1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. christian_thomas

Beiträge von christian_thomas

  • Prüfstecker 16 A

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 15:31
    Zitat von "Markus Verza"

    Hier kommen aber jetzt einige Dinge durcheinander. SP sind Vorschriften der BG, also der Unfallversicherer. Diese haben recht wenig mit dem BGB oder StGB zu tun. Die Richter oder Versicherer können sich hier ggf. am Stand der Technik richten. Bis hier mal grobe Fahrlässigkeit ins Spiel kommt ist ein weiter Weg...

    ...

    ...

    Korrekt. Korrekt. Korrekt.

  • Prüfstecker 16 A

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 15:26
    Zitat von "mringhoff"

    Nachdem das öfters hier aufkommt, daß man meint, man könne den örtlichen Elektromeister für fehlerhafte Steckdosen haftbar machen, muss dieser Hinweis mit der SP 25.1/2 sein.

    [Scherzmodus an]

    Aha. Arbeiten in München die Elektromeister so fehlerhaft, daß Dritte (Laien) alles nachprüfen müssen?

    [/Scherzmodus aus]

    Es ist natürlich klar, daß ich an einer fehlerhaften Steckdose (wenn ich sie als solche erkenne!) nichts anschließen darf.

    Das ändert aber nichts daran, daß Schäden durch einen im Schaltschrank/oder der CEE-Dose nicht aufgeklemmter Neutralleiter durch denjenigen verursacht wurden, der den Leiter nicht aufgeklemmt hat. Wer Steckdosen anklemmt oder Kabel verlegt, hat sich an die VDE-Vorschriften zu halten. Das ist Fakt und Norm.

    Den Threaderöffner interessiert nach wie vor ein für Laien zu benutzender, einfacher Prüfstecker, welchen er selbst mit der SP 25.1/2 unter dem Arm im Fachgeschäft nicht kaufen kann.

    [OT] Wir hatten übrigens derartigen Fall einer wegen vorschriftswidrig angeklemmter CEE-Dose abgebrannten Lichtendstufe. Der verantwortliche Elektromeister musste für den Schaden haften, da der Vermietungskunde (ein Autoverkäufer) den vorschriftsmässigen Zustand der CEE-Dose als Laie eben nicht beurteilen kann. Der Elektrofachbetriebs-Mitarbeiter hatte vergessen, in der Unterverteilung einen hübschen blauen Draht abzuisolieren und aufzuklemmen. Schaden: Ein Trafo für Steuerspannung...[/OT]

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 14:30
    Zitat von "gezz-abba"

    Das problem mit den angepunkteten Hülsen hatte ich auch schon. Zum glück hat sich das drama VOR der veranstaltung abgespielt . Vor diesen billigen Teilen kann man nur warnen... Kollege von mir hatte sie damals aus irgendeinem elektronik-ramschladen angeschleppt. Eigentlich darf sowas nicht auf dem markt sein...

    Das Problem kenne ich: Mein Sohn kaufte sich mit 13 / 14 Jahren in einem "alles für ne Mark"-Ramschladen einen 30 Watt Lötkolben, und zeigte mir diesen ganz stolz.

    Anschluss an das Netz mittels einfachst isolierter 2*0,75 Litze - Euro-Ähnlicher Stecker ohne Berührungsschutz beim Einstecken in die Dose, Schutzleiter wurde aus Kostengründen erst gar nicht verbaut. Eine Prüfung nach BGV A3 ergab darüber hinaus einen niederohmigen Übergangswiderstand zur Lötspitze, und fehlende Zugentlastungen des Kabels am Kolben und am Stecker.

    Das war ein Theater mit dem Verkäufer, das Geld zurückzubekommen und die noch vorhandenen ca. 500 Lötkolben vom Markt weg...

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 13:59
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wenn's wenigstenz Dauernutzung gewesen wäre...
    Das Problem bleibt das beschriebene Bauteil, was plötzlich, ohne Vorwarnung im Sinne von "wackeln", nachgeben kann.

    Und eben, s.o., es hat kein Sicherung dazu.

    Fazit: Es ist wieder mal der Preis des Bauteils, der über dessen Verwendung durch den Hersteller entschieden hat, nicht Gesichtspunkte wie z.B. Haltbarkeit oder gar Arbeitsschutz/Personenschutz.

