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  2. christian_thomas

Beiträge von christian_thomas

  • Planung und Genehmigung nach Duisburg 2010

    • christian_thomas
    • 1. August 2010 um 14:39
    Zitat von "sven"

    Wenn es dann wie in diesen Falle "Hanfseil" oder schlimmer eine KOMPETENTE übergeordnete Stelle gäbe, könnte der Antragsteller dort einwirken und für ein lokales Update sorgen, um es mal ganz wage zu formulieren.

    Wäre sicher gut, Kompetenz zu finden. Aber eine zentrale Stelle könnte sehr schnell durch Überlastung nicht mehr funktionieren, genau so wie ein zentraler Ein- und Ausgang.

    Ich finde, dass weisungsbefugte, kompetente, von Politik und anderen unabhängige Personen vor Ort sein müssen, wenn eine Veranstaltung stattfindet. Aber wie soll das realisiert werden in einer Zeit, in der man nicht mal mehr einen Polizisten auf der Strasse findet, wenn man ihn braucht?

    Öffentliche Kassen geben schon lange nicht mehr her, kompetentes Personal in ausreichender Zahl auch am Wochenende
    bereit zu halten. und Freitags ist oft um 15 Uhr Dienstschluss, obwohl die meisten VAs erst danach (FR, Sa, So) beginnen.

  • Planung und Genehmigung nach Duisburg 2010

    • christian_thomas
    • 1. August 2010 um 14:04
    Zitat von "sven"

    Frage 2)
    ...nicht jede Verwaltung kann sich eine grossen und erfahrenen Stab von Mitarbeitern halten, die für den Bereich Veranstaltungen zuständig sind...

    Bei manchen Verwaltungen ist es schon ein Problem, bei offensichtlichen Mängeln einen Ansprechpartner mit Sachverstand zu finden, der Entscheidungen treffen und Anordnungen erlassen kann.

    Einfaches Beispiel:

    In einer Veranstaltungsstätte sah ich, dass Lichteffekte/Traversen über dem Publikum ungesafed hingen; Parkannen waren mit Gaffa angeklebt...

    Der Veranstalter wollte nichts ändern, es war kein Verantworlicher einer Behörde greifbar, der mit entsprechender Kompetenz eine Veränderung hätte anordnen können.

    Bei der entsprechenden Gemeinde gabe es damals nur einen offenbar auf technischem Stand von vor 1940 stehen gebliebenen Beleuchtungsmeister, der mal bei ner anderen VA das Trussbefestigen mittels Stahlseilen! untersagen wollte mit der Begründung, dort müssen Hanfseile! verwendet werden! Mit dem Beleuchtungs"meister" wollte aus verständlichen Gründen niemand mehr zusammenarbeiten.

    In den entsprechenden Behörden fehlt es leider überall an veranstaltungstechnischer Kompetenz!

  • Kommunikation der Ordnungskräfte

    • christian_thomas
    • 1. August 2010 um 13:47
    Zitat von "madmax"

    Was mir aufgefallen ist; das es eigentlich keine Durchsageanlage, wie etwa in Stadien oder auch auf manchem größeren Volksfest gab. Ich denke, sowas hätte schon ein Stückweit geholfen.
    Wie siehts da überhaupt mit den Gesetzlichkeiten aus?

    Wie es mit den Gesetzlichkeiten auf nem OpenAir aussieht, kann ich nicht sagen, aber:

    An der Türe einer Großdisco, in der ich arbeitete, kam es mitten im Betrieb (der Laden war rappelvoll) zu einer Schießerei mit mehreren Verletzten; Sicherheitskräfte, Notärzte, Rettungssanis und Polizei / Spurensicherung waren vor Ort...

    In dieser Disco gab es ausser der normalen PA keine getrennte Durchsageanlage und schon gar keine Möglichkeit, alle Beschallungen für eine Durchsage zentral ausschalten zu können.

