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  1. PA-Forum
  2. manuela

Beiträge von manuela

  • kl. Diskussion über analoge Endstufenkonzeption

    • manuela
    • 17. Februar 2007 um 09:11
    Zitat von "Bassti"

    Das mit den 50mOhm wirst aber so nicht für einzelne Zellen realisieren können, weil der Strom ja nach dem LS eiener ist, und keine Teilströme mehr.


    das bezog sich auf Verstärker die das im Ganzen machen. Ich meine eine Stromkontrolle im Kolektorweg jeder Zelle. 8)
    Ein Emitterwiderstand liegt gegen "Signal", das ist nicht grade praktisch. Oben eingefügter Kolektorwiderstand liegt gegen Rail, das ist ideal.

  • function one / dance stack

    • manuela
    • 17. Februar 2007 um 08:33
    Zitat von "montarbo"

    Das Dance Stack ist ein Installationssystem.

    Es ist ein speziell gebautes Oberteil, untenrum besteht es aus mit der normalen F1 PA gemeinsam genutzten Komponenten die nicht ausschließlich dafür angeschafft werden. Als reines Groundstack kann man nicht von Installation sprechen, man stellt es hin, und fertig. Möglichst so daß die Gäste es nicht einsauen, und Absperrung rundrum. Nicht für Open Air.
    "sehr teuer", 4 Wege, Der XO kanns nur mono, also 2x Controler oder einen 4er. Low Cut ist 10 bis 15 Hz, es klirrt an der Theke aber lauter als auf dem Parkett. Als PA für kleine Gala gut verwendbar. :wink:

  • Endstufen Problem - Omniphonics Research 100

    • manuela
    • 17. Februar 2007 um 07:54

    ich gugg mal unwissend Tomy :?
    Aus meiner Sicht ist der Pinabstand der ICs geringer als der in den DIL sockeln. Und hat man einen IC der mit hoher Spannung operiert, der aus Isolationsgründen ausgelassene Pins besitzt, dann dürfen selbige auch in der Fassung nicht bestückt sein. So kommts dann zum Sinn.
    Meine Lieblingssorte ist Keramik weiß, mit Goldpin (MIL)

  • Endstufen Problem - Omniphonics Research 100

    • manuela
    • 17. Februar 2007 um 07:48

    nein das ist eine gute Sache. 391 ist ein Endstufentreiber den man in Sachen bis zu 100V verarbeiten kann, er ersetzt die ganze Treiberei und macht die Sache schön klein. Das Einzigste was mir nicht so gefällt ist, daß er gerne mit kaputtgeht wenn einer der Endeumel durchknallt, und (leider) vergessen sie eigentlich immer die DIL-Fassung dazu, also Lötvergnügen. :wink:

  • Vdosc Schein ?

    • manuela
    • 17. Februar 2007 um 07:44
    Zitat von "f8274"

    (Stichworte: Durch fehlende Infills kein Sound im Nahbereich vor der Bühne, ungenügende Sub-Ankopplung, viele tote Winkel/unbeschallte Flächen, schwache Mini-LAs für große events etc.)..


    Oli du meinst Geldmangel des Veranstalters :D Ich glaube ganz feste daran daß von zehn VAs mindestens 5 mit weniger Material unterwegs sind als auf dem Wunschzettel der Tonleute zu finden wäre. Scheine beeindrucken den Kassenwart leider nur selten.

  • kl. Diskussion über analoge Endstufenkonzeption

    • manuela
    • 17. Februar 2007 um 07:30

    schöner Beitrag, bleib dabei :wink:
    Zu der Sache mit dem Selektieren:
    Der Differenzverstärker ist in Endstufen ein uralter Bekannter, meist sitzt er ganz vorne. Er bildet ja auch die Grundlage der OPs, entsprechend ist seine Arbeitsweise: er hat einen Signaleingang und einen invertierenden Signaleingang. Somit führt er einen Vergleich durch. In der Normaloendstufe ist dieser invertierende Eingang, ich hab ihn oben Hintereingang genannt, über einen R und einen kleinen Parallel-C mit dem Ausgang verbunden, hier wird aber nach Spannung gesteuert, nicht nach Strom. Die Größe des R bestimmt nun den ß, also die Spannungsverstärkung, Gain.
    Ein Verstärker der im Gesammt eine Stromgegenkopplung besitzt, hat einen 50mOhm zwischen Endstufenmasse und Lautsprecherausgang, und greift auf diesem die Stromkontrolle ab.
    Und die Weiterentwicklung davon kontrolliert eben den Strom auf jeder Endstufenzelle einzeln. So muß man sich das vorstellen. Die Spannungsgegenkopplung des Gesammtverstärkers ist unabhängig davon nach wie vor vorhanden. Die Zellen haben die nette Eigenheit, ihre Kennlinienungeraden selbst auszuregeln, insofern ist das Selektionsproblem deutlich geringer als in jeder anderen Bauweise wo man stur parallelschaltet und hofft daß es so stimmt (eine gewisse Gegenkopplung machen ja auch die Emitterwiderstände normaler Endstufen, die können bei meinem Vorschlag drastisch kleiner ausfallen)

