Andi, hast dus gut! Hier heißt das Karneval und hat vor 15 Tagen angefangen... Franke müsste man sein (wobei: das bin ich ja (;O). Nur im falschen Bundesland gestrandet...
Beiträge von skyworker
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Eine sehr gewagte These, Herr Holtmeyer...
Und falls nun jemand ein Quäntchen Ironie in meinen Worten finde... darf er es behalten

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Nun ja - bekannt ist ja mittlerweile, dass Digico und Martin Audio nicht mehr bei Atlantic, sondern bei United Brands gelandet sind - und dort findet sich auch ein großer Teil der Support- und Saleskollegen wieder. Nun könnte man vermuten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch weitere Marken diesen Schritt von AA nach UB machen.
Dass Atlantic so sang- und klanglos vom Markt verschwindet, kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen. -
Ja, aber... (das ich mal in einen Mikrothread quatschen würde)
... ich hatte grad jüngst wieder einen Überschwang an dauernuschelnden Vorsichhinmurmlern - vulgo: Karnevalsredner -, bei denen das Beta aus genau diesen Gründen etwas mehr Freude bereitet. Kommt dann allerdings zum nächsten Auftritt jemand auf die Bühne, von dem man weiß, der cantz, dann bist du mit dem Beta verraten und verkauft. Den Deesser hat noch keiner Erfunden, der diese Kombi bändigen könnte.
Ansonsten hab ich tatsächlich das SM58 in letzter Zeit wirklich wieder als problemlos schätzen gelernt. Ich glaub, ich kauf doch mal ein paar neue Körbe.
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Zitat
die Gitarren sind so gut wie nicht existent, der Gesang hört sich klar aber hohl an und Kickdrum und Bass sind fürchterlich dominant.
Und daran ist nun dieses Mikro schuld?
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Morgen Roger, wie wäre es mit diesem Vorschlag: wende dich an einen real existierenden Menschen, bei dem du real 'mitmischen' kannst oder der mal bei dir reinschaut und zusammen mit dir diese Basics mit deiner Band und deinem Material durchgeht? Da gibts doch bestimmt jemanden im Bandumfeld, beim bevorzugten Verleiher oder so. Natürlich kannst du hier frage , natürlich auch im kleinen PPA Forum, da sind nicht nur Plattenleger, da schrauben auch fitte Jungs Bandsound - aber das ist eben alles ein bisschen wie Musik machen. Das lernt man auch nicht im Internet und alleine draufschaffen ist mühsam. Wenn du mit jemandem am Pult stehst, dann kannst du zusammen mit diesem Typen direkt ausprobieren, wie was klingt, was welche Änderung bewirkt und so weiter. Das ist tausendmal effektiver als sich hier ein How-to anzulesen - was dann real trotzdem wieder ganz anders klingt. Abgesehen davon bekommst du hier erwartungsgemäß 11 Lösungen von 10 Kollegen und die dann alle abzuarbeiten sorgt bestimmt für Frust beim Soundcheck.
Also, mein Tipp: mehr machen, weniger lesen! (;0)
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Das war schon meine Intention...
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Kompliment. Ich bewundere deine Weitsicht!
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Niggles, nicht das Sidefill. Es geht um die Strickleiter. Hättest du?
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Gabellift?! Oder versteh ich das Problem nicht?
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Das ist nicht mit einer Zivilklage auf ein paar tausend Pfund Schadensersatz erledigt.
- habe ich das gesagt?!
Mein Beispiel war rein willkürlich gewählt und es ist mir wohl durchgegangen, dass mehrere Personen verletzt wurden. Aber ist das - mit Verlaub - nicht völlig egal?
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Männer - diese Diskussion wird als Klassiker in die Geschichte dieses Forums eingehen!
