Beitrag aufmachen, aber hier passt es ja auch ganz gut rein... :wink:

    -------------------------

    Fragen zum einseitig ventilierten Bandpass (BP 4. Ordnung):

    Ist das Rückkammervolumen eines einseitig ventilierten Bandpasses einmal festgelegt, ist damit automatisch auch die Mittenfrequenz des BP bestimmt. Eigentlich gibt es keine Restriktionen bezüglich der Güte des Treibers und auch das Volumen der Rückkammer ist frei wählbar je nach gewünschter Mittenfrequenz. Die Mittenfrequenz des BP entspricht einfach der Einbauresonanz des Treibers in ein normales geschlossenes Gehäuse gleicher Größe wie die Rückkammer des BP und kann mit jedem Taschenrechner ermittelt werden. Die Abstimmfrequenz des BR-Kanals richtet sich dann aber zwingend nach der Mittenfrequenz des Bandpasses, da sich ansonsten eine „schiefe“ Frequenzkurve ergibt. Dagegen wird die Güte und damit die Linearität des Frequenzgangs eines BP offensichtlich nur durch die ventilierte Kammer (Vorkammer) bzw. deren Größe bestimmt.

    Frage 1: Hat die Rückkammer dann keinen Einfluss auf Güte bzw. Impulsverhalten des Gesamtsystems mehr? Wenn (sicherlich) doch – welchen?

    --------------------------

    Bei geschlossenen Gehäusen mit Qt = 1-1,1 kann man durch Vorschalten eines Kondensators ein hochpassgefiltertes System erreichen, das bei deutlicher Volumeneinsparung die gleiche f3-Frequenz erreicht wie eine Abstimmung auf Qt = 0,7 und eine geringere Membranauslenkung unterhalb von f3 hat. Wurde in verschiedenen Beiträgen schon diskutiert, der eine mag es, der andere nicht, soll hier mal nichts zur Sache tun...

    Frage 2: Lässt sich das Prinzip auch auf einen einseitig ventilierten BP übertragen? Also eine Rückkammer mit einem Volumen für eine Güte Qt = 1-1,1 konstruieren, die normalerweise eine hohe Mittenfrequenz des BP nach sich zieht, mit vorgeschaltetem Kondensator auf eine tiefere Abstimmfrequenz ähnlich einer Einbaugüte Qt = 0,7 zu bringen? Würde nämlich eine Menge Volumen einsparen...

    Frage 3: Wenn 2. möglich ist, inwieweit wirkt sich das auf das Impuls- bzw. Ausschwingverhalten des Gesamtsystems aus?

    Ich freue mich auf konstruktive Antworten. Antworten vom Typ „Uuuäääh-ein-Bandpass“ oder „Wabbelbässe“ sind auch nett und immer unterhaltsam :D , helfen mir bei der Beantwortung der Fragen aber nicht weiter. Ich sage auch mal nur, dass es, wenn überhaupt, um 15er geht und da eine ordentliche Volumeneinsparung Sinn machen kann (zumindest in meiner Situation). Sonst stürzen sich wieder alle nur auf die Treiber, aber das ist erstmal zweitrangig, erstmal das Prinzip klären, dann kommen die Treiber.
    Ich hänge aber auch nicht so an obiger Idee, um sie nicht zu entsorgen, wenn sich (bei den Antworten) rausstellt, dass sie nix taugt...

    Gruß FF

  • 12" Chassis für Basshorn gesucht

    • FF
    • 10. August 2005 um 21:14
    Zitat

    Schrecki7289: In den Hifi-Zeitschriften steht viel, wenn der Tag lang ist. Für Pa und Party-Pa sind sowohl die Ravemaster, als auch das Raveland Chassis nicht geeignet. Im Wohnzimmer tuts vielleicht, mehr aber nicht.

