Nicht vergessen....
Beiträge von skyworker
-
-
Mh - woran liegt das wohl?
Die "Branche" schaufelt Jahr für Jahr rund 1.800 neue, mehr oder weniger gut ausgebildete "Fachkräfte" auf einen Markt, der ohnehin schon überfüllt ist. Die Hersteller und Vertriebe tun ihren Teil dazu und werfen jedes Jahr noch mehr Material auf den Markt. Ich kann mich noch an die Diskussionen erinnern, warum Markenware besser ist als Cinakram: wegen der Produktkonstanz und der langen Produktionszyklen... wer merkt was?
Resultat von der Geschichte: nachdem über das Material nichts mehr verdient werden kann, weil jeder jetzt Fullserviceprovider ist und die Hütte mit brandneuem, geleasten Kram voll hat, kommt jetzt mal wieder die Zeit, wo am Personal gespart werden muss. Da sind Technikergagen von deutlich unter 200 Euro kein Problem mehr ("Der Kunde zahlt mir nicht mehr und ich muss ja auch noch was verdienen"), der Druck nimmt zu ("Können wir da einen halben Tagessatz machen, ist doch nur von 10 bis 17 Uhr?") und die restlichen Rahmenbedingungen werden auch immer schlechter - Catering? Fahrtkosten? Hotel? Man wird ja schon schräg angeschaut, wenn man nach 18 Stunden mal über die Stunden auch nur reden möchte...
Und dann kommen da ja noch meine Freunde, die Teilzeit-Fullservice-Eventdienstleister: Frau in Elternzeit, er macht 9-5 im Büro und am Wochenende geht man raus und macht auf Technikdienstleister. Zur Not geht auch der Jahresurlaub drauf, weil man ja mal Montag oder Freitag frei braucht - muss ja auf- und abgebaut werden. Mit dem Einkauf des Materials wird die Einkommenssteuer kleingerechnet, sie fährt den Familyvan, er den geleasten Sprinter und schon steht am nächsten Stadtfest eine nagelneue Klippklapp-Bühne mit taufrischem Premiummaterial und studentischer Aushilfskraft für 400 Euro pro Tag. Brutto!
Ich geb zu - mir war das auch lange egal, weil es mich nicht betroffen hat. Aber inzwischen sehe ich die Sache deutlich schwärzer - weil damit ein ganzer Berufszweig sukzessive absteigt. Das Premiumsegment wird immer absurder und irrwitziger - aber da ist Platz für nicht mal 5 Prozent der Branche. Alles darunter verliert schlicht und ergreifend immer mehr an Qualität und Substanz. Eigentlich erstaunlich - weil doch irgendwie alles immer besser und hochwertiger wird...
-
Bis zu drei Stück davon, gerne optisch & technisch tiptop.
info (at) siren-media.de
-
Bis zu drei Stück davon, gerne optisch & technisch tiptop.
info (at) siren-media.de
-
Also mit X4S in der Tonne hab ich keine Probleme - ich hab mir einen hübschen Adapter Obi - Barrelclaw gebaut, das klappt gut. Natürlich ist das nicht mehr HD, wenn der Lichtstrahl gegen den Kübel leuchtet, aber um ehrlich zu sein sieht das sogar nett aus.
Und mal unter uns: die Dinger hängen über den Köpfen, strahlen also nach unten... noch Fragen?Was die Spießbütt angeht: das ist seit Jahren guter Standard beim Open Air Floor auf der N1. Als Satis&fy das noch gemacht haben, hat der Runner mal einen Raifeisenmarkt leergekauft, von da an waren die immer dabei (;O)
-
Hübsch, keine Frage, aber dummerweise auch in nullkommanix kaputt... und dafür zu teuer.
Die Lösung mit Samla oder Mülleimer ist praktisch und preiswert - wenn das Zeug irgendwo oben hängt, dann ists ganz sicher nicht so tragisch. Aber jeder wie er mag.
-
So in der Art. Nur kostet Samla vom Schweden in dieser Größe 15 Euro (;O)
http://images.obi.de/fsicache/obi?type=image&source=ObiWebShop%2FPROD%2FDE%2Fproduct%2F721%2F721294_picture_1.jpg&width=440&height=440&quality=85&effects=pad(CC,ffff) - der hier passt ganz nett über einen X4S oder sowas in der Art. -
Na wir sprechen ja nicht vom Tauchverfahren für Mikrokörbe in Sagrotan (;O)
-
Ganz ehrlich: es gibt genug gute Gründe, im Umgang mit massiv verschwitzten Mensch & Mikros Latexhandschuhe zu tragen. Grad auf Festivals oder Karneval - das hat dann auch erst mal nix mit eklig oder so zu tun, das ist ein hygienischer Aspekt. Ich hab schon erlebt, dass ich komisch angesehen wurde, weil ich zwischen den Wechseln Körbe, Sender oder Anschminker kurz mal mit Sagrotan frisch gemacht habe. Egal welche Saison, aber krank werden will keiner und kann sich keiner erlauben.
