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  2. Wurst Werner

Beiträge von Wurst Werner

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 1. November 2010 um 17:41
    Zitat von "JanGerhard"

    Das Ding ist vom Preis ja jetzt schon weit weg von Gut und Böse, wenn man es an der Größe festmacht. Gäbe es da keine Scheibe, wo man das Display drauflaminieren kann, was Multitouch kann?

    Sonst wäre ne 24 Fader Remote wie das Tascam US 2400 oder das Mixed Logic preislich sehr viel näher dran...

    Geil wäre, wenn ich nen 31 Bänder in jedem Aux Kanal hätte, wo ich mir die Regler auf meine Fader legen könnte. So wie beim DM2000. HA! :)

    Für den 31Bänder kannst Du auch einen billigen TouchScreen anschließen und z.B. den hier aufrufen:
    http://www.musicianstechcentral.com/geqrev.html

    Ansonsten wird es keinen Hardware Controller geben...egal wie oft man das Thema immer wieder anreißt. Bob wird das einfach nicht machen. Er würde für den MixedLogic ein Template machen, aber die Heinis von MixedLogic sind nicht mal in der Lage, ihm ein Demoteil für zwei Wochen zu leihen. Dennoch wird es bei Volume via fader, PAN, Mute und SOLO bleiben...mehr wird in SAC nicht machbar sein, auch nicht mit dem MixedLogic. 32 Fader gehen mit Ach und Krach über vier BCF2000, dann ist Ende der Fahnenstange. Wer meint, dass er das unbedingt haben muss, der muss sich ein "normales" Pult kaufen. Oder auf eine andere Software warten...
    Fazit: Es lohnt nicht, seine Energie auf nicht vorhandene Möglichkeiten zu konzentrieren. Lieber SAC ShortCuts lernen, sinnvolle F-Keys anlegen und eine gute Maus kaufen - vielleicht kommt dann doch noch die Erkenntnis, dass Fader nicht alles sind, um einen ordentlichen Ton zu machen:-)

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 1. November 2010 um 17:28
    Zitat von "JanGerhard"

    Bei WW's heissgeliebtem MOTU2408 sage ich VORSICHT: Die Interfaces, die nicht MKII oder später sind, sind NICHT DUPLEXFÄHIG. So ein Ding hatte ich mal, das konnte immer nur in einer Richtung, musste in der CueMix dann umgestellt werden!

    Das mag vielleicht zutreffen, wenn man die Ausgänge an den 2408 selbst benutzt. Die hab ich mit SAC nie verwendet, warum auch?
    Ich hab hier Motu2408 MKI und MKIII, beide können gleichzeitig 24In und Out in Kombination mit je drei ADA8000. Also vorne die Inputs der ADAs und gleichzeitig die rückwärtigen XLR outs der ADAs als Ausgänge. Kein Problem;-O)

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 1. November 2010 um 17:05
    Zitat von "audiobo"

    erwischt ;)

    Aber zum EQ - wer auf den Analyzer verzichten kann aber die Arbeitsweise klasse findet, dem sei der ElectriQ (http://www.aixcoustic.com/index.php/Elec…osihfopit/30/0/) in seiner freeware-Variante noch mal wärmstens an´s Herz gelegt. Einfach klicken, ziehen und mit dem Mausrädchen an der Bandbreite schrauben. Ausserdem lässt sich jeder Punkt mit dem Wunschfilter versehen.


    Auf die Grafik kann ich gerne verzichten, es geht mir nur darum, dass man mit der Maus einen Punkt markiert und gleichzeitig (!) Frequenz UND Gain manipulieren kann. Die bunten Bildchen die dabei enstehen, sind mir relativ egal.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 1. November 2010 um 12:27
    Zitat von "TomyN"

    Hmm... ich sollte mein Audiowire over CAT Projekt doch angehen. Motu sagt ja schon 60 Fuß mit der 424, vielleicht kann man da 300 draus machen...