    Erst sind die Ravelands Käse bei dir, und jetzt baust du sie in dein Horn ein, weil du mit dem Kappa plötzlich nicht mehr zufrieden bist, den du aber bisher in deinem Horn gegen jede Kritik verteidigt hast - Schrecki, Schrecki, ich verstehe dich nicht...? :shock:

    Ich meine, nix gegen probieren und experimentieren, das ist schon ok und macht auch ne Menge Spass, und das ist ja auch die Hauptsache, oder? Ich vermute ja mal, dass der Hobbyfaktor (ist nicht abwertend gemeint!) bei dir beim Selbstbau überwiegt (ist bei mir zumindest so, mein Geld möchte ich mit Beschallung beileibe nicht verdienen müssen, aber als Freizeitbeschäftigung: super!!!).

    Nur passt das als alles einfach irgendwie nicht zu deinen doch recht dogmatisch formulierten Statements, wenn du dich dann selbst nicht dran hälts. Aber wir sind ja alle lernfähig, oder? :wink:

    Gruss FF

  • Eminence Kappa 15LF als günstiger DBA Woofer geeignet?

    • FF
    • 9. August 2005 um 13:17
    Zitat von "Schrecki7289"


    In den Hifi-Zeitschriften steht viel, wenn der Tag lang ist.
    Für Pa und Party-Pa sind sowohl die Ravemaster, als auch das Raveland Chassis nicht geeignet. Im Wohnzimmer tuts vielleicht, mehr aber nicht.

    Scheint eine hier verbreitete Krankheit (oder nennt man das Arroganz?) zu sein, grundsätzlich davon auszugehen, dass Leute aus dem Hifi-Kreis keine Ahnung haben und generell nur Übertreibungen und Unwahrheiten verbreiten. Kennst du das angesprochene Magazin eigentlich? Kennst du Projekte von Herrn Timmermanns? Ich persönlich schätze ihn als sehr kompetenten Entwickler. Das heisst nicht, dass ich alles vorbehaltlos übernehme, was er schreibt, es gibt auch viele Entwicklungen von ihm, die mir nicht zusagen. Aber diese unqualifizierte generelle Abbürsten von Leuten finde ich echt nur peinlich!

    Und übrigens, es geht hier um Wohnzimmer bzw. Heimkino, von PA-Verwendung der Ravelands war nirgends die Rede.

    Gruß FF

  • Eminence Kappa 15LF als günstiger DBA Woofer geeignet?

    • FF
    • 6. August 2005 um 15:28

    @ all: ziehmlich aggressives Klima in diesem Beitrag, finde ich schon heftig, wie hier manche reinhauen....

    Unabhängig von meiner persönlichen Meinung vom Sinn eines DBA, geeigneten Chassis dafür, davon, ob der Poison-Nuke´sche Sub 23 Hz produzieren kann usw.:

    Zitat: "Für den Frequenzbereich menschlichen Hörens werden als untere Grenze 16 Hz, als obere 20 kHz angegeben. Individuelle Unterschiede sind groß, und mit zunehmendem Alter sinkt die obere Grenze erheblich ab. :wink:

    -> aus W. Fasold u. E. Verres, "Schallschutz u. Raumakustik in der Praxis", sehr empfehlenswertes Fachbuch.

    Und weiter: Eine Kirchenorgel hat ihren tiefsten Basston bei 16 Hz, von mögliche Oberwellen mal abgesehen, der kommt auch definitv raus aus der Orgelpfeife!

    Und noch weiter: die bekannten Frequenzbewertungskurven A, B, und C beginnen ebenfalls bereits bei 16 Hz, weil hier die Hörschwelle festgelegt wurde und erst darunter der Infraschall beginnt.

    Gruß FF

  • Wie komplexes Horn mit AjHorn simulieren?

    • FF
    • 31. Juli 2005 um 21:37

    @ 20Hertz:

    OK, danke! Konturfrage geklärt :D

    Gruß FF

  • Wie komplexes Horn mit AjHorn simulieren?

    • FF
    • 31. Juli 2005 um 11:29
    Zitat von "SRAM"

    ....wächst mit der Lauflänge quadratisch (eindeutiger formuliert)

    --> das IST die Definition eines konischen Horns :!:

    Gruß SRAM

    Uuups, da lag ich wohl daneben, schon wieder was gelernt. Wie nennt man dann eigentlich eine Kontur, die in linearer Abhängigkeit zur Länge wächst?

