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  2. audio-zenit

Beiträge von audio-zenit

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 23. Januar 2004 um 00:42

    Der Mario und ich haben gerade die 2. Runde der Mess- und Hörsession hinter uns gebracht.
    Nachdem der preiswertere der 15"er mit dem grossen Gehäuse nicht so berauschend abgeschnitten hatte, haben wir ein um 30 L verkleinertes BR-Gehäuse mit einem etwas höher getunten Port gebaut.
    Wie zu erwarten war, sah der Bass in diesem Gehäuse wesentlich besser aus, was die Auswahl nicht leichter macht.
    Der grössere Bass mit dem Gusschassis ist insgesamt etwas druckvoller und tiefreichender, aber auch ca. 60 % teurer. Im Impulsverhalten nehmen sich beide gehörmässig nicht sehr viel, im Gegensatz zum bandpass, der etwas unpräzieser klingt, weniger Tiefbass hat, aber dafür im wichtigen Bereich um 60 Hz etwa 2 dB mehr Pegel macht, was man deutlich hört ( und spürt ).
    Wir konnten keinen der 3 Kanditaten favorisieren oder auch outen.
    Alle haben Ihre Vorzüge, sodass ein demnächst anberaumter Härtetest mit fettem Amping den Aufschluss geben muss.
    Abschliessen konnten wir dagegen das Topteil, nachdem wir noch einige Messungen und Hörtests im Freien gemacht haben.
    Wir mussten gegenüber dem letzten Treffen keine Änderungen mehr vornehmen. Das Top klingt rund und die 400 W RMS, die wir zur Verfügung hatten, konnten die Box nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Mit ein wenig Bassanhebung um die 60 Hz erreicht man sogar ein überaschend druckvolles und trotz des kleinen Volumens relativ präzises Klangbild, was für kleinere Feierlichkeiten mehr als ausreichen sein sollte.
    Eine kleine Überbetonung des Grundtonbereiches um 400 Hz konnten wir im stand alone-Betrieb ausmachen, was jedoch in Verbindung mit dem Sub sicher nicht mehr zum Tragen kommt.
    Verabschieden mussten wir uns allerdings von dem Gedanken einer passiven Trennung der Bässe ( Wasser auf die Mühle derer, die's von Anfang an gewusst haben :) ).
    Eine unvermeidliche Kompensation der oberen Impedanzspitze des Basses brachte Spannungsspitzen von ca. 6 dB über dem Nennpegel an den Bauteilen zu Tage.
    Wenn ich also von 1 kW + Crestfaktor ausgehe und noch 6 dB Überschwinger einkalkulieren muss, komme ich zu Anforderungen an die Spannungsfestigkeit der Bauteile, die wirtschaftlich bei den mittlerweile lächerlichen Endstufenpreisen nicht mehr realisierbar sind.
    Das ganze gepaart mit den Einbusen bei Pegel und Güte durch den Ri der Spule lies uns letztlich zu dem Schluss kommen, das Kapitel "komplett passiv " abzuhaken.
    Fazit also : Topteil steht, die Entscheidung für den Bass muss der Prügeltest bringen, wobei ich mir gut vorstellen könnte, für den Fall, dass es keine bösen Überaschungen mehr gibt, 2 Alternativen anzubieten, die sich im Preis und im Packmass unterscheiden.

    Gruss Jürgen

  • "arls" sub fragen

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 23:09

    Wie stellt sich diese Modifikation genau dar ? Steilere Schallwand mit entsprechend weniger Vb ? Oder nur ein nach hinten verlängerter Port ? Eine tiefer Abstimmung sollte es lt. Thorsten sein. Davon sehe ich aber nichts.

  • "arls" sub fragen

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 23:09

    Wie stellt sich diese Modifikation genau dar ? Steilere Schallwand mit entsprechend weniger Vb ? Oder nur ein nach hinten verlängerter Port ? Eine tiefer Abstimmung sollte es lt. Thorsten sein. Davon sehe ich aber nichts.

  • Tip zur Trennung (und mehr)

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 22:48

    Na, wenn da mal nicht etwas schiefgelaufen ist beim Probelauf.
    Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Peak von 10 dB bei 1800 Hz einen aktiven Betrieb mit 2" bei entsprechender Flankensteilheit zwar problemlos zulässt, die Verbindung mit einem 1" dagegen eher ausichtslos ist.

    Gruss Jürgen

  • Tip zur Trennung (und mehr)

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 22:48

    Na, wenn da mal nicht etwas schiefgelaufen ist beim Probelauf.
    Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Peak von 10 dB bei 1800 Hz einen aktiven Betrieb mit 2" bei entsprechender Flankensteilheit zwar problemlos zulässt, die Verbindung mit einem 1" dagegen eher ausichtslos ist.

