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  1. PA-Forum
  2. 30Hz

Beiträge von 30Hz

  • lautstärke bei live-auftritten

    • 30Hz
    • 25. November 2003 um 17:04

    Gewerbegebiete oder Industriegebiete werden in den Flächennutzungs- und folgend in den Bebauungsplänen als solche ausgewiesen. Ausnahmsweise darf dort auch Wohnbebauung erfolgen. Die TAs regeln Grenzwerte in Bezug auf das Gebiet. Geregelt ist die zulässige Bebauung in Grundzügen in der Baunutzungsverordnung:

    § 8 Gewerbegebiete
    (1) Gewerbegebiete dienen vorwiegend der Unterbringung von nicht erheblich belästigenden Gewerbebetrieben.
    (2) Zulässig sind
    1. Gewerbebetriebe aller Art, Lagerhäuser, Lagerplätze und öffentliche
    Betriebe,
    2. Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude,
    3. Tankstellen,
    4. Anlagen für sportliche Zwecke.
    (3) Ausnahmsweise können zugelassen werden
    1. Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für
    Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und
    ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind,
    2. Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke,
    3. Vergnügungsstätten.

    § 9 Industriegebiete
    (1) Industriegebiete dienen ausschließlich der Unterbringung von Gewerbebetrieben, und zwar vorwiegend solcher Betriebe, die in anderen Baugebieten unzulässig sind.
    (2) Zulässig sind
    1. Gewerbebetriebe aller Art, Lagerhäuser, Lagerplätze und öffentliche
    Betriebe,
    2. Tankstellen.
    (3) Ausnahmsweise können zugelassen werden
    1. Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für
    Betriebsinhaber und Betriebsleiter, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und
    ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind,
    2. Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und
    sportliche Zwecke.

    Gruß 30Hz

  • Bitumen in Tops und Bässen

    • 30Hz
    • 21. November 2003 um 16:39

    durch das Aufbringen der Matten wird durch die Gewichtserhöhung im wesentlichen nur die Resonazfrequenz der Gehäuseplatte runtergedrückt. Die Matten sind gemessen an ihrer Dicke ja verhältnismäßig "bleischwer". In KT (ich mein die Zeitshrift) oder HH gabs mal irgendwann eine Vergleichsmessung, soweit ich mich erinnere.
    Gruß 30 Hz.

  • Bitumen in Tops und Bässen

    • 30Hz
    • 21. November 2003 um 16:39

    durch das Aufbringen der Matten wird durch die Gewichtserhöhung im wesentlichen nur die Resonazfrequenz der Gehäuseplatte runtergedrückt. Die Matten sind gemessen an ihrer Dicke ja verhältnismäßig "bleischwer". In KT (ich mein die Zeitshrift) oder HH gabs mal irgendwann eine Vergleichsmessung, soweit ich mich erinnere.
    Gruß 30 Hz.

  • lautstärke bei live-auftritten

    • 30Hz
    • 21. November 2003 um 16:11
    Zitat von "ADMIN"

    Die Messpflicht legt die DIN ja dem Veranstalter auf, die sogenannte Verkehrssicherung obliegt ihm ohnehin.


    warum nicht?