    Gruß FF

  • Aktivbass selber bauen

    • FF
    • 30. Juli 2005 um 15:33

    @ lsv-hamburg

    lässt sich mit deinen Modulen auch die Trennung bzw. der Hochpass für die Tops einstellen, ist also eine vollständige Aktivweiche integriert mit Ausgängen für die Tops (unverstärkt natürlich)? Das sind nicht zufäälig die Modile von Sitronik, oder? DIe haben im Original leider nur unsymmetrische Anschlüsse, wie ist das bei deinen?

    Gibt es da einen Link?

    Gruß FF

  • Wie komplexes Horn mit AjHorn simulieren?

    • FF
    • 30. Juli 2005 um 13:27

    Nun ja, mit der Konischen Horngeometrie liegst du auf jeden Fall schon mal daneben! Selbst wenn man die Aufweitung ganz vorne an der Mundöffnung auf den letzten Zentimetern mal beiseite lässt. Das Horn hat die Form einer Pyramide, wobei die Pyramidenbasis die Mundfläche bzw. den Querschnitt in Relation zur Pyramidenhöhe ab Spitze gemessen darstellt. Und die Basisfläche einer Pyramide steht in quadratischer Abhängigkeit zur Höhe, nicht in linearer (= konische Form). Bei halber Horntiefe ist der Querschintt nur 1/4 der Mundfläche AM, bei konisch wäre es 1/2 AM, das ist schon eine deutliche Abweichung.

    Die kleinen Öffnungen sind halt die Halsflächen, eigentlich klar oder. nur dass die für die großen Treiber halt mitten im Horn sitzen, ich dachte, die neueste AJ-Horn-Version soll das können? Inwieweit eine solche Konstruktion überhaupt sinnvoll ist, bin ich mir aber nicht so sicher? Der Hochtontreiber sieht ja mehr als die 2,5-fache Hornlänge als der Tieftöner und hat dann - für einen Hochtöner und in Relation zum Bass - ja ein unglaublich großes Horn. Damit die Bässe da mitkommen, mussten die Halsflächen ebendieser doch sehr klein werden, um mehr Kompression rauszukitzeln. HT und MT auf diese Weise in einer etwas kleineren Einheit in ein gemeinsames Horn zu packen, kann ich mir noch vorstellen, aber auch noch die Bässe dazu, ich weiss nicht, ich denke nicht, dass da sehr ausgewogenes rauskommt.

    Gruß FF

  • Punisher Horn Ciare 12.00SW

    • FF
    • 24. Juli 2005 um 15:08

    zu "DJ-Duke1985"-Plattengewichten:

    verlasst euch da mal nicht zu genau drauf, die Gewichte eines Materials können sich locker um 20 Prozent oder mehr unterscheiden, da spielen jede Menge Faktoren rein: Kleberart, Holzdichte, Verleimungsdruck, Feuchtegehalt, usw., das glaubt man nicht, aber Holz ist als natürliches Material doch starken Schwankungen unterworfen.

    So ist meiner Erfahrung nach (habe jahrelang als Zimmermann gearbeitet) MDF i.d.R. deutlich schwerer als Birkenmultiplex (aber eben nicht immer). Oder OSB, das variiert von 500-800 kg/m³, und das nicht nur bei unterschiedlichen Herstellern, auch unterschiedliche Lierferungen vom gleichen Hersteller haben oft riesige Unterschiede. Je technisierter die Behandlung eines Plattenwerkstoffes ist, desto genauer sind die Gewichtsangaben natürlich, so wird man bei MDF und Spanplatte deutlich weniger Abweichungen finden, als bei Multiplexplatten oder OSB, hier ist das Holz mit sehr viel weniger Verarbeitungsschritten zum Werkstoff verarbeitet, also noch sehr viel näher am unbearbeiteten Original dran, die möglichen Abweichungen sind damit sehr viel größer.