  • Prüfstecker 16 A

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 13:44
    Zitat von "mringhoff"


    Ob einer sich dabei als Laie bezeichnet oder fühlt, das spielt hier keine Rolle. Bei der gewerblichen Ausführung - und das ist auch ein Profi-Musiker (zumindest aus Sicht des Kundens und ohne Wertung der Musikqualität :) sind nun mal diese Dinge zu beachten.

    Das wäre zu einfach, wenn man dann plötzlich wieder "Laie" ist, nur damit andere Leute die Schuld haben...


    Die SSP 25.1/2 spricht ja auch nur von "fremden Häusern" und im Freien. ABer es kann ja auch mal die zitierten Köche bzw. Cateringfirmen betreffen, wenn sie unterwegs sind. Wobei hier auch wieder sicherlich die Überprüfung nicht durch den Koch selbst, sondern durch andere Erfüllungsgehilfen des Caterers erfolgt.

    Guten Tag Matthias,

    so kurz vor Weihnachten solche Spitzfindigkeiten?

    Also nochmal: Der TE bezeichnet sich als (elektrotechnischer) Laie und möchte ein Prüfgerät haben, daß ihm anzeigt "Drehstromdose richtig angeschlossen / in Ordnung" oder "Drehstromdose falsch angeschlossen / Fehler".

    Der TE möchte wissen, ob er von seiner Drehstromdose, die ihm irgendjemand am Veranstaltungsort zur Verfügung stellt, gefahrlos für seine Anlage / für die Bediener der Anlage drei mal 230 Volt mittels Adapter CEE/Schuko entnehmen kann. Das Drehfeld ist ihm egal, denn seine Lampen leuchten linksrum genau so wie rechtsrum.

    Solches Messgerät gibt es nicht. Allenfalls der Mennekes Drehfeldprüfer zeigt mittels roter/grüner Glimmlampe an, ob das Drehfeld richtig oder falsch ist. Er zeigt aber nicht an, ob Über- oder Unterspannung anliegt, auch zeigt er nicht an, ob der Neutralleiter N angeschlossen ist, oder gar der Schutzleiter PE.

    Da der TE elektrotechnischer Laie ist, fragt er hier in einem Fachforum und bittet um Auskünfte.

    Dem TE ist mit dem Hinweis, daß ihn der Kunde oder im Schadenfalle auch ein Richter aufgrund seiner technischen Aufbauten einer Elektrofachkraft gleichsetzt, überhaupt nicht geholfen - davon weiß er nämlich immer noch nicht, wo er den von ihm erwünschten Prüfstecker herbekommt, den der Fachhandel nicht liefern kann, weil der Fachhandel nur Meßgeräte anbietet, die zwar alle Meßdaten zeigen, mit denen eine Fachkraft den sicheren Zustand beurteilen kann, nicht jedoch ein Laie.

    Nun das, was ich eigentlich nicht hier zitieren wollte, weil hier nicht das Selbstbau-Brett ist:

    Zitat von "Andere Webseite"

    Drehfeldtester sind ein sehr nützliches Werkzeug, wenn man CEE-Steckdosen überprüfen muß. Bekanntlich müssen diese so angeschlossen werden, daß sich das richtige Drehfeld ergibt - nämlich rechts herum.

    Mein erster Job führte mich zu einem Kunden, dessen Torantrieb nicht funktionierte - dabei war der Drehfeldprüfstecker sehr nützlich.

    Ein solcher Prüfstecker zeigt mittels einer roten und einer grünen Glimmlampe an, ob das Drehfeld korrekt verschaltet ist; leuchten beide Lampen, fehlt eine Phase. Leider zeigt dieser Tester jedoch nicht an, welche Phase fehlt, und ob der Neutralleiter und der Schutzleiter beschaltet ist.

    Allerdings empfinde ich es als eine Frechheit der Hersteller, daß ein CEE-Stecker mit zusätzlich 6 Widerständen, zwei Kondensatoren und zwei Glimmlämpchen sich Drehfeldprüfstecker nennt und den stolzen Preis von weit über 60 Euro kostet - im Netz sah ich Preise bis zu 120 Euro. Ticken die noch sauber?

    Aus diesem Grunde, und weil selbstbauen Spass macht, hier das Schaltbild eines Drehfeldprüfsteckers. Die zusätzlich zum CEE-Stecker zu erwerbenden Bauteile kosten beim teuersten Elektronikversandhändler Deutschlands etwa 5 Euro, und das Teil dürfte am Küchentisch innerhalb einer guten Stunde selbst zusammengebaut sein.

