Zitatrof hat geschrieben:
In wie weit ist das mit den Lehrgängen von Maiaudio vergleichbar ?
Da könnten wir ja mal den Gunther fragen, wann du bei ihm warst...
Zitatrof hat geschrieben:
In wie weit ist das mit den Lehrgängen von Maiaudio vergleichbar ?
Da könnten wir ja mal den Gunther fragen, wann du bei ihm warst...
dBTechnologies Deutschland GmbH
Hansestraße 93
D-51149 Köln
Tel:+49 2203 925 37-0
Schnell, kompetent, gut! Entweder, man hilft dir da (Gewerbeschein) oder man nennt dir einen Stützpunkthändler im Pott.
Fertig
Und weil das alles so ist hast du unbezahlte Mehrarbeit und womöglich fehlendes Material?
Du kaufst beim örtlichen Bäcker, einem Mitglied dieser komischen Wirtschaftsgemeinschaft, ein Brot für 5 Euro. Ein Roggenbrot. Nachdem du es nach Hause getragen hast und deine Frau eine Schnitte gegessen hat, bringst du es zurück und verlangst deine fünf Euro zurück. Du kannst ja auch nichts dafür, deine Frau macht manchmal eben unüberlegte Sachen. Weil eigentlich wollte sie ja Kuchen...
Ich hol schon mal Sand und Förmchen...
Zitatwir sind hier in erster Linie Wirtschaftsbetriebe
- da lauert der Denkfehler. Ihr dürft mich jetzt auch gerne zum Ökoträumerle machen - aber genau diese Überlegung hat zum Stand der Dinge geführt. Man muss das ja nicht anders machen und denken - aber man kann!
Mal ehrlich - das ist doch alles nur Augenwischerei und Selbstgefälligkeit. Diese ganze Complinacefarce und diese ganze Selbstgrünstempelung ist nur gut fürs eigene Gewissen - sonst nix.
Den Messeirrsinn kann ich schon lange nicht mehr nachvollziehen, ich kann aber auch schon längst nicht mehr verstehen, wie ein Unternehmen aus A (sagen wir im Rheinland) nach B (von mir aus Berlin) fahren kann - im Gepäck eine Trailerbühne und einen Haufen Standardgerümpel, wie man es hinter jeder Pommesbude inzwischen mieten (sollte ich leihen sagen) kann - und die Ausschreibung mutmaßlich über den Preis gewonnen hat. Mit den Daumen einer Hand lässt sich da locker abzählen, dass weder Personal, noch Transport noch sonst etwas vernünftig kalkuliert und bezahlt worden sein kann. Vom "Beitrag" zur Umwelt brauchen wir da nicht mal zu träumen - für 1.200 km Diesel in der Luft - aber wir haben ja LED und Schaltnetzteil...
Bevor jetzt alle auf mich einhauen - ich gönne jedem seinen Umsatz. Darum geht es nicht. Es geht mir um die Auftraggeber - die sich einen Scheiß um alles andere als ihr Portemonnaie kümmern. Selbstverständlich müssen die nicht die Personal- und Lohnkalkulation für den Dienstleister ihrer Wahl übernehmen - da ist jeder seines Glückes Schmied - aber ich frage mich, warum man als Auftraggeber nicht sensibel dafür ist, dass so eine Vergabe nicht gut sein kann. Oh - glatt vergessen, sie hatten ja ein Green Event Siegel und haben dafür zwei Bäume gepflanzt. Na dann ist ja alles gut...
Die Energie- und Umweltbilanz JEDER LED ist übrigens immer noch ein Drama - aber das nur am Rand.
Noch ein kleines Besipiel, liegt ein paar Jahre zurück, sagt aber viel aus - wie ich finde. Ich hatte über viele Jahre ein örtliches Multikultifest unter meinen Kunden, mit jährlich wechselndem Thema. Mal Inklusion, mal Generationen, irgendwann auch mal das Thema "Grüne Zukunft". Der Veranstalter war hochengagiert, karrte Sonnenzellen, Elektroautos und mobile Biogasanlagen aus der ganzen BRD und dem angrenzenden Ausland an - ich hab dem Thema entsprechend kein einziges Glühlicht aufgehangen, nur LED angeschleppt und (natürlich) Schaltnetzteilendstufen genutzt. Jede der Bühnen hatte eine UV mit Strom- und Spannungsanzeige, so dass man die tatsächlich überschaubare Menge an Strom, die wir brauchten, tatsächlich messen und dokumentieren konnte. Ich gebe zu - ich war selbst erstaunt, wie laut und hell so wenig Strom sein kann...
Alles richtig gemacht? Nein - in der örtlichen Presse am nächsten Tag war zu lesen, dass die in den Augen des mit dem PKW angereisten Lokaljournalisten die überzogene Licht- und Soundinstallation den ansonsten ach so grünen Charakter der sonst rundum gelungenen und nachhaltigen Veranstaltung konterkariert hätten...
Noch Fragen?
Ist "anderster" jetzt der Superlativ oder der Hyperlativ von "anders"?
Wessen Zwischenohrbereich?
Beide?
Als ob es darum ginge, werter Monithor
:wink:
Sorry für die Prioritäten - ich wollt dir da nix unterjubeln.