Ich geb jetzt mal den Reichsbedenkenträgerdienstausweis an der Garderobe ab und gieß ein Schlückchen Öl aufs Feuer, vorher atmen alle mal ruhig eine Runde durch die Hose aus:
Wer in dieser illustren Runde hätte im Vorfeld die Leiter weggeräumt? Falco? Niggles? Bitte ehrlich bleiben - denn ich bin es auch. Nein, ich hätte sie nicht weggehangen. Bei Bilbo oder Klaus bin ich mir da auch irgendwie sicher. Diese Leiter hängt an der Bühnenseite, seit menschen in schwarzen Klamotten Kisten und Kästen über einer Bühne montieren. Die Tatsache, dass jemand auf Koks der Meinung ist, jetzt da raufklettern zu müssen, ändert nix an der Tatsache.
Seien wir doch mal realistisch: der Veranstalter setzt eine Gefahr in diese Welt - nämlich eine Bühne mit all ihrem Zubehör, Nebenbauten und so weiter. Er muss nach menschlichem Ermessen sicherstellen, dass von dieser Gefahr im Idealfall einen Schaden erleidet - also verletzt wird oder materiellen Schaden nimmt. Ein bekokster Rapper liegt nicht im Verantwortungsbereich des Veranstalters. Ich sehe hier die Fahrlässigkeit oder sogar grobe Fahrlässigkeit deutlich auf Seiten des Künstlers. Und ich vermute ganz klar den Gebrauch von Tropanalkaloiden - denn kein gesunder Mensch im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten kommt auf die Idee, aus 10 Metern springen zu können, ohne damit sich selbst oder anderen Schäden zuzufügen. Anflüge (schönes Wortspiel) von Größenwahn und Unbesiegbarkeit passen sehr schön ins Gesamtbild.
Gehen wirs mal von einer anderen Seite an: Die geschädigte Konzertbesucherin (die mit dem gebrochenen Arm) wird also erst mal auf zivilrechtlichem Weg prozessieren wollen. Gegen wen? Den Veranstalter - der wird auf den Verursacher verweisen. Oder sie wendet sich direkt an den Künstler oder dessen Management - auf jeden Fall wird in dem Zusammenhang hoffentlich sehr schnell ein Screening gefordert werden - und ich hoffe inständig, dass das passiert ist. Das Ergebnis können wir hier nur mutmaßen - aber wir alle wissen so in etwa, was da möglich ist. Und dann möchte ich die Begründung eines Anwaltes sehen (oder den Richterspruch, der diesem Anwalt folgt) dass der Verantwortliche auf der Bühne eine (Mit) Schuld trägt, weil er eine Strickleiter für den Abbau nicht gesichert hat.
Das hat alles nix mit "sonst würden alle Shows ausfallen" oder mit "das war früher auch nicht so" zu tun - sondern ist meiner Meinung nach einfach eine klare Folgerung aus den Umständen. Selbst wenn der Typ klar im Kopf war - dann hätte er erst recht die Folgen seiner Aktion absehen müssen - auch dann kommt er nicht aus der Haftung. Einen anderen Weg nach oben hätte er so oder so getroffen.
Nochmal: 100% gibt es nicht - und wenn Falco oder Niggles das für sich in Anspruch nehmen, meinen Respekt. Ich halte es für nicht leistbar.
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Bilbo - langweile ruhig weiter! Danke!
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Also jetzt mal ehrlich - die Strickleiter ist nicht das Problem. Das Problem ist der Künstler. Ich sags mal ganz ketzerisch: niemand kann 100%ige Sicherheit garantieren. Wäre die Strickleiter jetzt nicht da, hätte er womöglich was anderes erklommen. Ich kann diese Allesidiotensicher-Manie nicht nachvollziehen und das hat nix mit Rockn' Roll zu tun. Das ist eine gesunde Grundeinschätzung. Natürlich hat der Künstler nur Brause getrunken und Erdrischungsstäbchen gelutscht.
