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Beiträge von ukw

  • Das liebe Geld ...

    • ukw
    • 16. Dezember 2008 um 16:52

    Hallo Matthias Ringhoff,
    ich empfehle Dir eine kleine extra Vorlesung bei Prof. Bernd Senf (Prof. für Volkswirtschaftslehre) , um Deinen BWL / VWL Horizont etwas zu erweitern.
    Dann merkst Du vielleicht, daß Dein Beispiel zwar typisch ist und dem landläufigen Erkenntnisstand entspricht...
    aber wohin uns das geführt hat, sehen wir gerade.

    http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_p…rsachen-de_news

    btw. die Mikrofonierung ist grausam :wink:

  • Das liebe Geld ...

    • ukw
    • 15. Dezember 2008 um 13:33
    Zitat von "mringhoff"

    Es gibt ja die These, daß Zinsen an sich nicht gut sind, weil es eben das Geld-vermehren ohne produktive Arbeit fördert.

    Aber im Grunde muss man das anders sehen: Diese Zinsen bezahlt ja jemand, der gerade Geld braucht. Idealerweise z.B. für eine neue Anschaffung / Investition, mit der er seine Produktivität erhöhen kann.

    Und genau dieser gibt von seiner gestiegenen Produktivität demjenigen etwas ab, der ihm das Geld geliehen hat. Also gesamtwirtschaftlich ist das nicht so, daß das Geld sich "einfach so" vermehrt.

    Wenn man Geld mit Kapital übersetzt, dann leuchtet es vielleicht eher ein. Die einen haben eine große Beschallungsanlage, die sie gegen Geld vermieten, die anderen haben Geld, das sie gegen Geld "vermieten". Im Prinzip ist alles austauschbar. Und warum soll der eine für sein Kapital kein Geld bekommen, während der andere für sein (nichtmonetäres) Kapital etwas erhält?

    Darin ist ein folgenschwerer Denkfehler versteckt :idea:

    Denke Dir folgendes: Wir beide sitzen auf einer Insel. Nur Du und ich sind dort. Ich habe Geld - Du nicht.
    Nun leihe ich Dir "etwa"s Geld und Du must es mir mit Zinsen zurückzahlen.

    Geht das? :D

    Aha ! Du wirst mir das Geld nicht zurückzahlen können, denn Du brauchst einen Teil um Zinsen zu zahlen. Exakt diesen Teil des Geldes bleibst Du mir schuldig. :D

    Irgendwelche Einwände, daß dieses Beispiel eine nicht übertragbare Situation darstellt - weil wir auf einer "sehr großen Insel" leben auf der das "Zins-Geld" vom Himmel regnet ... :roll: - Du merkst es selbst :wink:

    und noch etwas: Zurück auf unsere "2 Personen Insel": Angenommen, ich würde Dir das Geld nicht leihen ...
    wäre ich wohl in der Lage allein und aus eigener Kraft mein Geld zu "vermehren" ? :idea:

    Das ist der Punkt. Solange Geld ein Symbol für Ware ist (Geld entstand ja aus dem Tauschhandel)
    und wir beide uns einig sind, daß jede Ware früher oder später verdirbt und somit wertlos wird ,
    solange bleibe ich dabei, das Geld Guthaben mit einem negativen Zinssatz belegt werden müssen
    und ausgeliehene Geld Beträge maximal MAXIMAL und nochmal: MAXIMAL in exakt der gleichen Höhe zurückgezahlt werden müssen, in der sie ursprünglich ausgeliehen worden sind.
    Ich schaffe also die wundersame Geldvermehrung ab. Wenn das Geld nicht verliehen wird , wird es weniger.
    Wenn Du Geld viel und oft verleihst, bleibt es im besten Fall so viel wert, wie Du ursprünglich verliehen hast.

    Mit diesen Schuhen lernt die neue Wirtschaft laufen :lol:

  • Das liebe Geld ...

    • ukw
    • 5. Dezember 2008 um 13:31

    Es widerstrebt mir eigentlich, diesen wirtschaftspolitischen Thread weiterzuführen...
    Es gibt aber ständig neue Beiträge hier, die sich auf eben diese wirtschaftspolitische Frage beziehen.

    Zuersteinmal bitte ich djobi um Verzeihung wegen meiner Unterstellung... (Kern der Kriese nicht erkannt)
    ich nehme den Teil des Postings komplett zurück.