    Hier das Schaltbild mit Stückliste:

    Bei dem Selbstbaupreis lohnt es sich nicht mal, eine 16-Ampére-Steckerversion zu bauen / kaufen und die Verbindung zu größeren CEE-Dosen mittels Adapterkabeln herzustellen - weil die Kupplungen und das Stück Kabel teurer sind, als sich für jeden Steckertyp so ein Teil selbst zu bauen.

    Möchte man nun noch das Vorhandensein aller drei Phasen, des Neutralleiters und des Schutzleiters sehen können, erweitert man vorstehende Schaltung wie folgt:

    Die LED's sind handelsübliche Leuchtdioden, Diode d11,12,13 sind Z-Dioden, und für alle anderen Dioden kann man Silizium-Wald-und Wiesendioden aus der Bastelkiste nehmen, z.B. 1 N 4007. Spendiert man dem Tester nun noch Z-Dioden mit höherer Leistung, einen zusätzlichen Widerstand und einen Taster und überbrückt man damit von der Verbindung D6/R5 nach PE, so müsste auch ein 30 mA RCD-Schalter (Fehlerstromschutzschalter FI) zum Auslösen zu bringen sein, und man kann den RCD gleich mit prüfen.

    Man bastelt sich die Schaltung zweckmäßiger Weise auf ein Stück Lochrasterplatine, welche man an der Zugentlastung eines handelsüblichen CEE-Steckers anschraubt. Nichtbenötigte Leiterbahnen zwischen L1, L2 und L3 sollte man mit einem Bohrer o. ä. Werkzeug entfernen. Die LEDs werden mittels Kunststofffassungen in den Deckel des CEE-Steckers eingeklebt und entsprechend an die Platine angeschlossen. Nun noch das Loch für die Kabeldurchführung wasserdicht verschließen, Deckel zu, und fertig ist der Tester.

    Alles anzeigen

    Damit kann man schon einiges prüfen - allerdings zeigt dieser Selbstbau-Tester auch nicht an, ob später unter Last immer noch alles in Ordnung ist, und für einen Laien ist es auch Lebensgefährlich, so ein Teil selbst zu bauen und eventuelle Schaltfehler im Versuch zu ermitteln.
    Daher mein Tip mit dem Lehrgang "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" - denn da lernt man das Messen, das Auswechseln eines Steckers, und das Prüfen nach BGV A3.

    Und ein Koch in der Küche ist auch keine Elektrofachkraft - wenn sein Salamander oder seine Fritte nicht funktioniert, holt der eine Fachkraft und lässt reparieren.

    Und wenn man sich nicht völlig sicher ist, daß alles in Ordnung ist, lässt man die Sache ganz einfach sein und holt sich Hilfe von einer Elektrofachkraft. Es reicht nämlich völlig, daß unsere Kunden/Gäste von herabfallenden Lasten erschlagen werden können, wir müssen sie nicht noch zusätzlich elektrisieren... :shock:

    Schönen Samstag, und frohe Weihnachten.

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 04:59
    Zitat von "Mechwerkandi"

    I don't need Stativhülsen aus Leichtmetall-Guss, die nach etwa 10 Jahren Betrieb aufgrund eines Ermüdungsbruches am Flansch abreissen, ... , woraufhin die Darbietung ein jähes Ende findet.

    I don't need... denselben Artikel, allerdings aus Stahl, bei dem die Hülse an den Flansch angepunktet ist und die sich mit exakt den selben Symptomen verabschiedet!

    Frage: Bei allem Ärger darüber, darf ein technischer Artikel nicht nach 10 Jahren Dauernutzung mal kaputt gehen?

  • Prüfstecker 16 A

    • christian_thomas
    • 22. Dezember 2007 um 04:47
    Zitat von "Markus Verza"

    Es ist weder notwendig noch erwünscht eine komplette VDE 0100 Prüfung zu machen. Es geht doch lediglich darum sein Equipment vor Beschädigung zu bewaren.

    Richtig - und das geht mit nem Duspol einfach und schnell - oder mit den angegebenen Messgeräten - die aber allesamt keine für Laien zweifelsfrei erkennbare "Gut - Schlecht"-Anzeige haben. Daher mein Tip mit dem Kurs - dessen Inhalte ich übrigens auf einer Webseite veröffentlicht habe, bzw. noch dran arbeite.

