Schöner Tread, danke Dirk ![]()
Er dürfte inhaltlich jedoch das technische Verständnis der meisten Anwender hier ziemlich auf die Probe stellen.
Weiterhin wurden sehr unterschiedliche Geräte bewertet, was nicht schlecht aber auch nicht sehr praktisch orientiert ist.
Prinzipiel läßt das erkennen daß die Hersteller quasi alle dazu bereit sind mit der RMS bis hoch an die technisch zulässige Grenze der Endstufe zu gehen, und sich dann dem Urteil zu beugen keine hohe Peakleistung mehr zu haben da das Lastvermögen des Gerätes quasi ausgereizt ist. (Sine Burst Tests), in Relation zur Versorgung.
Eine Herstellerphilosophie die dem entgegenspricht ist das Überdimensionieren und Behüten vor Erreichen der technischen Leistungsgrenzen im Dauerlastbetrieb, was mit größeren Kosten verbunden ist und zudem eigentlich ein Gerät präsentiert das deutlich mehr leistet als ausgewiesen. Diese Dinge wuden hier nicht berücksichtigt. Man sieht es überwiegends als kontraproduktiv an einen Amp mit geringerer Dauerleistung als theoretisch verfügbar auf die Kunden loszulassen, obwohl genau darin der Weg verborgen ist die Mitbewerber auf der Strecke zu lassen. Somit kommen dann die "Beuteilungen des oberen Grenzbereichs" zum Zuge, der von solchen Geräten garnicht betreten wird.
Einfachheitshalber nennen wir sie dann "Exoten".
Für mich wesentliche Dinge:
Die V6 wurde hier unter Bezug auf eine weiche kontra harte Netzversorgung beschrieben. Aufgrund ihrer Leistungsklasse hat sie einen deutlich geringeren Spielraum zum ausregeln, zudem ist garkeine Ausregelung vorhanden wenn man dem Text Glaube schenken darf. Die Konsequenzen daraus sind dann offensichrlich dokumentiert und dürften auch die Ursache für die von sehr vielen Besitzern bescheinigte Bass-Schwäche darstellen, die interessanterweise von anderen laut dementiert wird (wir setzen das viel ein und sind stets völlig zufrieden! )
Gebt dem Kind sein Essen dann hat es auch Kraft zum Boxen
Ein 300W Ämpchen findet an jedem Schukostecker "Strom in Hülle und Fülle", somit entfallen jegliche Versorgungsengpässe.
Trotzdem lernen wir daraus: kurze hochbelastbare Kabel zum Bass-Rack.
Alternativ sind Geräte mit großem Elkopark einzusetzen da diese derartige Schwankungen in gewissen Grenzen auspuffern können.
Nochmal alternativ solche die mit mehrstufig geregelten SNT die Vorkreisspannung herabsetzen und ein Einbrechen der Versorgung lediglich mit erhöhter Stromaufnahme quittieren, woraus sich konstante Dauerleistung ergibt. ![]()
Für hochprofessionelle PA-Verstärker gibts es noch viele andere Dinge zu berücksichtigen die ebenso nicht Gegenstand der Untersuchungen war.
Dazu zählt zB der Dauerbetrieb unter Vollast bei hochsommerlichen Temperaturen (mit Protokollierung des Leistungsabfalls! ),
der Dauerbetrieb bei Frost,
"Rack of Dead" , de Betrieb auf einem Rüttelgerät mit Beurteilung der Zeit bis zum Ausfall durch mechanische Zerstörung.
Der Sturz aus 1 Meter Höhe auf harten Steinboden mit anschließendem Funktionstest und Begutachtung auf Brüche und Schäden.
Über- und Unterspannungsresistenz, Generatorstrom, das Verhalten bei irrtümlich anliegendem Bauerndrehstrom
Sinnloses Übersteuern, Untersuchung der Folgen.
Das Lüftungskonzept, ist es ausreichend, sammelt es Dreck, ist es leicht zu reinigen, hat sie Filter?
EMV und Störstrahlung.
das Verhalten an Signalen mit schwierigen Phasenverhältnissen,
Einzelkanalredundanz oder Komplettausfall ?
und viele Dinge mehr.
Letztendlich wird so die Spreu vom Weizen getrennt, und der Griff zum "Exoten" stellt sich oft als die beste Lösung der täglichen Probleme dar.
Im Low Costbereich wirds stets so sein:
"Watt, Watt, Watt",
Optische Begutachtung der Bauteile, besonders Durchmesser des Ringkerntrafos und Anzahl der Caps,
Steht auf den verbauten Fakes "Toshiba" ?
macht sie gem. der Aussage vieler Forenmitglieder richtig fetten Bass`?
Es ist eine deutliche Zunahme der Abneigung gegen Geräte von B, O und H erkennbar, letztere bieten bereits ab 80 Euro "PA Amps" an.
tja, und wie gehts nun weiter?