    Als Brennholz würde ich OSB übrigens nicht bezeichnen, ist von sämtlichen Festigkeitswerten der guten Spanplatte um Längen überlegen, und auch die "gute" MDF-Platte ist in Sachen Schubstabilität OSB unterlegen. Zudem ist OSB vom Resonanzverhalten unterschiedlich, während MDF eine eher homogene Platte ist, wechseln beim OSB sowohl Span-(Strand-)Größe als auch Ausrichtung von der Oberfläche zur Plattenmitte hin, das Material ist sehr viel heterogener.

    Mit den Gewichten kriegt man leicht einen Vogel: am einen Tag trägt man eine 25mm Buchenmultiplexplatte mit 4qm alleine in die Werkstatt, am nächsten Tag braucht man für schon 18mm einen Helfer und plagt sich immer noch. Ich würde das alles nicht auf die Goldwaage legen, zumal viele Holzhändler selbst nicht mal das genaue Gewicht ihrer Lagerware wissen, fragt mal nach, ihr werdet erstaunt sein...

    Gruß FF

  • Frequenzweiche berechnen

    • FF
    • 21. Juli 2005 um 13:50

    Hallo doubelina,

    eigentlich eine klassische Frage fürs Party-Pa-Forum, aber bevor ein Mod den Thread sperrt, kann dir schnell noch geholfen werden.

    Also, eine Passive Trennung für ein Sub-Sat-System ist idR nix, und zudem nicht so auf die Schnelle zu entwerfen. Aktive Trennungen sind da billiger, günstiger etc, vergiss das passive mal. Zudem ist der Kappa-15 als Sub nicht zu gebrauchen -> Ebay und stattdessen den Kappa-15-LF nehmen. Dann im Forum bei Selbstbau unter Selbstbaulinks schauen nach dem "ARLS"-Sub von aw-audio.

    Zum Top: entweder von aw-audio das 8er-Top, ist auch mit dem Beta-8, allerdings der kleinere Eminence-HT, oder bei http://www.lautsprechershop.de/pa/index.htm den Bausatz EM-8B, die haben eine Kombination mit Beta-8 und ATP-150. Ich weiss aber nicht, ob die dir die Weichenschaltung geben, wenn du sonst nix von ihnen willst.

    Mit einem 8er-Top kommst du eh nicht weit, was die Lautstärke angeht, da wird dir je nach Einsatz schon ein ARLS reichen. Dann ne einfache Aktivweiche, eine Endstufe, alles mono fahren, ein Endstufen-Kanal für den Bass, einer für beide Tops und die Party klappt auch.

    Und in Zukunft immer erst die "Suchen"-Funktion benutzen und solche Sachen ins Party-Pa-Forum stellen. Da pampt dich dann auch keiner an mit Anfängerfragen

    Gruß FF

  • 10" neodym-chassis, die auch richtig bass können?

    • FF
    • 16. Juli 2005 um 15:05

    Zum Sica-Treiber, den SRAM empfohlen hat:

    n der Hobby-Hifi 3-2005 wurden 10"er getestet, dabei hat der SICA LP 266.65/N220 T 8 sehr gut ausgesehen. Die Typenbezeichnung ist eine andere, aber das war ein Redaktionsfehler, es ist genau dieser Treiber. Das ist auf dem Foto im Test sogar auf dem Typenschild zu lesen, ist mir gerade aufgefallen.

    Übrigens auch sonst ein interessanter Test, die anderen Chassis waren:

    Celestion Truvox 1020 -> auch ein schöner Treiber
    Ciare 10.64 NdMR -> toller Mitteltöner!
    18-Sound 10NDA 520
    PHL B2525-6 SP3420
    Red Audio MB 10/65 ND ebenfalls über EAS-Vertrieb wie SICA

    Gruß FF

  • X-Over für BMS 4590

    • FF
    • 13. Juli 2005 um 22:32

    Uups, das Errata habe ich übersehen. Damit hat sich mein Beitrag natürlich erledigt bzw. ist schlichtweg auf falschen Tatsachen aufgebaut.