    Tomy

    Das fänd ich OVERGREAT!
    Ich war ja/bin ja long time RME User, aber Motu2408 mit 424 ist echt ein feines System und gebraucht unfassbar günstig.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 1. November 2010 um 12:12
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    Aux mit Maus, damit kann ich gut leben. Aber EQ Einstellen live, da hätte ich doch sehr gern die Möglichkeit simultan an der Frequenz und an der Gain zu drehen, speziell wenn ich Feedbacks oder andere hässliche Frequenzen suche.

    Tomy


    Das geht mir auch so, ich nutze (wenn ich über den Host mische) gerne diesen EQ-->
    http://www.apulsoft.ch/apqualizr/index.php

    Kann man schön mit Maus durchstimmen und man findet schnell Nerv-Frequenzen. Ein Grund mehr, warum ich in Zukunft nur noch über den Host mischen möchte.

    LG
    WW


    BTW: Gestern einen sehr entspannten Job gehabt. Alle, die über Sound diskutieren wollten, sind stumpf beim Lichtmann vorstellig geworden...lol

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 1. November 2010 um 11:56
    Zitat

    "gibt es eigentlich diesen Zehnfinger-Touchscreen inzwischen zu kaufen und benutzt den schon wer für SAC ?"

    Jo, den gibt es, zumindest über Amazon England:
    http://www.amazon.co.uk/Microtouch-Display-M2256PW-Multi-Touch-Touchscreen/dp/B003N2TRBK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=officeproduct&qid=1288609279&sr=8-1
    Ein 32" Nachfolgemodell steht ebenfalls in den Startlöchern, Bob will auch diesen in SAC implementieren. Der 22" wäre mir persönlich zu klein, da man sonst zu oft "links-rechts" scrollen müsste wenn man mehr als 24Inputs bedienen will. Vom Bauchgefühl weiß ich nicht, ob ich generell mit Touchscreens klar käme...
    BTW Touch: SAC Remote für iPhone/iPad/iPodTouch ist da:

    http://www.sawstudiouser.com/forums/showthread.php?t=12368

    Andy: Ich kenne das Phonic sehr gut. Mal zwei Dinge zum ausprobieren: Schalte das Phonic ein und schau mal auf die Uhr, wie lange das bootet. Dann versuche über den eingebauten Touchscreen den EQ mit der Hand oder mittels Touchstift zu editieren.

    Thema Controller: Ich würde ebenfalls einen kaufen, 48 Kanäle und komplette Encoderausstattung für den SAC Channelstrip....das wäre fein. Aber das wird nicht kommen...Bob will einfach nicht, der sture Hund. Folgendes Ritual im SAC Forum ist recht putzig. Frisch angemeldete SAC Neulinge stellen zu 99% die gleichen Fragen:

    1. Welchen Computer&Soundkarte soll ich kaufen?
    2. Mit welchem Controller kann ich EQs, Aux und Dynamics steuern?

    Auf Frage Nr.1 wird immer gerne und in der Regel stets hilfreich geantwortet...bei Frage Nr.2 hält sich die Begeisterung in Grenzen :roll:

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Oktober 2010 um 13:11
    Zitat

    vielleicht bietet ja irgend ein hersteller mal die komplette hardware zum SAC an, damit könnte man auch dort ein bisschen konstanz reinbekommen.


    Genau das wird vermutlich nie geschehen, weil es keine Möglichkeit gibt, die Funktionen in SAC mit einem Controller zu koppeln. Es geht nur via Midi:
    Mute, Solo, PAN, und Volume via Fader. Für alles andere (EQ, Dynamics, Plugins) gibt es keine Zugriffsmöglichkeiten, es sei denn, Bob würde SAC dafür umcoden. Genau das will er nicht, weil er der Meinung ist: "Learn the Interface". Ich stehe irgendwo dazwischen...kann beide Seiten verstehen.

