Hi, damit das auf jedenfall rechtzeitig ankommt:
Xmas-Grüsse an alle Foren-user und -admins, und vielen Dank für alle Tricks und Hinweise sowie praktische Hilfen dieses Jahr ! Stay tuned !
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Hi, damit das auf jedenfall rechtzeitig ankommt:
Xmas-Grüsse an alle Foren-user und -admins, und vielen Dank für alle Tipps dieses Jahr ! Möge das Vertrauen untereinander weiterwachsen !
Hi Daniel,
der Korb sieht nach Eminence aus.
Mike.
Hi,
aus nem anderen thread heraus entstand der Frage wie man aktiv oder bi-amp / tri-amp - Lautsprecher mit amps verschalten könnte. Die Ausgangsbasis waren dabei stets voll aufgedrehte - wenn vorhandene - Potis an den Amps, Pegel eingestellt wird also bei diesen Beispielen mit dem Controller / der Aktiv-Weiche.
Hier Gedanken aus der Praxis dazu:
Meine Ansätze für das Amping von Aktiv-Anlagen waren, die Endstufen zu Lautsprechern zu stellen und mit kurzen Kabeln im 3 .. 5 m - Bereich anzuschliessen.
Dazu lassen sich 2 Paare pro Seite benutzen.
Bei drei Wegen:
kleine Endstufe für mid und hi, grosse Endstufe in bridge für den leistungshungrigen Bass / die Bässe, oder auch parallel wegen der Impedanzen der speaker. Gegebenenfalls 2ohm-fest für richtig heftig und 4ohm-bridge.
Hier 4weg-Beispiele:
Endstufen verschiedener Leistung mit gleichen Verstärkungsfaktoren, 4weg-Aktiv, Amps wieder voll aufgedreht, Aktivweiche bekommt alle Einstellungen mit Pegeln. Grob geschätz werden die meisten setups auf diesem Prinzip aber mit exakt 3 amp-Kanälen basieren, mit hoher Leistung im Bassweg.
Endstufen verschiedener Leistung
Hier eine Lösung bei verschiedener sensivity der Wege zusätzlich durch differierende Impedanzen, diesmal gewollt:
amp1: geringere Leistung bei mid und hi mit hohem Wirkkungsgrad, hi-Treiber in 16 Ohm,
kickbass auf 8 oder 16 Ohm, hoher Wirkungsgrad (n),
Bass auf z. B. 4 oder gar 2 Ohm dimensioniert, für Betrieb mit Infras, geringer n aber grosser Leistunghunger.
Dadurch können u. U. die Pegel wieder allein an der Aktivweiche eingestellt werden.
Es gab von PublicAudio 3weg-Stacks (komplett Horn oder Horntop und br - Bässen ?), die mit diesem Impedanzspielchen super leicht einstellbar waren.
Am meisten Stress vor Beschallungen hatte ich mit unbekannten Endstufen und unbekannten Verstärkungsfaktoren, da jeder Weg wieder neu eingepegelt werden musste. Kostet bei schon bei 3 Stacks zuviel Zeit.
Welche Varianten benutzt Ihr, und was macht ihr mit zugemieteten amps ?
Zitat von "rockline"Hallo.............
...
mike severloh: das ist ehrlich gesagt alles viel zu umständlich, Du verschenkst viel Zeit mit irgendwelchen Impedanzspielchengedanken. Denk mal an meinen ersten Satz oben, und Du brauchts Dir keine Gedanken mehr zu machen. Verstärkungsfaktor der Amps ist auch kein Problem, wie Du schon erwähnst wird das eh mit der Pegel(Gain)anpassung im Controler abgestimmt.
...Stefan
Falscher Text, Stefan, ich verschenke keine Zeit durch Nachdenken.
Erkenntnisse zu gewinnen bevor die Praxis das doing erfordert spart Zeit. Und die ist beim Anlagenaufbau mit aus der Not geliehenen anderen amps rar und deswegen kostbar.
Alle meine Endstufen waren Konstant-Spannungs-Verstärker, alle Chassis solche die mit Strom betrieben wurden.
Also muss ich vorher wissen, welche Impedanzen / welche Verstärkungsfaktoren / welche Ströme / welche Leistungen, sonst sind die gelieferten Pegel jedemal anders und es muss neu justiert werden.
Wird aber jetzt eh innen anderen thread verschoben da OT. Dort kann gerne weiterdiskutiert werden.
Mike Severloh.
/OT
Hi,
meine Ansätze für das Amping von Aktiv-Anlagen sind in einen anderen thread verschoben worden. /OT
Mike.
Hi Carsten,
im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten simulierte ich jetzt mal mehrere Bestückungsvarianten mit einem Reflextunnel von 600 cm² durch.
Ach ja, Basis war ein Reflexgehäuse für 2 x 15" mit 208 l, Tunnel 600 cm², tuning 36 Hz, machte eine Länge dieses Tunnels von 36 cm.