    Gruß FF

  • X-Over für BMS 4590

    • FF
    • 13. Juli 2005 um 11:12

    zu Phasensauereien des BMS H 4590:

    der Timmermanns hatte die 16 Ohm Version in seiner HH-4/2002 zum Test da, das mit der ungünstigen Fertig-Weiche ist wohl tatsächlich so. Sie formt zwar eine sehr schöne Summenkurve, allerdings laufen Hochtöner und Mitteltöner im Übernahmebereich gegenphasig zueinander. Der Einzelfrequenzgang des Hochtöners liegt deutlich über der Summenkurve. Zudem sinkt mit der Fertigweiche die Gesamt-Impedanz bei 10kHz bis auf 4 Ohm runter, da der Hochtöner (im HT-Bereich) selbst 12 Ohm Nennimpedanz hat, wird hier von der Weiche also massiv Leistung verbraten und die Dynamik unnötig eingeschränkt.
    Sicher, klanglich ist die Gegenphasigkeit nicht sonderlich dramatisch, da die Phasenbeziehung durch den koaxialen Aufbau und das gemeinsame Horn für alle Abstrahlwinkel erhalten bleibt, aber es geht sicher auch besser. Die Weiche ist mit gerade mal 3 Bauteilen ja nicht gerade übermäßig bestückt und liegt sicher nicht auf dem gleichen Niveau wie der Treiber selbst.
    Als Horn hatten die das BMS-2230, das sah ab 600Hz sehr schön aus alles, wobei es natürlich noch ein recht kleines Horn ist, mit einem größeren geht es sicher tiefer.

    Gruß FF

  • Was ist Passivradiator-Technik?

    • FF
    • 12. Juli 2005 um 01:15

    @ tapeworm

    Mit Druckausgleich hat das nichts zu tun. Die Passivmembran ist eine schwingende Masse, genau wie das Luftvolumen innerhalb eines Bass-Reflex-Rohres auch eine schwingende Masse ist. Diese schwingende Masse arbeitet nicht Synchron bzw. Gegensynchron zum Lautsprecherchassis selbst - das wäre auch ziemlich nutzlos, denn die Schallwellen von Speaker und BR-Rohr/Passivmembran wären dann gegenphasig und würden sich dann gegenseitig auslöschen: "et voila, mesdames et messieurs, und Sie hören nichts".

    BR-Kanal/Passivmembran und Speaker "teilen" sich die Arbeit vielmehr, zusammen bilden sie ein Schwingfähiges Gebilde namens Helmholtzresonator. Der Speaker regt mit seinen durch das anliegende Musiksignal erzeugten Schwingungen die Luft im Gehäuse an.

    Bei Schwingungen mit einer Frequenz gleich der Gehäuse-Resonanzfrequenz wird der Resonator zum Schwingen angeregt, und die Schallabstrahlung erfolgt fast ausschließlich über den BR-Kanal bzw. die Passivmembran, die Lautsprechermembran macht bei dieser Frequenz fast keine Bewegungen mehr.

    Frequenzen oberhalb der Gehäuseresonanz werden dagegen nur über das Chassis selbst abgestrahlt, der Resonator kann aufgrund seiner Eigenschaften von diesen Frequenzen nicht zum Schwingen angeregt werden.

    Frequenzen unterhalb der Resonanzfrequenz können überhaupt nicht wiedergegeben werden, das Chassis "arbeitet" zwar mächtig, kann aber die umgebende Raumluft nicht zum Schwingen anregen und es wird kein Schall abgestrahlt. Der Resonator wird ebenfalls nicht mehr angeregt, da die Anregungsfrequenz nicht mit seiner Resonanz übereinstimmt. Die Membranauslenkung nimmt rapide zu, die Lebensdauer des Lautsprechers proprotional dazu ab. Aus diesem Grund ist bei BR-Konstruktionen ein Lowcut sinnvoll.