    Zitat von "Markus Verza"


    Christian Thomas
    Wenn eine Diskusion nach der Meinung eines Moderators aus den Fugen gerät greift dieser ein. Ich benutze dazu halt einen Hammer. Die Keule wir ja schon von einem anderen übellaubigen Moderator an anderer Stelle verwendet.

    OK - ich benutze dazu ne Alu-Pipe - habe also nichts gesagt und behaupte ab sofort das Gegenteil 8) .

  • Prüfstecker 16 A

    • christian_thomas
    • 21. Dezember 2007 um 23:34
    Zitat von "mringhoff"

    Ja und Nein.
    Grundsätzlich hat natürlich die Elektrofachkraft, die die Dose falsch angeschlossen hat eine Mitverantwortung.

    Allerdings steht in der SP 25.1/2 (BGI 810) unter Punkt 4.2:
    "Anschluss elektrischer Betriebsmittel in „fremden Häusern“ und im Freien:
    Vor dem Anschließen elektrischer Betriebsmittel sind die Steckdosen auf richtigen Anschluss der Außenleiter und des Schutzleiters zu überprüfen."

    http://dthg.de/praxis/infothe…G/SP_25-1-2.pdf

    Wer also gewerblich in diesem Bereich tätig ist, hat sich an den "Stand der Technik" zu halten - Elektrofachkraft hin oder her. Und was so Stand der Technik ist, da macht sich u.a. die Berufgenossenschaft immer fleissig Gedanken, wie z.B. in o.g. Werk.

    Der beschuldigte Elektrofuzzi könnte sich also darauf berufen und Schadensersatzforderungen abwehren. Anders wäre es natürlich bei sog. Laien. Aber wenn einer gewerblich Veranstaltungstechnik installiert, dann hat er auch die Steckdosen vor dem Anschluss zu prüfen. (Oder prüfen zu lassen, wenn er sich selbst dazu nicht in der Lage sieht)

    Das hast Du aber schön gesagt.

    Wie zu lesen ist, bezeichnet sich der Threadersteller (TE) als Laie - er selbst kann also gar nichts prüfen.

    Infolge dessen müsste er sich (aufgrund seiner gewerblichen Tätigkeit) einer geprüften Elektrofachkraft bedienen - sucht aber stattdessen einen für Laien geeigneten Prüfstecker, den es meines Wissens (noch) nicht gibt.

    Der TE schreibt, er benutzt einen Duspol. Von diesem von der Fa. Benning hergestellten Gerät gibt es verschiedene Ausführungen - ist man Laie, kann man damit auch Fehlmessungen produzieren.

    Lobend ist zu erwähnen, dass der TE hier im Board fragt. Aber keiner kann ihm sagen "Kauf Prüfstecker soundso von Firma abc", weil es einfach bisher keinen für Laien geeigneten Prüfstecker zu kaufen gibt.

    Markus Verza: Das Problem ist wirklich simpel - so simpel, daß sich noch kein Hersteller darüber Gedanken gemacht hat, diesen Markt zu bedienen (vermutlich auch, weil sich ein derartiges Prüfgerät nicht in Massen absetzen lässt, da die meisten Laien eine Fachkraft zu Rate ziehen, weil sie Angst vor elektrischem Strom haben). Ich war und bin jetzt immer noch höflich - trotz Deiner Drohung mit dem Hammer, die einem Moderator meines Erachtens nicht zusteht.

    Guten Abend!

  • Prüfstecker 16 A

    • christian_thomas
    • 21. Dezember 2007 um 22:14

    Hallo in die Runde,

    Zitat von "Sven(ix) Frank"

    Hallo Chris, ich habe einen Duspol und messe augenblicklich damit die Anschlüsse. Wenn Du eine elektrische Fachkraft wärst, dann müßtest Du eigentlich wissen, daß derjenige, der den Stecker in die Dose steckt auch für die Folgen verantwortlich ist...

    Was bitte ist eine "elektrische Fachkraft"? Ich kenne nur "Elektrofachkraft" und habe einen Zettel von der HWK, auf dem steht, daß ich mich so nennen darf.

    Deine Aussage ist falsch!

    Derjenige, der eine CEE-Dose falsch anklemmt bzw. vergisst, den Neutralleiter aufzulegen, haftet für den Schaden, da er sich entgegen den VDE-Vorschriften verhalten hat.