    Ich bekam die Info davon, sollte aber normal weiterarbeiten und Gäste nicht informieren, um keinen "Run der Schaulustigen" oder gar Panik auszulösen. Gegen 5.30 Uhr meldete sich dann ein Polizeibeamter bei mir, ich solle nun die Party beenden... da war die Spurensicherung aber schon weitgehend fertig mit der Arbeit...

    Einem nüchternen Menschen kann man sicherlich per Durchsage begreiflich machen "Da ist was passiert, bitte jetzt nicht da hingehen..." - aber wie sieht es aus mit unter Alkohol oder gar Drogen stehenden Personen, die ja doch einen eigenen Willen gegen jede Vernunft entwickeln können?

    Wenn ich eine Halle/VStätte räumen muss, sind entsprechende Durchsagen sinnvoll. Nicht aber bei einer derartigen Katastrophe im einzigen regulären Ein/Ausgang, die letztendlich (ohne nun eine Schuld zuweisen zu wollen) durch zu viele Personen in diesem Ein/Ausgang verursacht wurde.

    Im Nachhinein betrachtet hätte diese Veranstaltung an diesem Ort unter diesen Voraussetzungen gar nicht durchgeführt werden dürfen, das wissen wir nun aufgrund der Tatsache, dass Menschen starben und verletzt wurden. Hinterher ist man ja immer schlauer, aber nach der Katastrophe ist immer vor der nächsten denkbaren Katastrophe - und genau die nächste Katastrophe gilt es zu vermeiden.

    Als ich in 2008 ein neues VA-Objekt ausgestattet habe, schrieb das Ordnungsamt eine von allen anderen Beschallungsanlagen unabhängige, netzspannungsunabhängige Durchsageanlage vor, bei deren Benutzung alle anderen Beschallungen zwangsweise auszuschalten sind. Nach Benutzung der Durchsageanlage durften andere Beschallungsanlagen nicht durch DJs/Techniker o. ä., sondern nur durch besondere Personen (Security/die Geschäftsleitung) wieder einschaltbar sein.

  • VStättVO ./. Open Air: Welche Vorschriften sind anzuwenden?

    • christian_thomas
    • 1. August 2010 um 13:09

    Hallo,

    mal eine bescheidene Frage zu Verordnungen und Vorschriften:

    Egal, wo ich in der Veranstaltungsstättenverordnung lese - alles bezieht sich allein auf Veranstaltungen, die in einem Gebäude stattfinden, die Höhe der Bühne und des Zuschauerraumes ist mit Mindesthöhe vorgegeben, auch die Mindesthöhe / Breite der Zugangs- und Fluchtwege, Feuerwehrzufahrten, etc.

    Ist für ein Open Air die Veranstaltungsstättenverordnung eigendlich im Grunde nach anwendbar?

    Ich finde, in der VStättVO stehen einige Vorgaben drin, die sich zwar in einer Halle nebst dazugehörigem Grundstück prima umsetzen lassen, nicht jedoch auf einem OpenAir, welches die Nutzung öffentlicher Flächen mit einbezieht.

    So kann ich z.B. auf dem Grundstück einer VStätte (in der regel Privatgelände) ein die Feuerwehrzufahrt zuparkendes Fahrzeug problemlos kurzerhand abschleppen lassen - ein den (öffentlichen) Zu/Abfahrtsweg zu einem OpenAir-Gelände blockierendes Fahrzeug abzuschleppen halte ich aber für problematisch, da ich dort erst mal die Polizei zur Prüfung der Lage einschalten muss und somit unter Umständen Zeit verliere.

    Also - welche Vorschriften greifen evtl. neben der VStättVO zusätzlich bei OpenAir-Veranstaltungen?

  • Lastberechnung: Gewicht von Konusverbindersätzen!?

    • christian_thomas
    • 18. Juli 2010 um 20:41
    Zitat von "skyworker"

    N´ Abend - darf ich erfahren, ob die Berechnung ein tatsächliches, praktisch fassbares, also reales Ziel verfolgt? Einen existierenden Aufbau zum Beispiel? Oder ob es ehr um die Befriedigung des Spieltriebs geht.