  • Endstufen Problem - Omniphonics Research 100

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 22:28

    daß der olle 391 noch auftaucht, ich grinse.
    HiFi-Relikt aus der Zeit der großen Receiver :wink:

  • Plattenspieler WIRKUNGSVOLL entkoppeln

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 20:48

    Über diese Thematik könnt ihr wenn ihr wollt noch jahrelang weiterzanken, denn es ist leider so daß ihr alle irgendwo Recht habt. Die beste Lösung in solchen fällen ist
    Schwingungsdämpfung ist eine Wissenschaft für sich, daran gibts überhaupt keine Zweifel. Es ist allerdings nichtnur eine Frage der FRequenz dies zu dämpfen gilt, sondern auch ihrer Intensität, also der Energie die dahintersteckt. Steht das TT auf einer großen nicht allzustarken Holzplatte die schwingt, dann ist die Schwingungsenergie eine völlig andere als wenn das eine kleine Platte ist die sich nicht soweit bewegen kann wenn sie angeregt wird. Würden die Discothekenbesitzer den Aufstellplatz für die TT gleich schalen und aus Beton gießen gäbs diese Sorgen viel weniger.
    Und daß der michael das im Rahmen seines Fachgebietes nicht so perfekt nachvollziehen kann wie jemand der täglich 8 Stunden mit der Thematik konfrontiert ist steht auch außer Frage. Dafür kennt er die höchstzulässigen Pegel auf Veranstaltungen besser - denn würden diese auch eingehalten, dann wäre die "90%" Lösung eine hunderprozentige. Eine noch bessere Dämpfung setzt lediglich den Pegel herauf ab dem es dann kritisch wird, das bringt grinsend die Frage auf den tisch: wie hoch darf der denn sein am Arbeitsplatz ? --> BGV
    Wer das nicht akzeptieren kann arbeitet nicht fachgerecht - und ist dann auch auf besondere Lösungen angewiesen. Und gute Dinge haben nunmal auch die Eigenheit gutes Geld zu kosten :(
    In der Fa. von meinem Papi stehen Maschinen die tagsüber Betriebsverbot haben da sie, obwohl sie auf massiven Betonfundamenten stehen, ein derartiges Erdbeben verursachen das man jeden Pressenhub auf den Werkstücken der Rundschleifmaschinen sehen kann (die somit nur in der Tagschicht laufen dürfen). Das sind dann richtige Probleme, für die man eine Fachfirma holen muß, und der Preis für deren Dämpferfüßchen wäre ein Witz, verglichen mit den Kosten die entstehen um die Pressen anzuheben und dann wieder abzusetzen ... hat eben jede/r sein Fachgebiet, ist auch gut so.
    Davon ausgehend daß zulässige Pegel eingehalten werden ist die Tennisball-Lösung für 1210er eine völlig ausreichende Sache, mehr braucht man einfach nicht. Und wem der Radau dann nicht ausreicht, der braucht auch besondere Hilfsmittel - je nach Pegel mehr - noch mehr und immer mehr, und natürlich teurer. Ist somit alles irgendwie relativ :)

    lG Manuela

  • PA Kaufentscheidung

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 18:58

    hab das Soundmate1 (schon etwas alt, weis nicht ob es mittlerweile mutiert ist), also diesen Basshocker mit 2 Stativen und kleinen Topsen, Tragetasche usw.

    * zum auflegen, CD Hören =Disco etc. NEIN, Tanzmucke JA
    * zum livemucken mit Gitarren = JA, 2-3
    * transportfreundlich, Kofferraum = JA

    im genannten Anwendungsbereich ist es gut für 50 Gäste, eine Kneipe ;)

  • Dynacord Forum Line F150

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 18:49

    hab auch f120/f5 , das ist speziell für Stadtfestumgebungen und Tanzmucker geeignet. Selbige sind auch immer sehr zufrieden damit.
    Daß F5 nicht laut kann ist falsch, wenn das so ist hängt der falsche Amp dran. Und dieses Set sollte man nicht passiv trennen, halte ich für Mißbrauch. Das einzigst zu bemängelnde:
    is zu teuer für das was es (geldmäßig) bringt, und sieht nach ein par Monaten schon abgerockt aus weil es scheinbar Menschen gibt die den Frontschaum davon essen, abnagen oder was auch immer :roll:
    Kurz zusammengefasst: für Tanzmucke prima Material. Rock sollte man damit besser nicht ...