    Zitat von "Sven(ix) Frank"


    Aus eigener Erfahrung: Veranstalter wurde aufgefordert, einen Starkstromanschluß 16A/400V bereitzustellen der ausdrücklich mit Adapter auf 3 Schukodosen belegt werden soll. Elektriker (in Deinen Augen vermutlich elektrische Fachkraft) stellt uns eine 5 polige CEE Dose 16A/400V bereit. Ich schließe 2 Phasen an, schöne Geruchsentwicklung und Geräte im Wert von einigen Tausend Euro kaputt. Nulleiter war nicht angeschlossen. Wer ist schuld?

    Die Elektrofachkraft, welche die Dose offensichtlich ungeprüft zur Verfügung stellte, handelte grob fahrlässig und haftet für die nun in eine Nebelmaschine verwandelte Endstufe.

    Zitat

    Nein, nicht die elektrische Fachkraft, sondern ICH der Laie. Wie Du siehst, ist Deine elektrische Fachkraft fürn Arsch...

    Deine Bemerkung ist was für den Arsch!

    Grundsätzlich ist es so, daß für einen Laien ohne jedes Grundverständnis von elektrischem Strom eine Drehstrom-Steckdose schwer zu messen ist. Ein Prüfgerät in Laienhand kann falsch bedient werden und somit falsche Ergebnisse liefern, denn als Nicht-Elektrofachkraft bist Du nicht in der Lage, zu beurteilen, ob ein Prüfgerät korrekt arbeitet.

    Ein Drehfeld-Prüfstecker z.B. zeigt richtiges/falsches Drehfeld und das fehlen einer Phase an - einen Prüfstecker für Laienhand mit Unterscheidung "Dose in Ordnung" - "Dose Defekt" habe ich bisher am Markt noch nicht gesehen.

    Eine CEE-Drehstrom-Steckdose hat in der Regel 5 Kontakte - Schutzleiter PE , Neutralleiter N, Phasen L1. L2. L3 - was aber, wenn es sogenannter Bauernstrom ist? Der Bauer braucht für seine Motoren keinen Neutralleiter, er kommt also mit drei Phasen und einem PEN (Protection Earth/Neutral) aus. Dann hast Du, wenn alles nach VDE gemacht wurde, eine CEE-Dose mit 4 Kontakten! Manchmal (weil gerade keine 4polige Dose da war) findest Du da aber auch 5polige Dosen - und dann fliegt Dir alles um die Ohren!

    Wenn Du also Laie bist, dann lass die Finger davon weg. denn selbst wenn Phasen und der Neutralleiter korrekt aufgelegt ist - wer garantiert Dir, ob der Schutzleiter angeklemmt ist?

    Mal davon abgesehen, daß dann Deine Geräte sicherlich auch nicht nach BGV A3 geprüft sind!?

    Vorschlag von mir: Irgend einen Beruf hast Du sicher gelernt - mach doch bei einem der vielen Berufsförderungszentren einen Lehrgang "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" mit. Dauert 10 Unterrichtstage, kostet etwa 400,- Euro, und dann darfst Du ganz offiziell messen, Stecker austauschen oder solche Fehler beseitigen.

    Allerdings bist Du nach so einem Lehrgang kein Laie mehr und kannst für den Mist, den Du evtl. baust, ganz ordentlich belangt werden.

    Ich hätte dann noch einen Selbstbautip für einen solchen Prüfstecker, der Phasen, Drehfeld, Nulleiter und Schutzleiteranschluss anzeigt (jedoch keine Überspannung!) - den ich aber einem Laien sicher nicht hier posten werde.

    Christian Thomas
    Elektrofachkraft

  • Werbung!? Wie und wo bietet IHR euch an????

    • christian_thomas
    • 21. Dezember 2007 um 21:42

    Hallo,

    angefangen hat wohl jeder mal mit Zeitungsanzeigen und verteilten Visitenkarten - auch ich.

    Mittlerweile wird eine sehr gute Qualität abgeliefert - das spricht sich halt herum, so daß die Kunden, die bisher nur Ärger mit anderen Anbietern hatten, zu uns kommen.

    Aber es kommen auch Kunden sehr kurzfristig und sagen, sie hätten ihre Technikfirma rausgeschmissen, weil Mist usw. - und meistens nennen die dann auch schon den Namen des Mitbewerbers.