    Wie wird das denn mit dem Gewicht von Kabelbindern, Steckverbindern, Stahlseilchen, Karabinern und Lastschlaufen gehandhabt? Oder dient besagte Traverse nur dem Selbstzweck? Schwebt sie im Raum?

    Ich finde die Sache - mit Verlaub - ehr irrelevant - da vernachlässigbar klein.

    Best

    Uli

    Ja Uli, darfst Du.

    Es geht um eine komplette Berechnung eines Trussystems für eine Veranstaltungsstätte, welche einem Gericht vorzulegen ist.

    Gericht = alles in Gottes Hand, und wehe, Gott findet einen Fehler. Daher diese zugegeben sehr ungewöhnliche Frage.

    Und selbstverständlich wird jeder Coupler, jeder Schäkel, jedes Safety-Seil, der totgehängte Kettenzug und jede Trägerklemme, Lifting Points,das Kabelgewicht, jede Lampe usw. mit berechnet.

    Denn der Jurist meinte wörtlich "Machen Sie das sehr ausführlich und vergessen Sie nichts!"

    Zitat von "skyper"

    Nix für ungut, aber ist vielleicht Dein Google kaputt???

    Z.B. liefert das Suchwort "Prolyte konischer Verbinder" bereits auf dem ersten Ergebnis alle notwendigen Angaben,
    sogar das gewicht der Pins und R-Clips falls nötig...

    http://www.prolyte.com/documents/pdfbrochures/fitting_de.pdf

    Möglicherweise - allerdings hatte ich andere Suchworte verwendet - auf die Idee bei Prolyte zu suchen kam ich nicht.

    Also - ein Prolyte - 55mm Konusverbinder mit 2 Splinten und 2 R-Clips wiegt 98 Gramm, der 88mm-Verbinder schon 196 Gramm. Zwar dürften jetzt noch Herstellertoleranzen existieren, die kann ich aber vernachlässigen, da ich eh für dieses Bauteil bei der nun bekannten Gewichtsklasse 50% mehr einkalkuliere.

  • Lastberechnung: Gewicht von Konusverbindersätzen!?

    • christian_thomas
    • 18. Juli 2010 um 19:44
    Zitat von "marce"

    wenn Du es genau wissen willst - wirst Du um nachwiegen beim jeweiligen Hersteller wohl nicht drumrumkommen...

    Das mag richtig sein oder auch nicht (für meine Begriffe gehören Gewichtsangaben in ein Hersteller-Datenblatt, genau die fehlen aber), nur leider habe ich derzeit keine Gelegenheit zum Eierwiegen.

    Es wäre daher doch sinnvoll, wenn nur diejenigen hier schreiben, die das gesuchte Gewicht kennen UND es auch hier veröffentlichen wollen.

  • Lastberechnung: Gewicht von Konusverbindersätzen!?

    • christian_thomas
    • 18. Juli 2010 um 19:30
    Zitat von "andreas grossmann"

    Theoretisch muss man sie bestimmt mit einrechnen. Ich denke aber in der "ingenieursmäßigen" Praxis werden sie bei Statikberechnungen vernachlässigt, sofern sich die Menge der Verbinder nicht annormal häuft.
    Gruß aus Seoul

    grobi

    Das mag sicherlich so sein, ich möchte aber nicht "ingenieursmäßige Praxis" ausüben, sondern eine genaue Berechnung vornehmen. Und dazu gehört auch das Eigengewicht der Traverse nebst zugehöriger Verbinder.

    Leider bisher nichts konkretes - die Angabe "ein Konusverbinder mit 2 Splinten und 2 R-Clips wiegt xy Gramm" wäre daher für eine genaue Berechnung schon sehr interessant.

  • Lastberechnung: Gewicht von Konusverbindersätzen!?

    • christian_thomas
    • 18. Juli 2010 um 17:03
    Zitat von "Dominik Herderich"

    Wegen den zusätzlichen Abschlussbracings und den zusätzlichen Verbinderaufnahmen(ohne jetzt eine genaue Gewichtsdifferenz zu kennen).

    Korrekt!

  • Lastberechnung: Gewicht von Konusverbindersätzen!?