  • völlig OT: PC Kram

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 18:24
    Zitat von "crassmike"

    Ich optimiere grundsätzlich jede frische Windowsinstallation hier mit TuneUp und manuell in der Systemsteuerung (stichwort Hintergrundprogramme von Windows :roll: ) - das dauert dann halt schonmal einen ganzen Nachmittag, allerdings hab ich dann auch ein stabiles, sicheres und ressourcensparendes XP, dass, wie ich wo anders im Web schon gelesen hab, durchaus an die Performance von Win2000 herankommen kann.

    MfG, Mike.

    mit anderen Worten, das Neue ist dann fast so gut wie das alte :grin:
    Sowas gibts nichtnur bei Programmen ...

  • Chevin A6000 Schematics?

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 18:08
    Zitat von "Roelli"

    Manuela/DirkB:
    Jajaaa... :D Schon verstanden. :wink:
    Aber ich will ja nix neu erfinden, nur mal ein Teil nachfriemeln. Ob ich mir das wirklich antun sollte weis ich ja auch noch nicht. Ich glaube auch nicht wirklich das ich nen Trafo/Wickeldaten in die Finger bekomme. Endstufen nachbauen hat sich ja auch irgendwie noch nie wirklich gelohnt, oder?

    Na und ob, man wird richtig reich dabei :D (an Erfahrungen)
    Leider gilt das auch für die Kommentatoren dieses Forums, dewegen sind die Wickeldaten ziemlich knapp geworden in der Selbstbauecke. Man könnte aber mal ein par Windungen eingraben und gut gießen, bald ist Frühling und du weist ja .... :wink:

  • Party Beschallung für 300 - 400 Personen

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 14:12

    ja.

  • kl. Diskussion über analoge Endstufenkonzeption

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 13:57

    ich habs ja mit normalen Onsemis gemacht, also die bipolare Variante. Entsprechend hoch die Steuerströme, die ganze Treiberei spielt sich im leicht warmen Bereich ab (find ich nicht verkehrt).
    Die Lastrückwirkung auf die Regelung ist das eigentliche Ding dabei, so ganz ohne Gegenkopplung "über alles" kommt man nicht über die Runden. Muß eben genau ausgeknobelt werden in welchem Verhältnis sich das abspielt, da gibts noch einiges zu fummeln :wink:
    Von der Effizienz her liegt er etwas unterhalb der Normaloschaltung, das liegt in der Natur der Sache.
    Es ist aber auch schwer, 2 oder 3 dieser Zellen zusammenzuklemmen und dann Rückschlüsse ziehen zu wollen wie das bei zehn Stück pro Rail ausschaut, mit jeder weiteren wird ja der Fußwiderstand am Ausgang deutlich niedriger und somit auch die Arbeitsbedingung an induktiver Last besser.
    Ich habs auch betont schnell aufgebaut, ohne große Kondensatorbremse, die Slewrate liegt um 40 (wohl etwas heftig aber dafür schillern die Höhen richtig). Bemerkenswert ist das Verhalten, beim Unterschreiten der festgelegten Lastimpedanz nicht lauter zu werden, er fängt dann an zu komprimieren. Für ideales Ampen müßte der rechnerisch zulässige Lastwiderstand bei RL/3 liegen, dann geht das richtig schön ab und quasi unkaputtbar und ohne hörbares Verdichten.
    Bezogen auf ein Kilowättchen wirds dann in 2HE aber schon eng :D
    Der Teilepreis liegt knapp oberhalb einer fertigen Chinadose, somit ist das grenzwertig inden Baukosten.
    Ich werd das noch genau ausknobeln im Laufe der Zeit, zumindest die Transistorversion verspricht da was erstaunlich gutes.
    Etwas ärgerlich ist, daß für die Differenzverstärker noch eine Konstantstromquelle benötigt wird, hab da einen N Kanal Fet für verbastelt.
    Noch völlig offen ist das Verhalten an wackliger Versorgung, der Versuchsaufbau war überdimensioniert gefüttert. Unter normalteuren Bedingungen müssen wir ja ein gewisses Nachfedern der Railspannungen in Kauf nehmen. Wie verhalten sich die Fets wenn das der Fall ist ?

