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Beiträge von lorien

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 31. März 2015 um 12:51
    Zitat

    ... die statt hochkant quer aufs Stativ gesteckt werden.

    ... und damit all die Nachteile haben, die "Quer-Lautsprecher" so mit sich bringen. Bei "Nicht-LAs" ist die horizontale Anordnung immer schlechter, als die vertikale (Stichwort Interferenzen auf der Hörebene). Es hat schon seinen Grund, warum all die vielen Lautsprecher vertikal angeordnete Treiber haben :D

    Das Ziel hier war ein scalierbares System. Es funktioniert mit einem Modul (als akzeptable Punktschallquelle) und auch mit mehreren (als erstaunlich gut funktionierendes LA). In einer Wohnung macht das aus meiner Sicht keinen Sinn. Mit dem Geld (schon mal nachgerechnet?) könnte man für diese Anwendung wesentlich bessere Lautsprecher bauen. Aber jeder ist frei sein Geld auszugeben, wie er glücklich wird :?

    Die Trennfrequenz hab ich schon weiter vorne erwähnt: ca. 1kHz. Gegen eine aktive Trennung spricht nichts (wenn man ein Meßsystem hat, um zu schauen, was wirklich passiert).

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 31. März 2015 um 09:50

    Hi Mr.Goose,

    auch wenn Du das nicht gerne hören wirst, aber LAs haben nichts in einem Wohnzimmer verloren. Das ist überhaupt nicht böse gemeint. Das Problem ist, dass LAs im Nahfeld deutlich "schwieriger" sind, als konventionelle Boxen. Die beschriebenen Probleme (Laufzeiten, Interferenz) deuten eher auf Raumakustische Probleme hin und zu Hause kann und sollte man das Übel am besten an der Wurzel packen ;)
    Beruflich hab ich schon sehr gute Erfahrungen hiermit gemacht:
    http://www.owa.de/de/produkte/sp…c-wandabsorber/

    Des weiteren sollte man zu Hause besonders auf eine gleichmäßige Abstrahlcharakteristik achten. Ich befürchte, die 22 Jahre alten PA-Boxen sind da alles andere als optimal. Eine Kombination von ungerichteten Bässen und stark bündelnden Hochtönern kann da eine Menge Unheil anrichten. Wenn es denn unbedingt PA-Boxen sein sollen, würde ich mal bei hochwertigen Monitorboxen nachschauen. Die sind m.E. wesentlich besser für die beschriebene Anwendung geeignet.

    Und was die Maße angeht ... nein, ich nehme die LAs dafür sicher nicht wieder auseinander. Aber das Material ist 12er und 16er Birken-Multiplex. Wer will kann es damit zurück rechnen. :wink:

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 10. Januar 2015 um 16:57
    Zitat von "schotte"

    Du hast keinerlei Optimierung der Front. Nicht mal die Chassis sind weitest möglich zusammen.
    Dazu noch diverse Ecken Kanten und Klüfte in der Schall abstrahlenden Front ... :roll:

    Du kommst aus der HiFi-Ecke, richtig?
    Es gibt eine Menge Dinge, die auf >10m Entfernung keine Rolle spielen und auch nicht mehr messbar sind. Aber was soll's, wenn Du Dein Wissen aus dem Web und nicht aus eigenen Messungen hast, kann ich Dir nicht helfen.
    Die Chassis gehen horizontal nicht weiter zusammen (mechanisches Limit auf Grund der Form der HT und ich baue kein gemeinsames Volumen). Vertikal hätte man noch zaubern können, aber ein gewisses Volumen brauche ich für die (funktionierende) BR-Abstimmung. Ja, die Module kann ich Solo ohne Subs für kleine Veranstaltungen verwenden.

    Zitat von "schotte"


    Bei der passiven Weiche hätte man auch gleich berücksichtigen können das eine LA eh aktiv (Längen)Entzerrt werden muß. Wenn man im Mittenbereich Wirkungsgrade erhält so das die Endstufe weniger Spannung liefern muß erhöht das die Aussteuerungsreserven b.z.w. senkt die Leistungsbandbreite die die Endstufe zu bedienen hat.