    So wie beim BR-Kanal die Abstimmung über die Beziehung von Länge zu Durchmesser erfolgt, geschieht dies bei der Passivmembran über ihre Größe und vor allem ihr Gewicht. I.d.R. sind Passivmembranen über austauschbare Gewichte auf die jeweilige Situation anpassbar. Die Federsteife der Passiv-Membranaufhängung spielt sicher auch noch eine Rolle, aber das krieg ich gerade nicht mehr so genau auf die Reihe. -> Uhrzeit...
    Der Vorteil liegt vor allem darin, dass im Gegensatz zum BR-Rohr höhrere Frequenzen nicht durch den Resonator abgestrahlt werden, das BR-Rohr ist für hohe Frequenzen nämlich durchlässig. So gelangt zum Bsp. bei einer Zweiweg-Konstruktion ein Teil der Mittenfrequenzen durch den BR-Kanal nach draussen und interferriert mit dem vom Chassis abgestrahlten Schall, weswegen bei HiFi die Kanäle meist auf der Gehäuserückseite angebracht werden.
    Im PA-Bereich ist der Einsatz unter anderem deshalb problematisch, da die Passivmembran für hohe Schalldrücke extreme Membranbewegungen ausführen muss. Zudem würden die Gehäusefronten extrem Groß, da man immer noch eine 2. Membran unterbringen muss, was auch nicht gerade praktisch ist. Wie sich mehrere Systeme im Stacking verhalten würden gegenüber BR-Kanal würde mich allerdings auch mal interessieren.

    Ich hoffe, es war ein wenig verständlich,

    Gruß FF

  • Bassrutsche

    • FF
    • 5. Juli 2005 um 15:04

    @ N-Dee

    :?: Was ist es denn dann, wenn es keine Rutsche und kein Rearload-Horn ist :?:

    Denn es sieht doch schwer danach aus, im Übrigen ist der Plan ja auch als Letzteres betitelt...

    Warum ist es weder Rutsche noch Rearload (was meiner bescheidenen Meinung nach doch das gleiche ist), wo doch alles dran und drinne ist was o.g. Typen normalerweise so ausweist, was ist es dann und warum ist es das? Bin ja mal :) neugierig

    Gruß FF

  • Abnahme von Streichern

    • FF
    • 23. Juni 2005 um 17:04

    Bin durch Zufall über den (zugegebenermassen) schon etwas älteren Beitrag gestolpert, wollte ihn aber nochmal hochholen - weil es ein interessantes Thema ist und - weil ich selbst Geige spiele seit über 20 Jahren, und zwar sowohl klassisch im Orchester als auch in der Band (akustisch und E-Geige) und - ich auch der Tonheini in der Band bin.

    -> die Geige ist also irgendwie meine Herzensangelegenheit. Deshalb ein paar Erfahrungen, vielleicht kann es ja der eine oder andere mal brauchen:

    Feste Mikrofonierung mit Ständern ist nur im Orchester zu gebrauchen, und selbst da stehen die Teile immer im Weg. Der Vorteil ist, dass man mit großem Mikroabstand eienn schönen runden Gesamtsound bekommt und Bogengeräusche etc. nur wenig übertragen werden. Ist aber mehr für Aufnahmen zu gebrauchen, Live natürlich Feedback ohne Ende.

    Als Sologeiger auf der Bühne ist eine Ständermikrofonierung eine echte Plage, weil man sich null bewegen kann. Nun ist die Körperhaltung beim Geigen sowieso nicht die natürlichste, und wenn man dann noch festgenagelt wird mit dem Mikro vor der Nase, kriegt man die Krise. Nur als Notlösung für 2-3 Nummern am Abend geeignet.

    Klemmmikros gehen i.d.R. sehr gut, gute Erfahrungen habe ich mit dem AKG-C409 gemacht. Einfach an der Kinnstütze festklemmen und von oben mit 5-8cm Abstand über dem Steg positionieren, stört den Spieler eigentlich nicht. Bogengeräusche und das Atmen des Spielers sind teilweise zu hören, lassen sich aber in den Griff bekommen.