    Es ist ja so, dass Du in SAC schonmal keine Layer hast. Mit einem größerem TfT (24") kann man sich also eine Oberfläche it 48Inputs, sechs FX Retruns und mehreren Gruppen basteln, die man direkt via Mausklick selekten kann. Dann drückst Du auf den F-Key, auf dem der Wide_Mixer (Channel strip) hinterlegt ist und kann sofort auf alle(!) Bedienelemente, die der Kanal, Gruppe oder FX RTN bereitstellt, zugreifen. Also, bis hierhin mindestens genauso schnell, wie bei jedem Digitalpult auch der gehobeneren Klasse. Jetzt kommt der Punkt, wo sich die Geister scheiden:

    Um EQ oder Dynamics einzustellen, muss man mit Maus und Tastatur arbeiten. Das ist wiederum reine Geschmackssache. Ich finde das nicht schlimm, auch weil es keine weiteren Zwischenschritte (z.B. EQ Bänder Anwählen, AUX Wege anwählen) gibt. Das fällt bei SAC alles weg, Du kannst direkt auf jeden Parameter (Ausnahme VST Plugins) zugreifen, aber nur mit Maus und Tastatur.
    Ich habe hier eine andere LiveMixing Software, da kann man fast alles über einen Mackie Controller einstellen. Wirklich schneller bin ich damit nicht....Aber, das mag für andere Anwender anders aussehen.
    Was das "Feingefühl" bei SAC angeht, komme ich mit der großen Auflösung der Fader im Zoom Mixer und den Pop Up Fader dei EQs und Dynamics gut zu Recht. Kein Vergleich zum Studiomanger o.ä.. Es bleibt allerdings eine andere/neue Art zu mischen, und denke nicht, dass sich bei SAC das auf absehbare Zeit ändern wird...

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Oktober 2010 um 12:00

    Gute Diskussion hier. "Das Bastel-SAC Agrument" sehe ich prakmatisch, da es unterm Strich imho zutifft. Wenn der Veranstalter sagt, am Foh steht ein M7CL, dann bleibt eigentlich nur noch die Frage 32 oder 48 Kanal und welche Software/Firmware? Ein SAC System kann dagegen alles sein: Vom alten AldiPC mit gebrauchten ADAs bis hin zur MegaNobellösung mit RME Micstasy Preamps. Wieder mit ein Grund, warum SAC nie ridertauglich sein kann.

    Auf der anderen Seite glaube ich allerdings, dass die Entwicklung vermutlich wie folgt verläuft. Der Markt an Digitalpulten wir noch unübersichtlicher sowohl was die einzelnen Modelle als auch deren Software/Firmware Stand angeht. Daher wird eine Band immer öfters ein eigenes Pult mitschleppen und auf Festivals könnte ich mir gut vorstellen, dass auf der Bühne 60Preamps stehen und man am FoH ein, zwei CAT5 Kabel in die Hand gedrückt bekommt und man sein eigene (wie auch immer geartete) Bedienoberfläche andockt.

    Wie man auch hier an der Diskussion sehen kann, sind die Entscheidungen für ein eigenes SAC System sehr individuell geprägt. Die Studio Jungens (wie der alte WW) jubeln, weil man endlich (fast) alle seine Lieblingsplugins Live benutzten kann. Der Computernerd freut sich, endlich noch mehr Zeit mit Windows Tuning verbringen zu dürfen, wogegen der aufstrebende Jungtontechniker für 3-4k ein Mischplatz erhält, der mehr Möglichkeiten als jedes andere Pult aus der Oberliga verfügt. Dementsprechend unterschiedlich sehen auch die jeweiligen SAC Rigs aus. Jeder so, wie er will.