  • Schon etwas sonderbar

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 11:59

    ich geb hier einen Tip ab:
    vagabundierende ZF (unzureichende Abschirmung, kombiniert mit einem verstimmten oder garnichtvorhandenen ZF-Saugkreis am Antenneneingang) führt zu einer internen Rückkopplung die man dann als Rauschen wahrnimmt. Deswegen wirds auch beim arühren der Antenne gestoppt...

    Abhilfe schafft ein fortlegen der Antenne, zB durch ein Verlängerungscoax, damit der eigentliche Empfänger aus dem Nahfeld rauskommt. Beim fortlegen der Antenne beachten daß die Zuleitung wirklich schirmen muß, sonst ersetzt sie die Antenne und es geht damit weiter. Einfach mal rumprobieren. :wink:

  • völlig OT: PC Kram

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 11:28
    Zitat von "DJheini"

    Habe vor mehr als 25 Jahren selber auf Homecomputer programmiert.
    Und da wurden die Programme so knapp wie möglich gehalten, da
    Speicher und Arbeitsspeicher (16-32Kb!) immer knapp waren.

    die alten Schätzchen machen wesentlich mehr Spaß als die überzüchteten Teile von heute. Einen 6502 zu coden ist irgendwie geil, auch heute noch . Als Überbleibsel dieser Zeit gibts noch die DIL MCs in Maus, Keyboards und Tastaturen, Waschmaschinen haben sie auch gern mit.8)

    Und im Übrigen, gleich nach Pink Floyd kommt Chris Hülsbeck 8)

  • Geräteverfolgung mittels RFID

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 11:13

    das wäre nach einem halben Jahr genauso altbekannt wie die Tatsache daß das Blinke-Ührchen im Auto keine Alarmanlage ist :)

  • völlig OT: PC Kram

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 10:33

    Krackys Erfahrung kann ich bestätigen, es tut bislang ohne Ärger.
    Antivir sei mal selbstverständlich und das letzte SP auch.

    Und was die Speicheranforderungen von Vista anbelangt:
    Auf VT übertragen hieße das die kleine Dorfmucke kann nur mit VDOSC und 2x H3 oder größer in guter Qualität durchgeführt werden.

    Wenn man sich mal vor Augen führt was so ein blöder PC eigentlich tun soll, dann ist die "Effizienz" der OS und der Programme bezogen zur Systemleistung auf einem Punkt angelangt der kaum noch zu unterbieten ist ! Wann kommt die erste Textverarbeitung die nurnoch auf SGI lauffähig ist wenn mindestens 16 MIPSE installiert sind ? Aktueller Stand: mein winword hat mehr als einhundert MB auf der Platte :roll: Der text der kompletten Bibel knapp 5 (unkomprimiert)

  • Geräteverfolgung mittels RFID

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 10:22
    Zitat von "mringhoff"

    Dumm nur, daß der Dieb das erst dann bemerkt, wenn er das Teil schon gemopst hat. Zurückgeben wird er es mir deswegen wohl auch nicht :)

    deswegen schreibt man es auf die Frontplatte. Diebe sind oft schlau und erkennen die Wertlosigkeit. Bei Alarmanlagen und Autoradios ist es nicht anders. :wink: Das wär schon gut so.

    zu RFID: innerhalb geschlossener Metallgehäuse funktioniert es überhauptnicht.

  • kl. Diskussion über analoge Endstufenkonzeption

    • manuela
    • 16. Februar 2007 um 08:18

    hier gehts um die Konzeption einer analogen Endstufe, nurmal ein par Grundgedanken dazu ob diese Idee überhaupt rentabel realisierbar ist.

    Folgendes:
    Der "übliche" Weg einer Endstufe ist ja der, daß eine Gruppe mehr oder weniger oder auch garnicht selektierter Endstufentransistoren mit einem Emitterserienwiderstand versehen parallelgeschaltet tun und so, möglichst gut gekühlt, ihre Aufgabe verichten.
    Je besser die selektiert sind, ich mein jetzt nichtnur auf die B(E) sondern auch auf Kennliniengleichheit, desto idealer ist die Lastverteilung, es ergibt sich eine Emiitergegenkopplung durch besagten Widerstand der für einigermaßen gleiche Bedingungen sorgt.
    In der Praxis sind aber, wenn man mit DC und Sägezahnansteuerung prüft, Gleichlaufdifferenzen unvermeidlich und sofort feststellbar. (ich kann dank 8 Kanal Oscar Bilder mit übereinandergelegten Kennlinien machen um das zu zeigen) Kurzum man versucht immer so nah wie möglich am Ideal zu sein, da das nicht klappt haben einige der Endstufentransistoren höhere Belastung, andere deutlich geringere.
    Daraus ergibt sich auch meßbar höhere Klirr und TIM, letztendlich das was den (manchmal nur angeblichen) Unterschied ausmacht zwischen "guten" sprich teuren, und "nicht guten" sprich chinesischen Endverstärkern.