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Das Blöde an der Geschichte ist doch, dass wir wie so oft im Trüben stochern - weil keiner dabei war und belastbare Fakten beitragen kann. Hat der Typ wirklich jemanden belabert, die Leiter hängen zu lassen? Wenn ja - wen? Wusste der um die Gefahr? Wie bedrogt war der Kerl? Musste man wissen, das so was passiert - weil er das öfters macht? War das ein spontaner Einfall, als der Typ die Leiter da sah? ...
Fragen über Fragen also - und vor allem: wie geht das weiter? Da wurde nun mindestens eine Person im Publikum ernsthaft verletzt. Ein gebrochener Arm zieht einiges an Forderungen nach sich, selbst wenn da alles wieder gut verheilt. Wer haftet denn nun?
Ob es wohl möglich wäre, das ganze auf eine sachliche Ebene zu führen und mal entspannt zu diskutieren, wo solche Situationen lauern, wie man damit umgeht und wie man so was vielleicht verhindern kann, ohne gleich als Spaßbremse oder Reichsbedenkenträger dazustehen? Ich verspreche, ich nehme mich auch zurück (;O)
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Bilbo - douze points!!!
Zum Thema 'Der Verantwortliche muss jedem das Näschen putzen' - stimmt so nicht, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach. Das gibt auch keine VStätt her. Konsequent zu Ende gedacht würde das ja bedeuten, dass der Betreffende hinter jedem Hanswurst auf der Bühne herlaufen müsste. Geht nicht! Man könnte dem Verantwortlichen vorwerfen, dass die Strickleiter da hängt - oder dass sie zumindest nicht aus dem Zugriff dieser Pappschachtel war. Aber gibt das wirklich eine Verantwortung her? Muss ich jetzt wirklich schriftlich belegen, dass ich dem Bekifften Egomanen untersagt habe, von da oben runterzuspringen? Es gibt auch immer noch sowas wie 'Fahrlässigkeit' und 'grobe Fahrlässigkeit'. Und dann gibt es immer noch gesunden Menschenverstand und Eigenverantwortung!
Kurz: wenn dieser Vollidiot springen will, dann springt er. Mit oder ohne Verantwortlichen.
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Klaus - ich zielte dabei vor allem darauf ab, dass ich im viel Erfolg beim Ausleben seiner suizidären Triebe wünsche... So was bereinigt die Evolution in aller Regel schnell und sachlich...
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Ich wünsche im allen Erfolg der Welt! Ich bin sicher, er schafft es! Aber bitte, ohne damit anderen Menschen das Leben schwer zu machen oder sie zu verletzen!
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Wenn das "nur" ein spontaner Einfall der Band bzw. deren Frontmann war ist dem Verantwortlichen der Bühnenmannschaft trotzdem Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Denn in diesem Fall hätten sie Massnahmen treffen müssen um zu verhindern dass der da hoch klettert...
Lasst uns doch mal einen Moment an dieser Stelle verweilen. Mich würde die rechtliche Grundlage für diese Ansicht interessieren. Und ganz besonders die Definition des "Verantwortlichen der Bühnenmannschaft" - daher hab ich das mal gefettet.
THX
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Ich würde gerne mal das Augenmerk auf etwas deutlich feinstofflicheres lenken: den Anwohnern ists zu laut.
Der Grenzwert ist wurscht, ebenso der eingesetzte Limiter, die Anzahl der versenkten Plomben, die Beschaffenheit der Kiste und so weiter. Vor oder nach 22.00 Uhr - alles völlig hupe. Es gibt einen Anruf - oder zwei oder drei - irgendwann kommen die genervten Behörden raus und verlangen das Abstellen oder leiser machen. Ob das denn "Spaß macht" oder nicht - egal. Ob es dafür eine Handhabe gibt oder nicht - auch egal. Erst mal werden die versuchen, per Amtsgewalt die Störung abzustellen und wenn sie nett sind, empfehlen sie den Gang zum Amt, "um die Sache zu klären." Aber für den Abend ist erst mal Schluss.
Bitte nicht falsch verstehen - ich heiße sowas auch nicht unbedingt gut. Aber es ist leider mittlerweile Realität geworden.