Aber ich denke, wir bewegen uns ein wenig vom Thema weg - schließlich hatte der TS ja eine ganz andere Intention ![]()
Vermischt du da nicht etwas? Nur weil eine Arena einen Sponsor hat, heißt das ja nicht, dass der Veranstalter auch einen Sponsor hat.
Ich hab einfach mal bei einem der führenden Ticketagenten völlig sinnfrei reingeschaut: Daniel Barenboim, Gewandthausorchester, Philharmoniker, gibts da ab 70 Euro etwa. Nickelback, Midge Ure, BAP oder Annett Louisan fangen bei 35 Euro an und gehen bis 60 Euro. Alles ganz willkürlich & ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Klar kosten Topstars wie Sting, ACDC oder dergleichen gerne mal das drei- bis vierfache - aber bleiben wir mal beim Durchschnitt. Die New Yorker Metropolitan kostet ja auch ein paar Dollar mehr.
Abgesehen davon gibt es inzwischen sehr viele Beispiele, in denen klassische Häuser privat voll- oder mitfinanziert werden - Baden baden oder die Dresdner Semperoper sind da recht bekannte Beispiele.
Was meinst du denn mit falsch gesetzten Prioritäten? Möchtest du, dass von öffentlicher Seite jetzt Pop- und Rockkonzerte mitfinanziert werden?
Eliminator - bist du dir da sicher?!
Es gab hier mal vor einiger Zeit einen Kollegen, der hatte Kabelbrücken aus Spanien im Angebot... vielleicht sind die kompatibel? Welches Farbschema suchst du eigentlich?
Zitatwer weiss schon über wieviel Ecken das ging und wer nun für den Ton eigentlich verantwortlich ist.
Genau das ist der Punkt. Und genau darum ists egal - zumindest dem Veranstalter. Weil der verkauft Bier. Du darfst dabei gerne Platten abspielen...
Nichts für ungut...
So - jetzt mal ehrlich (und keineswegs persönlich), aber: wen interessiert, das der DJ erwartet? Den Veranstalter? Der will Kohle machen, kaltes Bier und heiße Wurst verkaufen, zu welcher Platte von wem dazu wie getanzt wird und ob das nun gut oder scheiße klingt ist schlicht egal. Die Mär, dass der Wurst- und Bierumsatz untrennbar an die Qualität der Audioübertragung gekoppelt ist - Bullshit! Zur Erinnerung: der Veranstalter eines landauf, landab bekannten, nicht ganz kleinen Technoevents hat das weiland sehr passend in Worte gekleidet: "Mir ist egal, wo deine Boxen hängen, hier kommt noch eine Bar hin".
Den örtlichen Verleiher schert das auch nicht - der bringt, was er ohne Schmerz, finanzieller Selbstgasteiung und ohne schamviolett zu werden im stets knappen Budget unterbringt. Der weiß auch, dass 8 Subs und eine Stunde Messzinober sicher besser klängen - aber das bezahlt keiner. Es bleibt auch nicht ein Gast länger (und verzehrt dabei den Gegenwert von 8 Bassschachteln und einem Messtechniker), nur weils grad im Bass so schön drückt.
Aufgemerkt: ich sage NICHT, dass ich das gut finde, ich gebe nur die Realität wieder - die leider viel zu oft im krassen Gegensatz zu den Wünschen und Plaisierchen der Tonschaffenden steht. Aber womöglich hilft es ja, sich da auch mal selbst zu hinterfragen und den eigenen Marktwert zu taxieren: Kann ich das überhaupt fordern?
Sorry!
Rider? Was steht denn da drin?
ZitatDer Threadstarter hat Probleme beim Einloggen.
Ich bedaure das sehr!
Wundervoll... bisweilen manifestiert sich hier so unendlich viel Sachverstand... "Soundprobleme" - und dann ists der Monitorsound irgendeines berufsdepressiven Schwachmaten... "Eier inne Hose", "Prioritätenlisten"...
Ganz großer Film hier!!!
Ich erlaube mir ja meine eigene, kleine, mit Lachgas gefüllte Seifenblase für die beiden Kapellen, mit denen ich recht regelmäßig raus bin: eigens Pult, eigene Mikros, IEM komplett für alle. Ganz praktikabel gibts von mir an der Bühne oder am FoH wahlweise L/R, L/C/R oder L/R+Sub... und wenns pressiert, dann hab ich auch noch einen Mix für irgendwelche Fills. Dazu kommt eine halbe Packkiste mit reduziertem Stahl & Kupfer, also XLR und ein paar Stative. Wenn man sich ein bisschen Arbeit macht und die Drumms mit Klemmen versieht, dann ist bekanntlich der Aufwand an Stativen eher überschaubar (ich hab nie mehr als sechs dabei).
Der ganze Zauber Findet Platz im Kofferraum oder braucht den ersten halben Meter im Bus. Ich freu mich vor Ort über zwei Cat-Leitungen und wir sind in 15 Minuten durch.
Meine Erfahrung: wir sind echt nur ganz klein unterwegs - aber es gibt niemanden, der sich nicht freuen würde.
Noch Fragen?