    • christian_thomas
    • 18. Juli 2010 um 16:43

    Hallo,

    während man das Gewicht eines Traversenstückes relativ einfach in den Herstellerkatalogen findet, sucht man sich nach den Gewichtsangaben zu Konusverbindersätzen ("Eier, Splinte und R-Clips) dumm und dämlich, denn es ist leider weder in den Katalogen, noch im Netz dazu etwas zu finden.

    Hat mal jemand das Gewicht der Konusverbindersätze nachgewogen und kann dazu Auskunft geben?

    Was wiegt ein kompletter Konusverbindersatz für eine 4-Punkt-Traverse?

    Denn bei z.B. 20 einzelnen Traversen, die miteinander verbunden werden, fallen ja schon mal 20 Verbindersätze an, deren Gewicht rein theoretisch in die Lastberechnung mit einbezogen werden müssen

  • Datenklau in diesem Forum durch IAG Gelsenkirchen

    • christian_thomas
    • 9. März 2010 um 21:25

    Nur der Vollständigkeit halber:

    In der diesen Thread betreffenden Angelegenheit war am 1.Februar 2010 ein abschliessender Gerichtstermin vor dem Landessozialgericht Essen.

    Der zuständige Sozialrichter erläuterte den Vertretern des IAG Gelsenkirchen die genauen Sachverhalte.

    Er sprach davon, dass sich seitens der IAG ja sehr viel Mühe gemacht worden sei, um ein Luftschloss zu konstruieren, dass schon beim leisesten Wind zusammenfällt wie ein Kartenhaus...

    1.) Die Rückforderungsbescheide des IAG wurden in vollem Umfang aufgehoben.

    2.) Das IAG muss noch eine nette Summe an mich nachzahlen.

    Man sollte denmir mittlerweile namentlich Bekannten Ex-Forenteilnehmer, der mich unter Verweis auch auf dieses Forum dort anzeigte, nicht nur Teeren und Federn, sondern von ihm auch die Zahlung der Verfahrenskosten fordern... aber leider ist der ja schon lange insolvent...

    Aktenkopien gibts für Leute in der selben Situation / Interessierte auf Nachfrage!

  • Powercon Stecker und Aderendhülsen

    • christian_thomas
    • 3. Januar 2010 um 02:01
    Zitat von "wora"

    ich bin ein bisschen verblüfft, ...

    bei modernen klemmverbindungen arbeitet man in den steckern entweder mit diesen "schleppfedern" oder wie bei den phoenix-klemmen mit einer art mini-aufzug, der das kabel flächig anpresst.
    hierfür sind dann keine aderendhülsen mehr nötig, denn die schraube schneidet sich hier nicht mehr direkt in die litzen...

    Völlig korrekter Beitrag, allerdings fehlt noch der Hinweis, dass bei Federzugklemmen (Phoenix, Weidmüller, und wie sie alle heissen) gar keine Aderendhülsen verwendet werden dürfen, sondern nur die abisolierte leitung in die Klemme eingeführt werden darf.

    Grund: Durch Verwendung einer Aderendhülse in Federzugklemmen wird nicht der erforderliche Anpressdruck auf die Verbindung und somit nicht die erforderliche Verbindungsfläche erreicht, es bilden sich Übergangswiderstände und die Klemmstelle wird heiss...

    Des Weiteren rutschen die Adern auch schon mal aus der korrekt verpressten Aderendhülse beim Zugtest wieder heraus - diesen Fall habe ich vor wenigen Tagen mit Weidmüller-Federzugklemmen selbst erleben dürfen. In solchen Fällen können sich zwischen einzelnen Litzen und der Aderendhülse Übergangswiderstände bilden...

    Grüße aus dem schönen Houston/Texas (und die Amis haben hier ganz schön ein Problem!)

  • E-Petition

    • christian_thomas
    • 1. Dezember 2009 um 13:47
    Zitat von "mringhoff"

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/34/495360/text/

    Wobei man sich bei einer solchen Aktion immer fragen sollte, wer was davon hatte. Und die Republikaner ärgern sich gerade über Obama, daß er jetzt mit den bösen Umweltschützern aus Europa zusammenarbeiten möchte... Jetzt kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen besonders...
    Ich weiß nicht, aber die ganze Sache hat doch mehr als einen Haken...

