Also in der Regel sieht das so aus - zumindest bei uns: Zahlungsziel steht auf der Rechnung, je nach Kunde ist das sofort, 14 Tage oder 30 Tage. Sofort bedeutet den Wortlaut im engsten Sinne - der Auftraggeber legt Geld auf den Tisch, sonst bleiben die Regler unten. Gute, alte Rock´n Roll-Manier, bedingt verhandelbar (50% vor der Show, den Rest aus der Abendkasse wäre dafür ein Beispiel).
Bei allen weiteren Zahlungszielen erfolgt eine Mahnung / Erinnerung drei Tage nach Fälligkeit - damit sind in 99% der Fälle auch die Banklaufzeiten durch. Schriftlich (bis auf sehr wenige Ausnahmen), da die leidvolle Schule gezeigt hat, dass Telefonieren nur der Telekom was bringt. Hab ich gelernt, da selbst gut befreundete Firmen (mit denen wir seit 15 Jahren was machen) uns schon mal eine "Erinnerung" schreiben.
All das hilft halt manchmal trotzdem nicht - die Geschwindigkeit des Mahnbescheides hängt auch von der Reaktion des Kunden ab. Keine Reaktion welcher Art auch immer bringt den Mahnbescheid schneller zum AG, realistische Reaktion und Verhandlungsbereitschaft mit folgenden Resultaten hilft unter Umständen schon mal weiter. Sowas ist dann Intuition.
Was ich nie wieder tun werde, ist ein Inkassounternehemn zu beauftragen - ein Unternehmen dieser Branche hat sich da als derart unfähig erwiesen, dass ich mir erlaube, gegen diesen Berufsstand "Sippenhaft" zu verhängen.
Was die 5% Skonto bei 100% Vorkasse angeht - kann man machen, muss man aber nicht. Kommt auf den Umfang an, wenn richtig Geld bezahlt wird durchaus eine Option.
Standhaft bleiben - SKY