    Komplexe Materie. Zu unterscheiden wäre zunächstmal der öffentlich-rechtliche (Ordnungsamt, Polizei als Ordnungspolizei, Genehmigung, Bußgeld u.s.w) von dem privat- (Schadensersatz, Schmerzensgeld) und strafrechtlichen (Geldstrafe, Freiheitsstrafe) Bereich. Mein post betraf den privatrechtlichen Bereich im Hinblick auf die Urteile, die hier mal zitiert wurden.
    Die Verkehrsicherungspflicht belastet denjenigen, der einen (Publikums-)Verkehr eröffnet (Veranstalter), mit der Pflicht den Verkehrsteilnehmer im Rahmen des wirtschaftlich Zumutbaren tunlichst vor den Gefahen dieses Verkehrs zu bewahren. Verletzt er diese Pflicht (durch Unterlassung) haftet er auf Schadensersatz. Das heißt aber nicht, dass derjenige, der die Verletzung unmittelbar fahrlässig verursacht, nicht auch auf Schadensersatz haftet (§ 823 I BGB, § 823 II BGB iVm Schutzgesetz) oder von einer Haftung dann frei wäre (Arbeitsrechtliche Besonderheiten lasse ich jetzt mal außen vor, sonst wird´s ein bischen unübersichtlich). Es haften dann vielmehr beide (als Gesamtschuldner). Beispiel: Schubst einer den anderen fahrlässig über eine Balkonbrüstung haftet der bei Verletzungen natürlich auf Schadensersatz. Ob die Brüstung nach der Bauordnung oder DIN möglicherweise 10 cm zu niedrig war, ist dafür zunächstmal wurscht. Wenn das der Fall war, haftet der Balkoneigentümer möglicherweise auch noch. Der Schubser wird sich auch kaum damit entlasten können, der Eigentümer habe ihm nicht vorher gesagt, dass die Brüstung zu niedrig war. Knackpunkt beim PA- Tech dürfte die verkehrsübliche Sorfalt sein. Da Richter und Anwälte in der Regel hinsichtlich des Veranstaltungstechnikbereichs über eher rudimentäre Kenntnisse des Verkehrsüblichen verfügen dürften, werden häufig TAs und DIN Normen als Auslegungshifen herangezogen (wobei zu berücksichtigen ist, dass DIN-Normen ja überhaupt keine "Normen" im Rechtssinn sind, sondern von einem aus öffentlicher Sicht relativ nebulösen Ausschuß, in dem verschiedenste Interessengruppen ihr Süppchen kochen, festgesetzt werden. Wie praxisnah das manchmal ist, beweist der gute alte DIN-Lautsprechersstecker. Trotzdem werden sie seitens der Anwälte und Richter immer wieder gern genommen. Das nur am Rande). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich wollte nur mal dem Schluss entgegenwirken, den manche möglicherwiese ziehen könnten "Mir doch egal, ob denen da vorne die Ohren bluten, ich hab ja Stöpsel und der Veranstalter hat sich auch noch nicht blicken lassen".

    Noch zu den Verrichtungsgehifen:
    Um Verrichtungsgehilfe zu sein, muss die Person in einem gewissen (sozialen) Abhängigkeitsverhältnis zum Geschäftsherrn stehen (BGH). Daran fehlt es in der Regel bei selbständigen Unternehmen, da sie frei über sich verfügen und Zeit und Umfang ihrer Tätigkeit selbst bestimmen (meinen jedenfalls so ein paar BGH- und OLG-Richter :D ). Klassisches Beispiel des Verrichtungsgehilfen ist der Angestellte/Arbeiter. (Anders der sog. Erfüllungsgehilfe im Vertragsrecht, also derjenigen Person deren sich der Geschäftsherr zur Erfüllung vertraglicher Pflichten bedient. Erfüllungsgehilfen sind auch selbständige Unternehmen. Problematisch war bis 01.08.2002 nur, dass es im vertragsrechtlichen Bereich kein Schmerzensgeld gab und man als Geschädigter wenn man Schmerzensgeld wollte über den Deliktsbereich gehen musste = Verkehrssicherungspflicht etc. Gesetz ist zwischenzeitlich geändert. Bei Rechtsverhältnissen ohne vertrag zwischen Veranstalter und Zuhörer (Straßenfest, freier Eintritt pipapo) bleibst´s nach wie vor beim Deliktsbereich.
    Gruß 30 Hz
    (Alle Angaben ohne Gewähr :roll: )

  • lautstärke bei live-auftritten

    • 30Hz
    • 18. November 2003 um 18:48
    Zitat

    Allein dann, wenn es zu einem Strafverfahren kommt (oder wenn eine Anweisung des Veranstalters missachtet wurde), kann der Tonkutscher ein Problem bekommen.


    Stimmt so wohl nicht. Der "Täter" als Handelnder ist immer dran, auch zivilrechtlich wenn es zu Verletzungen/Schäden kommt (Schadensersatz, Schmerzensgeld). Ausreichend ist fahrlässiges Verhalten, d.h. die Außerachtlassung der verkehrsüblichen Sorgfalt, deren Inhalt und Umfang in Anlehnung an die einschlägigen Gesetze, Verordnungen und DIN-Normen ermitelt werden kann. Die Konstruktion der Veranstalterverantwortlichkeit dient lediglich dazu einen zusätzlich Haftenden zu schaffen (Motto: bei den Techs is eh nix zu holen :cry:, wer war denn das überhaupt? :P ). Da die Tontechniker bzw. PAFirmen als selbständige Untnehmen keine sog. Verichtungsgehilfen (§ 831 BGB) sind, deren Verschulden sich der Veranstalter anrechnen lassen müsste, wäre der Veranstater ansonsten bei "sorgfältiger" Auswahl der PA-Firma raus aus der Haftung.
    Ich sehe das aktuell zwar nicht als das große Damoklesschwert für die Techs an, man sollte das aber immer ein bischen im Hinterkopf haben und halbwegs vernünftige Lautstärken fahren. Manche Bekloppte müssen zuweilen auch vor sich selbst geschützt werden.
    Gruß 30 Hz