    Zitat von "mringhoff"


    Ich finde, daß diese Bereinigung im Finanzsektor längst überfällig war und im Grunde genommen nur gut ist.
    Man merkt ja schon jetzt, daß viel weniger spekuliert wird. Die Preise von Stahl, Öl usw. pendeln wieder zurück auf ein Normalmaß.
    Zocken ist uncool geworden, die Marktpreise werden langsam wieder mehr durch Angebot und Nachfrage geregelt und nicht mehr durch das Spielen mit Termingeschäften, Leerverkäufen und sonstigen Finanzkonstrukten.
    ...

    imo sind massive Drohungen und ein Verbot (von den Regierungen - an die Zocker) spekulativ in Finanz- oder Realwirtschaft einzugreifen der Grund dafür, daß sich die (Rohstoff)Preise der Realität nähern.

    Zur "Finanzmarktkrise" : Wie entsteht Geld? ursprünglich war die Geldmenge an eine Goldmenge gekoppelt. Es konnten nur Kredite vergeben werden, deren Wert in Gold real vorhanden war. Kredit gab es gegen Zins, dessen Gegenwert neu zu der ursprünglichen Gold / Geldmenge hinzukommen muss. Als wegen der begrenzten Goldmenge zu wenig Kredite vergeben werden konnten (wer schürft das "Zins" Gold??? ) einigte man sich darauf, dass eine hinterlegte Menge Gold mehrfach beliehen werden durfte. Schließlich fallen Kredite auch mal aus ;)
    Seit der Aufhebung der Bindung vom Dollar an die Goldvorräte der USA (geschehen 1973) ist die Geldmenge der in Umlauf befindlichen Dollars in nur 9 Jahren auf das 24fache angewachsen. Damals natürlich noch ganz ohne "Derivate" und ähnlich "innovative" Handelsobjekte der entfesselten Finanzmärkte. Das Geld wurde gebraucht, um die Kriege (Vietnam usw) zu "finanzieren".

    Also war die Geldmenge von 1973 bereits im Jahr 1982 auf das 24 fache angestiegen. :idea:

    Als die Finanzwaren (Derivate, Optionsscheine etc. ) immer virtueller wurden kamen noch zwei Dinge dazu: Bargeldloser Zahlungsverkehr und Computer. Man kam nämlich - bei der rasant anwachsenden Geldmenge - mit dem Drucken der Papierschnipsel nicht mehr hinterher. Per Computer mit Flieskomma bedarf es nur dem bedienen des Ziffernblocks und der [Enter] Taste der Tastatur und ... schon ist das Geld "da" :roll:

    Mittlerweile ist die Kredit/Geldmenge auf ein so aberwitzigen Faktor angestiegen, dass es absolut ausgeschlossen ist die benötigte Geldmenge jemals in echten Geld (Dollars) zu bekommen oder zu erwirtschaften. Die Bruttoinlandsprodukte (Wert aller erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen) der Industrieländer (allen voran das BIP der USA) besteht zum großen Teil nur noch aus diesen "virtuellen Werten". Darum haben wir ein Buchhalterisches Problem. Diese Institute müssten "Wertberichtigungen" vornehmen, die zwangsläufig im Konkurs dieser Institute enden würden. Damit wäre aber auch unser aller Geld wertlos, da der Wert unseres Geldes an diese Institute gebunden ist. Ein Geldschein von einem Pleite Unternehmen kann nicht "werthaltig" sein.

    Da alle zur Zeit (öffentlich) besprochenen Lösungsansätze (Staatsbürgschaften, Konjunkturprogramme usw. ) die oben aufgezeigte Problematik nicht einmal ansatzweise lösen... :roll:

    Was ist Euer Vorschlag :?:

  • Das liebe Geld ...

    • ukw
    • 5. Dezember 2008 um 00:22

    Sorry - mir ging es eigentlich darum, interessante alte Beiträge nochmal hervorzuholen.
    Ich wollte jetzt keinen Fred mit einer wirtschaftspolitischen Debatte starten - dafür gibt es tausende von anderen Foren und Threads.

    Imo hat Welle damals schon genau richtig gesehen, er hat die Vorgehensweise und die Auswirkungen der Hedefonds und der Dollarpolitik sehr früh erkannt und sehr treffend beschrieben.