    Der "Bastelaspekt" hat Vor- und Nachteile. Wir kämpfen hier schon damit, Computertechnik und Studioequipment in eine roadtaugliche Version umzubauen. Da ist ein gebräuchliches Digitalpult in der Regel robuster und damit auch zuverlässiger. Allerdings um eine 100% Redunanz eines M7, SD8, iLive oder Venue zu erhalten, muss man ein zweites Pult mit auf Tour nehmen. Was kostet ein guter SAC 19" Computer? Den letzten hab ich für 450,- EUR gebaut. Nehm ich halt einen zweiten mit. Dann noch ein Rack mit vier Spare ADAs und ein USB Stick, wo der Soundcheck drauf gespeichert ist. Im Ernstfall, wenn wirklich alles abraucht: Audiowire Kabel der Motu 2408 umstecken, Ersatzrechner starten, Showladen und in 5 Minuten ist man wieder online. Gleiches gilt für defekte Bauteile. Bildschirm am Digitalpult defekt, USB Slot ausgefallen, PSU im Eimer? In der Regel muss das Pult eingeschickt werden. SAC User gehen in den örtlichen Computerhandel und kaufen Standard Bauteile.

    An der Bedienung werden sich die Geister scheiden, daran wird sich zumindest mit SAC auf absehbare Zeit auch nichts änderen. Wer eine bekannte Pultoberfläche will, muss sich ein iLive, M7 oder irgendetwas anderes kaufen. Glücklich wird er mit SAC nicht werden... Es wird andere Software kommen, bzw. die Trennung zwischen Live-Mix Software und Studio DAW Sequenzer immer mehr verschwimmen. Durchsetzten wird sich die native Geschichte so oder so, einfach (was Guma imho richtig erkannt hat) schon deshalb, weil es günstig ist. Oder anders formuliert, für weniger Geld einen ähnlichen Funktionsumfang bietet. SAC der "Analogkäse im Audiobereich"? Klingt fies, ist aber ein zulässiger Blick auf die Materie...

    LG
    WW

    PS: Was ich in der Retrospektive erstaunlich finde, ist die Tatsache, dass wir hier mittlerweile nicht mehr über Stabilitätsprobleme reden. Am Anfang der Diskussion stand oftmals noch die Frage, ob SAC denn sicher und stabil (auch wegen Windows) läuft. Es sind ja doch nun einige Leute hier mit SAC unterwegs und kapitable Abstürze o.ä. sind bis dato noch nicht angesprochen worden. Gute Sache! Allerdings fliegt mir bestimmt heute Abend mein Rig um die Ohren, weil ich das hier erwähne;-)

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 31. Oktober 2010 um 11:15

    Neue SAC 2.7 Version ist draußen-->
    http://www.sawstudiouser.com/forums/showthread.php?t=12428

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 30. Oktober 2010 um 17:12
    Zitat

    Kleine Änderungen am Monitor bekomme ich da einhändig ratzfatz hin. Ich kann mir noch nicht vorstellen, dass ich das mit SAC genauso schnell hin bekomme. Hat schon mal jemand überlegt, ob man ein 01V96 als BCF-Ersatz verwenden kann?

    Es gibt Anwender, die Ihr altes ProMix o1 als SAC Controller verwenden. Für das 01V96 gibt es imho kein Template, aber für den Vorläufer 01V - das geht auf jeden Fall.
    Als Aux Tasten Ersatz hab ich mir die F1-F6 Tasten mit dem jeweiligen Monitorpult belegt - damit geht Monitormischen zügig von der Hand.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 30. Oktober 2010 um 14:01

    JO, wenn der Bob SAC für Smartav coden würde, dann würde er auch viele SAC User glücklich machen. Aus zwei Gründen ist das leider problematisch:

    1. SAC ist handgecoded und hat keine offene Struktur. Deshalb muss Bob für jeden Controller einen neuen SAC Code schreiben.
    2. Hauptproblem: Bob sieht den Versuch über einen Hardware Controller SAC zu bedienen, als Anachronismus an. Seiner Meinung nach braucht man das nicht. Ich sehe das zweispältig. Fakt ist, mit dem Wide-Mixer (Channelstrip) auf einem F-Key bin ich persönlich scheller in der Bedienung als an einem Mittelklasse Digitalpult. Jetzt bin ich diese Art der Bedienung allerdings seit Cubase VST32 gewohnt und kann das dementsprechend schnell umsetzten. Auf der anderen Seite kann ich allerdings auch völlig verstehen, dass jemand vom herkömmlichen Live Pult kommend, diese Art der Bedienung als völligen Horror ansieht! Deshalb wird SAC immer eine Insellösung bleiben. Man muss Bob's Philosophie der Bedienung annehmen, wenn man mit SAC arbeiten will.