  • 2x10er

    • 30Hz
    • 3. Oktober 2003 um 10:34

    Oft sind Fane, Celestion oder Emis verbaut, wobei Celestion eher "rockiger" und Fane eher "cleaner" klingen sollen, na ja Geschmackssache, halte nix von solchen Schubladen. Hätte möglicherweise 4 x Celestion G10B100 abzugeben. Noch "Foxhall Road" aber nur ca. 20 Stunden gelaufen. Bei Interesse schreib PN.
    30 Hz

  • 2x10er

    • 30Hz
    • 3. Oktober 2003 um 10:34

    Oft sind Fane, Celestion oder Emis verbaut, wobei Celestion eher "rockiger" und Fane eher "cleaner" klingen sollen, na ja Geschmackssache, halte nix von solchen Schubladen. Hätte möglicherweise 4 x Celestion G10B100 abzugeben. Noch "Foxhall Road" aber nur ca. 20 Stunden gelaufen. Bei Interesse schreib PN.
    30 Hz

  • TA1400 für HiFi Subwoofer ?

    • 30Hz
    • 6. September 2003 um 17:25

    Solltest du einen monosub verwenden könntest du die kleinere tamp brücken, sollte reichen. Gibt auch noch andere relativ günstige Homerecordingendstufen (Alesis etc.). Mit was willst du den sub denn ansteuern? Weiche ? Dass es bei Mischung HiFi/ P.A.Zeugs Pegelanpassungsprobleme gibt ist dir klar, oder?
    Gruß 30 Hz

  • TA1400 für HiFi Subwoofer ?

    • 30Hz
    • 6. September 2003 um 15:26

    Bei der T-AMP hast du einen Lüfter drin , wenn du nicht ständig Mörderpegel hörst wird das ziemlich nervig. Wozu soviel Power für HiFi??
    Gruß 30Hz

  • Mitteltönner verpolen

    • 30Hz
    • 22. August 2003 um 17:52

    Soweit ich weiß, hebt die Verpolung die Phasendrehung nur beim 12 db Filter ideal auf (180 grad). 6 db Filter dreht 90 Grad und 18 db Filter 270 Grad. Da aber auch die Lautsprecher selbst Phasendrehungen bewirken, kann der Verpolungseffekt im konkreten Fall gerade wieder aufgehoben oder abgeschwächt sein. Eine allgemein gültige Aussage gibt´s da wohl nicht. Also messen oder Hauptsache, klingt gut.
    Gruß 30 Hz

  • Mitteltönner verpolen

    • 30Hz
    • 22. August 2003 um 17:52

    Soweit ich weiß, hebt die Verpolung die Phasendrehung nur beim 12 db Filter ideal auf (180 grad). 6 db Filter dreht 90 Grad und 18 db Filter 270 Grad. Da aber auch die Lautsprecher selbst Phasendrehungen bewirken, kann der Verpolungseffekt im konkreten Fall gerade wieder aufgehoben oder abgeschwächt sein. Eine allgemein gültige Aussage gibt´s da wohl nicht. Also messen oder Hauptsache, klingt gut.
    Gruß 30 Hz

  • Ecken??

    • 30Hz
    • 26. Mai 2003 um 20:24

    Ja, erinnern einen irgendwie (altersentsprechend?) an Hüftgelenksprothesen. :lol: 30Hz (Bj.62)

  • Ecken??

    • 30Hz
    • 26. Mai 2003 um 20:24

    Ja, erinnern einen irgendwie (altersentsprechend?) an Hüftgelenksprothesen. :lol: 30Hz (Bj.62)

  • Ecken??