    Tja, in der Praxis liefen die LAs bisher immer linear und alle parallel geschaltet (nur die Subs müssen an den Raum angepasst werden). Natürlich wirst Du mir das nicht glauben, aber das kann man alles geometrisch lösen (ich fliege nicht ... meine Höhe ist daher immer bekannt). Außerdem würde es der ursprünglichen Zielsetzung widersprechen: "leicht scalierbar". Was hab ich von einem System, bei dem ich für zwei Module 4 Endstufen brauche :twisted:

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 10. Januar 2015 um 12:15

    lindi:
    Gehäusepläne gibt es leider keine mehr.
    Außenmaße sind (HxBxT): 24x60x45 bei den Trapetzen ist die Höhe hinten 18,5

    schotte:
    Danke :D
    Falls Du Dir mal die Mühe machst alles zu lesen, wirst Du feststellen, wie viel Arbeit speziell in die Anordnung der 8'' gegangen ist (inkl. verworfenen Prototypen). Und die Frequenzweiche hab ich mir einfach unter der Dusche ausgedacht :)
    Gerade die niedrige Trennfrequenz (MT/HT) im Zusammenspiel mit den geringen Abständen der akustischen Zentren der 8" übereinander haben am Ende dafür gesorgt, dass es tatsächlich ein LA geworden ist und keine simple "Stapelbox" (von denen es leider zu viele gibt). Aber wie immer wissen die Leute im Forum nach 5 min mehr, als jene die tatsächlich die Box gebaut haben. Ich kann damit leben :wink:

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. Oktober 2014 um 16:40

    Mein Meßrechner von damals ist in zwischen Geschichte ... und damit auch die ursprünglichen Messungen.
    Wer mitgelesen ha(te), erinnert sich vielleicht, dass die Trennfrequenz bei ca. 1 kHz liegt ... damit wird es für die Abstrahlung der 8'' noch nicht gefährlich.
    In der Praxis bündeln die HT sogar ein klein wenig stärker als das 8''-Pärchen. Wobei der Bereich gleicher/ähnlicher Abstrahlung angenehm breit ist.
    Das Abmischen von der Saal-Seite aus ist überhaupt kein Problem.

    Ich hab die Sachen nur noch mal gepostet, weil es PNs zum Thema gab. Ich hab nicht vor für das Projekt Werbung zu machen oder irgend etwas zu vermarkten ;)

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 13. Oktober 2014 um 11:25
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    ... wenn man jedoch nur agenturaufträge abarbeitet oder sowas in der art, ist es völlig egal. kein mensch interessiert sich da für die technischen details, solange die veranstaltung gut läuft. die messungen dienen dann nur der eigenen abstimm- und entwicklungsarbeit.


    Geeeeenau :D ... und keine "amtlichen" Messungen heißt ja nicht, dass ich nicht ausgiebig gemessen hätte :wink:

    Zitat von "ImmerLauter"

    in der horizontalen Ebene dürften die Mitteltöner einschnüren. Auf Achse wird das gut klingen, ausserhalb wird der HT Bereich nur noch zu hören sein.


    ah-ha ... beeindruckend, wie Du das an Hand von ein paar Bildern feststellen kannst. Ich bin ja so froh, dass es solch gescheite Menschen gibt :lol:

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:23

    Es gibt keine "amtlichen" Messungen, aber über 3 Jahre Spaß.

    Immer wieder nett, wenn professionelle Tontechniker sich erst zieren auf einer Selbstbau-PA abzumischen und dann schon nach ein paar Sekunden beim Soundcheck ein Grinsen ins Gesicht bekommen :D

    Mit anderen 8'' -Treibern könnte man den Wirkungsgrad steigern, aber für mich passt es. Verstärker-Watt sind ja nicht mehr teuer.
    (Die LA werden bis zu 5 Stück parallel geschaltet -> 5x16 Ohm und dann an eine große Digital-Endstufe gehängt.)

    Die Module sind preiswert (ihren Preis wert) aber auf keinen Fall billig.
    Wer denkt, er bekommt einen PA für ein Taschengeld, sollte sich etwas anderes suchen 8)

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:14

    Bild 10 - 12: Frequenzweiche

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:12

    Bild 8 & 9: Stativ-Aufnahme und Anschlüsse

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:11

    Bild 6 & 7: Frontgitter

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:10

    Bild 4 & 5: Messungen mit Clio Mess-System auf Parkplatz

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:08

    Bild 2 & 3: die Rohgehäuse

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 30. September 2014 um 16:07

    okay - dann kommen hier noch mal ein paar Bilder und die Frequenzweiche :D

    Bild 1: Der erster Prototyp, der wieder verworfen wurde

  • Selbstbau - Line Array artiges System - scalierbare Lösung

    • lorien
    • 29. September 2014 um 20:18

    Da offensichtlich immer noch Leute das hier lesen (freut mich), mal kurz eine Rückmeldung nach über 3 Jahre Einsatz.