    Gruss Jürgen

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 17:30
    Zitat von "tthorsten"

    hmm
    ich bin nicht wirklich voreingenommen nein, natürlich nicht ich hab halt nen anderen anspruch an das system das hier entsteht willst Du's kaufen ? .
    ich habe rein konstruktive und erfahrungs mässige bedenken
    zu denen ich stehen kann mit Chassis, die Du noch nie in den Händen hattest !.

    und nur das beste für das stack im auge leider nicht so super billig wie hier gefordert und damit haarscharf am Ziel vorbeigeplant.

    nun ja macht ihr da euer ding und super billig aber etwas mehr objektivität für kritik würde ich mir doch wünschen ich mir von Dir auch.


    ich habe das gefühl egal bei welchem projekt sobald mann nicht in die hände bei fallklatschend da steht sondern div. anregungen gibt wird mann als buhmann gesehen weil wir noch auf das erste Projekt warten, dass NICHT von Dir ist und Deine Zustimmung findet.

    ist mir unverständlich ich weiss, aber ich kanns nicht ändern aber macht was ihr wollt
    musik kommt zum glück immer raus.

    Alles anzeigen
  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 17:30
    Zitat von "tthorsten"

    hmm
    ich bin nicht wirklich voreingenommen nein, natürlich nicht ich hab halt nen anderen anspruch an das system das hier entsteht willst Du's kaufen ? .
    ich habe rein konstruktive und erfahrungs mässige bedenken
    zu denen ich stehen kann mit Chassis, die Du noch nie in den Händen hattest !.

    und nur das beste für das stack im auge leider nicht so super billig wie hier gefordert und damit haarscharf am Ziel vorbeigeplant.

    nun ja macht ihr da euer ding und super billig aber etwas mehr objektivität für kritik würde ich mir doch wünschen ich mir von Dir auch.


    ich habe das gefühl egal bei welchem projekt sobald mann nicht in die hände bei fallklatschend da steht sondern div. anregungen gibt wird mann als buhmann gesehen weil wir noch auf das erste Projekt warten, dass NICHT von Dir ist und Deine Zustimmung findet.

    ist mir unverständlich ich weiss, aber ich kanns nicht ändern aber macht was ihr wollt
    musik kommt zum glück immer raus.

    Alles anzeigen
  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 16:22
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ audiozenit: Wie wärs, wenn du zur Tthorsten-Beruhigung noch eine V2 oder pro mit dickerem Treiber an einem ähnlichen Horn (das vom 18Sound XD120 gibt z.B. einzeln) und dafür natürlich auch eine zweite Weichenschaltung anbietest? Dann hätte der Tthorsten seinen Seelenfrieden wieder.... zumindest, was dieses Thema betrifft.

    Warum sollte ich mich für Thorsten's Seelenfrieden interessieren und dafür auch noch Zeit und Geld investieren ?
    Ich denke, dass seine Beiträge mittlerweile jeder einordnen kann.

    Gruss Jürgen

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 16:22
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ audiozenit: Wie wärs, wenn du zur Tthorsten-Beruhigung noch eine V2 oder pro mit dickerem Treiber an einem ähnlichen Horn (das vom 18Sound XD120 gibt z.B. einzeln) und dafür natürlich auch eine zweite Weichenschaltung anbietest? Dann hätte der Tthorsten seinen Seelenfrieden wieder.... zumindest, was dieses Thema betrifft.

    Warum sollte ich mich für Thorsten's Seelenfrieden interessieren und dafür auch noch Zeit und Geld investieren ?
    Ich denke, dass seine Beiträge mittlerweile jeder einordnen kann.

    Gruss Jürgen

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 11:16

    Das stimmt schon, aber die 1. Resonanz müsste bei etwa 2,6kHz und somit ausserhalb des Übetragungsbereiches des Basses liegen.
    Das genau war ja neben einer besseren mechanischen Dämpfung eine meiner Motivationen, den Port so klein zu lassen.
    Für 17 cm liegt die 1. Resonanz etwa bei 1kHz, das wollte ich eigentlich vermeiden.

    Gruss Jürgen

  • Low Budget PA-Stack 1kW

    • audio-zenit
    • 19. Januar 2004 um 11:16

    Das stimmt schon, aber die 1. Resonanz müsste bei etwa 2,6kHz und somit ausserhalb des Übetragungsbereiches des Basses liegen.
    Das genau war ja neben einer besseren mechanischen Dämpfung eine meiner Motivationen, den Port so klein zu lassen.
    Für 17 cm liegt die 1. Resonanz etwa bei 1kHz, das wollte ich eigentlich vermeiden.

    Gruss Jürgen

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 19:06
    Zitat von "Clyde"

    Wie berechne ich eigentlich sowas für HT-Treiber?
    Die Programme verlange ja Qes und Qms usw. aber diese Daten sind ja nicht angegeben bei HT´s
    Oder lässt man solche Kreise weg bei HT´s...nur wie werden die dann entzerrt und angepasst?

    Dank schonmal im Vorraus für die Mühe!!!