    • 30Hz
    • 26. Mai 2003 um 16:40

    frästeller aber nie auf die seite mit sichtbarer Stirnkante aufsetzen. sonst bockelt es ein bischen :wink: . Und Laufrichtung - Schieberichtung beachten
    Gruß 30Hz

  • Ecken??

    • 30Hz
    • 26. Mai 2003 um 16:40

    frästeller aber nie auf die seite mit sichtbarer Stirnkante aufsetzen. sonst bockelt es ein bischen :wink: . Und Laufrichtung - Schieberichtung beachten
    Gruß 30Hz

  • (Holz)-Gehäuseberechnungsprogramm?

    • 30Hz
    • 13. Mai 2003 um 21:34

    Na in WinISD kannst du doch unter Box, Boxshape, Cubic (sloped) zumindest die Maße für ein vorgebenes Volumen in den verschiedensten Trapezformen einfachst ausrechnen(lassen). Und aus den Maßen die Winkel zu Fuss auszurechnen dürfte doch wohl nicht das problem sein. Wenn doch: Aufzeichnen und mit dem Geodreieck abmessen. :wink:
    Gruß 30 Hz

  • (Holz)-Gehäuseberechnungsprogramm?

    • 30Hz
    • 13. Mai 2003 um 21:34

    Na in WinISD kannst du doch unter Box, Boxshape, Cubic (sloped) zumindest die Maße für ein vorgebenes Volumen in den verschiedensten Trapezformen einfachst ausrechnen(lassen). Und aus den Maßen die Winkel zu Fuss auszurechnen dürfte doch wohl nicht das problem sein. Wenn doch: Aufzeichnen und mit dem Geodreieck abmessen. :wink:
    Gruß 30 Hz

  • 1St System

    • 30Hz
    • 11. Mai 2003 um 11:38

    Hey voll krass gestackt das zeuch 8) bist du das mit dem Lappen auf´m Kopp?
    Gruß 30 Hz

  • 1St System

    • 30Hz
    • 11. Mai 2003 um 11:38

    Hey voll krass gestackt das zeuch 8) bist du das mit dem Lappen auf´m Kopp?
    Gruß 30 Hz

  • Frage(n) an Baßgitarristen!!

    • 30Hz
    • 2. Mai 2003 um 16:15

    Hi,
    schwer zu beantworten. Bei Bass macht halt auch die Box den sound.
    Aus Sicht eines tontechnikers wär es sicher sinnvoll, wenn die Bassbox klingt wie die PA, also relativ linear, weil dann per DI der gefilterte Verstärkersound übernommen werden könnte (theoretisch :D ).
    In der Praxis klingt aber meistens erstmal der Speaker und der Bassist schraubt am Verstärker und am Bass rum bis es passt (oder auch nicht). Da 1x15" und 4x10" gängig sind, die oft in nach Lehrbuch zu kleinen Gehäusen verbaut sind und selbst bei Einbau einer kleinen Horntröte meistens fullrange laufen, haben Bassboxen fast immer einen alles andere als linearen Frequenzgang. Ganz zu schweigen über mehr oder weniger heftige Resonanzen im Bereich ab 1,5 kHz.
    Die von dir beschriebenen Bassüberhöhungen simulieren Tiefbass und sorgen dafür dass er "drückt". Den höheren Q hört man wohl, andererseits gibt´s auch kaum noch Bassounds auf CD´s ohne Dynamikbearbeitung. Das ist halt alles Geschmacksfrage.
    Ich würde den Bassisten mal ohne Klangregelung über eine große HiFibox spielen lassen und dann mit gleicher lautsärke über eine Bassbox. Findet er die erste Variante beschissen, dann Bassbox nach alter Väter Sitte.
    Nach meiner Erfahrung und Messung kommt beim Bass an Obertönen über 2.5 kHz in relevanten Pegeln nix mehr raus. Der Rest sind Anspiel und Schnarrgeräusche, slap pop tap etc im Bereich 4-6-8 kHz. Das sind Geräusche und demnach "klirr". Die können ziemlich nerven wenn im Vergleich zum Ton zu laut. Also eher zurückhaltung. Aber auch das ist Geschmackssache. Gab´s auch schonmal einen kurzen thread dazu.
    Wo es Frequenzgangkurven von Bassboxen gäbe weiß ich nicht. Von den Herstellern bestimmt nicht :D
    Gruss 30Hz

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