    Und warum sollen wir diese Daten privat sichern?
    Wenn einmal Daten öffentlich sind und bereits zigmal in der Presse gezeigt wurden, welche Institution bemüht sich dann noch um Geheimhaltung? Warum sollten die Daten jetzt verschwinden? Weltweit?

    Dem muss ich mal zustimmen.

  • Bauern Drehstrom

    • christian_thomas
    • 29. November 2009 um 11:02
    Zitat von "Roman"

    Hallo Silas,

    ein Drehstromanschluss besteht normalerweise aus 3 Phasen, einem Nullleiter und der Erde. ...

    Gruß Roman

    [Korintenkackmodus ein]

    Umgangssprachlich richtig und doch falsch.

    Ein Drehstromanschluss besteht normalerweise aus 3 Außenleitern (L1, L2,L3), einem Neutralleiter (N) und dem Schutzleiter (PE, Protection Earth, Schutzerde)

    [/Korintenkackmodus aus]

  • E-Petition

    • christian_thomas
    • 29. November 2009 um 08:43
    Zitat von "mringhoff"

    es bringt doch was, wenn man aufmuckt:
    http://www.tagesschau.de/inland/internetsperren108.html

    Aber weshalb wird immer erst hinterher aufgemuckt?

    Merke in Sachen Politik:

    Wer in Deutschland die Wahrheit sagt, ist unbequem und wird als Blödmann dargestellt.

    Wer in Deutschland von irgendeinem Sachgebiet viel Ahnung hat, wird in einem Sachgebiet eingesetzt, von dem er nichts weiss.

    Wer sich in Deutschland viel in den Medien bewegt und sich gut darstellt, der wird in die Politik gewählt - auch wenn er eigentlich der Super-GAU ist.

    Und es wird natürlich immer der billigste Weg gewählt, um irgendein Ziel zu erreichen - koste es was es wolle.

    Es ist schliesslich viel billiger, irgendwo ein Stopschild hinzustellen (was mir dann nur sagt: ein mal stehenbleiben und erst dann weiterfahren), als die Ursachen zu beseitigen.

    Ebenso ist es natürlich viel billiger, die Augen (elektronisch) zu verschliessen, anstatt den Täter zu verfolgen und dem Opfer zu helfen. Ein Täter hat schließlich Rechte, die geschützt werden müssen - aber wo sind die Rechte der Tatopfer?

    Solange ein "erwischter" Täter mehr Rechte genießt als ein Tatopfer, wird sich nicht sehr viel ändern.

    "Da vorne wird einer zusammengeschlagen!" - "Komm, wir stellen schnell nen blickdichten Zaun darum!" oder "lass uns schnell weggehen!"

    Dafür gibt es leider sehr viele Beispiele.

    Ich bin daher sehr froh, dass in dem derzeitigen, zu Anfang seines Amtes relativ unbekannten Bundespräsidenten ein Mensch in einer Schlüsselposition sitzt, der sich seiner Rechte bewusst ist, nicht dem "Fraktions- oder Koalitionszwang" ergeben ist und sich durchaus auch mal weigert, den Scheiss zu unterschreiben, der ihm manchmal auf den Schreibtisch gelegt wird.

  • Ambient Harmonizer

    • christian_thomas
    • 25. November 2009 um 15:59
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Nur gut, dass Voodoo im PA-Bereich nicht all zu verbreitet ist. Was da bei den Kollegen von HiFi und HighEnd so abgeht ist manchmal schlicht unglaublich:
    http://www.bybeetech.de/bybee_room_tuning.asp?topic=490

    Irgendws hab ich an der Brownschen Molekularbewegung dann offenbar nicht verstanden ...