    Die Aufgabe ist somit eine ebene extrem gleichmäßige Lastverteilung auf alle verbauten Endstufentransistoren, sowohl im unteren als auch im oberen Aussteuerungsbereich.
    Genau hier soll die Bastelstunde ansetzen 8)

    Die Idee:
    Man bildet eine "Endstufenzelle", diese kann bestehen aus nur einem, oder auch zwei parameteridentischen (=kurvenselektierten!) parallelbetriebenen Transistoren, und gibt denen nun einen Kolektorserienwiderstand mit, der übliche Emitterwiderstand wird auf Minimalstwerte reduziert, im Idealfall ganz eingespart.
    An unserem Kolektorwiderstand haben wir eine zuverlässige Abfragemöglichkeit, welcher Strom durch die Endtstufenzelle läuft.
    Nun wird als Treiber, jede Zelle braucht ihren eigenen, ein Differenzverstärker gebaut, dessen Hintereingang eine Verbindung zum Kolektor der Endstufen aufweist. Das Ganze ist nun eine Endstufenzelle, die stromgesteuert arbeitet, sie vergleicht das Eingangssignal mit dem tatsächlichen Strom auf der Leistungsstrecke und führt zeitverlustfreie Korrektur durch wenn sich eine Abweichung vom Soll ergibt. 8)
    Nun bilde ich aus je eine N und einer P Endstufenzelle ein aktives Paar und erhalte meine Endstufe.
    Es ist nun völlig Rechtens, davon soviele wie man Lust und Strom hat parallel zu betreiben, da wär auch ohne weiteres ein 1-Ohm Konzept realisierbar das mit völlig gleichmäßiger Lastverteilung operiert, zudem ergibt sich aus den Differenzstufen auch ein zuverlässig arbeitender Überstromschutz der dem Verstärker eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet an komplexen Lasten (bei Doppelbässen und ähnlichen Fullrangeboxen sind mitunter Impedanztäler bis in die Gegend um ein Ohm nachweisbar)

    Nunj die Frage an die Endstufentüftler:
    haltet ihr es für sinnvoll dieser, doch etwas komplizierteren Bauweise die Zeit zu opfern und mal eine Kiste zu entwickeln die das nutzt oder ergibt sich aus wirtschaftlichen und sonstigen Gründen kein Sinn dazu?
    Ich hab mir eine (sehr kleine) Anordnung dieser Art gebaut, sie hat zwar indiskutable niedrige Leistung, ist aber auch eine Meßspielwiese für das Prinzip, und hier kam breites Grinsen auf im Nachweis der Lastverteilung, der gleichmäßigen Erwärmung aller Beteiligten und der , das kann jetzt nicht als Clipfunktion bezeichnen weil es soft arbeitet, Strombegrenzung.
    Selbige ergibt bei zu hoher Ansteuerung eine Art Kompression, was sich immernoch clean anhört, subjektiv lauter als im linearen Bereich.
    Den steht gegenüber: der deutlich höhere Aufwand, und die nötige Gleichlaufanpassung aller verbauten Zellen (nicht ganz easy, gelang aber nach ein par Stunden)
    Kurzum ein solcher Amp ist ein Budgetgerät da er deutlich mehr Teile enthält als die übliche Bauweise.

    Bin mal gespannt auf alle Überlegungen dazu. Es geht wirklich nur um das Prinzip dieser Bauart, nicht um das Prüfen einer fertigen Schaltung.

    Der Anwendungsbereich wäre breit gefächert da man das in jeder Leistungsgröße umsetzen kann. Klingt besonders lecker an Tops da diese von sauberen Durchgängen wirklich sehr profitieren, so etwa wie eine Ap.
    Und vor allem :!: wenn die Strombegrenzung so arbeitet daß die Zelle stets innerhalb der SOA lebt, dann hat man ein Gerät das nur sehr schwer kaputtzumachen wäre, zuniederohmige Last führt nämlich nicht zum Chaos sondern lediglich zu einer Abregelung, da es stromgesteuert arbeitet.

    und leider muß ich noch hinzufügen: wenn blödsinnige OT Beiträge kommen setz ich das Thema nicht hier fort. :

    Lg Manuela

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