So - ich hab aber auch mal wieder ein paar idns vom letzten, langen WE - die Reihenfolge ist fakultativ:
- Udo Jürgens Immitatoren, die nicht nur wirklich übel sind, sondern auch noch übel riechen und ihre schlechten Playbacks nicht im Griff haben
- Pultbetreuer beim Festival, die ihr Pult nicht im Griff haben
- Grüne Hosen
- Keine Steelflex, keine Schäkel, kein Speakon
- Kein Catering -
-
Durchsichtige Mülleimer von Staples, Ikea Samla-Boxen in Durchsichtig, wenns hoch genug hängt Spießbütt oder Mörtelkübel vom Baustoffhöker
-
Wieder nur Geknötter von dem alten Mann...
Jetzt mal ernsthaft: ich hab auch mal gedacht, ich muss sowas machen. Das ist 30 Jahre her, meine Nachbarin hatte einen Knackarsch und unglaublich lange, schwarze Haare und war sehr süß! Jazzdance hat sie außerdem noch gemacht - und da fand ich mich plötzlich in einer Halle wieder und sollte dort die Wasauchimmer Woauchimmer Meisterschaften im Jazzdance der Welchenaltersklasseauchimmer beschallen... Ich hab an dem WE viel gelernt. Was tut man nicht alles für die Hübsche aus dem Nachbarhaus.
Zurück zu den wirklich wichtigen Dingen - Lautsprecher!
Lieber Sven - es geht bei solchen Veranstaltungen NICHT um einigermaßen guten Sound und auf keinen Fall um Sound für das Publikum. Das einzige, was bei so einer Veranstaltung zählt, sind die Jury und die Akteure. Die müssen hören - und zwar das exakt gleiche. Da geht es um Synchronität und so weiter - brauch ich dir ja nicht zu erzählen, ist dein Verein und dein Sport. Also: sorg dafür, dass an den Plätzen der Jury kleine, kompakte und ausfallsichere Lautsprecher stehen. Kein Juror vergibt Punkte für die geile Auflösung bei 16,5 KHz und die fantastische Tiefenstaffelung bei den Holzbläsern. Die wollen eine Musik hören und bewerten, ob und wie akkurat das Thema von den Sportlern umgesetzt wird. Diese Lautsprecher sind auf einer Leitung, luxuriös wäre, wenn diese Lautsprecher kleine Pegelsteller haben, damit sich jeder Nutzer seine Wunschlautstärke machen kann. Nix mit Delay oder so einen Quatsch, das Signal muss mit dem, was die Akteure hören (über und unter Wasser) synchron sein.
Also: kümmere dich erst mal darum, dass im Becken, über dem Becken und an den Plätzen der Jury alles tiptop ist. Dafür brauchst du nichts, was mehr als 8 Zoll hat.Wenn dir dann noch fad ist - stell ein paar Lautsprecher fürs Volk auf. Erwarte keine Wunder, denn solche Locations klingen nicht mal gut, wenn sie gesteckt voll sind. Mach nicht so laut - denn sonst hören die Punktrichter wieder nur Murks und vergiss den Bass. Sowas verwirrt nur und wird im Hallenbad überbewertet. Sollte es eine Siegerehrung geben: versuch um Gottes Willen, die Namen gut rüberzubringen.
Petri Heil!
-
Ist ja bestimmt spannend zu lesen für die Kollegen hier - hau doch mal ein paar Infos raus, was ihr so vorhabt. Welche Größenordnung? Wie lange seid ihr unterwegs? Wie wollt ihr das aufziehen? Vollproduktion? Oder nur die wichtigsten Dinge dabei? Habt ihr ein Booking? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Locals? Werbung, Promo, all das - ich bin mir sicher, da lesen viele mit!
Da wird bestimmt was spannendes draus!
Der Tipp mit dem Gunther (guma) ist gut - den würde ich auch mal anrufen. Kurzer Weg (;O)
-
Zitat
kein Geld für Technik
= keine Technik!
Zitatwill aber guten Sound
- das tut mir leid!
-
Ah... verstehe!
Learn to love it!
-
Worum genau geht es denn? Mit wem bist du da?
-
Und wirklich in der Hand gehabt hat das Ding noch immer keiner, oder? Wahrscheinlich nicht mal auf der Messe kurz Halt gemacht.
-
Kurze Frage an alle Beteiligten Fachleute in dieser Runde: wer hat das Ding schon mal angefasst? Den Fader bewegt?
-
-
Ist das Bier noch da?