    Vielleicht muss man sich bei dem Thema "nativ mischen" mal von SAC lösen. Es wird bald mehr Auswahl an MixingSoftware geben, wo erstens die Grenzen zwischen Live&Studio immer mehr verwischt und das Thema Bedienung anders angegangen wird. Ein Beispiel. Ich spiele seit einiger Zeit mit einer neuen Software rum, die im Prinzip ein analoges Mischpult emuliert und zudem noch Multitracking erlaubt. Alles nativ und mit kompletter Mackie HUI Unterstützung. Hier wird voll auf die Unterstützung von Hardware Controllern gesetzt. Über kurz oder lang wird SAC ernsthaft Konkurenz bekommen. Wenn man sich die neue RME Totalmix Software für das brandneue Fireface UFX ansieht, dann wird offensichtlich, dass die Hersteller so langsam auf den Trichter kommen. Die TotalMix Software bietet jetzt, EQ+Dynamics und Reverb. Für die kleine "Baustelle" zwischendurch schon völlig ausreichend. Ich bin mir sicher, dass die Majors wie Waves, UAD usw. ebenfalls schon nette Konzepte in der Schublade haben. Mal sehen, was sonst noch kommt.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 29. Oktober 2010 um 22:22
    Zitat

    ist halt schade, "nur" wegen der GPU auf das schlanke 2HE Gehäuse verzichten zu müssen

    Sehe ich auch so, aber eine GraKa (PCIe) und eine PCI fullsize (Motu424) würde ich schon gerne haben. Zudem eine gute Kühlung und nicht zu laute Lüfter. Wenn das in 2HE (bis max 50cm tief) machbar wäre, dann wäre ich dabei! Ich würde gerne zwei TFTs anschließen (auch aus Redundanz Gründen), da wüsste ich jetzt keine Lösung mit onboard Grafik. Vielleicht mit low profile Grafikkarte. Aber wie gesagt, ich kenn mich da "Gehäuse-Hardware-technisch" nicht so gut aus. 4HE geht immer, ist aber leider recht groß und schwer...

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 29. Oktober 2010 um 20:19
    Zitat

    Ich plane für eine InDoor Veranstaltung mit Videoübertragung ins Freie. Dort wollte ich für den Ton einen Mann an ein Monitorpult setzen. Da der direktschall von der Bühne und dem Raum im Freien fehlt, sollte dort schon ein komplett anderer Mix gefahren werden. Ein PFL ist da sicher kein Luxus.

    Geht doch! Du FoH mit Solo Bus 1 und Der Kollege am Monitorpult mit separatem Mix und zweitem Solo Bus2. Genau aus dem Grund erscheint auch der RML Analyser als "Analyser"&"Analyser2" in der FX Liste. Da kann jeder Tonmann (FoH&Monitor) sogar seinen eigenen Analyser fahren.

    Zitat

    Sollte ich das mechanisch hinbekommen, werde ich die Tests mit einer GraKa wiederholen. Sind dann die GUI-Störungen weg, wäre das das Aus für 2HE...