    Ich liebe meine LA-Module. Alle anderen Boxen hab ich verkauft.
    Von kleinen Live-Band-Auftritten mit 100 PAX, über DJ-Massaker bei denen es mir selbst mit Ohrstöpsel zu laut war bis hin zu 2.500 PAX Mehrzweck-Halle ohne Delay-Line (Foto) ... die Teile machen einfach immer wieder Spaß (und das auch beim Transport und Auf-/Abbau).

    Auf dem Foto ist meine maximal-Konfiguration zu sehen. Je Seite:
    3x 18'' Sub
    1x Leerkiste
    5x LA-Modul
    ... natürlich alles ordentlich an der Truss verzurrt

  • Festivalbühne in Indianapolis eingeknickt

    • lorien
    • 14. August 2011 um 19:13

    mit Video (sieht nicht gut aus)

    http://www.welt.de/videos/panoram…n.html#autoplay

  • Hilfe zum "lesen" der Belastungstabelle für F32

    • lorien
    • 29. Juli 2011 um 20:53

    Ja klar ... aber das ist was ganz anderes! ... auf so eine Idee wäre ich garnicht kommen.
    (obere Befestigungspunkte ganz außen und die Last dazwischen.)

    Darin liegt doch der Trick mit den beiden oberen Befestigungen.
    Zwischen den Befestigungspunkten liegt genauso viel Last an, wie außerhalb.
    Damit gleicht sich das komplett aus und es kippt nix.

  • Hilfe zum "lesen" der Belastungstabelle für F32

    • lorien
    • 29. Juli 2011 um 17:55

    hmmm .... wie soll das seitlich ausknicken, wenn sie am oberen Rohr aufgehängt wird und am unteren Rohr die Last hängt. Dann müßte sie sich nach oben biegen, um in eine seitliche Lage zu kommen ... entgegen der Schwerkraft. :?:

  • Hilfe zum "lesen" der Belastungstabelle für F32

    • lorien
    • 29. Juli 2011 um 16:51

    Hier mein konkreter Anwendungsfall (muss was von nem Rig abhängen, soll wenig Platz wegnehmen):

    Wie wende ich da die Tabelle an?
    Durchbiegung ist dabei aus meiner Sicht kein Thema und abkippen kann es auch nicht.

    Der Obere Teil wäre wohl nach der Tabelle "Einzellast in den Drittelspunkten", oder???? - und zur Sicherheit in die Knoten gesetzt.
    Damit selbst bei 10m Spannweite noch je 140 kg pro Punkt -> also würde ich sagen: alles zusammen darf 200 kg wiegen.

    Der untere Teil wäre theoretisch irrelevant, da jeder Einzelpunkt ohne hin sehr gering belastet ist (max. 200 kg Gesamtgewicht).

    Uploaded with ImageShack.us

  • Hilfe zum "lesen" der Belastungstabelle für F32

    • lorien
    • 29. Juli 2011 um 15:50

    hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm :?:

    ... dann wären es nur 4m

    aber irgend wie mach die Tabelle dann keinen Sinn, denn wenn jeden (laufenden) Meter von oben gehalten wird (Schlinge oder DoppelCoupler), kann die Spannweite doch beliebig lang sein und die Belastung wäre immer die gleiche (wie bei 1m).

    Oder meinen die mit "halten" nur das sichern gegen "abkippen" und die Last geht auch nur an den Enden weg?
    Bei einer Befestigung von oben (von einem Rig) und einhängen der Lasten an das untere Rohr kann sie ja nicht kippen.
    Ist das mit dem Hängen (von oben) = austellen (Lift, was in der Praxis wohl hoffentlich kaum vorkommt) sicher?
    Wenn ich verteilt Last reinhänge, aber nur zwei Befestigungspunkte habe, dann kommt auf die beiden oberen Punkte ne Menge Zug drauf.

    Hier der Link zur Tabelle (am Ende)
    http://www.shop-globaltruss.de/media/Downloads/F32.pdf

  • Hilfe zum "lesen" der Belastungstabelle für F32

    • lorien
    • 28. Juli 2011 um 21:10

    Hi,
    kann mir bitte einer von den Profis sagen, was unter den folgenden zwei Fällen aus der GT Belastungstabelle für F32 zu verstehen ist (und bitte mich nicht für die Frage steinigen ... danke).

    14.1 Tabelle 1 - Druckgurt alle 1,0m gehalten
    14.2 Tabelle 2 - Druckgurt nur am Trägerende gehalten

    Vielen Dank.

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