    Leicht verständlich zusammengefasst auf 16 Seiten (lest bitte zumindest die ersten 3-4 Seiten) => http://www.new-sense.net/wirtschaft/son…oneyspecial.pdf

    @ djobi: Ich lass die Kirche im Dorf :D deshalb + nur für Dich: Durch Dauerberieselung der Medien haben wir uns wohl schon an die Krise gewöhnt. Da ich davon ausgehen kann, daß Du den Kern der Krise nicht erkannt hast, verrate ich Dir was: Das derzeitige Finanz- + Wirtschaftssystem funktioniert nicht. Die aktuellen Bemühungen (Konjunkturprogramme, Staatsgarantien usw.) verschieben den Zeitpunkt des Zusammenbruchs nur geringfügig. Die Schlauen haben so die nötige Zeit gewonnen, um ihre Vorbereitungen für den "Ground Zero" zu treffen. Die Dummen wiegen sich in Sicherheit und beschwichtigen. Aber der Zusammenbruch kommt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche oder die Mathematik wird "Pisa-mäßig" neu definiert :D in 4 Jahren (also nach der "Währungsreform" ) sprechen wir uns wieder :wink:

  • Das liebe Geld ...

    • ukw
    • 3. Dezember 2008 um 22:52
    Zitat von "Kracky"

    ... zudem gewinnt der Dollar doch im Moment wieder an Kraft. Und bis zu den brennenden Mülltonnen in Deutschland lassen wir es doch am besten erstmal auf uns zukommen. Noch weiß keiner wirklich was genaues und vieles ist auch nur heiße Luft.
    Kleines Beispiel, ich kenne doch glatt jemanden der in dieser Zeit einen neune Mercedes kaufen wollte, man hört ja überall das die runterfahren usw. also sollte es ja kein Problem sein das einigermaßen schnell über die Bühne zu bekommen. Das war leider eine Fehlannahme, der Händler wollte Ihm zwar ein Auto verkaufen aber erst in einem halben Jahr, den im moment seinen die Kapazitäten ausgeschöpft, man produziere gerade nur Fahrzeuge für den Export!
    Tja, was sagt man dazu?!
    Ich jedenfalls glaube vieles erst dann wenn es auch entsprechend Belegt werden kann.

    :D Ich würde das Auto in etwa einem halben Jahr kaufen... aus der "Konkursmasse" (nennt man dann aber anders) - aber schlau ist das nicht. Schlau wäre, wenn man jetzt Aktien kaufen würde, da die Krise ja bald überwunden ist. Wenn erstmal die fehlenden 56 Billionen Dollars gedruckt sind ... :roll: und die Jungs an der Börse (die davon ja auch nichts verstehen) Ihren Mut und Ihren Glauben an das lustige Karussell wiedergefunden haben ... :roll: - dann steigen die Kurse wieder und Du kannst Dir vom Gewinn gleich 7 Benzen kaufen :D

    Zitat von "mringhoff"

    Grundsätzlich glaube ich auch, daß der Abschwung zum Teil auch herbeigredet wird.
    Überall liest man von Rezession, wirtschaftlicher Einbruch etc.
    ...
    Kein Wunder, daß es bald abwärts geht, wenn jeder so handelt.

    Wie heißt es so schön? self-fulfilling prophecy...

    ... wir haben vielleicht nur ein mathematisches Problem, welches derzeit mit den GoB* nicht zu lösen ist :lol:

    * GoB = Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

    Oder anders gesagt: Der freie Markt lebt von Angebot und Nachfrage - momentan gefragt sind Lösungsansätze, die auch ohne die Nachfrage funktionieren 8)

  • Das liebe Geld ...

    • ukw
    • 3. Dezember 2008 um 10:58

    Bei einer Recherche in einem alten Thread gefunden...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=295164#295164

    Fiat Money? Seit ein paar Monaten können sich die meisten von uns unter diesem Begriff etwas vorstellen...
    aber damals... Verfasst am: 06.02.2005
    haben wohl die meisten das Wellenfront Posting nicht verstanden.

    Erstaunlich, denn er wusste vor 3 1/2 Jahren* schon mehr als viele Finanzexperten heute zu glauben bereit sind.

    * Edit: Vor fast 4 Jahren ! :!:

  • Hornresp Versionstracker

    • ukw
    • 2. Dezember 2008 um 00:29

    Version 20.10

  • Eure neusten Errungenschaften

    • ukw
    • 12. November 2008 um 15:05

    12 Stück

    Edit

    18 Stück

  • Subwoofer Max 320Euro 15/18Zoll RCF oder B&C oder ..?