    Das ist auch ein Grund, warum ich doch bei 4HE bleibe. Das 2He ist natürlich schicker und fancy...aber ich denke, eine PCIe Grafikkarte dient einer besseren Performance. Dazu überall Standard Bauteile (PSU) und große Lüfter (weniger Lärm), generell bessere Durchlüftung....dafür wieder 2HE mehr im Rack belegt. Ich hatte auch schon überlegt mir dieses 2HE Case zu holen, aber aus den genannten Gründen dann doch wieder auf 4HE zurückgegriffen. Allerdings auch, weil ich von Hardware nicht so den riesen Plan hab...da setzt man in meinem fortgeschrittenem Alter gerne auf etwas, das man kennt und auch ganz ordentlich funktioniert:-)

    LG
    WW


    PS: 50 Seiten SAC Thread...ich glaub, ich muss bald mal einen Ausgeben;-)

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 29. Oktober 2010 um 16:30

    Mock: Besten Dank für die ganzen Bilder, sehr interessant Dein System. Dein Case...ist das eventuell dieses hier?-->
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=380249006866&ssPageName=STRK:MEWAX:IT
    Wenn ja, welche RiserCards hast Du da verbaut, die die dabei war? Welches Netzteil hast Du drin?

    Bzgl. Solo Busse. Zwei sind doch völlig ausreichend. Der Foh Mischer kann seinen Foh Mix abhöhren und der Monitormann alle Monitormixer komplett unabhängig vom FoH Mix.

    Bzgl.Lasttest:
    Ich weiß jetzt nicht, wie viel Unterschied zwischen einem e7600 und einem Intel e8400 besteht, allerdings bekomme ich damit scheinbar eine etwas bessere Performance hin. Oder hast Du sehr kurze Latenz eingestellt (32 Samples)? Das würde eventuell auch das etwas "wacklige" Verhalten im 90% Betrieb erklären.
    Mit meinem 19" Rechner mit 1x64 Samples Buffer Size (e8400 mit 4GB RAM, ATI 4650 Graka und Motu 424), kann ich 24 VST Plugs, 48 Inputs (alle mit Audio+EQ+Dynamics) und zehn Monitorpulte bei 90% laufen lassen ohne jegliche Aussetzter (auch größere GUIs wie Waves SSL Sachen usw. gehen problemlos). Onboard Grafik kann ein Problem sein, vor allem durch das Ram Sharing. SAC ist etwas generell etwas "picky" was Grafikkarten angeht. NVidia macht schon mal Stess und kann die Performance deutlich nach unten drücken.

    Jan
    Warum Kopfhörerausgang via SPDF? Mit Deinen vier ADAs hast Du doch 48 Outputs, da kannst Du doch sicher Ausgänge Nr. 47&48 entbehren und da direkt einen normalen Kopfhörer Amp dranhängen. Ich hab das billige Milleniumteil für 19,90 EUR...reicht für ein wenig PFL erstmal aus.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 26. Oktober 2010 um 18:36

    Willkommen im Club Mock:-)

    Klar, Bilder von einem 2HE Computer sind hier sehr gefragt!! Ich nehme an, Du hast die PCI Karten mit Risercards eingebaut...lass mal sehen!
    Die Last erhöhen kannst Du in dem Du in jedem Kanal Audio, Dynamics und EQ einschaltest. Dabei muss der EQ aus der "Nullstellung" bewegt werden, weil sonst keine Last.
    Dann VST Plugins laden, schön viele und dann den Monitormixer mit den Signalen vom, FohMixer versorgen. Dann mit rechter Maustaste die Einstellungen vom Monitormixer1 auf weitere MonMixer kopieren. Dann sollte die CPU Last um ca. 10% pro Mixer steigen. Das mal ruhig bis 90% CPU Last machen. Dann drei, vier views mit F-Tasten abspeichern und diese mal einige Minuten schnell wechseln. Computer eine Nacht laufen lassen und wenn es am nächsten Morgen bei 0 slipped buffer geblieben ist, dann hast Du ein stabiles System.

    SAC hat zwei völlig unabhängige SOLO Busse, einen für den FOH Mixer und einen für alle Monitormixer.
    SAC-->Mixer-->SoloMode-->!"FoH SoloBuss out device"&"Mon SoloBuss out device"

    LG
    WW
    PS: Das Knacken "richt" natürlich nach schlechten Sync. Sind beide RME Karten richtig gesynct? Alle ADAT Kabel in Ordnung? Zweigen alle ADAs "Sync" an? Die RME Karten müssen Master, die ADAs Slave sein. Kein "Autosync" benutzten, sondern ADAT Sync. Wenn sonst nichts hilft, nach und nach einen ADA abschalten und schauen, ob das hilft.