    Einige kennt man ja, und dann telefoniert man halt untereinander und erfährt dann, daß der Kunde entweder Preise drücken will, oder "seit Monaten vergessen" hat, die Rechnung(en) des Mitbewerberunternehmens zu bezahlen.

    In solchen Fällen werden wir dann reichlich teurer, oder lehnen den Auftrag ab, weil ausgebucht.

    Sehr interessant sind da auch Kunden, die aus Mitbewerberangeboten Preise und Name des Mitbewerbers rausstreichen, uns das so veränderte Angebot faxen und dann sagen "Das brauch ich, was kostet...?"

    Aber wie man nun genau die Kunden generiert und sie vor allem dann auch behält, ist bei fast allen ein Geschäftsgeheimnis.

    Die Annahme, eine Webseite reinzubringen, und dann kommen tausende Kunden... ist jedenfalls falsch - eine Webseite kann nur als "tagesaktueller" Katalog dienen.

  • Zum Verbleib eines Threads

    • christian_thomas
    • 21. Dezember 2007 um 16:11
    Zitat von "SO LONG AUDIO"

    Nur so am Rande und zum Nachdenken - auch und vor allem für C.T.I.:
    http://www.paforum.de/phpBB/profile.php?mode=viewprofile&u=1

    SO LONG und frohes Fest..

    Ich schrieb

    Zitat

    ...kannst Dir hier keinen Kindergarten erlauben...

    Was der Admin in seiner Restfreizeit macht, ist mir egal! :lol:

  • !!! Staplerschein !!! & weitere Schulungen

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 22:29
    Zitat von "Chris Romberg"

    !!! Staplerführerschein !!!

    Wir bieten wieder einen Staplerschein an.
    Am 22.Januar 2008 und/oder 24.Januar 2008 (je nach Beteiligung) kann über uns ein Staplerschein für 85€ plus MwSt. erworben werden.
    Die Schulung findet in 65510 Idstein statt ...

    Guten Abend,

    ich finde es gut, dass ein Kollege an andere Kollegen denkt und ihnen die Teilnahme an dem Kurs anbietet. Ähnliche Kurse hier gehen über 2 Tage und kosten das Doppelte.

    Angesichts der Tatsache, dass es auch ausserhalb des Films "Staplerfahrer Klaus" schon zu schweren und auch tödlichen Unfällen mit Staplern kam, mag ich nicht mit Kollegen arbeiten, die einen Stapler ohne Fahrerlaubnis führen (ja, solche gibt es).

    Da Bildung noch nie geschadet hat, ist das ein gutes Angebot für Kollegen aus dem Bereich - mit der Möglichkeit, ein paar andere Kollegen kennenzulernen, die man sonst vielleicht nie getroffen hätte.

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 22:01
    Zitat von "skyworker"

    Und ich dachte letztens noch, es könnte nicht noch ärmer werden... wie man sich doch irren kann?!

    SKY

    Genau das dachte ich auch! Dann las ich einige Beiträge von Dir...

    Zitat von "skyworker"

    Eine gewagte These, die da aus Geldern ankommt. Mag sein, wie es will, Zoten hin oder her, Papsttum oder Egotrip, ist mir egal. Manche Dinge sind mir einfach etwas zu gering! Meine Meinung - die niemand teilen muss, dafür aber jeder teilen oder verteufeln kann - ganz wie er mag.
    Äussern kann ich sie übrigens jederzeit ;)

    SKY

    So gewagt ist die These von starstage gar nicht - er hat ganz einfach aus dem realen Leben berichtet.

    Letztens tobte mich ein Kunde an wegen einer Sache, für die ich gar nichts konnte, und fragte mich, ob ich bescheuert sei!?

    Ich sagte zu dem Kunden: "Ja, das ist Voraussetzung, um hier bei Ihnen mit Ihrem Personal zu arbeiten!"

    Nun ja, ich kenne diesen Kunden schon lange, und kenne die Qualität seines Personals, konnte mir den Spruch also erlauben. Zum Deutsche Bank-Chef auf deren Aktionärsversammlung hätte ich diesen Spruch wiederum überhaupt nicht bringen können.

    Was ich damit aussagen möchte? Nichts - und nun nehme ich mir ein Bier aus dem Kühlschrank und saufe mich auf Dein Niveau herunter, lieber Sky :D .