    Berechnen kannst Du das nur, wenn Du die Lage der akustischen Zentren, sprich Laufzeitunterschiede, bestimmen kannst ( so wie Soundklinik das schon mal ausgeführt hat ). Diese kann man bei Fg in einen Phasenwinkel umrechnen, und die Struktur des Filters entsprechend auslegen.
    Das erfordert aber ein gewisses Know How und entsprechende Messtechnik, sodass dieser Weg für die meissten hier wohl nicht gangbar ist. Ansonsten bleibt nur try and error.

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 19:06
    Zitat von "Clyde"

    Wie berechne ich eigentlich sowas für HT-Treiber?
    Die Programme verlange ja Qes und Qms usw. aber diese Daten sind ja nicht angegeben bei HT´s
    Oder lässt man solche Kreise weg bei HT´s...nur wie werden die dann entzerrt und angepasst?

    Dank schonmal im Vorraus für die Mühe!!!

    Berechnen kannst Du das nur, wenn Du die Lage der akustischen Zentren, sprich Laufzeitunterschiede, bestimmen kannst ( so wie Soundklinik das schon mal ausgeführt hat ). Diese kann man bei Fg in einen Phasenwinkel umrechnen, und die Struktur des Filters entsprechend auslegen.
    Das erfordert aber ein gewisses Know How und entsprechende Messtechnik, sodass dieser Weg für die meissten hier wohl nicht gangbar ist. Ansonsten bleibt nur try and error.

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 15:56
    Zitat von "Clyde"

    Das maxima zieht lt. Messung um 3khz ein tiefes Loch in den Fgang und das möchte ich schliessen...

    Dann verpole den Hochton !

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 15:56
    Zitat von "Clyde"

    Das maxima zieht lt. Messung um 3khz ein tiefes Loch in den Fgang und das möchte ich schliessen...

    Dann verpole den Hochton !

  • BR-Kiste :messen ob Abstimmung korrekt- wie?

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 14:54
    Zitat von "Andi44"


    Und wer es wagen sollte meine Pappen anzugrabbeln, der wird mit mindestens 2 Std. Wolgang Petri bestraft :D
    Andi44

    DJ's können so grausam sein :D

  • BR-Kiste :messen ob Abstimmung korrekt- wie?

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 14:54
    Zitat von "Andi44"


    Und wer es wagen sollte meine Pappen anzugrabbeln, der wird mit mindestens 2 Std. Wolgang Petri bestraft :D
    Andi44

    DJ's können so grausam sein :D

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 14:46

    Ich hab's jetzt 3x durchgelesen, aber verstanden habe ich noch nicht so recht, was Du machst.
    Das Zobelglied ist nicht geeignet, um die Impedanzspitzen des Basses sowie das Maxima einer 2-Wege Kombi an der Trennfrequenz zu glätten, falls das Deine Intension sei sollte.
    Es wird vielmehr dazu verwendet, um den Impedanzanstieg des unbeschalteten Basses nach höheren Frequenzen hin zu kompensieren, sodass das Filter im relevanten Frequenzbereich eine konstante Impedanz im Bereich der Nennimpedanz vorfindet.
    Also Impedanz des unbeschalteten Basses messen und R und C solange variieren, biss sich ab ca. 500 Hz aufwärts ein konstanter Wert einstellt.
    Mit 22µF und 8,2 Ohm liegst Du bei den meissten PA-Anwendungen mit grösseren Chassis richtig.
    Dann wird auch das Filter das machen, was Du erwartest.

    Gruss Jürgen

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 18. Januar 2004 um 14:46

    Ich hab's jetzt 3x durchgelesen, aber verstanden habe ich noch nicht so recht, was Du machst.
    Das Zobelglied ist nicht geeignet, um die Impedanzspitzen des Basses sowie das Maxima einer 2-Wege Kombi an der Trennfrequenz zu glätten, falls das Deine Intension sei sollte.
    Es wird vielmehr dazu verwendet, um den Impedanzanstieg des unbeschalteten Basses nach höheren Frequenzen hin zu kompensieren, sodass das Filter im relevanten Frequenzbereich eine konstante Impedanz im Bereich der Nennimpedanz vorfindet.
    Also Impedanz des unbeschalteten Basses messen und R und C solange variieren, biss sich ab ca. 500 Hz aufwärts ein konstanter Wert einstellt.
    Mit 22µF und 8,2 Ohm liegst Du bei den meissten PA-Anwendungen mit grösseren Chassis richtig.
    Dann wird auch das Filter das machen, was Du erwartest.

    Gruss Jürgen

  • F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

    • audio-zenit
    • 17. Januar 2004 um 23:49

    Da kann ich hinter jedem Satz ein Häkchen machen ( wenn man Bier durch Kaffee ersetzt ).
    Beim Zobelglied ist wohl das Komma um 2 Stellen verrutscht.
    Das hat man aber ohnehin bei einer Impedanzmessung mit 2 Handgriffen raus.

    Gruss Jürgen

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