    Ich habe sowas schon mal gesehen - allerdings in Einzelteilen in einer anderen Anwendung.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hatte eines meiner Kinder mal ein Holzsteckpuzzle, in dem mehrere runde, halbrunde und eckige Holzklötzchen enthalten waren. Leimt man diese zusammen und bohrt in die Rückseite zwei 6mm Löcher, steckt in das linke einen Holzdübel, so hätte man schon mal eine gut verzahnte Potiachse...

    Ins rechte Loch dann den Stecker des Netzteiles mit ein wenig Knetmasse einstecken, fertig ist der WoodMusicAmbient Harmonizer.

    Wie man, wenn man die Fotos vergleicht, leicht erkennen kann, ist das oben beschriebene Gerät lediglich eine Labelware.

    PS: Ich hätte auch gerne Kunden, die für Schei*** Geld geben.

  • VDE Prüfung nach Teilerneuerung

    • christian_thomas
    • 8. November 2009 um 09:36
    Zitat von "buzz"

    Der Begriff "Bestandsschutz" ist normativ nicht existent.

    Auf Deutsch: Es gibt also keinen Bestandsschutz!

    Zitat von "buzz"


    Es gibt nur Anpassungsforderungen und diese auch noch extrem selten.

    Ansosten gilt:

    Was zum Zeitpunkt der Errichtung den seinerzeit gültigen Forderungen entsprochen hat, darf bleiben, sofern keine akute Gefahr (z.B. durch Alterung, Verschleiss oder Defekt) davon ausgeht und keine wesentlichen Änderungen erfolgt sind oder erfolgen.
    Der Haken liegt allerdings im Detail... Wer hat alte VDEs, in denen er nachsehen kann, was wann gestattet war und was nicht... Dazu ist oft der Zeitpunkt der Errichtung nicht zweifelsfrei zu ermitteln.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

    Auf Deutsch: Den letzten, der dran gearbeitet hat, beissen die Hunde, wenns nicht aktuell vorschriftsgemäss ist und nicht nachgewiesen werden kann, dass es vor ~ 60 Jahren den geltenden Vorschriften entsprach.

    Sichere Seite ist also, dem Auftraggeber zu erklären:

    - dass es das Wort und die Funktion "Bestandsschutz" für elektrische Anlagen nicht gibt

    - dass unsicheres auf aktuellen Stand zu bringen ist

    - dass die Haftpflicht-, Gebäude- oder sonstige Versicherung sich über aktuellen technischen Stand sehr freut und das ggf. sogar in den Prämien honoriert.

    Meine Frage nach dem "Bestandsschutz" stellte ich, weil dieses Wort tatsächlich in aller Munde ist und sich jeder darauf beruft, obwohl es tatsächlich in der Elektrotechnik nicht existiert.

    Man könnte ja bei nem Unfall mal versuchen zu sagen: "Ich gebe ihnen mein Ehrenwort, die Bremsen haben vorher funktioniert, und ausserdem stehen die abgefahrenen Bremsbeläge unter Bestandsschutz!" :D

  • VDE Prüfung nach Teilerneuerung

    • christian_thomas
    • 4. November 2009 um 19:16
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Durch die Arbeit an einer Verteilung erlischt der Bestandsschutz.

    Frage: Seit wann gibt es für elektrotechnische Anlagen Bestandsschutz, und wo steht das nachvollziehbar geschrieben?

    (Din-Norm, VDE-Vorschrift, Bauordnung oder ähnliches?)

  • I don't need Politik...

    • christian_thomas
    • 29. Oktober 2009 um 21:56

    ............Ein Forum voller Narren!

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 13. September 2009 um 10:30
    Zitat von "Tobias Zw."

    Ich habe mich ja fast ganz vom Schreiben im PAF verabschiedet...

    Weil - bzw. wenn Du schlau bist! Nur ist es bei vielen nicht der Zeitmangel, sondern die Art und Weise, wie hier miteinander umgegangen bzw. gegeneinander vorgegangen wird.

    Zitat von "Tobias Zw."

    Aber kaum gucke ich mal wieder hier rein, stelle ich mit Begeisterung fest, dass hier einige FEST in der RTL2-REALITÄT VERWURZELT SIND - GEHT'S NOCH?