    I don't need:

    - Leute, die päpstlicher als der Papst sind, nicht Benedikt heissen und nicht im Vatikan wohnen.

    - Leute, die hier die Welle machen, als hätten sie dem Papst ein neues Doppelbett verkauft.

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 16:49
    Zitat von "klauston"

    ... Aber ich schätze Mal,Du hast im Moment einen schlechten Lauf und wirkst etwas verbissen.

    Aber Tip:
    Einfach mal Richterin Salesch anrufen :D:D

    Och nö, es nerven einfach nur die, welche zu gewissen Sachen überhaupt keine Ahnung haben, aber trotzdem glauben, qualitativ hochwertige Kommentare dazu abzugeben.

    Mancher User hier verhält sich derzeit leider genau so wie der Opa, der den Veranstaltungstechniker fragt, ob er mit den ganzen Knöpfen am Pult klarkommt...

    I don't need all my friends to tell me things that i already know - i don't need that!

    I need nobody's, who has no idea and tells hero is a nice colleague, who had something bad luck...

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 16:20

    :D :D :D

  • Warnung vor dem User audigy

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 16:13
    Zitat von "Lenny"

    @ audigy: lass dir das alles mal eine ganz große leere sein.

    Sorry für meine O.T.-Einmischung, aber das tut so weh in den Augen.

    Es sollte doch wohl "... lass Dir das alles mal eine ganz große Lehre sein..." heissen.

    Ein bischen "Rächtschreibunck" sollte doch wohl drin sein, wenn man kein anerkannter Legastheniker ist.

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 15:57

    :D :D :D

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 19. Dezember 2007 um 00:31
    Zitat von "simonstpauli"

    Eigentlich ist es bitter, daß überhaupt 178 Seiten auflaufen konnten.

    Eigentlich ja - denn Dumme sterben nie aus (oder seit AIDS doch?)

    Man sagt ja: "Diskutiere .....
    .... nie mit einem Idioten. Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter und schlägt Dich dort mit seiner Erfahrung!"


    Der Idiot (von griechisch "idiótes" - „Privatmann“, „einfacher Mensch“; im Sinne von „ungeübter Laie“, „Stümper“ zu lateinisch idiota, idiotes) war in der griechischen Antike ein Mensch, der sich weigerte, sich politisch zu engagieren. (wikipedia)

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 18. Dezember 2007 um 21:58
    Zitat von "simonstpauli"

    Einfach alles nochmal posten, ist ein bißchen Arbeit, das so hinzukriegen, aber mit ein bißchen Engagement... ;)

    OT: Ich denke, das ist keine so gute Idee - stell Dir vor, das Brett macht dann wieder Ärger bei Seite 178...? Weiss ja keiner, ob es ein Datenbankfehler oder ein Softwarebug ist?

    Und Admin hat sicher besseres zu tun, als die Datenbank auf ne andere Software zu konvertieren, um das letztendlich rauszubekommen!?

  • Wer darf die BGVA2-Prüfung durchführen?

    • christian_thomas
    • 17. Dezember 2007 um 23:37

    Hierzu kann ich mal was verbindliches sagen:'

    Die BGV A3-Prüfung darf jede Elektrofachkraft, die in die Prüfabläufe unterwiesen wurde, vornehmen.

    Auch elektrotechnisch unterwiesene Personen (EUP) dürfen das - allerdings nur unter Aufsicht einer Elektrofachkraft - tun.

    Uns wurde es bei der letzten Schulung von den netten Leuten der HWK Düsseldorf so erklärt, daß die Elektrofachkraft die erforderlichen Messungen mit eigenem Meßgerät vornehmen darf, eine EUP dagegen muss ein Meßgerät mit automatisiertem Prüfablauf verwenden.

    Wichtig ist allerdings auch die Dokumentation der Prüfung - nur die geklebte Plakette allein ist wertlos.

    Viele Unternehmen, die darauf achten, ob 3. Unternehmen in ihr Unternehmen geprüfte Elektrogeräte einbringen, verlangen dazu auch die Prüfurkunden.

    Und darüber hinaus: Wer Meßgeräte z.B. in ein anderes Unternehmen als sein Werkzeug einbringt, wird auch schon mal des öfteren nach den Kalibrierscheinen gefragt...

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  2. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  3. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  4. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  5. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  6. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  7. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  8. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  9. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  10. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™