    Piezos gibt es, wie schon von anderen erwähnt, sowohl edle als auch elende Teile. Nur ganz wichtig: Baut die Teile nicht selbständig ein, dass soll immer ein Geigenbauer anpassen. Der Steg einer Geige ist ein hochsensibles Bauteil, das genau auf jede Geige angepasst werden muss, und das ist (zu Recht) nicht billig, da sind schnell mal 150 EUR und mehr weg. Gerade die seitlichen "Verzierungen", wo die Piezos reingesteckt werden, sind klangentscheidend und die Zungen an dieser Stelle sollen/dürfen nicht ohne genaues Wissen verändert werden.

    Zu oft habe ich selbst schon von Mischern/Technikern gehört, dass man da nur ein wenig wegfeilen/-schleifen müsse, wenn die Piezos nicht einfach so reinpassen. Da kommt mir das kalte Grausen! :evil: Ich löte ja auch nicht in seinem Mischpult rum, wenn mir der Sound nicht zusagt. Wenn einer eine billige Geige hat UND sie sonst nicht braucht, mag das ok sein, aber wenn das Instrument auch akustisch/klassisch noch parallel genutzt wird: Finger weg !!! Da geht es an die Klangsubstanz eines Instrumentes, und von Aktionen, die ohne größeren finanziellen Aufwand nicht rückgängig zu machen sind, sollte man absehen. :!:

    Gruß FF

  • Chassis im lc-Bereich

    • FF
    • 19. Juni 2005 um 22:33

    In der Hobby-Hifi 3-2005 wurden 10"er getestet, dabei hat der SICA LP 266.50/1100RI8 sehr gut ausgesehen. Seltsamerweise ist er dort auf den Fotos und in der Beschreibung eindeutig als Neodym-Treiber ausgegeben, was er laut SICA-Homepage ja nicht ist. Komisch. Weiß da einer was dazu?

    EDIT: Achtung, die Typenbezeichnung des SICA-Treibers in der HH 3-05 stimmt nicht. Der getestete Treiber ist ein Neodym-Modell und heisst SICA LP 266.65/N220 T 8 . Das ist auf dem Foto sogar auf dem Typenschild zu lesen, ist mir gerade aufgefallen. Macht aber nichtsdestotrotz eine gute Figur.
    EDIT ENDE

    Übrigens auch sonst ein interessanter Test, die anderen Chassis waren:

    Celestion Truvox 1020
    Ciare 10.64 NdMR
    18-Sound 10NDA 520
    PHL B2525-6 SP3420
    Red Audio MB 10/65 ND ebenfalls über EAS-Vertrieb wie SICA

    Gruß FF

  • Lautstärke berechnen...

    • FF
    • 19. Juni 2005 um 18:15

    versuche es doch in Zukunft erst mal mit der Suchfunktion oder einwenig blättern im Forum. Gerad mal auf Seite zwei findest du bereits alles, was du brauchst! Das sollte eigentlich nicht zuviel Arbeit machen und ist besser, als für jede Frage gleich einen neuen Betrag zu schreiben

    Guckst du hier:

    Verfasst am: 25.05.2005, 15:18
    Titel: SPL-max nach Hub und Frequenz mit Taschenrechner

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38563

    Wenn du jetzt noch weisst, dass für 3dB mehr du die elektrische Leistung verdoppeln must, kannst du von der SPL-Angabe bei 1W/1m einfach überschlagen, wieviel elektrische Leistung du für SPL-Max anlegen musst.

    Elektr. Leistung = 2 hoch ((SPL-max-SPL):3dB)

    Gruß FF

  • Kompressoren: Verständnis-Problem zu Releasezeit u. Ratio

    • FF
    • 17. Juni 2005 um 18:07

    @ all: o.k., danke - alle Unklarheiten beseitigt. Geht mir oft so, dass Dinge "im Prinzip" klar sind, und sich bei näherer Betrachtung wieder als weniger trivial herausstellen.

    Nun ja, da ihr alle die korrekte Antworten gewußt habt, scheint es für euch auch triviales Problem geblieben zu sein. Scho wieder was glernt. :D

    @ N-Dee: gnau wie der "medimax" es beschrieben hat, war es gemeint.

    Danke und Gruß FF

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