  • M-Audio MobilePreUSB - Einsatz mit Adobe Audition 2.0

    • Wurst Werner
    • 26. Oktober 2010 um 16:17

    Der originale M-Audio Treiber ist ein ASIO Treiber!
    Kenne jetzt Audition nicht, aber in Cubase musst Du z.B. auch vom generischen Treiber explizit auf den M-Audio Treiber wechseln.
    Sprich, den MAudio Treiber in der Software auswählen.

    LG
    WW

  • Behringer ADA8000

    • Wurst Werner
    • 25. Oktober 2010 um 17:43

    Was mich am Digimax stört, ist das Wandwarzennetzteil. Dann würde ich persönlich lieber den Focrite Octopre Dynamics für 599,- vorziehen. Alternativ (wenn kein DA gebraucht wird) den Focusrite Octopre MKII (Track1). Klingt supi und kostet 399,-. Warum der ADA in diesem Test die S-Laute überbetont, weiß ich wirklich nicht. Hatte auch keine Zeit, mal ein anderes Exemplar zu versuchen. Live ist mir das jedenfalls noch nicht aufgefallen, weshalb ich dabei bleiben werde. Anyway - ADA8K Alternativen im mittlerem Preissegment sind ja vorhanden.

    LG
    WW

  • Behringer ADA8000

    • Wurst Werner
    • 25. Oktober 2010 um 17:12

    Mahlzeit,

    da die allgemeine Resonanz sowieso recht gering ist, kann man die Sache auch einfach auflösen. An "der Sache" ändern wird sich eh nicht viel.
    Wer Behringer vorher schon gehasst hat, wird sich bestätigt sehen. Auf der anderen Seite haben wir Budget orientierte Anwender, die festellen,
    dass es für den Preis eines Audient gleich elf ADA8000 gibt.

    Track1: Focusrite
    Track2: RME
    Track3: ADA
    Track4: Audient

    Vielen Dank an alle, die mal reingehört haben.

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 24. Oktober 2010 um 13:44

    Mit 1x64 Samples in SAC und Soundkarte kommt man locker klar. Hab damit um die 60 Gigs gemacht, von komplett herkömmlichen Monitoring bis zu Bands mit sieben InEar Strecken. Das gab noch nie Probleme. Zudem kann man mit ordentlicher CPU und Motu oder RME Soundkarte auch runter auf 32 Samples (mit aktuellem i5 CPU geht bei Motu sogar 16 Samples!). Ein Tick Hall im InEar Sound hilft zudem enorm für ein besseres "Direkt-Feeling". Herkömmliches Monitoring ist schon deshalb kein Problem, weil auf einer Bühne sowieso Laufzeitenterror hoch zehn herrscht. Die Band steht mehrere Meter auseinander, ebenso die Monitore&Sidefills, dann gibt es Backspill von der FrontPA und oftmals noch Rückwurf von der Hallenwand. Das kommt natürlich auch zu einem Teil über die Mikros wieder in den InEar Sound. Anyway, brauch ich Euch nicht zu erklären, das Szenario kennt Ihr ja selbst. Daher...einfach mit 1x64 durch den Gig und alles ist fein, das passt in der Regel immer...

    LG
    WW

  • "SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

    • Wurst Werner
    • 23. Oktober 2010 um 16:08

    ples32 bedeutet 32Samples bei der RAYDat?
    ples64 dann 64Samples?

    Wenn die Messung korrekt ist, dann hast Du vermutlich in SAC selbst 2x64 bzw. 2x32 Samples eingestellt, dann würden die Werte ungefähr zu den zahlreichen Messungen aus dem SAC Forum passen.
    Je nach Hardware und verwendeter Wandler fallen die stets etwas anderes aus.

    LG
    WW

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