    • ukw
    • 3. November 2008 um 16:33

    Der 300er ist die Schwerpappe (Mms 180g) und hat die härtere Aufhängung und weniger X-Max
    darum kann der 200 softer und tiefer lauter

    guten Kick kannst Du nur von kleineren Chassis erwarten 15 oder 12"

    wenn 18er mit "Kick" dann Ortbeton 18XB700

  • Mackie M1275W

    • ukw
    • 3. November 2008 um 13:29

    Hab auch noch zwei davon - falls Bedarf ... =>

  • Subwoofer Max 320Euro 15/18Zoll RCF oder B&C oder ..?

    • ukw
    • 3. November 2008 um 13:27

    RCF L18P200N-8 27-1000 Hz 249 Euro
    RCF L18P300-8 35 - 1000 Hz 269 Euro

    kauf gleich beide (den für den später geplanten Sub auch)

  • Fotos eines Dachaufbaus

    • ukw
    • 24. Oktober 2008 um 00:25
    Zitat von "Andreas Großmann"

    Jetzt wird es ja Lustig hier!

    Sorry, dass musste ich jetzt mal sagen...

    ...

    Gruß
    Andreas Großmann

    PS: Dies ist mal wieder ein Moment, in dem mir der Spaß am PA-Forum vergeht...

    Du Witzbold :twisted:

  • Geigenabnahme Alternativ

    • ukw
    • 17. Oktober 2008 um 19:41

    :idea: THX :D
    sehr guter Tip

  • Nach Windows Update nicht sofort neu starten

    • ukw
    • 17. Oktober 2008 um 11:48
    Zitat von "Binson"


    NT-Versionen zählen nicht!

    Brauchbar sind NT 3,5, NT 4.0 und Win 2000

    der Rest ist recourcenfressender Müll

    Win 95 beta und Win 98 (die beiden Versionen sind fast Identisch) waren die besten Dos basierenden Win's

  • was gibt es derzeit an digitalampmodulen?

    • ukw
    • 15. Oktober 2008 um 09:02

    Googel mal nach Hypex Modul - und die Dinger taugen was :!:

  • 6 Bässe an einer oder 2 Amps? Wie am besten?

    • ukw
    • 14. Oktober 2008 um 08:06

    Was ist mit einem Studio R ? (Jens seine Brasilien Kisten sind doch sehr niederohmig zu betreiben. RX 8 oder RX 12? http://www.studior.com.br/english/

  • patentierte Lösungen nutzen?

    • ukw
    • 3. Oktober 2008 um 11:24

    Das darfst Du machen, so lange Du nicht solche Lautsprecher (gewerblich) weiterverkaufst.
    Eigene Gitarren LS => Alles OK
    Schwunghafter Handel damit => Kneifzange

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • ukw
    • 20. September 2008 um 18:32

    Noch einen Quote zum Thema:

    Zitat von "AH."

    Quelle: http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=30&thread=6581&postID=123#123

  • ! Big Flame Thread: Lochbox, Doppelspider... ;-)

    • ukw
    • 20. September 2008 um 17:49
    Zitat

    Das stimmt leider nicht. Durch den Einbau ins geschlossene Gehäuse wird die Problemzone nur in einen Arbeitsbereich verlagert, wo sie weniger in Erscheinung tritt. Auch im geschlossenen Gehäuse kommt es zu einer Drift es Arbeitspunktes, die ihr Maximum bei ca. der zweifachen Resonanzfrequenz aufweist (mal so eine Klippel-Graphik zum Arbeitspunkt gesehen?). Da die Einbau-Resonanzfrequenz geschlossener Gehäuse im Regelfall kaum unter 60Hz liegt, erscheinen die Arbeitspunkt-Probleme erst in Bereichen, wo der Strahler normalerweise eh kaum noch Hub machen muß.
    Die einzige Lösung, Arbeitspunktverschiebungen vollständig zu vermeiden, ist "urps". Unterhalb der Resonanzfrequenz existiert dieses Problem einfach nicht.

    Quelle hier (unterer Teil des Beitrags): http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=30&thread=6581&postID=97#97

  • I don't need that, 2.0

    • ukw
    • 15. September 2008 um 00:03
    Zitat von "Jan Peters"


    Keine Ahnung. Haben den Unfall, Gott sei Dank, nicht direkt miterlebt. "Durften" lediglich kurz warten.

    Ach so, ich wunderte mich nämlich schon. Denn für mich hörte sich es so an, als sei Deine Ladung mit diesem LKW umgekippt.

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