Bei Stacken von 2 Deiner W-Bins wurde das Rückgehäuse mit Hilfe des Tunnels ge-tuned. Beste Ergebnisse hierbei waren mit Chassis mit +- 6,5 mm Xmax und mehr zu sehen. Hierbei kam durch das grosse rückwärtige Reflexgehäuse eine wirkliche Verbesserung zustande.
Die PD-15"-Ferrit-Chassis sind dafür allesamt nicht langhubig genug.
Resultate die sich sehen lassen können, im 2er-Stack, also 4 Chassis in 2 horns:
Beyma 15G450N: br 97 dB ab 47 Hz, im Horn tuning auf 33 Hz, 103 dB ab 50 Hz ! Dazu Tunnel 600 cm² x 18 cm; mit 400 W jeweils am Hublimit.
B&C 15TBX40: tuning 35 Hz, 104 dB ab 51 Hz, Tunnel 13,7 cm lang, 500 W bis Hublimit.
B&C 15TBX100: tuning 35 Hz, 103,5 dB ab 49 Hz, Tunnel 10,4 cm lang, 500 W bis Hublimit.
Beyma 15lx60: tuning 33 Hz, 104 dB ab 50 Hz, Tunnel 18 cm, 550 W bis Hublimit
18sound 15LW1500: tuning 34 Hz, 103 dB ab 48 Hz, Tunnel 15,8 cm, 600 W bis Hublimit.
RCF L15P200AK: tuning 36 Hz, 102 dB ab 48 Hz, Tunnel 11,7 cm, 800 W bis Hublimit.
Beyma 15P1000: tuning 35 Hz, 103,5 dB ab 49 Hz, Tunnel 13,7 cm, 700 W bis Hublimit.
Das Hublimit steckt bei ca. 48 Hz, leider genau da wo man ne kickdrum tritt. Die Maximalschalldrücke lagen ohne Power Compression gerechnet bei 136 - 138 dB, oberhalb 55 Hz sogar bei den hochbelastbaren Langhubern bei ca. 140 dB mit diesem Hornstack von nur 2 Hörnern ! Aber man bedenke, das sind 1,5 m³ umbaute Luft insgesamt. Rechnet man das in Martin WSX um lohnen sich diese Hörner nur im Nutzbassbereich mit langhubigen speakern. Darunter sind gestackte lange Basshörner im Rudel natürlich überlegen.
Am besten schlagen sich hier Chassis wie die Beymas, speziell lx60 oder p1000, oder der 18s 15LW1500. Old school wäre der RCF, ist aber kein doppelzentriertes Chassis und lebensgefährdet bei diesem Einsatz und mit 800 w, klar.
Das Hochpassfilter mit dieser grossen Rückkammer und grossem Tunnel wie hier 600 cm² ist bei 35 Hz bei 24 dB/okt. sicher ausreichend.
Viel Spass !
Mike Severloh.
Hi,
also bei 240 l Rückkammer geht mir das Herz auf: das schreit doch nach Optimierung ! Da ist doch genug Raum für riesige Reflextunnel und so.
Bitte schreib kurz die anvisierte obere Trennfrequenz, sobald Zeit is schau ichs mir an.
Den Vorschlag nur einen Teil der bins umzubauen zum A/B-Vergleich ist der Trick schlechthin ! So würd ichs auch machen.
Melde mich.
Mike Severloh.
Okay, noch einen:
bei ner Metal-Combo trotz zweistimmigen Spielens nur die brauchbar klingende Anlage auf die P.A. legen, ccchhhhrrrrrzzztt wegdrehen.
Gibt zwar Stress mit der Freundin des ach-so-begnadeten und stets armen Musikers, dafür kreuzt er das näxte mal mit nem Vollröhrenamp auf, und keiner beschwert sich über schlechten Klang. Wenn noch nichtmal semi-param. Mitten reichen zur Korrektur ...
Mike.
Zitat von "Jeremy"Als bitterböse Rache an lästigen "Künstlern": Ein gaaanz klein wenig Pitch-Shifting auf dem Monitor. Bei Sängern ist das tödlich ... und niemand merkts. Selbstverständlich ist das absolut unverzeihlich, unprofessionell, nicht zur Nachahmung empfohlen, etc. p.p. ...
--
Jeremy
Dafür wären mir meine Ohren zu schade, seit ich Metal mit blitzsauberen Sägezahngitarren peinlichst genau spielend gewohnt bin kann ich kaum mehr schlechte Konzerte mit fretless-Instrumenten ab, nicht jede Geige ist eine Ann-Sophie Mutter ..
Mike Severloh.
Hi Bernhard,
ja klar, Daten und Erfahrungen. Ich frag auch Leute die das schon viel länger machen als ich.