    Och ja, "Achtung Kontrolle" usw. - aber das ist ja keine RTL2-Realität, sondern mittlerweile in jedem TV-Sender zu Hause, wenn ich da an Kochshows und Küchenkontrolle denke...

    Zitat von "Tobias Zw."

    Ich brauch 'n lang gezogenen grünen Tee -

    Wenn den einige andere hier auch trinken würden, könnte es viel entspannter sein...

    Zitat von "Tobias Zw."

    ich brauche nicht: Dieses Rumgemache auf Stammtischniveau hier.

    Damit beleidigst du jeden Stammtisch!

    Zitat von "Tobias Zw."

    Verhaltet Euch doch bitte mal so, als ständet Ihr den anderen, die hier schreiben, im wirklichen Leben beim Job gegenüber. Da würdet Ihr doch auch nicht solche Töne anschlagen, oder? Mannmannmann, schlimmer als im Kindergarten...


    Denn am Stammtisch steht man sich gegenüber und muss mit den Folgen unbedachter Äusserungen leben - sei es mit dem Ausschluss aus der nächsten Runde oder auch einem (Vorsicht Gewalt) Schlag ins Gesicht.

    Zitat von "Tobias Zw."

    Ich habe jedenfalls weder Probleme mit Jugendlichen noch mit Österreichern. Ich habe aber immer Probleme mit dummen Menschen - und die gibt's beiderlei Geschlechts, in jedem Alter und mit jeder Nationalität.

    Die habe ich mit der Masse auch nicht, sondern nur mit einzelnen Exemplaren. Allerdings stimmt mich der Satz eines Firmenchefs ausländischer Nationalität nachdenklich, der sagte wörtlich:

    "Schreib allen *** die Kündigung, wir schmeissen alle *** raus, weil *** faul und unzuverlässig sind, wir stellen nur noch Deutsche ein!" (*** = zensierte Nationalität, der betreffende Firmenchef hat die gleiche Nationalität)

    Zitat von "Tobias Zw."

    Lest mal wieder 'n Buch, das ist ein schöner Ausgleich zu Bild, RTL2 und Im-Kreis-Parolendenken.

    MfG TZw

    Nun ist sogar die "Bild" dran schuld? Dabei heisst es doch in der Werbung:

    "Blöd Dir Deine Meinung!"

    PS: Hab ich schon wieder Wechselstaben verbuchselt?

  • I don't need that, 2.0

    • christian_thomas
    • 12. September 2009 um 19:36
    Zitat von "djobi"

    und alles nur weil ich fragte, ob eine Tastatur kaputt ist ... *seufz*

    Mag sein, dass es bei einigen darum geht.

    Bei einem anderen Forenmitglied aus dem schönen AT geht es um etwas mehr:

    Dieses Forenmitglied versuchte eine Zeit lang, aus mir Äusserungen über ein hier seit längerem gesperrtes/verschwundenes Ex- Forenmitglied herauszulocken, über das ich mich jedoch aufgrund eines für beide Seiten gleichlautenden gerichtlichen Vergleichs (dessen Folgekosten dem gesperrten/verschwundenen Ex-Forenmitglied auferlegt wurden) nicht mehr äussern werde.

    In einem anderen Thread gab es einen Beitragswechsel bezüglich eines von diesem Menschen völlig falsch verstandenen Beitrag, in dem ich das Herkunftsland eines bekannten deutschen Diktators und Kriegsverbrechers mit "Braunau am Inn/Österreich" (Quelle Wikipedia sowie Geschichtsunterricht an der Schule) bezeichnete - aufgrund dessen meint dieser Mensch zusammen mit anderen, er müsse mich in eine rechtsradikale Schublade stecken.

    Immer wieder versucht dieser Mensch, aus mir Äusserungen herauszuholen, oder er zitiert in anderen Beiträgen diesbezüglich olle Kamellen - was er damit bezweckt, weiss der Kuckuck und das Pferd...

    Daher ignoriere ich diesen Menschen so weit wie es geht - es geht nur leider nicht immer.

    Daher - idn: Österreicher mit nem Brett vorm Kopf

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