Hast Du schon grobe Ideen zum Einsatzzweck, oder schliesst Du wie ich innem anderen thread grad ne Lücke in einem schon bestehenden System ?
tthorsten: nix für ungut, aber nix für ungut bringt hier nix. Ich empfehle das Eröffnen eines threads mit dem Titel seid ihr alle gaga, oder alles Schlampen ausser Mutti, Hier kotz ich mich aus, oder
"Brauchbare Techniken der Elektroakustik von 19xx bis 19xx"
Wie war die Frage nochmal ?
Mike Severloh.
Hallo, wie wärs mit
"Crown XTI4000 vs. KMT SGL1000 ?"
Hi Robert,
als bekennender 4weg-aktiv-Verfechter kann ich nur von negativen Ergebnissen beim Mischen von subs berichten - und nur von Vorteilen beim Umstellen von 3weg-Kompromiss auf 4weg mit infra.
Der Mackie ist ebenfalls ein Bandpass, richtig ? Ich denke schon prinzipbedingt durch die Kammer vor dem Lautsprecher mit seiner Tiefpass (=hi-cut)-Wirkung kicken diese Teile weniger als Hörner und Direktstrahler.
Aber klar, wenn Dir der sound des Mackie _mit_ den Eli-Topteilen gefällt, tausch die subs, und gleich gegen die passende Anzahl.
Mike.
Hi,
im Gewölbekeller in RV taten diese Bässe ganz ordentlich. Wurden vonner Digam angeschoben. Sound gefiel mir.
Bei zuwenig würde ich zu noch nem Paar Bässen neigen. Und verschiedene Aufstellungen testen.
Kann es sein dass es Dir einfach nicht genug kickt ? Dann wirds auch mit mehr Bass-Systemen nicht besser. Hatte so einen Fall bei nem Coverband-drummer, der dann auf Reflexboxen umstieg, weil die Bandpässe immer zu brav waren ... ![]()
Hatte extra BP6 gebaut nach Absprache, mit PD.186, jetzt liegts rum, f.ck ..
Mike.
Hi,
möglicherweise hilft es "gute" Tiefmittenchassis zu vergleichen.
Dazu würde eine exakte Definition des Einsatzbereiches und des Boxenkonstruktes nebst Weiche genügen ...
Mike.
genau dafür dachte ich den Beyma 122nd, der diese Charakteristik aufzuweisen scheint.
Mike.
Hi Männer,
ich find das sagenhaft wieviele Messungen in mühevoller Kleinarbeit hier veröffentlicht werden. Grosses Lob ! Da profitieren alle von !
Mike Severloh.
Btw., mächtige Mittentreiber wie die BMS coaxen an winzigen Hörnern zu verwenden erstaunt mich immer wieder. Zumal diese Treiber auf enorme Schalldrücke im Mitteltonbereich getrimmt sind, ähnlich wie JBL früher diese monsterschweren Teile mit Ferritmagneten dafür baute.
Zitat von "Thomas"aufm papier sicher nen guter lautsprecher.
aber ich hab die beyma vertriebspreise noch jenseits von gut und böse im kopf.
bei gelegenheit mal neu anfragen was der kosten soll.
Hi Thomas,
wow, tolle Antwort. Das klingt ja als hätte Beyma eben erst angefangen.
Der Historie nach stammen die frühen nds von Beyma noch aus der Zeit bevor die Jungs alles mögliche preiswerte in die Liste mit aufnahmen und mit ihren Namen beklebten.
Was ist mit der M-Serie von Beyma ? Waren das nicht ihren Daten entsprechende gehör-durchpfeifende Mitteltöner ? Nur aufm Papier ? Wir jedenfalls waren beeindruckt - von den tatsächlichen Qualitäten.
Von wegen Datenblätter: Es war schon erstaunlich wie damals JBL dem 2220 (H, nicht A) einen höllen-Wirkungsgrad bescheinigte - und wie platt wir dann waren, als das Ding wirklich bedeutend lauter war als alles andere , nicht nur vom selben Hersteller ...
Okay, Vorschlag zur Güte, wenn die Spanier schon als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden, wie sieht´s aus mit den Italienern ? Was ist mit dem Ciare 12.75 NdMR ? Ge-faktes B*L ?
Mike Severloh.
Hi, wird eventuell die Verwendung von Beymas 122nd erwogen ? n > 8% ... ! ![]()
Zitat von "dissonanz"...
ist der Gleichstromwiderstand die minimum-impentanz eines lautsprechers?lg, steven
Hi steven,
bei rein Ohmsch/Induktiven Systemen wie Bässen ohne Weiche, ja.
Sobald ein Impedanzkorrekturglied (Zobel-Filter, nicht für Nerz :grin: ) nein, da kann die Impedanz frequenzabhängig unterhalb des Gleichstromwiderstands der Chassis-Spule sinken. Kommt dann aber stark auf die Auslegung an.
Mike Severloh.